Gibt es Geld, wenn der Minijob auf einen Feiertag fällt?

 

In unserer neuen Rubrik „Klartext mit Büser“ befragt der aus den Medien bekannte Rechtsfachmann und Journalist Wolfgang Büser die Experten der Minijob-Zentrale zu Regelungen und arbeitsrechtlichen Situationen rund um den Minijob. In der heutigen Folge geht es um die Feiertagsvergütung.

Wolfgang Büser fragt:

Eine Gärtnerin arbeitet auf Minijobbasis in einem kleinen Betrieb jeweils montags, mittwochs und freitags. Fällt ihr Minijob-Arbeitstag auf einen Feiertag, so braucht sie nicht zu erscheinen – bekommt aber auch kein Geld dafür. Ihre Kollegen, die dort in Vollzeit tätig sind, brauchen ebenfalls nicht zu kommen; ihnen wird aber für den Tag nichts abgezogen – mit anderen Worten: Sie werden für solche Feiertage bezahlt, weil sie ja für weniger Arbeitstage dasselbe Gehalt überwiesen bekommen. Ist das korrekt?

Die Minijob-Zentrale antwortet:

Nein, das ist nicht richtig!
Vollzeitbeschäftigten darf für den Arbeitsausfall an gesetzlichen Feiertagen kein Verdienst abgezogen werden.

Dies gilt jedoch auch für Minijobber: Arbeitet ein Minijobber nur an bestimmten Tagen in der Arbeitswoche und fällt der Feiertag auf einen dieser Tage, dann besteht auch hier ein Anspruch auf Zahlung des Arbeitsentgelts.

Der Gärtnerin muss zum Beispiel der arbeitsfreie Feiertag bezahlt werden.

Vereinbaren Arbeitgeber und Arbeitnehmer, dass darüber hinaus an einem anderen Tag in dieser Woche gearbeitet wird, muss dieser Tag dem Minijobber zusätzlich bezahlt werden. Hierbei ist jedoch darauf zu achten, ob dadurch die Verdienstgrenze von 450 Euro im Monat überschritten wird.

Mehr Infos zum Arbeitsrecht, Minijob, Entgeltfortzahlung bei Feiertagen gibt es auf der Website der Minijob-Zentrale.

Hintergrund: Wolfgang Büser ist einer der bekanntesten Rechts-Experten Deutschlands. In Sendungen für ARD, ZDF und Sat1 sowie in zahlreichen Zeitungsartikeln und Büchern hat er jahrzehntelang einem breiten Publikum komplizierte Sachverhalte aus allen Rechtsgebieten näher gebracht.

19 Kommentare zu “Gibt es Geld, wenn der Minijob auf einen Feiertag fällt?

  1. Hallo ich habe eine putzstelle angenommen für 3 Tage in der Woche für je 2,5 Stunden in den ersten 4 wochen war Probezeit da bin ich leider mit Schalach krank geworden ich habe dafür keine Lohnfortzahlung erhalten es handelt sich um ein Rahmentarif.Ist das Rechtens habe aber den Vertrag unterschrieben gehabt lg

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  3. Hallo,
    Ich habe eine Frage. Muss ich im Hausmeister Betrieb an Ostern arbeiten? Mein Chef verlangt das ich arbeiten muss. Ist das zulässig oder habe ich auch ein Recht auf Feiertage?
    LG

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  5. Guten Tag. Ich arbeite immer Donnerstag 5 Stunden. Meine Arbeitszeiten werden aber von Montag bis Freitag je eine Stunde eingetragen. Ist das okay so? Gruß J.S.

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    • Hallo,

      wenn Sie laut Ihrem Arbeitsvertrag immer nur donnerstags 5 Stunden arbeiten, ist eine Zeiterfassung von Montag bis Freitag mit je einer Stunde nicht nachvollziehbar. Bitte suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  6. Hallo liebes Team,
    ich verstehe immer noch nicht wie die Stundenzahl an einem Urlaubs-, Krankheits- oder Feiertag ausgerechnet wird, da ich ja nach Stunden bezahlt werde.
    Sie schreiben „lt. Bundesurlaubsgesetz bemisst sich das Urlaubsentgelt nach dem durchschnittlichen Arbeitsverdienst der letzten 13 Wochen vor Beginn des Urlaubes …“. Laut Abmachung muss ich an Zwei Tagen in der Woche arbeiten (Dienstag und Freitag aber unterschiedliche Stundenzahl, es kommt aber auch mal 3 Tage in der Woche vor). Werden die Stunden auf oder abgerundet zum Nachteil vom Arbeitnehmer?
    Ich gebe Ihnen ein Beispiel zum Berechnen:
    04.07. Dienstag 4,25 Std
    07.07. Freitag 5,00 Std
    11.07. Dienstag 5,50 Std
    14.07. Freitag 4,50 Std
    18.07. Dienstag 4,75 Std
    21.07. Freitag 5,00 Std
    25.07. Dienstag 2,00 Std
    28.07. Freitag 2,00 Std
    31.07. Montag 2,00 Std
    01.08. Dienstag 5,00 Std
    04.08. Freitag 5,00 Std
    08.08. Dienstag 5,00 Std
    11.08. Freitag 4,75 Std
    15.08. Dienstag 3,00 Std
    18.08. Freitag 6,00 Std
    22.08. Dienstag 5,50 Std
    25.08. Freitag 5,00 Std
    29.08. Dienstag 5,00 Std
    01.09. Freitag 5,25 Std
    05.09. Dienstag 6,25 Std
    08.09. Freitag 5,00 Std
    12.09. Dienstag 3,75 Std
    15.09. Freitag 5,25 Std
    19.09. Dienstag 6,75 Std
    20.09. Mittwoch 3,75 Std
    22.09. Freitag 5,00 Std
    26.09. Dienstag 5,50 Std
    29.09. Freitag 4,00 Std
    02.10. Montag 4,75 Std
    03.10. Dienstag Feiertag
    Können Sie mir dieses Beispiel berechnen?
    Was wäre wenn noch ein Urlaubstag am 08.08. gewesen wäre mit (nehmen wir an 6 Stunden)?
    Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Hilfe, aber die Gesetze für die Minijober sind wirklich nicht eindeutig. Leider sind auch viel zu wenige Beispiele dabei.
    Anschie1000

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    • Hallo, was ich noch vergessen habe, muss man jetzt von Montag, Dienstag oder Freitag die 13 Wochen zurück rechnen.
      Nochmals vielen Dank.
      Anschie1000

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    • Guten Tag,

      wir hatte Ihnen am 9. Januar 2018 die allgemeinen Grundlagen zu der Berechnung des Urlaubsanspruches mitgeteilt.

      Für Ihre konkrete Berechnung des Urlaubsanspruches sind die Vereinbarung im Arbeitsvertrag und die tatsächlich geleisteten Arbeitstage pro Woche maßgeblich.

      Haben Sie keine konkrete (schriftliche) Vereinbarung zu den wöchentlichen Arbeitstagen oder weicht Ihr Arbeitgeber von einer Vereinbarung ab, so handelt es sich um ein individuelles arbeitsrechtliches Anliegen, zu dem wir leider keine Stellung beziehen dürfen. Eine Beratung im Einzelfall zu individuellen arbeitsrechtlichen Fragen kann und darf die Minijob-Zentrale nicht leisten.

      Wir können Ihnen daher nur empfehlen den Sachverhalt der Urlaubsgewährung direkt mit Ihrem Arbeitgeber als Vertragspartner zu sprechen, um etwaige offene Fragen zur Ausgestaltung des Arbeitsvertrages zu klären.

      Zusätzlich können Sie sich an die Hotline des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Thema Arbeitsrecht wenden. Diese erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Hallo liebes Team,
        dann sagen Sie mir wenigstens, ob ich die 13 Wochen ab Montag oder Dienstag oder? berechnen muss. „lt. Bundesurlaubsgesetz bemisst sich das Urlaubsentgelt nach dem durchschnittlichen Arbeitsverdienst der letzten 13 Wochen vor Beginn des Urlaubes …“. Diese Aussage finde ich etwas undeutlich ausgedrückt. Das Bürgertelefon konnte mir auch nicht weiterhelfen. Es ist Schade das die Minijob-Arbeiter so alleine gelassen werden. Dabei gibt es in Deutschland ein „Gleichbehandlungsgesetz“, dass aber für die Minijober nicht zutrifft.
        Mit freundlichen Grüßen

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        • Anschie1000:
          Ich will ja nicht böse klingen, aber lesen Sie doch mal bitte die Antwort richtig durch! Für weitere Fragen an das Bundesministerium wenden. Immerhin ist die Minijob Zentrale ist eine Sozialversicherungsauskunft und keine Arbeitsrechtliche Auskunftsstelle.

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        • Lieber Maxi und liebes Team,
          ich möchte auch nicht böse klingen aber es ist wirklich so, dass man sich alleine Fühlt. Maxi das „Bürgertelefon“ ist eine Auskunfsstelle im Bundesministerium!!! Und als Antwort hab ich den folgenden Text bekommen:
          Sehr geehrte Frau,

          vielen Dank für Ihre Zuschrift.
          Wir müssen zunächst darauf hinweisen, dass uns die Erteilung von Rechtsauskünften oder die Unterstützung in Angelegenheiten der individuellen Rechtsverfolgung durch das Rechtsdienstleistungsgesetz untersagt ist. Dies obliegt den Angehörigen rechtsberatender Berufe. Sie haben die Möglichkeit, sich mit Ihrem Anliegen an einen Rechtsanwalt oder – falls Sie gewerkschaftlich organisiert sind – an Ihre Gewerkschaft zu wenden.
          Berechnungen im Einzelfall können demzufolge an dieser Stelle nicht erfolgen. Bitte haben Sie dafür Verständnis.

          Dennoch möchten wir Ihnen allgemeine Hinweise zur Schilderung Ihres Sachverhalts geben.

          Der § 11 Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) regelt zur Vergütung des Urlaubs Folgendes:
          “Das Urlaubsentgelt bemisst sich nach dem durchschnittlichen Arbeitsverdienst, das der Arbeitnehmer in den letzten dreizehn Wochen vor dem Beginn des Urlaubs erhalten hat, mit Ausnahme des zusätzlich für Überstunden gezahlten Arbeitsverdienstes. Bei Verdiensterhöhungen nicht nur vorübergehender Natur, die während des Berechnungszeitraums oder des Urlaubs eintreten, ist von dem erhöhten Verdienst auszugehen.”

          Soweit also keine anders lautenden tarifvertraglichen Regelungen vorhanden sind, ist bei der Berechnung des Urlaubsentgelts grundsätzlich der Betrag zugrunde zu legen, den der Arbeitnehmer durchschnittlich in den letzten 13 Wochen vor Urlaubsbeginn verdient hat. Es kommt also nicht darauf an, was während der Urlaubszeit verdient worden wäre.

          Auch wenn das Arbeitsentgelt eines Arbeitnehmers schwankt, ist das Urlaubsentgelt nach der Bezugsmethode zu berechnen.
          Hierzu ist der durchschnittliche Arbeitsverdienst eines Werktags zu ermitteln. Dazu ist die Summe des Arbeitseinkommens der letzten 13 Wochen vor Urlaubsantritt durch die in diesem Zeitraum liegenden Werktage dividiert werden. Dieser werktägliche Arbeitsverdienst ist mit der Zahl der Urlaubstage zu multiplizieren.

          Die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall regelt der § 4 Entgeltfortzahlungsgesetz wie folgt:

          “ § 4 Höhe des fortzuzahlenden Arbeitsentgelts
          (1) Für den in § 3 Abs. 1 oder in § 3a Absatz 1 bezeichneten Zeitraum ist dem Arbeitnehmer das ihm bei der für ihn maßgebenden regelmäßigen Arbeitszeit zustehende Arbeitsentgelt fortzuzahlen.
          (1a) Zum Arbeitsentgelt nach Absatz 1 gehören nicht das zusätzlich für Überstunden gezahlte Arbeitsentgelt und Leistungen für Aufwendungen des Arbeitnehmers, soweit der Anspruch auf sie im Falle der Arbeitsfähigkeit davon abhängig ist, daß dem Arbeitnehmer entsprechende Aufwendungen tatsächlich entstanden sind, und dem Arbeitnehmer solche Aufwendungen während der Arbeitsunfähigkeit nicht entstehen. Erhält der Arbeitnehmer eine auf das Ergebnis der Arbeit abgestellte Vergütung, so ist der von dem Arbeitnehmer in der für ihn maßgebenden regelmäßigen Arbeitszeit erzielbare Durchschnittsverdienst der Berechnung zugrunde zu legen.
          (2) Ist der Arbeitgeber für Arbeitszeit, die gleichzeitig infolge eines gesetzlichen Feiertages ausgefallen ist, zur Fortzahlung des Arbeitsentgelts nach § 3 oder nach § 3a verpflichtet, bemißt sich die Höhe des fortzuzahlenden Arbeitsentgelts für diesen Feiertag nach § 2.
          (3) Wird in dem Betrieb verkürzt gearbeitet und würde deshalb das Arbeitsentgelt des Arbeitnehmers im Falle seiner Arbeitsfähigkeit gemindert, so ist die verkürzte Arbeitszeit für ihre Dauer als die für den Arbeitnehmer maßgebende regelmäßige Arbeitszeit im Sinne des Absatzes 1 anzusehen. Dies gilt nicht im Falle des § 2 Abs. 2.
          (4) Durch Tarifvertrag kann eine von den Absätzen 1, 1a und 3 abweichende Bemessungsgrundlage des fortzuzahlenden Arbeitsentgelts festgelegt werden. Im Geltungsbereich eines solchen Tarifvertrages kann zwischen nichttarifgebundenen Arbeitgebern und Arbeitnehmern die Anwendung der tarifvertraglichen Regelung über die Fortzahlung des Arbeitsentgelts im Krankheitsfalle vereinbart werden.“

          Für die Entgeltfortzahlung gilt das Entgeltausfallprinzip. Der Arbeitnehmer soll durch die Krankheit nicht schlechter, aber auch nicht bessergestellt werden, als er stehen würde, wenn er gearbeitet hätte. Der Arbeitgeber hat das Arbeitsentgelt fortzuzahlen, das dem Arbeitnehmer bei der für ihn maßgebenden regelmäßigen Arbeitszeit zusteht. Nicht fortzuzahlen sind Auslösungen, Schmutzzulagen und ähnliche Leistungen, die an tatsächlich entstandene Aufwendungen des Arbeitnehmers anknüpfen.

          Einen Anspruch auf Lohnfortzahlung an gesetzlichen Feiertagen haben alle Arbeitnehmer, also auch geringfügig Beschäftigte. Der Lohnfortzahlungsanspruch besteht nur für gesetzliche Feiertage.
          Es gilt das Lohnausfallprinzip. Danach haben Arbeitnehmer einen Anspruch auf das Arbeitsentgelt, das sie erhalten hätten, wenn die Arbeitsleistung nicht infolge des Feiertages ausgefallen wäre. Bei der Entgeltfortzahlung für Feiertage sind demzufolge auch Überstunden und Überstundenzuschläge, die an dem Feiertag angefallen wären, zu berücksichtigen. Bei Gehaltsempfängern wird das Gehalt an den Feiertagen weitergezahlt.
          Keinen Anspruch auf Bezahlung für den Feiertag hat, wer am letzten Arbeitstag vor oder am ersten Arbeitstag nach einem Feiertag unentschuldigt nicht zur Arbeit erschienen ist.

          Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesen Ausführungen weiterhelfen konnten.

          Dieses Schreiben ist im Auftrag und mit Genehmigung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales durch das Kommunikationscenter erstellt worden und dient Ihrer Information.

          Mit freundlichem Gruß

          Kommunikationscenter
          Bundesministerium für Arbeit und Soziales

          Ich weiß jetzt aber immer noch nicht ob mit 13 Wochen ab Wochenanfang (also ganze Woche) oder, wenn an einem Freitag Feier-, Krank- oder Urlaubstag war, bei mir ab Dienstag(da ich Dienstag und Freitag arbeite) gerechnet wird. Deshalb wollte ich nur anhand eines Beispieles die Berechnung. Soll ich wegen so einer Frage zum Anwalt gehen!
          Mit freundlichen Grüßen
          Anschie1000

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        • Hallo Anschie1000… Ja, ich vermute dass du zum Anwalt musst. Die Leute von der Minijob Zentrale dürfen auch keine Rechtsberatung durchführen… Weil ein Sozialversicherungsträger eben keine individuelle Arbeitsrechtsberatung durchführen darf. LG maxi

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        • Hallo Anschie1000,

          die Mitarbeiter im Kommunikationscenter des Bundesministerium für Arbeit und Soziales haben eindeutig mitgeteilt, dass ihnen die Erteilung von Rechtsauskünften oder die Unterstützung in Angelegenheiten der individuellen Rechtsverfolgung durch das Rechtsdienstleistungsgesetz untersagt ist. An diese gesetzliche Regelung ist auch die Minijob-Zentrale gebunden. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Grundlagen zur Urlaubsberechnung grundsätzlich für alle Arbeitnehmer und sind nicht allein eine Frage der Minijob-Arbeitnehmer.

          Vielmehr kommt es hier häufiger zu Fragestellungen, da die Minijob-Beschäftigungen aus der Natur der Sache heraus nicht in vollen Wochen oder ganzen Arbeitstagen geleistet werden. Somit ist ihre Frage zur Klärung Ihres Urlaubsanspruchs rechtsverbindlich nur durch einen Anwalt oder – falls Sie gewerkschaftlich organisiert sind – durch den Rechtsbeistand Ihrer Gewerkschaft möglich.

          Dennoch möchten wir Ihnen abschließend die Berechnung einer Wochenfrist an einem Beispiel erläutern, maßgebend ist hierbei das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) §§ 186 – 193 sowie § 11 des Bundesurlaubsgesetzes:

          Beispiel:
          Wären Sie heute, Donnerstag den 1. Februar 2018, zur Arbeit verpflichtet und möchten ab heute Urlaub nehmen, rechnen Sie 13 Wochen zurück und berücksichtigen den Zeitraum vom Donnerstag den 2. November 2017 bis Mittwoch den 31. Januar 2018.

          Wir hoffen, wir konnten damit Ihre Frage abschließend beantworten.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  7. Hallo .Ich hatte bei meinen Minijob eine Einweisung und eine Arbeitseinweisung.Leider wurden mir die 2 Stunden nicht von der Firma K*** bezahlt. das ich eine Frechheit fand.Denn ohne Sicherungsanweisung darf ich die Sparkasse nicht Betretten .Und ohne Arbeitsanweisung weiß ich nicht was ich putzen soll. Es wurde auch nicht gesagt das ich das nicht bezahlt bekomme.Ich habe nicht mehr bei der Firma gearbeitet.

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    • Hallo,

      Arbeitnehmer haben auch während einer Einarbeitungszeit grundsätzlich einen Anspruch auf ihr volles Gehalt. Keine Lohnzahlung für diesen Zeitraum ist unzulässig, und zwar auch dann, wenn sich im Arbeitsvertrag eine solche Regelung befindet. Denn auch die Zeit der Einarbeitung ist grundsätzlich als Arbeitszeit anzusehen, für die der Arbeitnehmer einen Anspruch auf Gehaltszahlung besitzt. Dabei ist es unerheblich, ob in der Einarbeitungszeit die geschuldete Leistung noch gar nicht oder nur teilweise erbracht werden kann.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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