Neu: Die Abgaben für Minijobber in 2018 – Unser Minijob-Rechner hilft

Zum Jahreswechsel sinken die Abgaben für Minijobs. Wie hoch die neuen Abgaben ab dem 1. Januar 2018 für einen gewerblichen 450-Euro-Job sind und wie man diese ganz schnell mit unserem Minijob-Rechner ermitteln kann, erfahren Sie hier.

Was zahlen Arbeitgeber für 450-Euro-Minijobber?

Für 450-Euro-Minijobber zahlen Arbeitgeber die Beiträge zur Sozialversicherung, verschiedene Umlagen und die einheitliche Pauschsteuer direkt an die Minijob-Zentrale. Die Höhe der Abgaben hängt von der Höhe des Verdienstes des Minijobbers ab.

Für die Arbeitgeber fallen im Jahr 2018 folgende Abgaben an:

 

13,00 %     Pauschalbeitrag zur Krankenversicherung

15,00 %     Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung (Arbeitgeberanteil)

  0,90 %     Ausgleich für Aufwendungen bei Krankheit (Umlage 1)

  0,24 %     Ausgleich für Aufwendungen bei Mutterschaft (Umlage 2)

  0,06 %     Umlage für den Fall der Insolvenz

  2,00 %     Einheitliche Pauschsteuer

Service: Wenn Sie den folgenden Link anklicken, können Sie sich die Übersicht der Rechengrößen für das neue Jahr als PDF ansehen und ausdrucken: Abgaben_Minijobs_Gewerbe_2018

Eine Übersicht über die Entwicklung der Abgaben seit dem Jahr 2003 finden Sie hier.

Gewerbliche Minijobber müssen bei der Unfallversicherung angemeldet werden

Darüber hinaus sind die gewerblichen Arbeitgeber verpflichtet, ihre Minijobber bei der Unfallversicherung anzumelden. Ausführliche Informationen dazu gibt es beim zuständigen Unfallversicherungsträger und auf unserer Website.

Wann müssen Arbeitgeber einzelne Abgaben nicht zahlen?

Nicht immer sind alle oben aufgeführten Abgaben für Minijobber zu zahlen. Der Arbeitgeber muss daher zu Beginn der Beschäftigung eines Minijobbers einige Fragen klären:

  • Ist der Minijobber gesetzlich krankenversichert?

Falls nein, dann entfällt der Pauschalbeitrag zur Krankenversicherung.

  • Besteht im Minijob Rentenversicherungspflicht?

Zur Rentenversicherung leisten versicherungspflichtige Minijobber bei gewerblichen Minijobs einen Eigenanteil von 3,6 %. Diesen Betrag zieht der Arbeitgeber vom Verdienst seines Minijobbers ab und zahlt ihn zusammen mit seinem Pauschalbeitrag an die Minijob-Zentrale.

Der Minijobber kann sich aber auch von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen. In diesen Fällen ist der Eigenanteil nicht zu zahlen. Mehr Infos zu der Befreiung finden Sie auf unserer Website.

  • Nimmt der Arbeitgeber am Ausgleichsverfahren für Aufwendungen bei Krankheit teil?

Minijobber haben Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Dadurch können sich hohe finanzielle Belastungen für Arbeitgeber ergeben. Die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft schützt Arbeitgeber kleiner bis mittlerer Betriebe und erstattet ihnen einen Großteil der damit verbundenen Ausgaben für Lohnkosten und Beiträge. Ob Arbeitgeber zur Teilnahme am U1-Verfahren verpflichtet sind, können Sie schnell und einfach mit dem Online-Rechner Umlagepflicht 2018 nachprüfen.

 

  • Wann muss die Insolvenzgeldumlage nicht gezahlt werden?

Generell müssen alle Arbeitgeber, die ihren Minijobber im Inland beschäftigen, die Insolvenzgeldumlage zahlen. Ausnahmen gibt es nur wenige. Hierzu gehören in erster Linie öffentlich rechtliche Arbeitgeber. Eine Auflistung der Arbeitgeber, die von der Zahlung der Insolvenzgeldumlage ausgenommen sind, finden Sie hier.

  • Wird für den Minijobber die einheitliche Pauschsteuer abgeführt?

In der Regel wird der 450-Euro-Minijob pauschal mit 2 Prozent versteuert. Alternativ kann der Arbeitgeber die Lohnsteuer auch individuell nach den Lohnsteuerabzugsmerkmalen (Steuerklasse) des Minijobbers erheben.

Die Pauschsteuer zahlen Arbeitgeber ganz bequem gemeinsam mit den übrigen Abgaben an die Minijob-Zentrale. Das alternative Verfahren ist hingegen aufwändiger, weil die individuell erhobene Lohnsteuer dem zuständigen Finanzamt zu melden und auch dorthin zu zahlen ist. Mehr zur Pauschsteuer erfahren Sie hier.

Was zahlt der Minijobber?

Ist der Minijobber versicherungspflichtig in der Rentenversicherung, trägt er einen Anteil von 3,6 Prozent seines Verdienstes. Hierbei ist ein Mindestbeitrag zu beachten.

 

Der Minijob-Rechner – wie er funktioniert und was er berechnet

Unser Minijob-Rechner ist bei der Berechnung der Beiträge für 450-Euro-Minijobber eine große Hilfe.

Minijob-Rechner für das Jahr 2018 am Beipspiel eines monatlichen Arbeitsentgelts in Höhe von 300 Euro.

Der Minijob-Rechner ab Januar 2018

 

Mit dem Minijob-Rechner werden alle zu zahlenden Beiträge nach Eingabe des monatlichen Verdienstes und weiterer Angaben Schritt für Schritt ermittelt. Zahlt der Minijobber eigene Beiträge zur Rentenversicherung, weist der Minijob-Rechner auch diesen Beitragsanteil aus.

Minijob-Rechner 2018 - Höhe der Abgaben am Beispiel eines monatlichen Arbeitsentgelts in Höhe von 300 Euro

Der Minijob-Rechner ermittelt die Abgaben für 2018 (Bsp.: 300 Euro monatliches Arbeitsentgelt)

Das könnte Sie auch interessieren: Unser Blog 6 praktische Tools für Minijob-Arbeitgeber im gewerblichen Bereich. Hier stellen wir Ihnen weitere Tools vor, die für Arbeitgeber hilfreich sein können.

42 Kommentare zu “Neu: Die Abgaben für Minijobber in 2018 – Unser Minijob-Rechner hilft

  1. Hallo.
    Ich habe ein Bruttoverdienst von 10Euro , Abgerechnet wird mit 350Euro im Monat ,Rentenversicherungsbefreit bin ich nicht . Ist es Richtig , das mir von 350Euro 109 Euro Abgezogen werden ?

    Liebe Grüße

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    • Guten Tag Herr Nolte,

      im Rahmen eines 450-Euro-Minijobs können Abzüge nur zum einen durch die Rentenversicherungspflicht entstehen und zum anderen durch die Besteuerung.
      Nach Ihren Angaben haben Sie sich von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen. Somit entfällt dieser Abzug in Höhe von 3,6 Prozent für Sie bereits. Bezüglich der Besteuerung eines 450-Euro-Minijobs kann der Arbeitgeber
      die Art der Besteuerung bestimmen. Er entscheidet zwischen der Pauschalsteuer in Höhe von 2 Prozent oder der individuellen Versteuerung nach Ihrer Lohnsteuerklasse. Die Pauschalsteuer von 2 Prozent meldet und zahlt der Arbeitgeber an die Minijob-Zentrale. Es ist jedoch zulässig, dass der Arbeitgeber die Pauschalsteuer auf den Minijobber umlegt. Bei der individuellen Besteuerung fallen bei den Lohnsteuerklassen I bis IV keine Lohnsteuern an. Bei Lohnsteuerklasse V und VI ergeben sich bereits bei einem geringen Verdienst Lohnsteuerabzüge.

      Abschließend kann man sagen, dass bei einem Bruttoarbeitsentgelt von 350 Euro für Sie kein Abzug in Höhe von 109 Euro rechtmäßig entstehen kann.
      Es ist nicht zulässig, dass Ihr Arbeitgeber von Ihrem Bruttolohn seine zu zahlenden Pauschalbeiträge an die Minijob-Zentrale in Höhe von 31,20 Prozent abzieht.

      Wir empfehlen Ihnen in Ihrem Fall nochmal mit Ihrem Arbeitgeber zu sprechen beziehungsweise dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
      Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  2. Pingback: Beschäftigung von Studenten: Was Arbeitgeber bei Studentenjobs beachten müssen | impulse

  3. Ich habe, neben meinem Vollzeitjob, nun einen Nebenjob auf 400,- € angenommen. Habe mich von der Rentenversicherung befreien lassen, zahle ja in meinem „Hauptjob“ schon. Was zieht mir der AG von den 400,- € ab? Er meinte, dass eine Pauschale abgezogen wird. Nur verstehe ich nicht, in welcher Höhe.

    Vielen Dank!

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    • Hallo Franceca,

      neben einer versicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung ist ein 450-Euro-Minijob zulässig.

      Bezüglich der Sozialversicherungsbeiträge sind Sie als Arbeitnehmerin in einem Minijob rentenversicherungspflichtig. Der Beitrag zur Rentenversicherung beläuft sich auf 3,6 Prozent vom Arbeitsentgelt. Da Sie bereits die Befreiung von der Rentenversicherungspflicht erklärt haben, entfällt dieser Betrag für Sie.

      Ein Abzug für Sie als Arbeitnehmerin kann aber auch durch die Besteuerung eines 450-Euro-Minijobs entstehen. Die Art der Besteuerung bestimmt der Arbeitgeber. Er entscheidet, ob der Minijob pauschal mit zwei Prozent versteuert wird oder individuell nach Ihrer Lohnsteuerklasse. Die Pauschsteuer von zwei Prozent meldet und zahlt in der Regel der Arbeitgeber zusammen mit den übrigen Beiträgen. Er kann die Pauschsteuer aber auch von Ihrem Verdienst abziehen und sie damit auf den Arbeitnehmer „abwälzen“.

      Wählt der Arbeitgeber nicht die Pauschsteuer sondern die individuelle Besteuerung für den Minijob, hängt die Höhe des Lohnsteuerabzugs von Ihrer Lohnsteuerklasse ab. Da dies Ihre zweite Beschäftigung neben Ihrer Hauptbeschäftigung ist, wäre das bei der individuellen Versteuerung Lohnsteuerklasse VI. Bei den Steuerklassen V und VI ergeben sich bereits bei geringen Verdienst Lohnsteuerabzüge.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  4. Ich bin seit 1.6.18 in Rente mit Abschlägen und bin von meinem Arbeitgeber dem Land Nds. bis Jahresende auf 450 € Basis weiter beschäftigt.
    Nun stelle ich fest, dass die Vergütungsstelle die vollen 18,6 % zur Rentenversicherung von meinem 450 € abzieht und an die MJZentrale überweißt .
    Mein Überweisungsbetrag auf dem Konto ist damit 383 €/M?
    MfG Ste

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    • Hallo Herr Stelze,

      in Ihrem Fall beträgt der volle Beitrag zur Rentenversicherung 83,70 Euro (18,6 Prozent von 450 Euro).

      Für die Pflichtbeiträge gilt folgende Beitragslastverteilung. Der Arbeitgeber hat einen Betrag in Höhe von 67,50 Euro als Beitrag zu tragen (15 Prozent von 450 Euro); den Restbeitrag, also 16,20 Euro ist von Ihnen aufzubringen (3,6 Prozent von 450 Euro). Ihren Beitragsanteil muss der Arbeitgeber vom Arbeitsentgelt einbehalten.

      Unter Berücksichtigung des Eigenanteils zur Rentenversicherung beträgt Ihr Nettoverdienst 433,80 Euro (450 Euro – 16,20 Euro).

      Zur abschließenden Klärung Ihrer Lohnabrechnung und Gehaltszahlung empfehlen wir Ihnen sich direkt an Ihren Arbeitgeber zu wenden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  5. Guten Tag, leider hilft mir der Minijobrechner nicht weiter. Ich arbeite für 400 Euro im Privathaushalt und zahle freiwillig meinen Rentenbeitrag. Nun könnte ich einen zweiten Minijob auch ca. 400 Euro beginnen. Wo finde ich Angaben über Steuer und Sozialvers. Abgaben, die auf mich zukommen?
    Dank im voraus

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    • Guten Tag Frau Plätzchen,

      haben Sie keine versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung, können Sie mehrere 450-Euro-Minijobs nebeneinander ausführen, wenn Sie insgesamt nicht mehr als 450 Euro monatlich verdienen.

      Überschreiten Sie die Verdienstgrenze insgesamt, sind alle Jobs versicherungspflichtig und damit keine Minijobs mehr. Die Anmeldung dieser Jobs muss durch Ihre Arbeitgeber dann bei Ihrer Krankenkasse erfolgen.

      Aus diesem Grund können wir Ihnen als Minijob-Zentrale keinen Rechner zur Ermittlung Ihrer Sozialversicherungsbeiträge zur Verfügung stellen. Wir gehen jedoch davon aus, dass Ihnen Ihre Krankenkasse dabei behilflich sein wird.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  6. Ist es rechtens das ich die minijobzentrale bezahle ?
    Ie wird mir von meinen endgeld jjeden monat abgezogen . Dachte das der Arbeitgeber diese bezahlen muss

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    • Guten Tag Frau Hennig,

      Arbeitgeber tragen den Großteil der Abgaben für 450-Euro-Minijobs. Dazu gehören pauschale Beiträge zur Kranken- und Rentenversicherung, zur gesetzlichen Unfallversicherung, Umlagen und Steuern.

      Als 450-Euro-Minijobberin zahlen Sie in der Regel nur Rentenversicherungsbeiträge, wenn Sie keinen Befreiungsantrag diesbezüglich gestellt haben. Der Arbeitgeber behält sie ein und führt sie zusammen mit seinen Abgaben an die Minijob-Zentrale ab.

      Je nachdem welche Versteuerungsvariante der Arbeitgeber für den Minijob anwendet, kann es für Sie auch zum Abzug von Steuern kommen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  7. Hallo
    Wollte mal nachfragen wieso muss ich jeden Monat 2% Pauschalseuer Zahlen!!! Arbeite seit 4 Jahren auf 450€ Basis in einem Schulobjekt habe Steuerklasse5

    MfG
    Andrea Gunst

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    • Hallo Andrea,

      im Rahmen Ihres 450-Euro-Minijobs wählt Ihr Arbeitgeber die Form der Besteuerung. Er entscheidet, ob der 450-Euro-Minijob entweder pauschal mit zwei Prozent versteuert wird oder individuell nach der Lohnsteuerklasse.

      Wählt Ihr Arbeitgeber die Pauschalsteuer, kann er diese von Ihrem Verdienst abziehen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Hallo Frau Gunst,
      sofern Ihre Tätigkeit in der Schule direkt mit der Betreuung der Kinder zu tun hat (z. B. Hausaufgaben, Projektarbeit, Aufsicht,…) kann ergänzend auch die Übungsleiterpauschale nach §3, 26 EStG bis zu 2.400,- € genutzt werden. Das erspart dem Arbeitgeber die hohen Abgaben eines Minijobbs von mehr als 30%, oder kann zusätzlich zu einem Verdienst von bis zu 650,- €/Monat beim Arbeitnehmer führen. Wir nutzen diese Ersparnis von rund 60,- € monatlich u. a. für eine Erhöhung des Stundenlohnes, also win-win.
      Das Kriterium der Nebenberuflichkeit muss noch erfüllt sein. D. h., es dürfen im Jahresschnitt nicht mehr als 14 Stunden pro Woche in diesem Bereich gearbeitet werden. (~700 Stunden).
      Handelt es sich nicht um erzieherische Tätigkeiten sondern um Verwaltung oder Essensausgabe, dann kommt evtl. die Ehrenamtspauschale in Betracht. Die Grenze liegt hier bei 720,- €/Jahr und Person.

      MfG, Elke Hauff

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  8. Hallo,
    habe heute einen Minijob angenommen ab dem 01.07.2018 und würde sehr gerne einige Fragen beantwortet haben. Vielen Dank dafür. Dieser Minijob wird 3 Tage die Woche ausgeführt und zur Zeit bin ich noch in der Familienversicherung der Krankenkasse AOK bei meinem Vater versichert. Habe mich jetzt mal ein wenig durchgelesen im Netz und hier auf der Seite und wenn ich mal das Maximum an Verdienst EUR 450 zu Grunde lege, dann ergeben sich für mich ein paar Fragen:

    1. Wie Hoch wird mein Anteil bei der Krankenkasse ? oder zahlt diesen allein der Arbeitgeber ?

    2. Da ich den vollen Rentenanteil bevorzuge, so das die Zeit bei der späteren Rente berücksichtigt wird, wie hoch wird da mein Anteil sein ?

    3. Habe ich Anrecht auf Lohnefortzahlung im Krankheitsfall, wenn ich entsprechende Krankmeldungen AU dem Arbeitgeber übergebe ? Wie wird dann das Krankengeld berechnet, dass mir der Arbeitgeber zahlt ?

    4. Da ich unverheiratet bin und somit die Lohnsteuerklasse 1 haben werde und der Arbeitgeber die Steuerklasse wissen möchte, gehe ich nicht von einer Pauschal-versteuerung aus, sondern von einer Versteuerung über Lonsteuerkarte. Kann ich dann Ende des Jahres einen Lohnsteuerjahresausgleich stellen, oder bleibt das, weiter ein Bestandteil der Steuererklärung meiner Eltern ?

    5. Habe ich Anrecht auf bezahlten Urlaub und wenn ja, wieviele Tage ? und wie werden diese Vergütet ?

    6. Gibt es als Minijober auch eine Kündigungsfrist ? und wenn ja wie lange wäre diese bei einem Minijob ?

    Wie sie sehen, habe ich viele Fragen, weil ich absolut Neu auf diesem Gebiet bin. Wenn sie so freundlich sind und mir diese Beantworten, dann haben sie mir schon sehr Weiter geholfen.

    VIELEN DANK

    Mit freundlichen Grüßen
    Melanie Schmitz

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    • Hallo Frau Schmitz,

      wir unterstellen, dass es sich um einen 450-Euro-Minijob im gewerblichen Bereich handelt und antworten auf Ihre Fragen wie folgt:

      Zu 1) Der Pauschalbeitrag zur Krankenversicherung beträgt 13 Prozent. Bei 450 Euro im Monat entspricht das 58,50 Euro. Diesen Betrag muss Ihr Arbeitgeber komplett allein tragen.

      Zu 2) Ihr Eigenanteil zur Rentenversicherung beläuft sich auf 3,6 Prozent. Der Arbeitgeber zieht Ihnen den Eigenanteil vom Verdienst ab und leitet diesen zusammen mit den übrigen Abgaben an die Minijob-Zentrale weiter.

      Zu 3) Wenn Sie, infolge unverschuldeter Krankheit oder einer medizinischen Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahme arbeitsunfähig sind, muss Ihnen Ihr Arbeitgeber Ihren Lohn weiterzahlen. Sie haben bis zu sechs Wochen, Anspruch auf den Lohn, den Sie bekommenen hätten, wenn Sie nicht krank gewesen wären. Die Entgeltfortzahlung wird dabei nur für den Zeitraum geleistet, an dem Ihr Arbeitseinsatz geplant war, Sie aber aus gesundheitlichen Gründen an der Arbeitsleistung verhindert waren.
      Zu 4) Bei 450-Euro-Minijobbern mit den Lohnsteuerklassen I – IV fällt keine Lohnsteuer an, sofern sie daneben keine anderen Einkünfte haben. In diesem Fall kann eine individuelle Besteuerung vorteilhafter sein als eine Pauschalversteuerung. Weitere Fragen zum Lohnsteuerjahresausgleich oder zur Steuererklärung richten Sie an Ihr Finanzamt.
      Zu 5) Als Minijobberin genießen Sie Anspruch auf bezahlen Erholungsurlaub. Der gesetzliche Urlaubsanspruch beträgt jährlich mindestens 4 Wochen beziehungsweise 24 Werktage bei einer 6-Tage-Woche. Da das Bundesurlaubsgesetz jedoch von 6 Werktagen (Montag bis Samstag) ausgeht, muss der Urlaubsanspruch auf die entsprechend vereinbarten 3 Werktage umgerechnet werden. Die Höhe des Urlaubsentgelts richtet sich nach dem durchschnittlichen Gehalt in den letzten 13 Wochen vor Beginn Ihres Urlaubs. Bezahlter Urlaub bedeutet, dass Sie für jeden Tag Ihr Gehalt erhalten, an dem Sie sonst gearbeitet hätten.
      Zu 6) Die gesetzliche Grundkündigungsfrist beträgt vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats. Diese Frist gilt sowohl für Sie als Arbeitnehmer als auch für Ihren Arbeitgeber .Für die ersten drei Monate kann bei einer vorübergehenden Aushilfe eine kürzere Frist einzelvertraglich vereinbaren. Dauert das Arbeitsverhältnis länger als zwei Jahre, müssen Arbeitgeber längere Kündigungsfristen beachten.

      Da Sie nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) als Teilzeitbeschäftigte gelten, haben Sie grundsätzlich die gleichen Arbeitsrechte wie andere Arbeitnehmer auch.

      Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales anzurufen. Dieses erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  9. Pingback: Ferienjobber einstellen: Diese Regeln gelten für Ferienjobs | impulse

  10. Hallo liebes Team der Minijob-Zentrale,

    in den Jahren 2015 und 2016 habe ich neben meinem Masterstudium als Minijobber (450 €) gearbeitet.
    Für das Masterstudium habe ich meine Studienkosten bei der Einkommensteuererklärung (Verlustvortrag) geltend machen wollen, jedoch wurde mir mein Einkommen aus der geringfügigen Beschäftigung gegen gerechnet. Soweit ich es richtig Verstanden habe kann der Arbeitgeber die Lohnsteuer entweder über eine 2% Pauschale an die Bundesknappschaft oder über meine Lohnsteuerkare entrichten. Nun steht auf meiner Entgeltabrechnung jedoch sowas wie „Einzugsstelle: Bundesknappschaft“, „SV-Schlüssel: 6500“ und „Personenschlüssel 109“. Wie kann ich das verstehen? Ist es richtig, dass mir das Einkommen von den entstandenen Kosten abgezogen wird?

    Viele Grüße
    Peter

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    • Hallo Peter,

      die Angaben auf Ihrer Entgeltabrechnung bedeuten, dass Sie für eine rentenversicherungsfreie geringfügig entlohnte Beschäftigung (Minijob) bei der Minijob-Zentrale angemeldet wurden.

      Es ist richtig dass 450-Euro-Minijobs pauschal mit zwei Prozent oder individuell nach der Lohnsteuerklasse versteuert werden können. Ihr Arbeitgeber kann über die Art der Besteuerung bestimmen.
      Wählt er die individuelle Besteuerung für den Minijob, hängt die Höhe des Lohnsteuerabzugs von Ihrer Lohnsteuerklasse ab.

      Bei Lohnsteuerklasse I – IV fällt keine Lohnsteuer an, sofern Sie daneben keine anderen Einkünfte haben.
      Im Rahmen Ihrer persönlichen Einkommensteuererklärung muss das Einkommen aus diesem Minijob jedoch berücksichtigt werden.

      Bei Fragen zu den steuerlichen Auswirkungen in Ihrem persönlichen Fall kann Ihnen Ihr Finanzamt helfen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  11. Wie ist mein Fall zu beurteilen: Minijob mit monatlich 265.-€ (ab Januar). Ab Juni wegen besonderer Leistung für 6 Monate zusätzliche ‚Prämie‘ von 200.-€. Ab Dezember regular 400.-€ (keine Prämie mehr). Damit bleibe ich ja weit unter der Grenze von 5400.-€ jährlich, habe allerdings 6 Monate lang die 450.-€ geringfügig überschritten. Ist dies noch ein valider Minijob oder bekommt mein AG Schwierigkeiten bei der Meldung?

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    • Hallo Wolfgang,

      bei der Prüfung der Frage, ob das Arbeitsentgelt 450 Euro übersteigt, ist vom regelmäßigen Arbeitsentgelt auszugehen. Das regelmäßige Arbeitsentgelt ermittelt sich abhängig von der Anzahl der Monate, für die eine Beschäftigung gegen Arbeitsentgelt besteht, wobei maximal ein Jahreszeitraum (12 Monate) zugrunde zu legen ist. Bei einem Beschäftigungsbeginn zum 1. Januar erstreckt sich somit der zu beurteilende Jahreszeitraum bis zum 31. Dezember. Dabei darf das regelmäßige Arbeitsentgelt im Durchschnitt einer Jahresbetrachtung 450 Euro nicht übersteigen (maximal 5.400 Euro pro Jahr bei durchgehender mindestens 12 Monate dauernder Beschäftigung gegen Arbeitsentgelt in jedem Monat). Steht bereits zu Beginn der Beschäftigung fest, dass diese nicht durchgehend für mindestens 12 Monate gegen Arbeitsentgelt besteht, ist die zulässige Arbeitsentgeltgrenze für den Gesamtzeitraum entsprechend zu reduzieren.

      Anhand Ihrer Angaben, haben Sie zwar in einigen Monaten 450 Euro überschritten, ihr regelmäßiges Arbeitsentgelt liegt jedoch unter 450 Euro. Es bestehen somit keine Bedenken bezüglich Ihres Minijobs.

      Ob, die für die geringfügig entlohnte Beschäftigung maßgebende Entgeltgrenze regelmäßig im Monat oder nur gelegentlich unter- oder überschritten wird, ist stets bei Beginn der Beschäftigung und erneut bei jeder dauerhaften Veränderung in den Verhältnissen im Wege einer vorausschauenden Betrachtung zu beurteilen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  12. Mein Sohn (16) hat neben der Schule einen Minijob, von der Rentenversicherungspflicht haben wir ihn nicht befreien lassen, da wir gelesen haben das dies nicht nur Vorteile hat und es ja nur 3,7 % vom Gehalt sind. Er hat jetzt für seinen ersten Monat 66,00€ Brutto und davon 47,69€ Netto raus bekommen. Auf der Abrechnung steht das ihm 18,31€ für die Rentenversicherung abgezogen werden. Das scheint mir so nicht ganz richtig. Können Sie dazu eine Auskunft geben.
    Vielen Dank im Voraus!
    M. Gómez

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    • Hallo Frau Gómez,

      der volle Rentenversicherungsbeitrag muss mindestens von 175 Euro (Mindestbeitragsbemessungsgrenze) berechnet werden. Beträgt das Brutto-Arbeitsentgelt weniger als 175 Euro im Monat, zahlt der Arbeitgeber den Pauschalbeitrag in Höhe von 5 Prozent des tatsächlichen Brutto-Arbeitsentgelts. Der Minijobber zahlt den Differenzbetrag zwischen dem Mindestbeitrag in Höhe von 32,55 Euro (18,6 Prozent von 175 Euro) und dem Arbeitgeberanteil.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  13. Moin ; Moin !
    Bin seit August 2016 Arbeitsunfähig ( bislang drei Knie – OP – letzte Knie OP im März 2017 ) Die ersten sechs Wochen habe ich Krankengeld bezogen , danach nicht mehr ( auch nicht von meiner Krankenkasse ) angeblich wegen meinen geringfügigen Vertrag ( 450,00 EUR ) Danach habe ich mich immer sporadisch bei meinen Arbeitgeber ( DRK ) arbeitsunfähig gemeldet , aber keine Arbeitsunfähigkeit Bescheinigung abgegeben , weil ich sowieso kein Krankengeld von meinen Arbeitgeber bekommen hätte . Am 10.01.2018 habe ich meinen Jahresurlaub eingereicht . Der wurde mir nicht bewilligt mit der Begründung : Da keine Arbeitsfähigkeit besteht .
    Meine Frage : Ist diese Begründung von meinen Arbeitgeber ( DRK ) rechtens ?
    Erbitte um eine Rückinfo . Vielen Dank .
    Mit freundlichen Grüßen aus dem hohen Norden
    Peter Ernst Hbg . den 15.02.2018

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    • Guten Tag Herr Ernst,

      wenn wir Sie richtig verstanden haben, sind Sie seit August 2016 arbeitsunfähig erkrankt und können Ihren Minijob aktuell somit auch nicht ausüben. Es ist richtig, dass Sie im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung keinen Anspruch auf Krankengeld haben.

      Ihren Urlaub können Sie allerdings krankheitsbedingt vorerst nicht geltend machen, da eine Erteilung von Urlaub rechtlich nicht möglich ist, solange Sie krank sind.

      Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
      Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  14. Hallo, habe gerade Ihren Newsletter gelesen. Unter dem Thema: „Wann müssen Arbeitgeber einzelne Abgaben nicht zahlen?“ komme ich jetzt ins grübeln. Eigentlich gibt es doch niemanden der NICHT krankenversichert ist. Oder sind hier die Familenversicherten gemeint? Das würde heißen für einen familienversicherten Minijober muss keine KV-Abgabe gezahlt werden?

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  15. Hallo, ich erhalte eine Erwerbsunfähigkeitsrente und ab 01.06.2018 eine vorzeitige
    Altersrente wegen einer unbefristeten Schwerbehinderung. Seit mehreren Jahren
    arbeite ich für einen Sportverein auf 450,00 Euro-Basis.
    Ich habe nun meinen Arbeitgeber wegen einer Gehaltserhöhung konsultiert und man ist dort nicht abgeneigt, hat aber trotzdem abgelehnt, weil sonst sowohl für den Verein wie für mich monatliche Steuern u.a. fällig werden. Vom Verein wurde jetzt erwogen zu prüfen, ob eine zusätzliche jährliche Einmalzahlung in Höhe von 600,00 Euro gezahlt werden könnte, die dann versteuert werden müßte, aber die monatlichen Zahlungen nicht zusätzlich mit Steuern belastet?

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    • Hallo Herr Ulbrich,

      einmalige Einnahmen, die mit hinreichender Sicherheit mindestens einmal jährlich zu erwarten sind, sind bei der Ermittlung des regelmäßigen Arbeitsentgelts zu berücksichtigen. Wird die jährliche Verdienstgrenze von 5.400 Euro durch diese Sonderzahlung überschritten, handelt es sich um keinen Minijob mehr.

      Ihr Sportverein, als Arbeitgeber kann jedoch beim Finanzamt prüfen lassen, inwiefern er Ihnen zusätzlich eine Aufwandsentschädigung gewähren kann. Steuerfreie Bezüge sind grundsätzlich auch sozialversicherungsfrei. Weitere steuerrechtliche Fragen klären Sie bitte mit Ihrem Steuerberater oder Ihrem Finanzamt.

      Lesetipp: https://www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/01_basiswissen/02_infos_kompakt_zu/08_uebungsleiter_ehremamt/node.html

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Hallo,
      wenn die 450 € voll ausgeschöpft werden rate ich zur Überprüfung, ob eine SV-pflichtige Beschäftigung möglich ist. Wenn z. B. 600 € brutto verdient werden, ist noch gar keine Steuerzahlung erforderlich. Je nach Rentenstatus fällt auch dieser Kostenfaktor weg und der Mitarbeiter wird deutlich günstiger als bei 450 €. Beim Minijob liegen die Abgaben bei rund 156 € monatlich und ist damit die teuerste Variante für den Arbeitgeber, insbesondere für einen gemeinnützigen Verein.
      Zusätzlich kann in einem gemeinnützig anerkannten Verein auf jeden Fall für die meisten Tätigkeiten die Ehrenamtspauschale von 720 € pro Jahr oder 60 € monatlich ausgezahlt werden, sofern diese nicht in einer anderen Institution zur Anwendung kommt. Sollte sich die Tätigkeit im Sportverein auf erzieherische Tätigkeiten erstrecken, dann kann die Übungsleiterpauschale mit 200 €/Monat oder 2.400 € / Jahr kombiniert werden, auch bei sv-pflichtiger Anstellung, sofern die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit im gesamten Jahr 14 Stunden (ca. 670 Std.) nicht übersteigt. Aber immer nur eine der beiden Pauschalen für dieselbe Tätigkeit im selben Verein. (§3 Nr. 26 EStG)
      Sollte der Verein sich nicht zu einer dieser Lösungen durchringen können (was schade wäre…), dann kann zusätzlich auch bei einem Minijobber ein Gutschein, z. B. eine Tankkarte, bis zu einem Wert von 44 € monatlich als steuerfreier Bezug ausgegeben werden.

      Freundliche Grüße in den Sonntag!

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  16. Ich habe die volle Erwerbsminderrungsrente. Was muss ein Arbeitgeber für Die ab und Anmeldung eines Minijobber bezahlen. Es kann sein das ich mich über den Winter 4 bis 5 Monate abmelden muss. Es geht sich darum wenn ich abgemeldet bin kann ich Mietbeihilfe beantragen damit ich über die Runden komme. Der Arbeitgeber sagte mir er lässt mich lieber angemeldet da die Anmeldung und das abmelden für ihn zu teuer ist darum muss ich wissen was es kostet dann bezahle ich die an und Abmeldung selber an dem Arbeitgeber. Weiß aber auch wenn der Arbeitgeber mich angemeldet lässt müsste er mir monatlich Geld auszahlen kann er aber nicht. Möchte gerne meinen Job da weiter machen darf sowieso am Tag nur 3 Stunden arbeiten und das wäre natürlich für mich im Sommer auch gut dass ich wenigstens mal etwas zu tun habe danke für die Auskunft im voraus.

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    • Guten Tag,

      wir können Ihnen nicht beantworten, welche Kosten Ihr Arbeitgeber, für eine An- und Abmeldung bei der Minijob-Zentrale, zu tragen hat. Dies ist abhängig davon, welchen Dienstleister Ihr Arbeitgeber damit beauftragt. Viele Arbeitgeber nehmen diese Meldungen auch selbstständig vor und haben dadurch keine Zusatzkosten.

      Der Arbeitgeber ist jedoch verpflichtet, nach einer Arbeitsunterbrechung von länger als vier Wochen, eine Abmeldung vorzunehmen, da aus sozialversicherungsrechtlicher Sicht ein Beschäftigungsverhältnis nur vorliegt, wenn Entgelt fließt. Die Abmeldung ist erforderlich, da ohne Entgeltbezug kein meldepflichtiges Beschäftigungsverhältnis im Sinne der Sozialversicherung mehr vorliegt und bei Nichtbeschäftigung keine anteiligen Rentenversicherungszeiten erworben werden dürfen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  17. Pingback: Minijobs 2018: Änderungen zum Jahreswechsel | Die Minijob-Zentrale

    • Guten Tag Herr Barth,

      Ihr Arbeitgeber muss Ihnen als Minijobber auch für die Arbeitszeit, die infolge eines gesetzlichen Feiertages ausfällt, das Arbeitsentgelt zahlen, das Sie ohne den Arbeitsausfall erhalten hätten.
      Sie haben dann einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung für Feiertage, wenn der Feiertag auf einen Tag fällt, an dem Sie sonst regelmäßig zur Arbeitsleistung verpflichtet sind. Der Arbeitgeber darf die Fortzahlung von Entgelt für Feiertage nicht dadurch umgehen, dass Sie die ausgefallene Arbeitszeit an einem sonst arbeitsfreien Tag vor- oder nacharbeiten.

      Wir hoffen, dass sich Ihre Frage auf diesen Sachverhalt bezogen hat.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  18. Toll, dass es jetzt so schnell ging. Wenn jetzt noch der Download von svnet-comfort 18.ff funktionieren würde, der wegen Überlastung und technischer Probleme seinen Dienst verweigert, kann ich noch die Meldungen rechtzeitig abgeben. Aber gerechterweise muss ich sagen, dass die Minijob-Zentrale dafür nichts kann.

    Freundliche Grüße
    R. Kappel

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