Maximaler Hinzuverdienst zur Rente: 6.300 Euro nicht im Minijob (Nachgefragt #19)

Gerd aus Döbern ist Altersvollrentner und weiß nicht genau, wie viel er neben seiner Rente mit einem Minijob verdienen darf. Er hat gehört, dass er ab dem 1. Juli 2017 im Minijob 6.300 Euro im Jahr verdienen darf.

Er ist sich nun unsicher, ob diese Information überhaupt stimmt.

Beantwortet! Von Michaela aus dem Service-Center:

Hallo Gerd,

diese Information stimmt nicht!

Michaela klein

Michaela gibt Infos zum Hinzuverdienst

Die Grenze von 6.300 Euro bezieht sich auf den zulässigen Hinzuverdienst für Rentner. Die Hinzuverdienstgrenze regelt, wie viel ein Rentner vor Erreichen seiner Regelaltersgrenze hinzuverdienen darf. Wird dieser Wert überschritten, kann die Rente gekürzt werden oder ganz wegfallen.

Wann gilt die Hinzuverdienstgrenze von 6.300 Euro?

Bei einer Altersvollrente vor Erreichen der Regelaltersgrenze durften Sie bislang maximal 450 Euro pro Monat verdienen und zusätzlich zweimal im Jahr das Doppelte (also 900 Euro), ohne dass sich dies auf Ihren Rentenzahlbetrag auswirkte. Zum 1. Juli 2017 wird diese Regelung vereinfacht. Ab diesem Zeitpunkt ist nur noch Ihr Jahresverdienst maßgebend, unabhängig davon, wie viel Sie in den einzelnen Monaten verdienen. Dieser Wert beträgt 6.300 Euro pro Kalenderjahr.

Wann dürfen Altersrentner unbegrenzt hinzuverdienen?

Altersvollrentner, die die Regelaltersgrenze erreicht haben, dürfen sogar unbegrenzt verdienen, ohne dass sich dies auf die Höhe ihrer Rente auswirkt.

Welche Verdienstgrenzen gelten für Minijobs?

Für einen Minijob gilt weiterhin die Jahresverdienstgrenze von 5.400 Euro. Wird diese Verdienstgrenze überschritten, liegt in der Regel kein 450-Euro-Minijob mehr vor. Sie haben also als Altersvollrentner vor Vollendung der Regelaltersgrenze ab dem 1. Juli 2017 die Möglichkeit, bis zu 6.300 Euro pro Kalenderjahr zu verdienen, wären aber bereits ab einem Verdienst von mehr als 5.400 Euro kein Minijobber mehr, sondern ein sogenannter Midijobber. Für Midijobber ist nicht mehr die Minijob-Zentrale, sondern Ihre Krankenkasse zuständig.

Weitere Infos zum Unterschied zwischen der Hinzuverdienstgrenze für Rentner und der Verdienstgrenze von Minijobs finden Sie auch in unserem Blog-Beitrag vom 3. Mai  2016. 

Wie genau die Hinzuverdienstregelungen für Rentner aussehen, darüber informiert auch eine neue Broschüre der Deutschen Rentenversicherung.

Hier geht es zu den weiteren Beiträgen aus unserer Nachgefragt-Reihe:

Nachgefragt (18) – Wie bekomme ich die Sozialversicherungsnummer meines neuen Minijobbers heraus?

Nachgefragt (17): 2 Minijobs bei einem Arbeitgeber – geht das?

Nachgefragt (16): Was passiert, wenn ein Beitragsnachweis zu spät übermittelt wird?

Nachgefragt (15): Unfallversicherung bei Minijobbern

Nachgefragt (14): Weihnachtsgeld für Minijobber

Nachgefragt (13): Krankenversicherung für Minijobber

Nachgefragt (12): Mit Rentenversicherungspflicht volle Ansprüche sichern

Nachgefragt (11): Einfache Anmeldung einer Haushaltshilfe

Nachgefragt (10): Mehrere Minijobs neben einer Hauptbeschäftigung

Nachgefragt (9): Lohnfortzahlung auch für Minijobber

Nachgefragt (8): Kosten einer Haushaltshilfe

Nachgefragt (7): Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub

Nachgefragt (6): Vollständigkeit von Meldungen

Nachgefragt (5): Studenten mit mehreren Jobs

Nachgefragt (4): Änderung der Geschäftsadresse

Nachgefragt (3): Rente und Hinzuverdienstgrenze

Nachgefragt (2): Studenten und Minijobs

Nachgefragt (1): Anmeldung eines Minijobbers

34 Kommentare zu “Maximaler Hinzuverdienst zur Rente: 6.300 Euro nicht im Minijob (Nachgefragt #19)

  1. Guten Tag liebes Minijob-Team.
    Verstehe ich es richtig, dass ich (Altersvollrente) mit Erreichen der Regelaltersgrenze (11/2017) dieses Jahr (2018) nun mehr als 6300 Euro verdienen darf, wenn ich bei einem 450 Euro-Minijob die Jahresverdienstgrenze von 5400 Euro einhalte und bei einer zusätzlichen kurzfristigen Beschäftigung die 70 Arbeitstags-Grenze beachte?
    Und als 2. Frage:
    Wenn bei einer kurzfristigen Beschäftigung der Vertrag vom 01.02.2018 bis zum 31.01.2019 ausgestellt wurde, wie berechne ich die zulässigen Arbeitstage für 2018? Sind das dann 11/12tel von 70, also 64?

    Vielen herzlichen Dank vorab für Ihre Antwort.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Monika

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    • Hallo Monika,

      es ist richtig. Rentner, die ihre Regelaltersgrenze erreicht haben, dürfen unbegrenzt verdienen, ohne dass ihnen die Rente gekürzt wird. Sie könnten damit neben einem 450-Euro-Minijob auch noch eine kurzfristige Beschäftigung ausüben, ohne dass sich ihr Verdienst negativ auf Ihre Rentenzahlung auswirkt.

      Bei einer kurzfristigen Beschäftigung, die sich über den Jahreswechsel erstreckt, kommt es zunächst darauf an, dass für den gesamten Zeitraum, also in Ihrem Beispiel vom 1. Februar 2018 bis zum 31. Januar 2019, die 70 Arbeitstage nicht überschritten werden. Erst bei der Prüfung auf anrechenbare Vorbeschäftigungszeiten im Kalenderjahr 2018, werden die tatsächlich für das Kalenderjahr 2018 anfallenden Arbeitstage gezählt. Eine monatlich anteilige Berechnung erfolgt nicht.

      Hinweis: Die Zeitgrenzen für eine kurzfristige Beschäftigung von drei Monaten bzw. 70 Arbeitstagen gelten ausschließlich für einen Übergangszeitraum vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2018. Ab 1. Januar 2019 gelten wieder die ursprünglichen Zeitgrenzen von zwei Monaten bzw. 50 Arbeitstagen.

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  2. Ab 1. Oktober gehen ich mit 63 und 7 Monat in Rente. Möchte aber bis Dezember weiter arbeiten. Wieviel darf ich in den 3 Monatenicht dazu verdienen?

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    • Guten Tag Frau Schönfelder,

      bei einem 450-Euro-Minijob können Sie durchschnittlich im Monat bis zu 450 Euro verdienen. Arbeiten Sie ein Jahr lang durchgehend, dürfen Sie also 5.400 Euro verdienen. Ist der Minijob vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember von vornherein befristet, beläuft sich die zulässige Entgeltgrenze auf 1350 Euro. Zu berücksichtigen sind dabei auch einmalige Einnahmen wie beispielsweise Urlaubs- oder Weihnachtsgeld.
      Wird diese Verdienstgrenze überschritten, liegt in der Regel kein 450-Euro-Minijob mehr vor.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  3. Sehre geehrte Damen und Herren,
    meine Mutter befand sich im Jahr 2017 in der passiven Phase der Altersteilzeit. Im letzten Jahr hat sie insgesamt 96 Tage (verteilt auf 7 Monate) als Haushaltshilfe eine Familie im Haushalt und bei der Kinderbetreuung unterstütz. Für diese Tätigkeit hat sie insgesamt 4.000,00 € von der zuständigen Krankenkasse der Familie erhalten. Gilt für meine Mutter auch die Hinzuverdienstgrenze von 6.300,00 € im Jahr (auch schon 2017)? Gelten diese Nebeneinkünfte als Einkünfte aus selbständiger Arbeit und müssen in der Steuererklärung in der Anlage S eingetragen werden? Vielen Dank im Voraus. Gruß Thilo

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    • Guten Tag,

      während der passiven Phase der Altersteilzeit ist man kein Altersrentner, sondern befindet sich noch in einer regulären (Haupt)-Beschäftigung. Neben dieser Beschäftigung kann ein Minijob mit einem monatlichen Arbeitsentgelt bis zu 450 Euro ausgeübt werden. Wie sich ein höherer Verdienst auf die Altersteilzeit auswirkt, muss Ihre Mutter mit Ihrem Arbeitgeber klären.

      Die Zahlung eines Privathaushaltes an eine selbstbeschaffte Haushaltshilfe, für die die Kosten durch die Krankenkasse erstattet werden, begründet ein Beschäftigungsverhältnis und bedarf einer Anmeldung bei der Minijob-Zentrale (regelmäßig monatlich 450 Euro) oder bei der Krankenkasse der Beschäftigten (über 450 Euro monatlich). Ein Dienstvertrag mit einer gewerbsmäßigen, selbständigen Haushaltshilfe begründet kein Beschäftigungsverhältnis.

      Laut Ihren Angaben wurde die Beschäftigung für 7 Monate mit einem Arbeitsentgelt von 4000 Euro ausgeübt. Die Voraussetzung für einen 450-Euro-Minijob ist durch die Überschreitung des monatlichen Arbeitsentgelts (570 Euro) nicht erfüllt. Ebenso sind auch die Kriterien für eine kurzfristige Beschäftigung nicht erfüllt.

      Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich zur Beurteilung der Beschäftigung, an die Krankenkasse Ihrer Mutter wenden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Hallo,

      geht Ihre Mutter mit Erreichen Ihrer Regelaltersgrenze im Mai in Rente, so darf sie grundsätzlich unbegrenzt hinzu verdienen, ohne dass die Rente gekürzt wird. Bezieht Sie jedoch einer Altersrente vor Erreichen Ihrer Regelaltergrenze, so gilt für Sie die Hinzuverdienstgrenze von 6.300 Euro im Jahr. Bis zu diesem Betrag kann Ihre Mutter noch im Jahr 2018 dazu verdienen, ohne dass die Rente gekürzt wird. Beachten Sie jedoch, dass für einen Minijob weiterhin die eine monatliche Verdienstgrenze von 450 Euro im Monat besteht. Überschreitet der monatliche Verdienst Ihrer Mutter die 450-Euro-Grenze, so handelt es sich nicht mehr um einen Minijob, sondern um eine versicherungspflichtige Beschäftigung, die bei der Krankenkasse gemeldet wird.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • lediglich bei „kurzfristigen Beschäftigungen“ bis 70 Tage im Jahr darf man ohne Einkommenshöchstgrenzen dazu erhalten. ( Kommt öfters bei Komparsen vor )

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    • Hallo Herrmann,

      als Frühpensionär können Sie grundsätzlich zwei Minijobs bei zwei unterschiedlichen Arbeitgebern ausüben. Sie müssen jedoch auch darauf achten, dass Sie mit beiden Minijobs zusammen die 450-Euro-Grenze nicht überschreiten. Bitte klären Sie vorab mit Ihrem Dienstherrn, von dem Sie die Frühpension erhalten, ob sich die Aufnahme der Minijobs negativ auf Ihre Pension auswirkt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  4. Guten Tag, habe mal eine Frage.
    beziehe eine große Witwenrente und eine eigne Erwerbsminderungsrente,darf ich da noch einen Minijob ausüben ohne Abzüge meiner beiden Rente zu bekommen?
    Mit freundlichem Gruß
    christine

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    • Guten Tag Frau Frech,

      bezüglich Ihrer Anfrage möchten wir Sie bitten sich an Ihren zuständigen Rentenversicherungsträger zu wenden.
      Für sich gesehen ist ein 450-Euro-Minijob neben dem Bezug einer Erwerbsminderungsrente oder einer Witwenrente möglich.
      Inwiefern sich ein 450-Euro-Minijob auf beide Renten in Kombination auswirkt, können wir Ihnen nicht beantworten.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  5. Kurzfristige Beschäftigungen für Altersrenter: Gibt es da auch diese Höchsteinkommensgrenzen oder gilt da nur die 70 Tage -Regelung ohne Höchstverdienstgrenze ?

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    • Hallo Herr Keitel,

      die 70-Tage-Regelung bezieht sich auf die kurzfristige Beschäftigung. Die kurzfristige Beschäftigung ist neben dem 450-Euro-Minijob eine andere Form des Minijobs. Eine kurzfristige Beschäftigung ist im voraus vertraglich befristet und darf die Dauer von 70 Tage bzw. 3 Monaten im Kalenderjahr nicht übersteigen. Sofern die Zeitdauer eingehalten wird, ist die Höhe des Verdienstes unerheblich. So wäre beispielsweise ein Verdienst von 8.000 Euro in 3 Monaten in einer kurzfristigen Beschäftigung möglich. Rentner die allerdings Ihre Regelaltersgrenze noch nicht erreicht haben, müssen trotzdem den zulässigen Hinzuverdienst zu Ihrer Rente in Höhe. 6.300 Euro beachten. Wird dieser überschritten, kann der Rententräger die Rente kürzen.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Hallo Rudolf,

      wenn man den gesetzlichen Mindestlohn von 8,84 Euro pro Stunde ansetzt, darf man maximal 50,9 Stunden im Monat arbeiten um die 450 Euro im Monat nicht zu überschreiten. Für den Minijob an sich sind die monatlichen Arbeitsstunden jedoch nicht maßgebend, sondern nur dass die 450 Euro nicht überschritten werden. Auch ob man Rentner ist oder nicht, hat keinen Einfluss auf die zu leistenden Stunden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  6. Hallo,
    ich habe im Jahr 2017 drei Monate (Okt. – Dez.) gearbeitet. Ich wurde nicht als Mini Joper geführt, sondern wie ein normaler Arbeitnehmer in Stkl 5. Ich habe die Regelaltersgrenze erreicht.
    Meine Frage.
    Muss ich das ganze Jahr als Minijoper arbeiten, um als solcher geführt zu werden.
    Als 450,-€ oder als 530,- € Joper.
    Oder ist es egal wieviel Monate man arbeitet um als Minijoper zu gelten.
    Oder gilt diese Aussage
    „Bei einer Altersvollrente vor Erreichen der Regelaltersgrenze durften Sie bislang maximal 450 Euro pro Monat verdienen und zusätzlich zweimal im Jahr das Doppelte (also 900 Euro), ohne dass sich dies auf Ihren Rentenzahlbetrag auswirkte. Zum 1. Juli 2017 wird diese Regelung vereinfacht. Ab diesem Zeitpunkt ist nur noch Ihr Jahresverdienst maßgebend, unabhängig davon, wie viel Sie in den einzelnen Monaten verdienen. Dieser Wert beträgt 6.300 Euro pro Kalenderjahr“
    Oder trfft die Frage von Herrn Roth (25.07.2017) und Ihre Antwort auch auf mich zu.
    Ich hoffe ich habe mein Problem verständlich dargelegt.
    Für eine Antwort wäre ich Ihnen dankbar
    M.f.G.
    R.Owsian

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    • Hallo Herr Owsian,

      Altersvollrentner, die die Regelaltersgrenze erreicht haben, dürfen unbegrenzt verdienen, ohne dass sich dies auf die Höhe ihrer Rente auswirkt.

      Für einen Minijob gilt jedoch die Jahresverdienstgrenze von 5.400 Euro. Wird diese Verdienstgrenze überschritten, liegt in der Regel kein 450-Euro-Minijob mehr vor und die Beschäftigung ist sozialversicherungspflichtig an die Krankenkasse des Arbeitnehmers zu melden.
      Bei der Prüfung der Frage, ob das Arbeitsentgelt 450 Euro monatlich übersteigt, ist vom regelmäßigen Arbeitsentgelt auszugehen. Das regelmäßige Arbeitsentgelt ermittelt sich abhängig von der Anzahl der Monate, für die eine Beschäftigung gegen Arbeitsentgelt besteht, wobei maximal ein Jahreszeitraum (12 Monate) zugrunde zu legen ist. Bei zum Beispiel einem Beschäftigungsbeginn zum 1. November erstreckt sich somit der zu beurteilende Jahreszeitraum bis zum 31. Oktober des Folgejahres. Dabei darf das regelmäßige Arbeitsentgelt im Durchschnitt einer Jahresbetrachtung 450 Euro nicht übersteigen (maximal 5.400 Euro pro Jahr bei durchgehender mindestens 12 Monate dauernder Beschäftigung gegen Arbeitsentgelt in jedem Monat). Steht bereits zu Beginn der Beschäftigung fest, dass diese nicht durchgehend für mindestens 12 Monate gegen Arbeitsentgelt besteht, ist die zulässige Arbeitsentgeltgrenze für den Gesamtzeitraum entsprechend zu reduzieren. In Ihrem konkreten Fall (Oktober bis Dezember 2017 ) ergibt sich somit im Rahmen eines 450-Euro-Minijobs ein maximaler Verdienst von 1.350 Euro für den angegebenen Beschäftigungszeitraum.

      Wenn Ihr vereinbarter Verdienst von Oktober bis Dezember 2017 die zulässigen 1.350 Euro überstieg, lag kein Minijob vor. Eine Überschreitung des Verdienstes war nur möglich, wenn diese gelegentlich und nicht vorhersehbar geschah.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  7. Meine Freundin bezieht Erwerbsminderungsrente, Sie möchte jetzt einen 2. Minijob machen (insgesamt bleibt sie unter 450 € mtl) gilt die Erwerbsminderungsrente als versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung? Wird der 2. Minijob sozialversicherungspflichtig? Danke
    MfG Sabine

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    • Guten Tag Frau Harth,

      die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahrens für Minijobs. Bei einem 450-Euro-Minijob kann ein Minijobber regelmäßig monatlich bis zu 450 Euro verdienen. Die Verdienstgrenze liegt bei 5.400 Euro im Jahr.

      Bei einem Verdienst von 6.300 Euro im Jahr liegt ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis vor. Da diese Beschäftigung bei der Krankenkasse des Arbeitnehmers zu melden ist, erfragen Sie sich bitte dort die Höhe der Beiträge.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  8. Hallo,
    ich bekomme demnächst eine Altersrente für besonders langjährige Versicherte. Wie hoch ist da die Hinzuverdienstgrenze ?
    Könnte ich eine Tätigkeit als Minijobber mit monatlich 450,00 dazuverdienen?
    MfG
    Karin

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  9. Hallo ich bin Erwerbsunfähigkeitsrentner und habe im März dieses Jahres einen Minijob angefangen.
    Gilt die Jahresregelung von 5400 € oder anteilig von März bis Dezember gleich 4500 €
    Vielen Dank

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    • Hallo Frau Labs,

      bei einem 450-Euro-Minijob können Minijobber regelmäßig monatlich bis zu 450 Euro verdienen. Arbeitet er ein Jahr lang durchgehend, sind das höchstens 5.400 Euro – die jährliche Verdienstgrenze-.

      Überschreitet Ihr Arbeitnehmer diese Verdienstgrenze, hat er keinen Minijob, sondern ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis.

      Bei Minijobs, die auf weniger als 12 Monat befristet sind, berechnen Sie die anteiligen Verdienstgrenze wie folgt:

      450 Euro x Kalendermonate

      Arbeiten Sie 10 Monate im Jahr, beträgt Ihre Verdienstgrenze 4500 Euro.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  10. Hallo, muss ich bei meinem Minijob weiterhin die Hinzuverdienstgrenze von 5400€ auf monatlich 450€ bzw. 2×900€ begrenzen, oder ist es inzwischen möglich die 5400€ z.B. nur im Winter zu verdienen. Also flexibel so wie bei der Hinzuverdienstgrenze von 6300€ zur Rente.
    M.f.G
    Raimund

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    • Hallo Herr Roth,

      Ihr Minijobber darf regelmäßig monatlich bis zu 450 Euro verdienen. Die jährliche Verdienstgrenze beträgt somit 5.400 Euro.

      Auch kann der Verdienst in einzelnen Monaten schwanken, also über 450 Euro liegen, nur darf die Jahresgrenze von 5.400 Euro nicht überschritten werden.

      Bei gelegentlich und nicht vorhersehbar Ereignissen ( z.B. Krankheitsvertretung) kann die Grenze bis zu drei Mal in einem Zwölf-Monats-Zeitraum überschritten werden. In solchen Ausnahmefällen darf der Jahresverdienst auch mehr als 5.400 Euro betragen.
      Verdient Ihr Minijobber dagegen regelmäßig über 450 Euro im Monat, ist die Beschäftigung kein Minijob mehr, sondern sozialversicherungspflichtig.

      Arbeitsentgeltschwankungen, die für betriebliche Arbeitsabläufe und -prozesse typisch sind, gefährden den Minijob in der Regel nicht, wenn die jährliche Verdienstgrenze einhalten wird.
      Dies gilt aber nicht bei erheblichen Schwankungen des Arbeitsentgelts.

      Mehr dazu erfahren Sie unter folgendem Link: https://www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/02_gewerblich/01_grundlagen/01_450_euro_gewerbe/01_Entgeltgrenze/node.html

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  11. Hallo!
    ich bin seit 3 Jahren im Sommer circa 4 Monate beschäftigt als Mini-Job
    muß mir der Arbeitgeber eine monatliche Verdienstbescheinigung ausstellen ich habe ja nicht einmaleine Quittung über meinen Verdienst.
    Mf.G
    Vanessa

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    • Guten Morgen,

      zum Lohnanspruch eines Arbeitnehmers gehört auch der Anspruch auf eine Lohnabrechnung. Der Arbeitgeber muss Ihnen als Arbeitnehmer, bei Zahlung des Arbeitsentgelts, eine Abrechnung in schriftlicher Form erteilen.
      Die Abrechnung die der Arbeitgeber Ihnen monatlich vorzulegen hat muss den Bruttoarbeitslohn, die Sozialabgaben und die Steuerabzüge, sowie den Nettolohn ausweisen.
      Sollte Ihr Chef dieser Pflicht nicht nachkommen, so können Sie vor dem Arbeitsgericht auf Durchfühung der Lohnabrechnung Klage einreichen.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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