Minijob: Urlaub berechnen leicht gemacht

Vielen ist nicht bekannt, wie viel Urlaub ihnen in ihrem Minijob zusteht. Wir zeigen Ihnen, wie Sie den Urlaub im Minijob richtig berechnen. Ganz egal, ob Ihre Arbeitstage in der Woche gleich oder ungleich verteilt sind.

Dauer des Urlaubs im Minijob

Das Bundesurlaubsgesetz gesteht jedem Arbeitnehmer in Deutschland mindestens 24 Werktage bezahlten Urlaub im Jahr zu. Sehen Arbeitsverträge einen längeren Urlaubsanspruch vor, gilt auch dieser entsprechend für den Minijobber. Einen Anspruch auf 24 Werktage im Jahr haben Beschäftigte, die an sechs Tagen in der Woche arbeiten. Gewöhnlich gilt aber beispielsweise für die meisten Minijobs, dass diese nicht an 6 Tagen in der Woche ausgeübt werden. Daher wird der jährliche Urlaubsanspruch abhängig von den Arbeitstagen pro Woche anteilig berechnet. Hierbei ist egal, wie viele Stunden der Mitarbeiter an den einzelnen Tagen arbeitet.

Lesetipp: Welche Voraussetzungen für den Urlaubsanspruch genau gelten, erläutern wir in unserem Blog „Urlaub bei Minijobs“.

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Mindesturlaub bei immer gleicher Anzahl von Arbeitstagen in der Woche

Die Berechnung des gesetzlichen Urlaubsanspruchs ist einfach. Hierbei hilft Ihnen auch unser Online-Rechner.

Arbeitet ein Mitarbeiter jeden Werktag (also von Montag bis Samstag), hat er einen Urlaubsanspruch von mindestens 24 Werktagen im Jahr. Bei einer 5-Tage-Arbeitswoche ergeben sich 20 Urlaubstage im Jahr. Meistens haben Minijobber wegen der Verdienstgrenze von 450 Euro im Monat jedoch eine kürzere Arbeitswoche als ihre Kollegen in Vollzeit. Arbeiten Minijobber in jeder Woche die gleiche Anzahl von Arbeitstagen,  gilt folgende Formel für den Mindesturlaub:

eigene Arbeitstage pro Woche x 24 (gesetzliche Urlaubstage)
6

Beispiel

Lukas übt an 2 Tagen in der Woche einen Minijob aus. Seine Kollegen in Vollzeit haben Anspruch auf den Mindesturlaub.

Berechnung: 2 Arbeitstage pro Woche x 24 : 6 = 8

Lösung: Lukas stehen mindestens 8 Urlaubstage im Jahr zu.

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Höherer vertraglicher Urlaubsanspruch

Ist die Zahl der Arbeitstage vertraglich geregelt und besteht beispielsweise für die Vollzeitbeschäftigten ein höherer Urlaubsanspruch, so haben Minijobber ebenfalls einen höheren Anspruch auf Urlaub. Dieser berechnet sich, vorberhaltlich anderer vertraglicher Regelungen, in der Regel so:

eigene Arbeitstage pro Woche x tarifvertraglich geregelter Urlaubsanspruch
tarifvertraglich geregelte Arbeitstage pro Woche

Beispiel

Petra übt an 3 Tagen in der Woche einen Minijob aus. Ihre Kollegen in Vollzeit arbeiten in einer 5-Tage-Woche und haben einen Anspruch auf 30 Urlaubstage im Jahr. Sowohl die Arbeitstage pro Woche als auch die Zahl der Urlaubstage sind tarifvertraglich geregelt.

Berechnung: 3 Arbeitstage pro Woche x 30 : 5 = 18

Lösung: Petra stehen 18 Urlaubstage im Jahr zu.

Lesetipp: Ein weiteres Beispiel finden Sie in unserem Blog: „Nachgefragt (7): Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub“.

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Urlaub bei ungleicher Anzahl von Arbeitstagen in der Woche

Ist die Anzahl von Arbeitstagen in der Woche regelmäßig ungleich, also z. B. mal zwei oder drei Tage in der Woche, bezieht sich die Berechnung des Urlaubs auf das Jahr und nicht auf die Woche. Die auf 52 Wochen (= 1 Jahr) bezogenen Werte ergeben dann die Jahresarbeitstage. Das Bundesarbeitsgericht hat festgelegt, dass die Arbeitsverpflichtung in einem Jahr bei einer 5-Tage-Woche 260 Arbeitstage beträgt und 312 Werktage bei einer 6-Tage-Woche.

Die Formel lautet dann:

Gesetzliche oder tarifvertragliche Urlaubstage   eigene Arbeitstage
Jahreswerktage (312)/Jahresarbeitstage (260)

Beispiel

Andrea übt an 90 Tagen im Jahr einen Minijob aus. Mitarbeiter in Vollzeit arbeiten in einer 5-Tage-Woche und haben einen Anspruch auf 20 Urlaubstage im Jahr.

Berechnung:
20 Urlaubstage                      x           90 Tage = 6,92 Tage
260 Jahresarbeitstage

Lösung: Andrea hat einen Anspruch auf 7 Urlaubstage im Jahr. Das Ergebnis 6,92 wird kaufmännisch auf 7 gerundet.

Nachtrag:

Mit unserem neuen Urlaubsrechner stellen wir Ihnen eine einfache und praktische Hilfe bei der Berechnung des Mindesturlaubsanspruchs zur Verfügung.

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Urlaub im Minijob: natürlich bezahlt

Minijobber haben ein gesetzliches Recht auf bezahlten Urlaub. In der Regel richtet sich die Höhe des Urlaubsentgelts nach dem durchschnittlichen Gehalt des Arbeitnehmers in den letzten 13 Wochen vor Beginn seines Urlaubs. Zahlungen für Überstunden bleiben bei der Berechnung unberücksichtigt.

Wichtig: Bezahlter Urlaub bedeutet,  dass der Mitarbeiter für jeden Tag sein Gehalt erhält, an dem er sonst gearbeitet hätte. Der Minijobber muss den Urlaubstag weder vor- noch nacharbeiten.

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300 Kommentare zu “Minijob: Urlaub berechnen leicht gemacht

  1. Ich arbeite in einer Gaststätte, die nur am Wochenende geöffnet hat auf 650€-Basis. Wieviel Urlaub steht mir zu. Die Gaststätte hat generell im Januar geschlossen.

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    • Hallo Alexander,

      das Bundesurlaubsgesetz gesteht jedem Arbeitnehmer in Deutschland mindestens 24 Werktage bezahlten Urlaub im Jahr zu. Sehen Tarif-oder Arbeitsverträge einen längeren Urlaubsanspruch vor, gilt auch dieser entsprechend für den Minijobber. Einen Anspruch auf 24 Werktage im Jahr haben Beschäftigte, die an sechs Tagen in der Woche arbeiten. Gewöhnlich gilt aber beispielsweise für die meisten Minijobs, dass diese nicht an 6 Tagen in der Woche ausgeübt werden. Daher wird der jährliche Urlaubsanspruch abhängig von den Arbeitstagen pro Woche anteilig berechnet. Hierbei ist egal, wie viele Stunden der Mitarbeiter an den einzelnen Tagen arbeitet.
      Wenn Sie eine Woche 7 Tage lange arbeiten und in der zweiten Woche dafür gar nicht, ergeben sich für Sie im Durchschnitt 3,5 Arbeitstage pro Woche. Diese dienen als Berechnungsgrundlage für Ihren gesetzlichen Mindesturlaubsanspruch, der in dem Fall 14 Tage beträgt.

      Berechnungsformel: eigene Arbeitstage pro Woche x 24 (gesetzliche Urlaubstage) / 6

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  2. Guten Tag, ich arbeite in einem Minijob-Verhältnis auf Stundenbasis – 450€ bedeuten 37,5 std den Monat. Schichten gibt es an 7 Tagen die Woche. Ich arbeite sehr unterschiedlich, mal einmal die Woche 3 Std., mal sind es aber dann an zwei Tagen der Woche jeweils 9, also 18 Stunden in einer Woche (wovon auch ein Sonntag dabei ist, der mit nicht bezuschusst wird). Nun steht in meinem Vertrag ich habe Anspruch auf 8 Urlaubstage im Jahr, es ist nicht spezifiziert aus wievielen Stunden ein Tag besteht. Ich bin davon ausgegangen, dass es sich um 8 std Tage handelt, da ich eine so unregelmäßige Arbeit habe, es gibt auch Wochen da arbeite ich jeden Tag mind. 4 Stunden. bisher wurden mir 5 Tage auch mit 8std je Tag ausbezahlt nun heißt es aber, dass ich nur 2 Stunden pro Urlaubstag anspruch habe und sogar Geld zurückgeben muss. Ist das rechtens? Was kann ich hier machen? Vielen Dank für eine Auskunft, ich bin ratlos :(

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    • Hallo Viktoria,

      Minijobber haben ein gesetzliches Recht auf bezahlten Urlaub. Die Höhe des Urlaubsentgelts richtet sich nach dem durchschnittlichen Gehalt des Arbeitnehmers in den letzten 13 Wochen vor Beginn seines Urlaubs. Zahlungen für Überstunden bleiben bei der Berechnung unberücksichtigt.
      Wichtig: Bezahlter Urlaub bedeutet, dass der Mitarbeiter für jeden Tag sein Gehalt erhält, an dem er sonst gearbeitet hätte. Der Minijobber muss den Urlaubstag weder vor- noch nacharbeiten. Dabei wird die Stundenzahl für den Urlaubstag zugrunde gelegt, die für den Mitarbeiter an diesem Arbeitstag angefallen wäre. Minusstunden dürfen resultierend aus einem Urlaubstag nicht entstehen.

      Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
      Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  3. Pingback: NEU: Online-Rechner für Mindesturlaub im Minijob | Die Minijob-Zentrale

  4. Hallo,
    ich habe eine Frage bezüglich meines Urlaubsanspruches, da ich mit der Forme nicht zurechtg komme.
    Ich arbeite 2x alle 2 Wochen – wie viele Tage Urlaub stehen mir dann zu ?

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  5. Hallo,

    gibt es die Möglichkeit das der Urlaub mit dem zu zahlenden Stundenlohn abgegolten wird.. sprich Mindestlohn plus Betrag X für die Urlaubstage? Wenn ja wie wird das berechnet?

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    • Hallo Herr Maurer,

      nein, eine solche Möglichkeit gibt es nicht.

      Eine Abgeltung des Urlaubs während des Arbeitsverhältnisses ist nicht vorgesehen. Es ist Urlaub zu gewähren, da der Zweck des Urlaubs die Erholung des Arbeitnehmers ist. Das kann mit der Urlaubsabgeltung nicht erreicht werden.

      Eine finanzielle Abgeltung des Urlaubs sieht das Gesetz nur bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses vor.

      Eine Vereinbarung über die Abgeltung des Urlaubs im bestehenden Arbeitsverhältnis ist nichtig, das heißt, selbst wenn die Arbeitsvertragsparteien Urlaub während des Arbeitsverhältnisses teilweise in Geld ausgeglichen haben, besteht der Urlaubsanspruch weiter.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Guten Tag Frau Thaler,

      auch im Rahmen Ihres Minijobs, in dem Sie 5 Stunden an einem Tag in der Woche arbeiten, genießen Sie wie alle (Teilzeit-)Arbeitnehmer einen Anspruch auf bezahlten Urlaub.

      Da Sie in jeder Woche die gleiche Anzahl von Arbeitstagen haben, gilt folgende Formel für den gesetzlichen Mindesturlaub bei einer 6-Tage-Woche in Ihrer Firma:
      eigene Arbeitstage pro Woche x 24 (gesetzliche Urlaubstage) / 6

      Beachten Sie bitte, dass Sonderregeln im Arbeitsvertrag oder tarifliche Regelungen gelten können, die über den Mindesturlaubsanspruch hinausgehen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  6. Ich arbeite seit November 2017 in meinem Betrieb. Wir haben eine sechs Tage Woche und ich arbeite unregelmäßig. Im Schnitt aber an 2 Tagen in der Woche. Das würde auch so im Vertrag stehen. Nun wechselt der Inhaber und der bisherige Chef muss die Verträge bei der neuen Leitung abgeben. Mündlich hat er mir 12 Tage Urlaub aufs Jahr zugesagt. Im Vertrag stehen nun nur 9 Tage. Wenn ich den Urlaub mit der Formel für unregelm. Arbeitszeiten ausrechnen will: muss ich dann ab November ´17 bis Juli ´18 rechnen? Oder ab Januar bis Juli?
    Oder kann auch die Formel für regelm. Arbeitszeiten angewendet werden, wenn in meinem Vertrag steht, dass ich an durchschnittlich 2 Tagen in der Woche arbeite. (Auch wenn es unregelm. Tage sind.)
    Freundliche Grüße
    Susanne

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    • Hallo Susanne,

      zur Klärung welche Formel für die Urlaubsberechnung in Ihrem speziellen Fall anzuwenden ist, empfehlen wir Ihnen, sich an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu wenden.
      Die Experten des Bürgertelefons „Arbeitsrecht“ erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  7. Ich habe am 18.6. eine Beschäftigung aufgenommen. Lt. Vertrag 30 Tage Jahresurlaub zusätzlich stehen mir 5 Tage Sonderurlaub wegen Schwerbehinderung zu.

    Wie viele Tage Anspruch habe ich nun für 2018?

    Weiteres Problem ist, wie viele Tage muss ich für meine 2 Wochen Urlaub beantragen? Ich arbeite an sich 5 Tage die Woche flexibel eingeteilt nach Patientenwunsch. Also kann es a mal vorkommen dass ich in einer Woche statt üblich 1 bis 1, 5 Std. auch mal 2 bis 3 Std. Bei dem Patienten bin, dafür in der kommenden Woche aber nicht. Somit hätte ich den Tag „frei“. Wenn so ein Tag in meiner Urlaubszeit liegt – brauche ich dann trotzdem einen Tag Urlaub? Urlaub ist ja eig bezahlt.

    Bezahlung im Allgemeinen ist ja aber eh abhängig von den Stunden die ich am Tag arbeite.

    Man man man 🤔 iwie kompliziert.

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    • Hallo Christina,
      aufgrund Ihrer Anfrage unterstellen wir zunächst, dass es sich um ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis handelt.
      Der volle Urlaubsanspruch entsteht erstmalig nach sechsmonatigem Bestehen des Arbeitsverhältnisses.
      Besteht das Arbeitsverhältnis noch keine sechs Monate, hat der Beschäftigte einen Anspruch auf 1/12 des Jahresurlaubs für jeden vollen Monat der Beschäftigung. Näheres hierzu regelt § 5 des Bundesurlaubgesetzes

      die Berechnung des gesetzlichen Urlaubsanspruchs ist einfach. Arbeitet ein Mitarbeiter jeden Werktag, hat er mindestens einen Urlaubsanspruch von 24 Werktagen im Jahr. Bei einer 5-Tage-Arbeitswoche ergeben sich 20 Urlaubstage im Jahr. Meistens haben Minijobber wegen der Verdienstgrenze von 450 Euro im Monat jedoch eine kürzere Arbeitswoche als ihre Kollegen in Vollzeit. Arbeiten Minijobber in jeder Woche die gleiche Anzahl von Arbeitstagen, gilt folgende Formel für den Mindesturlaub:
      eigene Arbeitstage pro Woche x 24 (gesetzliche Urlaubstage)
      6
      Ist die Anzahl von Arbeitstagen in der Woche regelmäßig ungleich, also z. B. mal zwei oder drei Tage in der Woche, bezieht sich die Berechnung des Urlaubs auf das Jahr und nicht auf die Woche. Die auf 52 Wochen (= 1 Jahr) bezogenen Werte ergeben dann die Jahresarbeitstage. Das Bundesarbeitsgericht hat festgelegt, dass die Arbeitsverpflichtung in einem Jahr bei einer 5-Tage-Woche 260 Arbeitstage beträgt und 312 Werktage bei einer 6-Tage-Woche.
      Die Formel lautet dann:
      Gesetzliche oder tarifvertragliche Urlaubstage x eigene Arbeitstage
      Jahreswerktage (312)/Jahresarbeitstage (260)

      Sie rechnen den Urlaub auf die vereinbarten Werktage um. Dabei ist nur wichtig, wie viele Werktage Sie pro Woche arbeiten – nicht, wie viele Stunden sie leisten.

      Wir empfehlen Ihnen, sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.
      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  8. Mein Vertrag läuft zum 13.07.2018 aus. Meinen Chef habe ich informiert das ich an eine Weiterbeschäftigung nicht interessiert bin. Ich habe auch noch zwei Urlaubstage.

    Wieviel Stunden darf ich maximal in den 13 Tagen im Juli arbeiten, wenn nan die Urlaubstage mit einberechnet? Rine Schicht geht 5,5 Stunden.

    Liebe Grüße

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    • Hallo Mirko,

      im Rahmen Ihres 450-Euro-Minijobs können Sie bis zu 450 Euro im Monat verdienen. Endet Ihr Minijob am 13. Juli 2018 gilt für diesen Kalendermonat ebenfalls die Arbeitsentgeltgrenze von 450 Euro. Die wöchentliche Arbeitszeit und die Anzahl der Arbeitseinsätze sind dabei unerheblich. Da es sich beim Urlaub um bezahlten Urlaub handelt, wird dieser auch beim Arbeitsentgelt berücksichtigt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  9. Eine Berechnung über die Arbeitstage ist keine wirklich brauchbare Lösung für alle Minijobber, da oftmals weder Arbeitstage, noch genaue Stunden abgesprochen werden, sondern diese je nach Bedarf anfallen. Meistens wird ein entsprechender Stundenlohn vereinbart, aus dem sich die zu leistenden Arbeitstunden ergeben.
    Bei 450 Euro Lohn mit einem Stundenlohn von 12,50€ ergibt das 36h im Monat. Der Arbeitnehmer ist dann vielleicht einen Monat mal 6 Tage á 6h lang da und im nächsten Monat 12 Tage á 3h. Wie soll man hieraus einen Urlaubsanspruch berechnen, geschweige den die Tage bezeichnen, an denen der Mitarbeiter seinen bezahlten Urlaub nehmen darf?

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  10. Hallo
    Mein Name ist Demaj
    Ich arbeite in Gastronomie Bereich
    3 tage der Woche Fr .Sa.So auf 450 Basis
    Wie viel Urlaub tage würden mir zustehen im Jahr. Vielen Dank

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    • Hallo Ideal Demaj,

      jeder Minijobber hat Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. Der gesetzliche Urlaubsanspruch beträgt jährlich mindestens 4 Wochen bzw. 24 Werktage bei einer 6-Tage-Woche.

      Bei Ihrer 3-Tage-Woche beträgt der Urlaubsanspruch demnach 12 Tage.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  11. Mein Arbeitgeber hat mir für 2 Krankheitstage, die ich nicht vergütet bekomme, einfach 2 Urlaubstage abgezogen.
    Als Antwort erklärte er mir, da ich noch keinen Urlaub genommen habe, müsste ich laut Steuerberater meinen Urlaub zeitnah nehmen. Dh. Nach 6 Monaten, müsste ich die Hälfte meiner Urlaubstage bereits genommen haben.
    Desweiteren hat er mir im letzten Jahr schon einen Tag auf das Jahr 2018 abgezogen, auch wegen Krankheit.
    Kann ich denn meinen Urlaub nicht frei planen wieder jeder andere Arbeitnehmer auch?

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    • Hallo Frau Burvis,

      im Bundesurlaubsgesetz § 7 ist geregelt, dass:

      bei der zeitlichen Festlegung des Urlaubs die Urlaubswünsche des Arbeitnehmers zu berücksichtigen sind, es sei denn, dass dringende betriebliche Belange oder Urlaubswünsche anderer Arbeitnehmer, die unter sozialen Gesichtspunkten den Vorrang verdienen, entgegenstehen. Der Urlaub ist zusammenhängend zu gewähren.

      Es ist gesetzlich also nicht vorgesehen, dass bei einem Urlaubsanspruch von z.B. 24 Tagen pro Jahr (anteiliger Anspruch von 2 Tagen pro Monat) jeden Monat 2 einzelne Tage Urlaub genommen werden müssen. Auch nicht nach Ablauf von 6 Monaten exakt die Hälfte des Ihnen zustehenden Urlaubs.

      Der Urlaub muss allerdings im laufenden Kalenderjahr vollständig gewährt und genommen werden.
      Haben Sie am Ende des Jahres doch noch Resturlaubstage, die aufgrund Krankheit nicht genommen werden konnten, dürfen diese in das nächste Kalenderjahr übertragen und in den ersten 3 Monaten noch genommen werden. Danach verfallen sie.

      Wenn Sie jedoch krank und arbeitsunfähig sind, muss Ihnen Ihr Arbeitgeber Ihren Lohn (Entgeltfortzahlung) weiterzahlen. Sie haben Anspruch auf den Lohn, den Sie bekommenen hätten, wenn Sie nicht krank gewesen wären.
      Urlaubstage sind dafür nicht zu verwenden.

      Wir können Ihnen nur empfehlen die Streichung Ihrer Urlaubstage direkt mit Ihrem Arbeitgeber als Vertragspartner zu klären.
      Zusätzlich können Sie sich an die Hotline des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Thema Arbeitsrecht wenden. Diese erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  12. Guten Tag,

    ich arbeite als Minijobber 3 Tage in der Woche. Laut Formel stehen mir 12 Urlaubstage zu.

    Wenn ich nur 2 Stunden/Tag arbeite und den Urlaub nicht nehme, bekomme ich dann 12 x 2 Stunden ausbezahlt?

    Wie sieht das aus bei unregelmäßigen Stunden pro Tag? Wieviele Stunden könnte ich für 1 Tag Urlaub ausbezahlt bekommen?

    Vielen Dank!

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    • Hallo Kanito,

      es ist richtig, dass der Mindesturlaubsanspruch bei einer 3-Tage-Woche bei 12 Urlaubstagen liegt. Dabei wird die Stundenzahl für den Urlaubstag zugrunde gelegt, die für Sie an diesem Arbeitstag angefallen wäre. Minusstunden dürfen resultierend aus einem Urlaubstag nicht entstehen. Eine Ausbezahlung (Abgeltung) des Urlaubs während des Arbeitsverhältnisses ist nicht möglich. Es ist Urlaub zu gewähren, da der Zweck des Urlaubs die Erholung des Arbeitnehmers ist, die mit der Urlaubsabgeltung nicht erreicht werden kann. Eine finanzielle Abgeltung des Urlaubs sieht das Gesetz nur in § 7 Abs. 4 Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) und damit nur bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses vor: „Kann der Urlaub wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses ganz oder teilweise nicht mehr gewährt werden, so ist er abzugelten.“

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Vielen Dank!
        Das ist korrekt, eine Ausbezahlung des Urlaubs ist genau aus diesem Grund geplant (Beendigung des Arbeitsverhältnisses).
        Also kann ich mit 12 * 2 Stunden * Stundenlohn rechnen?
        Wir schaut es aus mit unregelmäßige Stunden? Mal 1 Stunde, mal 3 Stunden?
        Kann ich ein Durchschnitt für die letzten 12 Monate ziehen?

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        • Hallo Kanito,

          wenn Sie statt Ihres Urlaubs Geld bekommen sollen, müssen Sie Ihre Urlaubstage in Geld umrechnen. Dazu müssen Sie wissen, wie viel Ihr einzelner Arbeitstag wert ist. Denn der Wert eines Urlaubstages ist gleich dem Wert eines Arbeitstages, den man frei hat.
          Da das Kalendervierteljahr bzw. Quartal 13 Wochen hat, wird der Wert einer Arbeitswoche errechnet, indem man das Monatsgehalt mal drei nimmt (= Quartalsgehalt) und dann durch 13 teilt. Wer vollzeitig bzw. fünf Tage die Woche arbeiten muss, kann dann das Wochengehalt durch fünf teilen und errechnet so den Wert seines Arbeitstages.
          Auf die oben genannte Weise, d.h. über den Umweg des Quartalsgehaltes (= 13 Wochen), errechnet man auch den Wert der Urlaubstage für Arbeitnehmer, die in Teilzeit arbeiten, also zum Beispiel nur zwei, drei oder vier Tage pro Woche.
          Beispiel:
          Ein Arbeitnehmer arbeitet im Minijob an drei Tagen die Woche für 450 Euro im Monat. Dann beträgt das Quartalsgehalt 1.350 Euro und ihr wöchentliches Gehalt (1.350 Euro : 13 =) 103,85 Euro. Das arbeitstägliche Gehalt und damit der Wert eines Urlaubstages beträgt bei einer 3-Tage-Woche (103,85 Euro : 3 =) 34,62 Euro. Hat der Arbeitnehmer einen Anspruch auf Urlaubsabgeltung für drei Urlaubswochen, d.h. für (3 Wochen x 3 Tage =) neun Urlaubstage, beträgt ihre Urlaubsabgeltung demnach (9 x 34,62 Euro =) 311,54 Euro.

          Bei weiteren Fragen zum Thema der Berechnung der Urlaubsabgeltung empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
          Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Hallo Riccarda,

      der Urlaubsanspruch im Minijob ist unabhängig von Ihrer Hauptbeschäftigung zu betrachten. Beim Minijob handelt es sich um ein eigenständiges Beschäftigungsverhältnis und dieses regelt auch einen eigenständigen Urlaubsanspruch.
      Dabei gesteht das Bundesurlaubsgesetz jedem Arbeitnehmer in jedem Beschäftigungsverhältnis mindestens 24 Werktage bezahlten Urlaub im Jahr zu. Sehen Tarif-oder Arbeitsverträge einen längeren Urlaubsanspruch vor, gilt auch dieser entsprechend für den Minijobber. Einen Anspruch auf 24 Werktage im Jahr haben Beschäftigte, die an sechs Tagen in der Woche arbeiten. Gewöhnlich gilt aber beispielsweise für die meisten Minijobs, dass diese nicht an 6 Tagen in der Woche ausgeübt werden. Daher wird der jährliche Urlaubsanspruch abhängig von den Arbeitstagen pro Woche anteilig berechnet. Hierbei ist egal, wie viele Stunden der Mitarbeiter an den einzelnen Tagen arbeitet.
      Weiterführende Informationen zur Ermittlung des Urlaubsanspruchs finden Sie in unserem oben geschriebenen Blog-Beitrag: „Minijob: Urlaub berechnen leicht gemacht“
      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  13. Ich bekomme 3wochen Urlaub arbeite die woche 3tage je 5std wie viel tage urlaub bekomme ich dann?und wird die woche mit 3tage urlaub berechnet

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    • Hallo Frau Dietz,

      arbeitet ein Mitarbeiter jeden Werktag, hat er mindestens einen Urlaubsanspruch von 24 Werktagen im Jahr. Bei einer 5-Tage-Arbeitswoche ergeben sich 20 Urlaubstage im Jahr. Meistens haben Minijobber wegen der Verdienstgrenze von 450 Euro im Monat jedoch eine kürzere Arbeitswoche als ihre Kollegen in Vollzeit. Hierbei ist egal, wie viele Stunden der Mitarbeiter an den einzelnen Tagen arbeitet. Arbeiten Minijobber in jeder Woche die gleiche Anzahl von Arbeitstagen, gilt folgende Formel für den Mindesturlaub:
      eigene Arbeitstage pro Woche x 24 (gesetzliche Urlaubstage)
      6
      Somit haben Sie bei einer 3-Tage-Woche 12 Tage Urlaub im Jahr

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  14. Hallo! Ich arbeite von Montag bis Freitag, aber von Montag bis Donnerstag nur 1 Stunde pro Tag, am Freitag – 2 Stunden, also insgesammt 6 St. pro Woche. Habe ich richtig verstanden, dass ich trotz nur 1 St. Beschäftigung pro Tag habe den Anspruch auf 20 Urlaubstage pro Kalenderjahr? Und der Urlauf muss bezahlt sein?

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    • Hallo Natalia,

      das ist richtig. Arbeiten Sie an 5 Tagen in der Woche (Montag bis Freitag) haben Sie Anspruch auf 20 bezahlte Urlaubstage im Kalenderjahr. Hierbei ist egal, wie viele Stunden Sie an den einzelnen Tagen arbeiten.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  15. Hallo allerseits,Ich habe einen Mini-Job seit 1.6.17 ein mal die Woche.Ich weiß das mir 4Tage bezahlter Urlaub für das ganze Jahr zustehen.Nun meine Frage:Ich möchte den Arbeitgeber wechseln zum 1.9.18 , 4Wochen Kündigungsfrist habe ich auch. Wie viel Urlaub steht mir noch zu und wann muss ich dann kündigen?Damit alles reibungslos abläuft?l.g.

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    • Hallo,

      die Minijob-Zentrale informiert allgemein zum Arbeitsrecht. Für Ihre Anfrage empfehlen wir Ihnen eine individuelle Beratung beim Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Guten Tag Frau Williams,

      das Bundesurlaubsgesetz gesteht jedem Arbeitnehmer in Deutschland mindestens 24 Werktage bezahlten Urlaub im Jahr zu. Sehen Tarif-oder Arbeitsverträge einen längeren Urlaubsanspruch vor, gilt dieser auch entsprechend für den Minijobber.

      Mindesturlaub bei immer gleicher Anzahl von Arbeitstagen in der Woche
      (1 Arbeitstag pro Woche):
      Bei einer 5-Tage-Arbeitswoche ergeben sich 20 Urlaubstage im Jahr. Meistens haben Minijobber wegen der Verdienstgrenze von 450 Euro im Monat jedoch eine kürzere Arbeitswoche als ihre Kollegen in Vollzeit. Arbeiten Minijobber in jeder Woche die gleiche Anzahl von Arbeitstagen, gilt folgende Formel für den Mindesturlaub:
      eigene Arbeitstage pro Woche x 24 (gesetzliche Urlaubstage) / 6

      Urlaub bei ungleicher Anzahl von Arbeitstagen in der Woche:
      Ist die Anzahl von Arbeitstagen in der Woche regelmäßig ungleich, also z. B. mal zwei oder drei Tage in der Woche, bezieht sich die Berechnung des Urlaubs auf das Jahr und nicht auf die Woche. Die auf 52 Wochen
      (= 1 Jahr) bezogenen Werte ergeben dann die Jahresarbeitstage. Das Bundesarbeitsgericht hat festgelegt, dass die Arbeitsverpflichtung in einem Jahr bei einer 5-Tage-Woche 260 Arbeitstage beträgt und 312 Werktage bei einer 6-Tage-Woche.
      Die Formel lautet dann:
      Gesetzliche oder tarifvertragliche Urlaubstage x eigene Arbeitstage / Jahreswerktage (312)/Jahresarbeitstage (260)
      Beispiel:
      Eine Minijobberin übt an 90 Tagen im Jahr einen Minijob aus. Mitarbeiter in Vollzeit arbeiten in einer 5-Tage-Woche und haben einen Anspruch auf 20 Urlaubstage im Jahr.
      Berechnung:
      20 Urlaubstage x 90 Tage / 260 Jahresarbeitstage = 6,92 Tage
      Lösung: Die Minijobberin hat einen Anspruch auf 7 Urlaubstage im Jahr. Das Ergebnis 6,92 wird kaufmännisch auf 7 gerundet.

      Bitte beachten Sie, dass bei einer unterjährigen Beschäftigung die Jahreswerktage beziehungsweise Jahresarbeitstage entsprechend der Monate zu kürzen sind.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  16. Hallo,
    ich habe ebenfalls eine Frage. Ich arbeite seit 1. Februar 2018 auf Minijob basis im Einzelhandel. Mit max. 47 Stunden im Monat. Also auch jeden Monat anders.
    Man hatte mir gesagt dass ich jeden Monat 3 Tage Urlaub hätte, also zusammengerechnet im Jahr 36. Kann das sein?
    zudem hatte ich dann nachgefragt ob Urlaubstage bezahlt werden. Und wie diese, mit wieviel Stunden, berechnet werden. Ich arbeite jedesmal anders, von 4 – 9,5 Stunden Schichten. Mit wieviel Stunden wird in meinem Fall ein Urlaubstag berechnet?
    Als ich fragte wurde mir erst gesagt dass Urlaubstage unbezahlt seien. Eine Woche später hiess es, ein Urlaubstag wird nur mit 1,5 Stunden bezahlt. Stimmt das? Ist das rechtens? Auf meiner Verdienstabrechnung ist das auch nicht einsehbar.
    Und Nachtzuschlag ist aufgeführt NA25 50%. was heisst das genau? mir wurde da der gleiche Stundenlohn berechnet wie normal. Heisst Zuschlag nicht dass man mehr bekommt wie normal? Und mein letztes Anliegen, was ist die einheitliche Pauschalsteuer Minijobs? wieviel prozent von was für was?
    Da ich schon oft Probleme hatte und mir meist immer was falsch berechnet wurde, möchte ich jeden Monat mitrechnen können.
    Danke für Antwort

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    • Guten Tag Frau Bauder,

      das Bundesurlaubsgesetz gesteht jedem Arbeitnehmer in Deutschland mindestens 24 Werktage bezahlten Urlaub im Jahr zu. Sehen Tarif-oder Arbeitsverträge einen längeren Urlaubsanspruch vor, gilt auch dieser entsprechend für den Minijobber.

      Ist die Anzahl von Arbeitstagen in der Woche regelmäßig ungleich, also z. B. mal zwei oder drei Tage in der Woche, bezieht sich die Berechnung des Urlaubs auf das Jahr und nicht auf die Woche. Die auf 52 Wochen
      (= 1 Jahr) bezogenen Werte ergeben dann die Jahresarbeitstage. Das Bundesarbeitsgericht hat festgelegt, dass die Arbeitsverpflichtung in einem Jahr bei einer 5-Tage-Woche 260 Arbeitstage beträgt und 312 Werktage bei einer 6-Tage-Woche.
      Die Formel lautet dann:
      Gesetzliche oder tarifvertragliche Urlaubstage x eigene Arbeitstage / Jahreswerktage (312)/Jahresarbeitstage (260)
      Beispiel:
      Eine Minijobberin übt an 90 Tagen im Jahr einen Minijob aus. Mitarbeiter in Vollzeit arbeiten in einer 5-Tage-Woche und haben einen Anspruch auf 20 Urlaubstage im Jahr.
      Berechnung:
      20 Urlaubstage x 90 Tage / 260 Jahresarbeitstage = 6,92 Tage
      Lösung: Die Minijobberin hat einen Anspruch auf 7 Urlaubstage im Jahr. Das Ergebnis 6,92 wird kaufmännisch auf 7 gerundet.
      Bitte beachten Sie, dass bei einer unterjährigen Beschäftigung die Jahreswerktage beziehungsweise Jahresarbeitstage entsprechend der Monate zu kürzen sind.
      Die Höhe des Urlaubsentgelts richtet sich nach dem durchschnittlichen Gehalt des Arbeitnehmers in den letzten 13 Wochen vor Beginn seines Urlaubs. Zahlungen für Überstunden bleiben bei der Berechnung unberücksichtigt.
      Wichtig: Bezahlter Urlaub bedeutet, dass Sie für jeden Tag Ihre Verdienst erhalten, an dem Sie sonst gearbeitet hätten. Sie müssen den Urlaubstag weder vor- noch nacharbeiten. Dabei wird die Stundenzahl für den Urlaubstag
      zugrunde gelegt, die an diesem Arbeitstag angefallen wäre. Minusstunden dürfen resultierend aus einem Urlaubstag nicht entstehen.

      Arbeitnehmer haben gesetzlichen Anspruch auf einen angemessenen Nachtzuschlag, wenn sie nachts arbeiten – auch wenn dieser nicht in Tarifverträgen geregelt ist.
      Wir empfehlen Ihnen dazu eine Beratung beim Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit- und Soziales zum Thema Arbeitsrecht. Das Bürgertelefon erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  17. Hallo,

    ich arbeite seit rund 4 Jahren nebenher als Minijobber, allerdings nur an einem Tag im Monat.

    Somit würde mir ein Anspruch von 1 Tag Urlaub im Jahr zustehen, richtig?

    Und wenn ich bisher den Urlaub weder nehmen konnte, ist dieser dann verjährt?

    Oder kann ich den Anspruch auf insgesamt 4 Tage aus meinem Arbeitsverhältnis noch geltend machen?

    Grüße

    Kirsten

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    • Hallo Kirsten,

      das Bundesurlaubsgesetz ist eindeutig. Der Jahresurlaub muss grundsätzlich im laufenden Kalenderjahr genommen werden, ansonsten verfällt er. Eine Übertragung von am Jahresende nicht genommenen Urlaubstagen in das Folgejahr, kommt nur unter bestimmten Voraussetzungen in Betracht und auch nur für einen befristeten Zeitraum von drei Monaten. Das Gesetz sieht nicht vor, dass der Arbeitgeber verpflichtet ist, den Urlaub ohne einen Antrag oder Wunsch des Arbeitnehmers im Urlaubsjahr zu gewähren.
      Eine Urlaubsübertragung ins Folgejahr ist nur möglich, wenn dringende persönliche Gründe oder dringende betriebliche Gründe dies rechtfertigen.
      Dringende persönliche Gründe sind beispielsweise:
      Arbeitsunfähigkeit,
      Erkrankung eines Angehörigen, der gepflegt werden muss
      oder die Erkrankung des Lebensgefährten, mit dem der Urlaub verbracht werden sollte.
      Dringende betriebliche Gründe können sein:
      termin- oder saisongebundene Aufträge,
      technische oder verwaltungsmäßige Probleme im Betriebsablauf.
      Im Fall einer Übertragung des Urlaubs auf das Folgejahr, muss er in den ersten drei Monaten genommen werden. Die Intention ist, das Ansammeln von Urlaubsansprüchen zu verhindern. Zumal so auch der ursprüngliche Sinn und Zweck der Vorschrift, die Erholung des Arbeitnehmers, nicht erfüllt wird. Wird der Urlaub bis zum 31. März des darauffolgenden Jahres nicht genommen, verfällt er endgültig und ersatzlos.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  18. die Berechnung der Urlaubstage habe ich verstanden. Meine Arbeitszeit pro Tag ist aber sehr unterschiedlich. Wie berechnet sich der Anspruch an Stunden pro Urlaubstag?
    Vielen Dank für eine Antwort.

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    • Hallo,

      die durchschnittliche Stundenzahl und die damit verbundene Höhe des Urlaubsentgelts richtet sich nach dem durchschnittlichen Gehalt des Arbeitnehmers in den letzten 13 Wochen vor Beginn seines Urlaubs. Zahlungen für Überstunden bleiben bei der Berechnung jedoch unberücksichtigt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  19. Hallo,

    ich habe einen Vertrag über 6 Monate befristet, in dem festgehalten ist, dass ich 25h im Monat arbeiten muss. Dabei sind allerdings absolut keine Arbeitstage definiert.

    Wie berechnet sich da mein Urlaubsanspruch?

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    • Hallo Gianna,

      ist die Anzahl von Arbeitstagen in der Woche regelmäßig ungleich, also z. B. mal zwei oder drei Tage in der Woche, bezieht sich die Berechnung des Urlaubs auf das Jahr und nicht auf die Woche. Die auf 52 Wochen (= 1 Jahr) bezogenen Werte ergeben dann die Jahresarbeitstage.

      Das Bundesarbeitsgericht hat festgelegt, dass die Arbeitsverpflichtung in einem Jahr bei einer 5-Tage-Woche 260 Arbeitstage beträgt und 312 Werktage bei einer 6-Tage-Woche.

      Die Formel lautet dann:
      Gesetzliche oder tarifvertragliche Urlaubstage x eigene Arbeitstage / Jahreswerktage (312)/Jahresarbeitstage (260)

      Beispiel:
      Eine Minijobberin übt an 90 Tagen im Jahr einen Minijob aus. Mitarbeiter in Vollzeit arbeiten in einer 5-Tage-Woche und haben einen Anspruch auf 20 Urlaubstage im Jahr.

      Berechnung:
      20 Urlaubstage x 90 Tage / 260 Jahresarbeitstage = 6,92 Tage

      Lösung: Die Minijobberin hat einen Anspruch auf 7 Urlaubstage im Jahr. Das Ergebnis 6,92 wird kaufmännisch auf 7 gerundet.

      Bitte beachten Sie, dass bei einer unterjährigen Beschäftigung die Jahreswerktage beziehungsweise Jahresarbeitstage entsprechend der Monate zu kürzen sind.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  20. Hallo,
    ich arbeite Freitags von 14-19Uhr und samstags den ganzen tag als Minijobler. Ich arbeite jedoch nur Saisonbedingt sprich von DEZ – ende MAI. Wieviel Urlaub könnte ich dann nehmen? Würde gerne im April noch arbeiten und den Mai dann bezahlt zuhause bleiben:) auf Urlaub und Überstunden. LG und Danke für die Antwort.

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    • Hallo Lena,

      arbeitet ein Mitarbeiter jeden Werktag (Montag bis Samstag), hat er mindestens einen Urlaubsanspruch von 24 Werktagen im Jahr.

      Meistens haben Minijobber wegen der Verdienstgrenze von 450 Euro im Monat jedoch eine kürzere Arbeitswoche als ihre Kollegen in Vollzeit. Arbeiten Minijobber in jeder Woche die gleiche Anzahl von Arbeitstagen, gilt folgende Formel für den Mindesturlaub:

      eigene Arbeitstage pro Woche x 24 (gesetzliche Urlaubstage) / 6 Werktage

      In Ihrem Fall ergibt sich somit ein Mindesturlaubsanspruch im Kalenderjahr von 8 Urlaubstagen. Da Sie jedoch nicht das ganze Kalenderjahr beschäftigt sind, ist der Urlaubsanspruch entsprechend auf die Beschäftigungsmonate zu reduzieren.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  21. Hallo,
    Meine Mutter will einen Minijob annehmen 50 Wochenstunden für 450€ befristet von April bis Ende Oktober, wie viel Urlaub steht ihr zu? Der AG hat 30 Tage Urlaub bei Vollbeschäftigung. Arbeitszeit wird unterschiedlich sein, mal 2 Tage die Woche oder auch mal 4 Tage.
    Können Sie uns helfen?

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    • Hallo Evy,

      ist die Anzahl von Arbeitstagen in der Woche regelmäßig ungleich, also z. B. mal zwei oder drei Tage in der Woche, bezieht sich die Berechnung des Urlaubs auf das Jahr und nicht auf die Woche. Die auf 52 Wochen (= 1 Jahr) bezogenen Werte ergeben dann die Jahresarbeitstage. Das Bundesarbeitsgericht hat festgelegt, dass die Arbeitsverpflichtung in einem Jahr bei einer 5-Tage-Woche 260 Arbeitstage beträgt und 312 Werktage bei einer 6-Tage-Woche. Bei einer unterjährigen Beschäftigung sind die Jahreswerktage beziehungsweise Jahresarbeitstage entsprechend der Monate zu kürzen.
      Die Formel lautet dann:
      Gesetzliche oder tarifvertragliche Urlaubstage x eigene Arbeitstage / Jahreswerktage (312)/Jahresarbeitstage (260)
      Beispiel:
      Eine Minijobberin übt an 90 Tagen im Jahr einen Minijob aus. Mitarbeiter in Vollzeit arbeiten in einer 5-Tage-Woche und haben einen Anspruch auf 20 Urlaubstage im Jahr.
      Berechnung:
      20 Urlaubstage x 90 Tage / 260 Jahresarbeitstage = 6,92 Tage

      Lösung: Die Minijobberin hat einen Anspruch auf 7 Urlaubstage im Jahr. Das Ergebnis 6,92 wird kaufmännisch auf 7 gerundet.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  22. Hallo, ich habe einen Nebenjob (450€ Basis) und verdiene 90€ die Stunde und arbeite 5 Stunden im Monat. An wievielen Tagen die abzuleisten sind, ist flexibel. Wieviele Urlaubstage stehen mir zu?

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    • Hallo,

      der jährliche Urlaubsanspruch berechnet sich abhängig von den Arbeitstagen. Hierbei ist egal, wie viele Stunden Sie als Minijobber an den einzelnen Tagen arbeiten.

      Ist die Anzahl von Arbeitstagen in der Woche unterschiedlich, also z. B. mal zwei oder drei Tage in der Woche, bezieht sich die Berechnung des Urlaubs auf das Jahr und nicht auf die Woche. Die auf 52 Wochen (= 1 Jahr) bezogenen Werte ergeben dann die Jahresarbeitstage. Das Bundesarbeitsgericht hat festgelegt, dass die Arbeitsverpflichtung in einem Jahr bei einer 5-Tage-Woche 260 Arbeitstage beträgt und 312 Werktage bei einer 6-Tage-Woche.

      Die Formel lautet dann:
      Gesetzliche oder tarifvertragliche Urlaubstage x eigene Arbeitstage / Jahreswerktage (312)/Jahresarbeitstage (260)

      Beispiel:
      Ein Minijobber übt an 90 Tagen im Jahr einen Minijob aus. Mitarbeiter in Vollzeit arbeiten in einer 5-Tage-Woche und haben einen Anspruch auf 20 Urlaubstage im Jahr.
      Berechnung:
      20 Urlaubstage x 90 Tage / 260 Jahresarbeitstage = 6,92 Tage

      Lösung: Der Minijobber hat einen Anspruch auf 7 Urlaubstage im Jahr. Das Ergebnis 6,92 wird kaufmännisch auf 7 gerundet.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  23. Hallo, seit 01.11.2016 bin ich Rentner und seit 02.01.2017 übe ich einen 450-Euro-Job aus. Ich fahre täglich (7 Tage von Mo-So) Essen aus. Die Arbeitszeit liegt pro Tag bei 1,5 – 2 Stunden (mittags). a) Wieviel Urlaub steht mir zu und b) welche Wochentage zählen als Urlaubstage? Vielen Dank, Lutz

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    • Hallo Herr Burkhardt,

      im § 3 Absatz 2 Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) ist festgeschrieben, dass alle Kalendertage als Werktage anzusehen sind, die nicht Sonn- und gesetzliche Feiertage sind.

      Für jeden Sonn- und Feiertag, an dem ein Arbeitnehmer arbeiten muss, erhält er zwingend einen Ersatzruhetag, zudem müssen mindestens 15 Sonntage im Jahr beschäftigungsfrei bleiben.

      Eine 7-Tage-Arbeitswoche ohne einen freien Ersatzruhetag ist nach dem Arbeitszeitgesetz nicht zulässig

      Wir empfehlen Ihnen daher, dass Sie sich mit Ihrer konkreten arbeitsrechtlichen Frage zur weiteren Beratung an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  24. Hallo, ich bekomme noch Urlaub aus 2017. Ich habe 60 Tage gearbeitet faßt immer zwei Tage am Wochenende, von der Arbeitszeit nicht immer gleich mal 8 Stunden oder 6,5 Stunden oder auch mal 4,5 Stunden. Können Sie mir mit der Berechnung helfen? Danke!

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    • Hallo Finn,
      ist die Anzahl von Arbeitstagen in der Woche regelmäßig ungleich, also z. B. mal zwei oder drei Tage in der Woche, bezieht sich die Berechnung des Urlaubs auf das Jahr und nicht auf die Woche. Die auf 52 Wochen (= 1 Jahr) bezogenen Werte ergeben dann die Jahresarbeitstage. Das Bundesarbeitsgericht hat festgelegt, dass die Arbeitsverpflichtung in einem Jahr bei einer 5-Tage-Woche 260 Arbeitstage beträgt und 312 Werktage bei einer 6-Tage-Woche. Die Anzahl der geleisteten Stunden spielen bei der Ermittlung des Urlaubsanspruchs keine Rolle.
      Die Formel lautet dann:
      Gesetzliche oder tarifvertragliche Urlaubstage x eigene Arbeitstage / Jahreswerktage (312)/Jahresarbeitstage (260)
      Beispiel:
      Ein Minijobber übt an 90 Tagen im Jahr einen Minijob aus. Mitarbeiter in Vollzeit arbeiten in einer 5-Tage-Woche und haben einen Anspruch auf 20 Urlaubstage im Jahr.
      Berechnung:
      20 Urlaubstage x 90 Tage / 260 Jahresarbeitstage = 6,92 Tage

      Lösung: Der Minijobber hat einen Anspruch auf 7 Urlaubstage im Jahr. Das Ergebnis 6,92 wird kaufmännisch auf 7 gerundet.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Da ich Anfang März 2017 angefangen habe zu arbeiten sind dann keine 52 Wochen zur Berechnung sondern weniger? Gilt der Urlaub der festen Mitarbeiter zur Berechnung oder immer der gesetzliche? Dann müsste ich jetzt nur noch abklären wieviel Arbeitstage in der Woche zu arbeiten sind?

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        • Hallo Finn,

          da haben Sie Recht, wenn Sie im März begonnen haben, müssen Sie die 52 Wochen, sowie die Jahreswerktage bzw. Jahresarbeitstage mindern.

          Das Bundesurlaubsgesetz gesteht jedem Arbeitnehmer in Deutschland mindestens 24 Werktage bezahlten Urlaub im Jahr zu. Sehen jedoch Tarif-oder Arbeitsverträge in Ihrer Branche oder Firma einen längeren Urlaubsanspruch vor, gilt auch dieser entsprechend für Sie als Minijobber.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  25. Hallo,
    eine Frage:
    ich möchte wissen wieviele Stunden ein Urlaubstag hat.
    Meinen tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden pro Tag oder ein 8 Stunden Tag?

    Vielen Dank für Ihre rückmeldung

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    • Hallo Frau Igiebor,

      nach dem Bundesurlaubsgesetz steht Ihnen bei einer 6-Tage-Arbeitswoche ein Mindesturlaubsanspruch von 24 Tagen pro Jahr zu. Es ist hierbei nicht relevant wie viele Stunden Sie pro Tag arbeiten.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  26. Liebes Team, ich arbeite einen Tag in der Woche, 3 Std. auf 450 Euro. Ich habe einen Tag Urlaub genommen. 4 Tage stehen mir zu oder? Bekomme ich dann ich 4 Tage ausbezahlt oder 3 ? Meine Arbeitgeber wissen das auch nicht so genau :-( Vielen Dank für die Antwort.

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    • Hallo Frau Lottner,

      bei einem Arbeitstag in der Woche, ergibt sich ein Mindestanspruch von 4 Urlaubstagen pro Jahr. Da Sie regelmäßig 3 Stunden pro Arbeitstag arbeiten, werden Sie für 4 Urlaubstage mit je 3 Stunden von Ihrem Arbeitgeber weiterbezahlt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijjob-Zentrale

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  27. Hallo, ich arbeite 2 tage in der Woche.
    hatte im Oktober 18 stunden auf 4 tage
    November 32 stunden auf 8 tage
    Dezember 33 stunden auf 8 tage.

    nun habe ich im Januar 1 Woche Urlaub gehabt also 1 tag, ( der andere fällt in den Februar)

    Nun habe ich 1 stunde Urlaub bekommen.
    ist doch nicht möglich.
    müsste ja mindestens 4 stunden bezahlt bekommen.

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    • Hallo Janin,

      Sie haben ein gesetzliches Recht auf bezahlten Urlaub. Die Höhe des Urlaubsentgelts richtet sich nach dem durchschnittlichen Gehalt des Arbeitnehmers in den letzten 13 Wochen vor Beginn seines Urlaubs. Zahlungen für Überstunden bleiben bei der Berechnung unberücksichtigt.
      Wichtig: Bezahlter Urlaub bedeutet, dass der Mitarbeiter für jeden Tag sein Gehalt erhält, an dem er sonst gearbeitet hätte. Der Minijobber muss den Urlaubstag weder vor- noch nacharbeiten.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  28. Wie hoch ist der Urlaubsanspruch einer 450 € Kraft für das Jahr 2017, die seit dem 1.10.17 in unserem Unternehmen tätig ist. Bei durchschnittlich 4-5 Arbeitstagen im Monat.

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    • Hallo Patrick,

      ist die Anzahl von Arbeitstagen in der Woche regelmäßig ungleich, also z. B. mal zwei oder drei Tage in der Woche, bezieht sich die Berechnung des Urlaubs auf das Jahr und nicht auf die Woche. Die auf 52 Wochen (= 1 Jahr) bezogenen Werte ergeben dann die Jahresarbeitstage. Das Bundesarbeitsgericht hat festgelegt, dass die Arbeitsverpflichtung in einem Jahr bei einer 5-Tage-Woche 260 Arbeitstage beträgt und 312 Werktage bei einer 6-Tage-Woche.
      Die Formel lautet dann:
      Gesetzliche oder tarifvertragliche Urlaubstage x eigene Arbeitstage
      ———————————————————————————————
      Jahreswerktage (312)/Jahresarbeitstage (260)

      Der volle Urlaubsanspruch ergibt sich grundsätzlich erst nach einer Wartezeit von sechs Monaten.
      Besteht das Arbeitsverhältnis noch keine sechs Monate, hat der Beschäftigte einen Anspruch auf 1/12 des Jahresurlaubs für jeden vollen Monat der Beschäftigung. Näheres hierzu regelt § 5 des Bundesurlaubgesetzes

      Weitere Informationen zum Urlaubsanspruch finden Sie auch auf unserem Blog vom 18.05.2015

      https://blog.minijob-zentrale.de/2015/05/18/erholungsurlaub-bei-minijobs/

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Hallo Emandy,

      wir gehen davon aus, dass Sie bei 20 Stunden im Monat nicht täglich an sieben Tagen in der Woche tätig sind.
      Ist die Anzahl von Arbeitstagen in der Woche regelmäßig ungleich, also z. B. mal zwei oder drei Tage in der Woche oder eine Woche gar nicht, bezieht sich die Berechnung des Urlaubs auf das Jahr und nicht auf die Woche. Die auf 52 Wochen (= 1 Jahr) bezogenen Werte ergeben dann die Jahresarbeitstage. Das Bundesarbeitsgericht hat festgelegt, dass die Arbeitsverpflichtung in einem Jahr bei einer 5-Tage-Woche 260 Arbeitstage beträgt und 312 Werktage bei einer 6-Tage-Woche.
      Die Formel lautet dann:
      Gesetzliche oder tarifvertragliche Urlaubstage x eigene Arbeitstage / Jahreswerktage(312)/Jahresarbeitstage (260)

      Beispiel:
      Ein Minijobber übt an 90 Tagen im Jahr einen Minijob aus. Mitarbeiter in Vollzeit arbeiten in einer 5-Tage-Woche und haben einen Anspruch auf 20 Urlaubstage im Jahr.
      Berechnung:
      20 Urlaubstage x 90 Tage / 260 Jahresarbeitstage = 6,92 Tage

      Lösung: Der Minijobber hat einen Anspruch auf 7 Urlaubstage im Jahr. Das Ergebnis 6,92 wird kaufmännisch auf 7 gerundet.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Hallo Frau Wagner,

      schwerbehinderte Beschäftigte (mit mindestens 50 Grad der Behinderung) haben Anspruch auf 5 Arbeitstage Zusatzurlaub im Jahr. Arbeitet der Schwerbehinderte mehr bzw. weniger als 5 Arbeitstage in der Woche, so ist der Zusatzurlaub entsprechend anzupassen.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Hallo Conny,

      entsprechend Ihrer Angaben arbeiten Sie 2 Tage im Monat, so dass sich ein Mindestanspruch von 2 Urlaubstagen für das Jahr ergibt.

      Da Sie regelmäßig 1,5 Stunden pro Arbeitstag arbeiten, erhalten Sie pro Urlaubstag 1,5 Stunden von Ihrem Arbeitgeber bezahlt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  29. hallo,
    meine Frage ist folgende: Ein MItarbeiter arbeitet sehr unregelmäßig, also auf Abruf. Mal sind es 5 Tage pro Woche, mal gar keiner. Dabei stellt sich das Problem, dass die Stunden pro Arbeitstag sehr unregelmäßig ausfallen. Nur als Beispiel: Mal arbeitet er 2 Stunden, mal 8 Stunden.

    Wenn ich nun ausrechne, wieviel Tage Urlaub ihm zustehen und komme auf 6 Urlaubstage, muss ich doch zwangsläufig auch den Durchschnitt der geleisteten Stunden pro Tag ausrechnen, damit ich ihm letztendlich sagen kann, er kann insgesamt 6 Tage mit je 4 Stunden frei machen. Und so trägt er es dann auch auf seinem Stundenzettel ein.

    Wäre um eine kurze Stellungnahme sehr dankbar.

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    • Hallo Brigitte,

      wie im Blog-Beitrag vom 23. Juni 2017 beschrieben, erfolgt die Berechnung des Urlaubsanspruches bei unregelmäßigen Arbeitstagen nach folgender Formel.

      Gesetzliche oder tarifvertragliche Urlaubstage  x  eigene Arbeitstage
      ———————————————————————————————-
      Jahreswerktage (312) / Jahresarbeitstage (260)

      In der Regel richtet sich die Höhe des Urlaubsentgelts nach dem durchschnittlichen Gehalt des Arbeitnehmers in den letzten 13 Wochen vor Beginn seines Urlaubs. Zahlungen für Überstunden bleiben bei der Berechnung unberücksichtigt. Durch die Ermittlung des durchschnittlichen Gehalts der letzten 13 Wochen ermitteln Sie automatisch auch die durchschnittlichen Arbeitsstunden.

      Gemäß § 17 Mindestlohngesetz (MiLoG) sind Arbeitgeber verpflichtet Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit Ihrer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aufzuzeichnen und diese Aufzeichnungen mindestens zwei Jahre aufzubewahren. Somit ist auch der Urlaub entsprechend zu dokumentieren.

      Wir möchten darauf hinweisen, dass die Erteilung von Rechtsauskünften oder die Unterstützung in Angelegenheiten der individuellen Rechtsverfolgung der Minijob-Zentrale durch das Rechtsdienstleistungsgesetz untersagt ist.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Genau die Antwort auf diese Frage von Brigitte hätte mich auch interessiert, leider haben Sie sie nicht geantwortet. Und wieso meinen Sie auf einmal, sich darauf zurückziehen zu müssen, dass Ihnen die Erteilung von Rechtsauskünften untersagt sei? So wie ich das verstehe, sind alle Ihre Antworten Rechtsauskünfte. Können Sie mir bitte beim Verständnis helfen und die Frage von Brigitte beantworten? Außerdem weiß ich nicht, wieviel Urlaubstage mir pro Jahr zustehen. Einen schriftlichen Arbeitsvertrag, in dem eine Urlaubsregelung enthalten ist, gibt es leider nicht, einen entsprechenden Tarifvertrag auch nicht und ich bin die einzige Mitarbeiterin.

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        • Hallo Sardina,

          wir können verstehen, dass Sie sich eine abschließende Anwort von uns wünschen.

          Unsere Aufgabe ist es, Minijobber über Ihre Rechte aufzuklären. Nur wer seine Rechte kennt, kann Sie auch durchsetzen. Da das Arbeitsrecht jedoch ein Individualrecht ist, kann es behördlich nicht geregelt werden. Das heißt, Sie müssen Ihre Ansprüche bei Ihrem zuständigen Arbeitsgericht selbst durchsetzen.
          Wir können Ihnen daher nur empfehlen, den Sachverhalt der Urlaubsgewährung direkt mit Ihrem Arbeitgeber als Vertragspartner zu besprechen, um etwaige offene Fragen zur Ausgestaltung des Arbeitsvertrages zu klären.
          Zusätzlich können Sie sich an die Hotline des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Thema Arbeitsrecht wenden. Diese erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer 030 / 221 911 004.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Hallo, ich beziehe mich auch noch mal auf die Fragestellung von Brigitte die in der Praxis ein wirkliches Problem darstellt. Grundsätzlich ist mir der Rechenweg klar. Nur woher weiß ich zu Beginn bzw. im laufe eines Jahres, an welchen Tagen der Mitarbeiter auf Abruf eingesetzt wird. Wie wird in solchen Fällen verfahren? Schätzen ist bei Abruftätigkeit nicht wirklich möglich. Die Einsatztage des Vorjahres müssen mit dem laufenden Jahr nicht identisch sein insbesondere wenn der Einsatz vom Wetter abhängig ist.

        Für eine Stellungnahme bedanke ich mich.

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        • Hallo Andrea,

          können keine konkreten Vereinbarungen zu den wöchentlichen Arbeitstagen getätigt werden, weil die Einsätze flexibel und unvorhersehbar sind, so handelt es sich um ein individuelles arbeitsrechtliches Problem, zu dem wir leider keine Stellung beziehen dürfen. Eine Beratung im Einzelfall zu individuellen arbeitsrechtlichen Fragen kann und darf die Minijob-Zentrale nicht leisten.

          Wir können Ihnen daher nur empfehlen den Sachverhalt der Urlaubsgewährung direkt mit Ihrem Arbeitgeber als Vertragspartner zu besprechen, um etwaige offene Fragen zur Ausgestaltung des Arbeitsvertrage zu klären.

          Zusätzlich können Sie sich an die Hotline des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Thema Arbeitsrecht wenden. Diese erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer 030 / 221 911 004.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Hallo, ich habe hier auch dieses Problem und bin der Sache anders auf den Grund gegangen.
      Vielleicht etwas kompliziert aber besser als gar keine Lösung.

      Ein Arbeitnehmer arbeitet 50h im Monat, an unterschiedlichen Tagen, ohne Regelung. 50h im Monat bei pauschal 21 Arbeitstagen im Monat bedeutet umgerechnet 2,38h/Tag.
      Bei vorgegebenen 22 Urlaubstagen bei Vollbeschäftigung, rechne ich dann:
      2,38h x 22 Tage = 52,36h Urlaub im Jahr.
      Dann muss man sich nur noch mit dem Arbeitgeber einig werden, wieviele Stunden pro Urlaubstag angerechnet werden. Wenn ich immer zwischen 4 und 6h arbeite, würde ich den Mittelweg nehmen und 5h als Urlaubstag rechnen, das sind dann also 10,5 Tage.

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  30. Hallo,

    Wie das läuft mit Beschäftigungsverbot? Wenn eine Schwangere Frau nicht mehr arbeiten kann aber leider Artz schreibt kein Beschäftigungsverbot. Was muss man dafür machen? Kind kommt im Mai und wie lange kann die Frau mit Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung von Artz schreiben? Ich meine im Kramkheitsfall. Vielen Dank im voraus.

    Mit Freundlichen grüßen,

    Nino

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  31. Es ist in diesen Blogs ein paar Mal von Abfindungen die Rede gewesen, wenn es um Kündigungen wegen versuchter Durchsetzung des Arbeitsrechts, z.B. von Urlaubsansprüchen ging. Blogteilnehmer wurdne auf entsprechende Seiten der Minijobzentrale verwiesen und schrieben dann, sie hätten etwas von Abfindung gelesen. Ich warne sehr, in Kleinbetrieben (also unter 10 Mitarbeitern) ist eine Kündigung ohne Angabe von Gründen problemlos möglich und eine Abfindung muss nicht gezahlt werden. . Und Minijobber sind ja häufig in so kleinen Betrieben angestellt

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    • Hallo Sardina,

      danke für Ihren Beitrag.

      Für Minijobber gilt das Kündigungsschutzgesetz grundsätzlich nur, wenn er in einem Betrieb arbeitet, der in der Regel mehr als zehn Arbeitnehmer beschäftigt. Darüber hinaus muss der Minijobber mindestens sechs Monate ununterbrochen im Betrieb gearbeitet haben.

      Insofern sind Arbeitgeber mit regelmäßig weniger als 10 Beschäftigten nicht zu Zahlungen von Abfindungen verpflichtet, die im Kündigungsschutzgesetz beschrieben sind.

      Jedoch hat der Arbeitnehmer Anspruch auf Abgeltung vertraglicher Ansprüche, die bis zum Zeitpunkt der Auflösung erlangt wurden. Hier sind zum Beispiel eine Abgeltung für nicht mehr genommenen Urlaub oder auch die Auszahlung geleisteter Mehrarbeitsstunden zu nennen.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  32. Hallo, in meinem Arbeitsvertrag steht, dass mir 20 Urlaubstage zustehen. tatsächlich werden mir jedoch nur 36 Std. (also 4 Wochen * 9 Std/Woche) gestattet. Was ist nun korrekt.
    Wie verhält es sich, wenn an einem meiner geplanten Arbeitstage ein Feiertag ist? Zählen die Stunden dieses Tages ebenfalls zu meinen Arbeitstagen? Kann ich dies ggf. Rückwirkend noch geltend machen?
    Liebe Grüße

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    • Hallo Tina,

      in unserem Blog-Beitrag „Minijob: Urlaub berechnen leicht gemacht“ haben wir unter der Überschrift „Dauer des Urlaubs im Minijob“ ausgeführt, dass der jährliche Urlaubsanspruch abhängig von den Arbeitstagen pro Woche anteilig berechnet wird. Hierbei ist egal, wie viele Stunden der Mitarbeiter an den einzelnen Tagen arbeitet.

      Ihr Arbeitgeber hat Ihnen für die Arbeitszeit, die infolge eines gesetzlichen Feiertages ausfällt, das Arbeitsentgelt zu zahlen, das Sie ohne den Arbeitsausfall erhalten hätten.

      Der Jahresurlaub muss grundsätzlich im laufenden Kalenderjahr genommen werden, gemäß § 7 Absatz 3 Bundesurlaubsgesetz (BUrlG), ansonsten verfällt er. Eine Übertragung von nicht genommenen Urlaubstagen in das Folgejahr, kommt nur unter bestimmten Voraussetzungen in Betracht und auch nur für einen befristeten Zeitraum von drei Monaten.

      Wir können Ihnen daher nur empfehlen all diese Sachverhalte direkt mit Ihrem Arbeitgeber als Vertragspartner zu klären.

      Zusätzlich können Sie sich an die Hotline des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Thema Arbeitsrecht wenden. Diese erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijjob-Zentrale

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  33. Pingback: Urlaub, Elternzeit und Mutterschaftsgeld – Das sind die in 2017 meistgelesenen Blogbeiträge | Die Minijob-Zentrale

  34. Hallo.
    Ein Minijobber arbeitet immer Dienstags und Donnerstags. Wie muss er/sie den Urlaub nehmen. Immer nur an den Tagen an dennen gearbeitet wird oder für die ganze Woche?

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      • FRAGE FÜR MINIJOB ZENTRALE – Urlaubstage Berechnung, habe ich Anspruch.

        Hier der Verlauf:

        2017.
        Probezeit Arbeit mit Hospitieren im November:
        Do. 23.11.17. Stunden 3.5
        Mo. 27.11.17. Stunden 3.5
        Di. 28.11.17- Stunden 3.0
        Do. 30.11.17. Stunden 3.5
        Davon wurden mir 7.0 Stunden bezahlt, a 14 € macht 98,00 €

        Feste Arbeitstage:
        Dezember 2017.:
        Do. 7.12. – Stunden 3.30‘

        Di. 12.12. – Stunden 2.0
        Mi. 13.12. – Stunden 5.15‘
        Do. 14.12. – Stunden 3.30‘
        Fr. 15.12. – Stunden 6.00‘

        Fr. 22.12. – Stunden 5.00‘

        Fr. 29.12. – Stunden 4.00‘

        Gesamt Dezember 2017.: 29.15‘

        Januar 2018:
        Mi. 17.01.2018. Stunden 5.15‘

        Da die Arbeitszeit und der Entgelt sehr unregelmäßig/ungenau waren, habe ich den AG zum zweiten mall gebeten, Stellung dazu zu nehmen. Da wir schon mall sprachen und nichts dabei herauskam, habe ich im gebeten (über seinen Partner) – SCHRIFTLICH die Stellung auf meine Anfrage zu geben.
        Antwort: „Ich werde zur deinem Mail keine Stellungnahme nehmen“,
        und per WhatsApp die Zusammenarbeit beendet.

        Die Absprache im Vorfeld war, das 1-2 Tage in der Woche gearbeitet wird.
        Beidseitiger Wunsch vorerst bis Ende April (Wintersaison)
        Danke im Voraus
        Tennistrainer

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        • Hallo,

          für Ihre konkrete Berechnung des Urlaubsanspruches sind die Vereinbarung im Arbeitsvertrag und die tatsächlich geleisteten Arbeitstage pro Woche maßgeblich.

          Wie sich Ihr Urlaubsanspruch bei gleichen und auch bei ungleichen Arbeitstagen pro Woche berechnet, lesen Sie in unserem Blog-Beitrag vom 23. Juni 2017 „Urlaub berechnen leicht gemacht“.

          Haben Sie keine konkrete (schriftliche) Vereinbarung zu den wöchentlichen Arbeitstagen oder weicht Ihr Arbeitgeber von einer Vereinbarung ab, so handelt es sich um ein individuelles arbeitsrechtliches Problem, zu dem wir leider keine Stellung beziehen dürfen. Eine Beratung im Einzelfall zu individuellen arbeitsrechtlichen Fragen kann und darf die Minijob-Zentrale nicht leisten.

          Wir können Ihnen daher nur empfehlen den Sachverhalt der Urlaubsgewährung direkt mit Ihrem Arbeitgeber als Vertragspartner zu sprechen, um etwaige offene Fragen zur Ausgestaltung des Arbeitsvertrage zu klären.

          Zusätzlich können Sie sich an die Hotline des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Thema Arbeitsrecht wenden. Diese erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer 030 / 221 911 004.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  35. Hallo liebes Team,
    ich verstehe immer noch nicht wie die Stundenzahl an einem Urlaubs-, Krankheits- oder Feiertag ausgerechnet wird, da ich ja nach Stunden bezahlt werde.
    Sie schreiben „lt. Bundesurlaubsgesetz bemisst sich das Urlaubsentgelt nach dem durchschnittlichen Arbeitsverdienst der letzten 13 Wochen vor Beginn des Urlaubes …“. Laut Abmachung muss ich an Zwei Tagen in der Woche arbeiten (Dienstag und Freitag aber unterschiedliche Stundenzahl, es kommt aber auch mal 3 Tage in der Woche vor). Werden die Stunden auf oder abgerundet zum Nachteil vom Arbeitnehmer?
    Ich gebe Ihnen ein Beispiel zum Berechnen:
    04.07. Dienstag 4,25 Std
    07.07. Freitag 5,00 Std
    11.07. Dienstag 5,50 Std
    14.07. Freitag 4,50 Std
    18.07. Dienstag 4,75 Std
    21.07. Freitag 5,00 Std
    25.07. Dienstag 2,00 Std
    28.07. Freitag 2,00 Std
    31.07. Montag 2,00 Std
    01.08. Dienstag 5,00 Std
    04.08. Freitag 5,00 Std
    08.08. Dienstag 5,00 Std
    11.08. Freitag 4,75 Std
    15.08. Dienstag 3,00 Std
    18.08. Freitag 6,00 Std
    22.08. Dienstag 5,50 Std
    25.08. Freitag 5,00 Std
    29.08. Dienstag 5,00 Std
    01.09. Freitag 5,25 Std
    05.09. Dienstag 6,25 Std
    08.09. Freitag 5,00 Std
    12.09. Dienstag 3,75 Std
    15.09. Freitag 5,25 Std
    19.09. Dienstag 6,75 Std
    20.09. Mittwoch 3,75 Std
    22.09. Freitag 5,00 Std
    26.09. Dienstag 5,50 Std
    29.09. Freitag 4,00 Std
    02.10. Montag 4,75 Std
    03.10. Dienstag Feiertag
    Können Sie mir dieses Beispiel berechnen?
    Was wäre wenn noch ein Urlaubstag am 08.08. gewesen wäre mit (nehmen wir an 6 Stunden)? Was ich noch vergessen habe, muss man jetzt von Montag, Dienstag oder Freitag die 13 Wochen zurück rechnen.
    Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Hilfe, aber die Gesetze für die Minijober sind wirklich nicht eindeutig. Leider sind auch viel zu wenige Beispiele dabei.
    Anschie1000

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  36. Guten Tag,

    ich arbeite bei der Post im Schnitt 4x im Monat. (450 € Basis ) Es gibt keine festgelegten Arbeitstage, sondern ich arbeite auf Abruf bzw. je nachdem wie ich Zeit habe. Wenn ich das richtig sehe, müsste mir ja dann auch Urlaub zu stehen? Oder gilt das in diesem Fall nicht? Für mich gilt der Tarifvertrag der Dt. Post

    Grüße

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    • Guten Tag,

      wie in unserem Blog-Beitrag „Minijob-Urlaub berechnen leicht gemacht“ beschrieben hat jeder Arbeitnehmer in Deutschland einen Anspruch auf bezahlten Urlaub im Jahr.

      Ist die Anzahl von Arbeitstagen in der Woche regelmäßig ungleich, also zum Beispiel mal zwei oder drei Tage in der Woche, bezieht sich die Berechnung des Urlaubs auf das Jahr und nicht auf die Woche. Die auf 52 Wochen (= 1 Jahr) bezogenen Werte ergeben dann die Jahresarbeitstage. Das Bundesarbeitsgericht hat festgelegt, dass die Arbeitsverpflichtung in einem Jahr bei einer 5-Tage-Woche 260 Arbeitstage beträgt und 312 Werktage bei einer 6-Tage-Woche.

      Die Formel lautet dann:
      tarifvertragliche Urlaubstage  x  eigene Arbeitstage / Jahreswerktage (312) oder Jahresarbeitstage (260)

      Beispiel:

      Eine Minijobberin übt an 90 Tagen im Jahr einen Minijob aus. Mitarbeiter in Vollzeit arbeiten in einer 5-Tage-Woche und haben einen Anspruch auf 20 Urlaubstage im Jahr.

      Berechnung:

      20 Urlaubstage  x   90 Tage / 260 Jahresarbeitstage = 6,92 Tage
      Lösung: Die Minijobberin hat einen Anspruch auf 7 Urlaubstage im Jahr. Das Ergebnis 6,92 wird kaufmännisch auf 7 gerundet.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Vielen Dank für Ihre sehr interessante Antwort! Eine kurze Frage hätte ich aber noch. Dann müsste das ja auch als Student gelten der als Werkstudent tätig war. Dementsprechen könnte man für das letzte Jahr noch bis Ende März seinen Urlaubsanspruch vom Vorjahr gelten machen?

        Vielen DAnk und Liebe Grüße

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        • Guten Morgen,

          ja, das Bundesurlaubsgesetz gilt für alle Arbeitnehmer, also auch für Werkstudenten.

          Der Urlaub muss im laufenden Kalenderjahr gewährt und genommen werden. Der Urlaub darf nur auf das nächste Kalenderjahr übertragen werden, wenn dringende betriebliche oder in der Person des Arbeitnehmers liegende Gründe dies rechtfertigen.

          Im Fall der Übertragung muss der Urlaub in den ersten drei Monaten des folgenden Kalenderjahrs gewährt und genommen werden. Auf Verlangen des Arbeitnehmers ist jedoch ein Teilurlaub aus dem alten Kalenderjahr, der wegen zum Beispiel nicht erfüllter Wartezeit nicht genommen werden konnte, auf das nächste Kalenderjahr zu übertragen. Wir empfehlen Ihnen mit Ihrem Arbeitgeber zu sprechen.

          Mit freundlichen Grüßen

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  37. Ich arbeite ,,48 Std im Monat.erhalte nicht einmal den mindestlohn.jetzt sollte ich Urlaub nehmen und bekam für die Urlaubstage nicht einmal ,10 e p Tag.ist das gerechtfertigt?

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    • Guten Morgen Frau Jobmann,

      für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. So dürfen Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer.
      Dies gilt im Arbeitsverhältnis für alle Maßnahmen und Vereinbarungen, die Ihr Arbeitgeber mit Ihnen als Minijobberin trifft.

      Für ganz Deutschland gilt eine gesetzlich festgelegte Lohnuntergrenze – der flächendeckende Mindestlohn von mindestens 8,84 Euro brutto je Zeitstunde . Dieser gilt grundsätzlich für alle Beschäftigten in Deutschland und damit auch für Minijobber. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales informiert ausführlich zum Thema Mindestlohn unter der Mindestlohn-Hotline 030/60280028.

      Das Bundesurlaubsgesetz jedem Arbeitnehmer in Deutschland mindestens 24 Werktage bezahlten Urlaub im Jahr zu. Sehen Tarif-oder Arbeitsverträge einen längeren Urlaubsanspruch vor, gilt auch dieser entsprechend für den Minijobber. Einen Anspruch auf 24 Werktage im Jahr haben Beschäftigte, die an sechs Tagen in der Woche arbeiten. Gewöhnlich gilt aber beispielsweise für die meisten Minijobs, dass diese nicht an 6 Tagen in der Woche ausgeübt werden. Daher wird der jährliche Urlaubsanspruch abhängig von den Arbeitstagen pro Woche anteilig berechnet. Hierbei ist egal, wie viele Stunden der Mitarbeiter an den einzelnen Tagen arbeitet.

      Die Höhe des Urlaubsentgelts richtet sich nach dem durchschnittlichen Gehalt des Arbeitnehmers in den letzten 13 Wochen vor Beginn seines Urlaubs. Zahlungen für Überstunden bleiben bei der Berechnung unberücksichtigt.

      Wichtig: Bezahlter Urlaub bedeutet, dass der Mitarbeiter für jeden Tag sein Gehalt erhält, an dem er sonst gearbeitet hätte. Der Minijobber muss den Urlaubstag weder vor- noch nacharbeiten.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  38. Wie berechne ich den Urlaubsanspruch, wenn im Vorfeld nicht klar ist, an wie vielen Tagen pro Woche die Arbeitnehmerin eingesetzt wird. Wird die Vergütung dann nur für die normalerweise tatsächlich geleisteten Stunden gezahlt?

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    • Hallo,

      wie in unserem Blog-Beitrag vom 23. Juni 2017 beschrieben, wenden Sie bitte auch in diesem Fall die Formel bei „Ungleicher Anzahl von Arbeitstagen in der Woche“ an.

      In der Praxis haben Sie, sofern Sie nicht auf Vorjahre oder Erfahrungswerte zurückgreifen können, nur die Möglichkeit die Arbeitstage der Mitarbeiterin zu schätzen und anschließend, am Jahresende zu korrigieren.

      Dabei erhält die Mitarbeiterin für jeden Urlaubstag das entsprechende Urlaubsentgelt, welches sich nach dem durchschnittlichen Gehalt in den letzten 13 Wochen vor Beginn des Urlaubs richtet.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  39. Hallo ! Meine Frage ,ich arbeite in einem Pflegeheim auf 450 Basis monatlich.habe einen Vertrag mit 35 Stunden im Monat
    Habe keine festen arbeitzzeiten. Mal mehr ,mal wenigerer . wie berechnet sich.mein Urlaub . Vor allem möchte ich wissen. Wie berechnest sich der Urlaub mit Stunden . ZB 24 Urlaubstage a 1.06 stunden

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    • Hallo Eilzer,

      für Ihre individuelle Urlaubsberechnung können Sie die im Blog-Beitrag vom 23. Juni 2017 beschriebene Formel zur Urlaubsberechnung bei ungleicher Anzahl von Arbeitstagen in der Woche nutzen.

      Grundsätzlich richtet sich die Höhe des Urlaubsentgelts nach dem durchschnittlichen Gehalt bzw. den durchschnittlichen Stunden des Arbeitnehmers in den letzten 13 Wochen vor Beginn seines Urlaubs.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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