Mit einem Minijob mehr als 450 Euro verdienen – Wie geht das?

Dass man in einem 450-Euro-Minijob monatlich bis zu 450 Euro verdienen kann, ist klar. Aber geht auch mehr? Was passiert beispielsweise, wenn neben dem Monatsverdienst auch Weihnachtsgeld gezahlt wird? Welche Einnahmen zählen nicht zum Verdienst und was ist zu beachten, wenn mehrere Beschäftigungen gleichzeitig ausgeübt werden – Antworten auf diese Fragen gibt es hier:

Wann liegt ein 450-Euro-Minijob vor?

Bei einem 450-Euro-Minijob kann ein Minijobber durchschnittlich im Monat bis zu 450 Euro verdienen. Arbeitet er ein Jahr lang durchgehend, darf er also 5.400 Euro verdienen (12 Monate x 450 Euro = 5.400 Euro). Wird diese Verdienstgrenze überschritten, liegt kein 450-Euro-Minijob mehr vor.

 Wie sind Sonderzahlungen zu berücksichtigen?

Viele Arbeitgeber zahlen ihren Minijobbern Weihnachts- oder Urlaubsgeld. Einmalige Zahlungen dieser Art müssen zum Verdienst des Minijobbers hinzugerechnet werden. Ergibt sich unter Berücksichtigung aller laufenden und einmaligen Zahlungen an den Arbeitnehmer ein Gesamtverdienst von mehr als 5.400 Euro für 12 Monate, ist die Beschäftigung von Anfang an kein 450-Euro-Minijob.

Damit Arbeitgeber sicher sein können, dass tatsächlich ein 450-Euro-Minijob vorliegt, ist der voraussichtliche Jahresverdienst des Minijobbers somit bereits zu Beginn der Beschäftigung zu berechnen.

Beispiel:

Eine Arbeitnehmerin verdient 430 Euro im Monat und erhält jedes Jahr im Dezember ein vertraglich zugesichertes Weihnachtsgeld in Höhe von 300 Euro. Sie erzielt somit im Jahr 5.160 Euro plus 300 Euro Weihnachtsgeld. Zusammen sind das 5.460 Euro im Jahr. Ihr durchschnittlicher monatlicher Verdienst beträgt somit 455 Euro (5.460 Euro : 12 Monate). Sie liegt mit ihrem Verdienst über der 450-Euro-Grenze und ist keine 450-Euro-Minijobberin.
Bei einem Weihnachtsgeld in Höhe von lediglich 240 Euro würde die 450-Euro-Grenze (12 x 430 Euro = 5.160 Euro + 240 Euro = 5.400 Euro : 12 = 450 Euro) nicht überschritten und die Arbeitnehmerin wäre eine 450-Euro-Minijobberin.

Welche Einnahmen gehören nicht zum Verdienst?

Erhalten Minijobber zusätzlich zum Verdienst steuerfreie Einnahmen, bleiben diese in der Sozialversicherung unberücksichtigt. Das Arbeitsentgelt in der Sozialversicherung orientiert sich in der Regel am Steuerrecht. Dies bedeutet, dass steuerfreie Bezüge grundsätzlich auch sozialversicherungsfrei sind. Dazu gehören beispielsweise Sonn-, Feiertags- und Nachtarbeitszuschläge.

Auch können Einnahmen aus nebenberuflichen Tätigkeiten, beispielsweise als Übungsleiter in Sportvereinen oder als Ausbilder, Erzieher und Betreuer, bis zu 2.400 Euro im Kalenderjahr steuerfrei sein. Gleiches gilt auch für die Pflege alter, kranker oder behinderter Menschen. Hier spricht man von der sogenannten Übungsleiterpauschale.

Ebenfalls steuerfrei sind nebenberufliche Einnahmen bis zu 720 Euro im Kalenderjahr, die im Dienst oder Auftrag einer inländischen juristischen Person des öffentlichen Rechts oder einer Einrichtung zur Förderung gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke erzielt werden. Diese Aufwandsentschädigung wird auch Ehrenamtspauschale genannt.

Sowohl der Übungsleiterfreibetrag als auch die Ehrenamtspauschale zählen somit ebenfalls nicht zum Arbeitsentgelt im Sinne der Sozialversicherung.

Beispiel:

Eine Hausfrau übt im Rahmen einer abhängigen Beschäftigung eine nebenberufliche Übungsleitertätigkeit im Sportverein aus. Zusätzlich ist sie dort noch als Kassiererin tätig. Sie verdient monatlich 550 Euro als Übungsleiterin und der Aufwand für die ehrenamtliche Tätigkeit wird mit 80 Euro entschädigt. Von ihrem monatlichen Gesamtverdienst werden als Aufwandsentschädigung die Übungsleiterpauschale von monatlich 200 Euro und die Ehrenamtspauschale von monatlich 60 Euro abgezogen. Ihr regelmäßiges Arbeitsentgelt beträgt somit 370 Euro (630 Euro – 260 Euro).

Es handelt sich um einen 450-Euro-Minijob, weil ihr durchschnittlicher monatlicher Verdienst im Sinne der Sozialversicherung 450 Euro nicht übersteigt.

Wie ist der Verdienst aus mehreren Beschäftigungen zu berücksichtigen?

Arbeitnehmer können mehrere Minijobs gleichzeitig ausüben. Allerdings dürfen sie insgesamt aus diesen Beschäftigungen nicht mehr als durchschnittlich 450 Euro im Monat verdienen. Verdienen sie mehr, sind sie in allen Beschäftigungen kein Minijobber.

Beispiel:

Ein Arbeitnehmer arbeitet seit dem 1. Januar beim Arbeitgeber A und verdient monatlich 300 Euro. Einen Monat später, am 1. Februar, nimmt er beim Arbeitgeber B einen weiteren Minijob auf und erhält dort monatlich 200 Euro. Im Januar liegt noch ein Minijob vor, weil der Monatsverdienst nicht über 450 Euro liegt. Mit dem zweiten Minijob übersteigt der Verdienst jedoch die 450-Euro-Grenze, so dass ab Februar in beiden Beschäftigungen keine Minijob vorliegt. Mit einem Verdienst von max. 150 Euro beim Arbeitgeber B wären beide Beschäftigungen Minijobs.

Es ist zusätzlich darauf zu achten, dass neben einer Hauptbeschäftigung lediglich eine einzige Beschäftigung als 450-Euro-Minijob ausgeübt werden darf. Jede weitere Beschäftigung ist unabhängig vom Verdienst kein 450-Euro-Minijob und bei der Krankenkasse zu melden.

359 Kommentare zu “Mit einem Minijob mehr als 450 Euro verdienen – Wie geht das?

  1. Guten Tag,

    zu meiner Situation: Ich bin ordentlicher Student und in einem 450-Euro-Job eingestellt, bei dem ich auch die 450 Euro verdiene. Ich überlege nun, ob ich einen weiteren Job als Tutor (6 Stunden/Woche) an der Uni annehmen soll. Mit diesem würde ich über die 450-Euro-Grenze kommen. Normalerweise wären also beide Tätigkeiten versicherungspflichtig. Meine Fragen beziehen sich nun auf die Übungsleiterpauschale:
    1. Gibt es die Übungsleiterpauschale nur für sozialversicherungspflichtig Angestellte?
    2. Wenn nein, könnte eine Tutorenstelle an einer Uni unter diese Pauschale fallen?

    Vielen Dank und viele Grüße
    Simon

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    • Guten Tag Simon,

      die Übungsleiterpauschale kann grundsätzlich auch bei 450-Euro-Minijobs angewendet werden.

      Die sogenannte Übungsleiterpauschale beträgt 2.400 Euro im Kalenderjahr. Dieser Steuerfreibetrag kann für nebenberufliche Tätigkeiten, beispielsweise als Trainer in Sportvereinen oder als Ausbilder, Erzieher und Betreuer in Anspruch genommen werden. Er zählt nicht zum Arbeitsentgelt im Sinne der Sozialversicherung. Nur für den Teil des Verdienstes, der den Freibetrag übersteigt, muss der Arbeitgeber Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zahlen.

      Steuerfrei sind Einnahmen – also nicht nur Aufwandsentschädigungen –
      – als nebenberuflicher Übungsleiter, Ausbilder, Erzieher, Betreuer oder aus vergleichbaren nebenberuflichen Tätigkeiten,
      – aus nebenberuflichen künstlerischen Tätigkeiten oder
      – aus der nebenberuflichen Pflege alter, kranker oder behinderter Menschen

      Die Entscheidung, ob die Übungsleiterpauschale in Ihrem Fall Anwendung findet, obliegt dem zuständigen Finanzamt des Arbeitgebers.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  2. Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich bin Student (ohne Bafög-Förderung) und habe zwei Minijobs, jedoch finden diese unregelmäßig statt. Ich habe nun einmalig den Betrag von 450 Euro überschritten (450 Euro Arbeitgeber A und 130 Euro Arbeitgeber B) in den sonstigen Monaten habe ich maximal 450 Euro insgesamt verdient und lag in der Regel sogar darunter.
    Arbeitgeber B meldet mich auch monatsweise bei der Sozialversicherung an und ab, da ich mich nicht von der Rentenversicherung befreit habe. Teilweise ist bei Arbeitgeber B 3-6 Monate keine Arbeit.

    Meine Frage ist nun: Stellen einmalige monatliche Überschreitungen ein Problem dar oder ist der Durchnitt über das gesamt Jahr relevant? Solange ich nicht eine Gesamtsumme von 5400 Euro überschreite ?

    Ich hoffe Sie können mir helfen.

    Mit freundlichen Grüßen
    C.Müller

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    • Hallo Herr Müller,

      üben Sie zeitgleich zwei 450-Euro-Minijobs bei unterschiedlichen Arbeitgebern aus, darf der gesamte durchschnittliche Verdienst aus allen Beschäftigungen 450 Euro im Monat nicht überschreiten. In die Durchschnittsberechnung dürfen jedoch nur die Monate einfließen, in welchen Sie auch gegen Entgelt bei beiden Arbeitgebern beschäftigt waren. Beide Arbeitgeber müssen diese Grenze ab Aufnahme eines zweiten Minijobs für die Zukunft betrachten, um zu entscheiden, ob Minijobs weiterhin vorliegen. Wird eine der beiden Beschäftigungen unterbrochen und nach einem gewissen Zeitraum wieder aufgenommen, erfolgt die Beurteilung erneut vorausschauend für ein (Zeit-)Jahr. In dieser vorausschauenden Jahresbetrachtung darf dann der Gesamtverdienst von 5.400 Euro im Zeitraum von 12 Monaten nicht überschritten werden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  3. Liebes Team der Mini-Job-Zentrale,
    ich arbeite in mehreren Minijobs mit schwankendem Entgelt, bin aber immer insgesamt unter dem Jahresverdienst von 5400€.
    Nun hat mich meine Arbeitgeberin gefragt, ob ich bis Ende Mai mehr arbeiten könnte, da sie aus beruflichen Gründen in diesem Zeitraum etwas mehr Betreuung für ihren Sohn braucht, der noch nicht zur Kita geht.
    Zählt dies als unvorhersehbare Überschreitung des Verdienstes? Wie muss dies vor der Minijob-Zentrale belegt werden?

    Liebe Grüße

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    • Hallo Susann,

      grundsätzlich führt ein gelegentliches und nicht vorhersehbares Überschreiten der Verdienstgrenze nicht zur Versicherungspflicht. Diese Regelung gilt sowohl für Minijobs im gewerblichen Bereich als auch im Privathaushalt.

      Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir einzelne Fälle aus Gründen des Datenschutzes im Rahmen unseres öffentlichen Blogs nicht beurteilen können.

      Gern beraten wir Sie hierzu telefonisch. Unsere Mitarbeiter im Service-Center sind montags bis freitags von 07:00 bis 17:00 Uhr unter der Rufnummer 0355 2902-70799 für Sie da.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  4. Hallo liebes Team der Minijob-Zentrale,

    ich habe auch eine Frage und zwar sieht bei mir das Szenario so aus: ich habe eine sozialversicherungspflichtige Vollzeit-Beschäftigung, die am 30.06. endet, da ich noch studieren möchte. Mir wurde nun angeboten, auf Minijob-Basis weiter für das Unternehmen tätig zu sein, also dann ab dem 01.07.

    Allerdings habe ich schon einen 450€-Job, bei dem ich aber bisher im Durchschnitt nur ca. 150€ verdiene. Nun habe ich im 3.Quartal mehr Zeit, da das Studium noch nicht beginnt und würde sehr wahrscheinlich mit beiden Minijobs insgesamt über die 450€-Grenze kommen. Im 4. Quartal würde ich wieder unter die Grenze fallen.

    Würde beides trotzdem als Minijob zählen, wenn ich im Durchschnitt pro Monat (ab Juli) nicht über die 450€-Grenze komme?

    Liebe Grüße
    Carolin

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    • Hallo Carolin,

      ab Juli haben Sie keine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung mehr. Sie dürfen daher ab diesem Monat mehrere 450-Euro-Minijobs nebeneinander ausüben. Das gesamte monatliche Entgelt darf dann 450 Euro im Durchschnitt nicht überschreiten. Auf einen Zeitraum von 12 Monaten ergibt das eine Verdienstgrenze von 5400 Euro.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  5. Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich habe Fragen zu einem Fallbeispiel. Ein Mitarbeiter arbeitet 4 Monate (April, Mai, Juni, Juli) bei uns in Form eines Minijobs. Jedoch kann es passieren (je nach Auftragslage), dass diese Person im April, Mai und Juni, mehr als 450 € verdient. Nehmen wir mal an, 800 € und im Juli 400 €. Somit lägen wir insgesamt bei 2.800 €. Auf das Jahr gerechnet, bleiben wir unter den 450 €. Muss dieser Mitarbeiter dann auch so lange angestellt sein, dass der Monatsdurchschnitt wieder unter 450 € fällt? Oder genügt es, wenn der Vertrag vom 01.04. – 31.07. festgelegt ist?
    Wir benötigen nur im oben gennanten Zeitraum Aushilfskräfte. Somit würden bei einer Beschäftigung nach dem 31.07. keine Arbeitsstunden mehr anfallen.

    Für eine Antwort danke ich im Voraus!

    Freundliche Grüße
    Stefan Dursch

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    • Guten Tag Herr Dursch,

      bei der Prüfung der Frage, ob das Arbeitsentgelt 450 Euro übersteigt, ist vom regelmäßigen Arbeitsentgelt auszugehen. Das regelmäßige Arbeitsentgelt ermittelt sich abhängig von der Anzahl der Monate, für die eine Beschäftigung gegen Arbeitsentgelt besteht, wobei maximal ein Jahreszeitraum (12 Monate) zugrunde zu legen ist. Bei einem Beschäftigungsbeginn zum 1. April erstreckt sich somit in Ihrem Fall der zu beurteilende Zeitraum bis zum 31. Juli des aktuellen Jahres. Für diesen Zeitraum ist maximal ein Gesamtverdienst in Höhe von 1.800 Euro möglich. Dabei darf das regelmäßige Arbeitsentgelt im Durchschnitt des Beschäftigungszeitraums 450 Euro nicht übersteigen.

      Ein künstliches Verlängern der Beschäftigung, um die Minijob-Grenze einzuhalten ist nicht zulässig. Demzufolge liegt in Ihrem geschilderten Fall kein 450-Euro-Minijob vor. Alternativ könnten Sie noch prüfen, ob ein kurzfristiger Minijob möglich ist. Ein kurzfristiger Minijob ist von vornherein auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt. Auf maximal 3 Monate, wenn Ihr Minijobber an mindestens 5 Tagen pro Woche arbeitet oder 70 Arbeitstage, wenn Ihr Minijobber regelmäßig weniger als an 5 Tagen wöchentlich beschäftigt ist. Auf den Verdienst Ihres Minijobbers kommt es dabei nicht an.

      Weitere Informationen zum kurzfristigen Minijob finden Sie unter folgenden Link: http://t1p.de/MJZE-kurzfristig-gewerbliche-Minijobs

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Sehr geehrte Damen und Herren,

      ich habe zwar jetzt schon einige Kommentare zu diesem Thema gelesen, habe aber zu meiner Frage noch nichts gefunden.
      Ist es denn möglich, gleichzeitig einen Hauptberuf mit Vollzeit (Altenpfleger in einem Seniorenheim) bei einem Arbeitgeber auszuüben und bei einem anderen Arbeitgeber (Sozialstation) gleichzeitig einen 450-Euro-Job sowie noch Stunden für Ehrenamtspauschale?

      Herztlichen Dank und viele Grüße
      Claudia Neugebauer

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  6. Hallo, Blog-Team, habe eine Frage zum Hinzuverdienst Minijob( 450 Euro ).
    Habe mein 10jähriges Firmenjubiläum 2018 gefeiert und es wurde bei der Weihnachtsfeier Urkunde/Flasche Sekt übergeben und die Aussage vom Chef es werden noch 100€ steuerfrei überwiesen.Die anderen Kollegen( festangestellte), haben das Geld mit dem Dezembergehalt bekommen.Meine Nachfrage in der Verwaltung , es darf keine Überschreitung ( 5400€ ) geben.Aber ich denke es ist eine einmalige Zahlung.Es wäre schön ,wenn Sie mir eine Antwort zukommen lassen könnten.
    MFG
    Manfred Straßburger

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    • Hallo Herr Straßburger,

      bei der Zahlung in Höhe von 100 Euro zu Ihrem 10-jährigen Firmenjubiläum handelt es sich grundsätzlich um Arbeitsentgelt. Das heißt, es müssen vom Arbeitgeber auch für dieses Entgelt Sozialversicherungsbeiträge abgeführt werden. Aber in einem 450-Euro-Minijob führt nicht jedes Arbeitsentgelt zur Sozialversicherungspflicht, wenn die zulässige Jahresarbeitsentgeltgrenze in Höhe von 5.400 Euro überschritten wird. So bleiben zum Beispiel Jubiläumszuwendungen außer Betracht, weil es sich nicht um jährlich wiederkehrende Zuwendungen handelt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  7. Hallo,
    Ich bin ein Austauschstudentin aus der EU und werde noch etwa 6 Monate hier bleiben. Ich habe vor kurzem in einer Bar als Mini-Job gearbeitet, aber die Anzahl der Arbeitsstunden ändert sich jede Woche [und ist nicht festgelegt].

    Jetzt bekam ich einen anderen in einem Reinigungsservice, wo mir der Arbeitgeber sagte, dass sie meistens Vollzeit arbeiten (was ich immer noch nicht tun kann, da ich Student bin und eine andere Arbeit habe). Ich würde wahrscheinlich mehr im Reinigungsservice arbeiten.

    Er sagte mir, dass es zwei Möglichkeiten gibt. Zum einen wählte ich die Bar als Nebenjob und sie als Hauptbeschäftigung, bei der ich die 2-Prozent-Steuer zahlen würde. der zweite, dass er mich kurzzeitig beschäftigt und ich die Bar nebenjob halte. Ich weiß nicht was besser ist und ich brauche einen Rat.

    Ich glaube, ich verdiene manchmal mehr als 450 Euro an der Bar. Was ist der beste Weg, um hier langfristig Geld zu sparen

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    • Hallo Sara,

      grundsätzlich gibt es zwei Arten von Minijob: geringfügig entlohnte Minijobs (450-Euro-Minijob) und kurzfristige Minijobs (3 Monate oder 70 Arbeitstage im Jahr). Beide bleiben für den Arbeitnehmer sozialversicherungsfrei mit Ausnahme der Rentenversicherung in einem 450-Euro-Minijob. Von der Rentenversicherungspflicht können Sie sich auf Antrag befreien lassen.

      Beide Minijob-Arten unterscheiden sich grundlegend. Während der 450-Euro-Minijob auf Dauer ausgelegt ist, darf der kurzfristige Minijob nur für eine bestimmte Zeit (3 Monat oder 70 Arbeitstage im Jahr) ausgeübt werden. Der Verdienst spielt hier keine Rolle. Beide Minijob-Arten können Sie auch parallel bei verschiedenen Arbeitgebern ausüben.

      Wir gehen davon aus, dass die Beschäftigung in der Bar auf Dauer ausgelegt ist. Verdienen Sie hier nicht mehr als durchschnittlich 450 Euro im Monat liegt ein 450-Euro-Minijob vor. Wichtig hierbei ist, dass es sich um ein durchschnittliches Entgelt handelt. Es dürfen also durchaus auch Monate mit einem Verdienst von mehr als 450 Euro dabei sein. Auf einen Zeitraum von 12 Monaten gesehen dürfen Sie 5.400 Euro verdienen, ohne das diese Beschäftigung voll sozialversicherungspflichtig wird.

      Bei der Tätigkeit im Reinigungsservice gehen wir davon aus, dass Ihr monatlicher Verdienst höher als 450 Euro ist. Damit ist zu prüfen, ob eine kurzfristige Beschäftigung vorliegt. Die versicherungsrechtlich Beuteilung obliegt ihrem Arbeitgeber. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie unter folgendem Link: http://t1p.de/MJZE-kurzfristig-gewerbliche-Minijobs

      Unabhängig davon, ob sie die Tätigkeit im Rahmen eines sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisses oder als kurzfristigen Minijob ausüben – Ihren 450-Euro-Minijob in der Bar können Sie parallel behalten, ohne dass dieser sozialversicherungspflichtig wird.
      Vielleicht interessiert Sie zu diesem Thema auch unser Blogbeitrag „Hauptjob, 450-Euro-Minijob und kurzfristiger Minijob! Geht das?“: http://t1p.de/Blogbeitrag-Hauptjob-Minijob-kurzfristig

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  8. Guten Tag, ich übe einen Mini Job auf 450 Euro Basis aus . Könnte aber im Betrieb meines Mannes nich zusätzlich auf 450 Euro im Büro angestellt werden. Wie ist es da mit den Abgaben , da ich ja monatlich. 900 Euro insgesamt hätte ! Muss eins von den Beschöftugungen voll abgesetzt werden? Wie hoch sind die Abgaben in dem Fall? Und wo kann ich mich melden um weiter Fragen zu klären ? LG Samardzija

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    • Guten Tag,

      üben Sie keine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung aus (regelmäßiger Verdienst über 450 Euro im Monat), können Sie mehrere 450-Euro-Minijobs nebeneinander ausüben. Der gesamte monatliche Verdienst darf jedoch durchschnittlich 450 Euro nicht überschreiten.

      In Ihrem geschilderten Fall liegt keine Hauptbeschäftigung vor und der monatliche Verdienst aus zwei Minijobs beträgt insgesamt 900 Euro. Damit werden beide Beschäftigungen versicherungspflichtig zu Ihrer Krankenkasse gemeldet. Zur Höhe der zu zahlenden Beiträge berät Sie Ihre zuständige Krankenkasse.

      Auch die Versteuerung der Einkommen kann in diesem Fall nicht mehr pauschal mit 2 Prozent wie im Minijob erfolgen. Vielmehr wird das Einkommen nach den individuellen Lohnsteuermerkmalen vorgenommen. Alternativ können Sie auch eine pauschale Lohnsteuer von 20 Prozent wählen. Hierzu berät Sie Ihr zuständiges Finanzamt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  9. Hallo,
    ich habe einen 450€ Job, der auch ausgeschöpft ist. Jetzt wurde mir angeboten für ein Altenheim alte Leute für die Tagesbetreuung von zu Hause abzuholen und wegzubringen (Das läuft über die Caritas). Der Fahrdienstleiter sagte mir das würde dann über Aufwandsentschädigung abgerechnet (ca. 2000€ im Jahr). Würde diese Tätigkeit unter die so genannte „Übungsleiterpauschale“ fallen, oder würde ich da sozialversicherungspflichtig werden?

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    • Hallo Dirk,

      ob die Übungsleiterpauschale für eine bestimmte Tätigkeit angewendet werden kann, entscheidet das Finanzamt.

      Wird dies bestätigt, ist es eine steuerfreie Einnahme, die auch in der Sozialversicherung nicht als Verdienst betrachtet wird.
      Das bedeutet, dass die Übungsleiterpauschale nicht mit dem Minijob addiert wird.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  10. Hallo,
    Ich habe zur Zeit einen Minijob auf €433 – 20 Stunden im Monat. Ich werde aber zum 01.April in Mutterschutz gehen.
    Nun ist es so, dass wir gerade viel zu tun haben und ich die Monate vor dem Mutterschutz Februar und März etwas mehr arbeiten könnte…um z..b auch um das Elterngeld etwas aufzustocken.
    Idee war 60 Sunden im Monat – Gehalt wäre €1.950.
    Mein Arbeitgeber hat mir dann auch angeboten, dass ich nach der Entbindung wieder auf Minijobbasis bei ihm arbeiten könnte. Z.B. Ab November 2019.
    Also würde dies bedeuten, das ich nur in den Monaten Januar, November und Dezember €433 verdienen würde, plus €3.900 für Feb und März. Also insgesamt € 5.199.
    Damit hätte ich ja die Grenze nicht überschritten..richtig? Fallen dadurch auch keine Steuern auf die Monate Feb und März an?
    Oder habe ich hier einen Denkfehler?

    Vielen Dank für Ihre Hilfe.
    Marie

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    • Hallo Marie,

      ein Minijob liegt vor, wenn der monatliche Verdienst 450 Euro im Durchschnitt nicht überschreitet. Auf einen Zeitraum von 12 Monaten betrachtet ergibt sich damit ein Jahresverdienst von 5.400 Euro.

      Wenn wir Sie richtig verstanden haben, sind Sie im Jahr 2019 von Januar bis März und ggf. wieder ab November 2019 beschäftigt. In diesen 5 Monaten dürfen Sie grundsätzlich 450 Euro und somit 2.250 Euro insgesamt als Minijobberin verdienen.

      Wir bitten jedoch um Ihr Verständnis, dass wir eine umfassende versicherungsrechtliche Beurteilung Ihres persönlichen Falles nicht im Rahmen unseres Blogs vornehmen können. Wir empfehlen Ihnen daher, Ihre Anfrage erneut per E-Mail an minijob@minijob-zentrale.de zu senden. Um vertraulich mit uns per E-Mail zu kommunizieren, bieten wir das Online-Kontaktformular an, dass Sie über minijob-zentrale.de/Kontaktformular aufrufen können. Mit diesem Kontaktformular können Sie uns ganz bequem eine Nachricht und auch Dateianhänge auf sicherem Weg zukommen lassen. Diese Daten werden automatisch verschlüsselt an uns gesendet.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Hallo Uwe,

      für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. So dürfen Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer.

      Die wichtigsten Nachtarbeitsbestimmungen sind im Arbeitszeitgesetz (ArbZG) geregelt. Das Arbeitszeitgesetz regelt die zulässige Arbeitszeitgestaltung. Neben Mindestruhepausen, Arbeitsruhe und der Anzahl der täglichen Arbeitsstunden behandelt es auch Sonn-, Feiertags- und Nachtzuschläge. Nachtarbeit ist dabei die Zeit von 23.00 Uhr bis 6.00 Uhr. Für Bäcker und Konditoreien die Zeit von 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr.
      Ein Nachtzuschlag wird ab 23 Uhr gezahlt, für Bäcker ab 22 Uhr. Allerdings berechtigt noch nicht jede Arbeitsstunde, die in diesen Zeitraum fällt, einen Anspruch auf Nachtzuschlag. Um Zuschläge für Nachtarbeit zu erhalten, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
      · Von der täglichen Arbeitszeit müssen mindesten zwei Stunden in den gesetzlich festgelegten Zeitraum der Nachtzeit fallen.
      · Der Nachtarbeitnehmer verrichtet entweder mindestens 48 Tage im Kalenderjahr Nachtarbeit oder er leistet regelmäßig Nachtarbeit in Wechselschicht.
      Die Nacht- bzw. Schichtarbeit und der Nachtzuschlag werden im § 6 der ArbZG behandelt. Arbeitnehmer können für Nachtarbeit in der Regel einen Nachtzuschlag nach § 6 Abs. 5 ArbZG verlangen. Außerdem können sich Ansprüche auf Zuschläge aus dem Arbeitsvertrag, einem Tarifvertrag oder einer Betriebsvereinbarung ergeben. Dieses wäre mit Ihrem Arbeitgeber entsprechend zu klären.

      Abschließend empfehlen wir Ihnen eine Beratung beim Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit- und Soziales zum Thema Arbeitsrecht. Das Bürgertelefon erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  11. Guten Tag,
    ich arbeite seid mehreren Jahren als Minijobberin und komme inkl. Weihnachtsgeld nicht über 5400,-€. Dieses Jahr ist es anders: ich liege 19,04€ darüber. Die Begründung: „diese Zahlung ist keine tarifliche Sonderzahlung, sondern eine von den Tarifparteien vereinbarte Einmalzahlung als Ausgleich für eine Tariferhöhung. Die Vertragsverhandlungen für den neuen Tarifvertag waren erst Ende August abgeschlossen, so dass wir als Arbeitgeberseite nicht im Januar im Voraus wissen konnten, wie sich die Vereinbarungen gestalten würden.
    Da diese Zahlung keine jährlich wiederkehrende Zahlung ist und im Voraus auch keine Information dazu vorlag, fällt diese Einmalzahlung nicht in die 5.400,00 €uro- Grenze. “
    Leider bin ich nicht sicher, ob das so stimmt.
    Was passiert, wenn die Firma trotz meiner Bedenken, das Geld über 5400,-€ ausgezahlt lässt. Wer ist bei Irrtum verantwortlich und kommt dann für die dadurch entstehenden Kosten/ Nachzahlungen auf?
    Danke für Ihre Unterstützung
    P.B.

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  12. Hallo, ich habe bei meinem Minijob einen Stundenlohn von 15 €. Bekomme zusätzlich 100% Sonntagszuschlag. Gibt also einen Stundenlohn von 30 €. Wird bei der Höhe des Stundenlohns ein Teil meines Sonntagszuschlags Steuerpflichtig?
    MfG Thomas

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    • Hallo Herr Weber,

      laufende Zulagen, Zuschläge, Zuschüsse oder ähnliche Einnahmen, die zusätzlich zu Löhnen und Gehältern gewährt werden, sind dann nicht dem Arbeitsentgelt zuzurechnen, wenn sie lohnsteuerfrei sind. Sie unterliegen damit auch nicht der Beitragspflicht zur Sozialversicherung und sind dem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsentgelt auch nicht zuzurechnen.
      Zuschläge für tatsächlich geleistete Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit sind jedoch Arbeitsentgelt und somit beitragspflichtig, wenn das Arbeitsentgelt, auf dem sie berechnet werden, mehr als 25 Euro für jede Stunde beträgt.

      Bei einem Stundenlohn in Höhe von 15 Euro zählen die Zuschläge für tatsächlich geleistete Nachtarbeit nicht zum Arbeitsentgelt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  13. Hallo,
    wie viel Steuern muss ich zahlen, wenn ich einen 400€ Job habe und zusätzlich ein Minijob für 300€ dazu annehme? (Ich habe die Steuerklasse 5)
    Und kann man dadurch auch eine Krankenversicherung abschließen?
    Mit freundlichen Grüßen
    Irene

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    • Hallo Irene,

      haben Sie als Minijobberin keine versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung können Sie mehrere 450-Euro-Minijobs nebeneinander ausführen, wenn Sie insgesamt nicht mehr als 450 Euro monatlich verdienen. Überschreiten Sie die Verdienstgrenze insgesamt, sind alle Jobs versicherungspflichtig und steuerpflichtig und damit keine Minijobs mehr.

      Ihr zuständiger Ansprechpartner ist dann bezüglich Ihrer Sozialversicherungsbeiträge Ihre Krankenkasse und bei steuerlichen Fragen ihr Finanzamt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  14. Hallo,

    habe ich es richtig verstanden, dass Feiertags- und Nachtschichtzuschläge nicht angerechnet werden. Sprich lediglich der Grundlohn?
    z.B 10×45€= 450€
    + Summe X (z.B. 200€ Nachtschichtzuschlag)

    –> 650 € Gesamtsumme

    Es handelt sich hierbei immer noch um einen MiniJob….?

    Beste Grüße
    Stefan

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    • Hallo Stefan,

      ja, das haben Sie richtig verstanden.

      Laufende Zulagen, Zuschläge, Zuschüsse oder ähnliche Einnahmen, die zusätzlich zu Löhnen und Gehältern gewährt werden, sind dann nicht dem Arbeitsentgelt zuzurechnen, wenn sie lohnsteuerfrei sind. Sie unterliegen damit auch nicht der Beitragspflicht zur Sozialversicherung und sind dem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsentgelt auch nicht zuzurechnen.

      Zuschläge für tatsächlich geleistete Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit sind jedoch Arbeitsentgelt und somit beitragspflichtig, wenn das Arbeitsentgelt, auf dem sie berechnet werden, mehr als 25 Euro für jede Stunde beträgt.

      Beispiel:

      Sie arbeiten 45 Stunden im Monat zu je 10 Euro und erzielen damit ein Arbeitsentgelt in Höhe von 450 Euro im Monat. Zusätzlich erhalten Sie für geleistete Nachtarbeit einen Zuschlag in Höhe von 200 Euro. Sie erhalten somit 650 Euro im Monat ausgezahlt und bleiben Minijobber.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  15. Hallo, ich bin zur Zeit in Vollzeit beschäftigt. Nun hatte meine Nachbarin einen Unfall und würde von der Krankenkasse eine Haushaltshilfe für 28 Tage täglich 3 Stunden genehmigt bekommen. Sie würde mich gerne nehmen. Allerdings möchte sie 12€ / Std. zahlen. Ich käme dann auf einen zusatzverdienst von 624 €kommen. Wie muss ich das versteuern? Oder gilt diese 70 tage Regelung?
    Vielen Dank

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    • Hallo Maxi,

      die versicherungsrechtliche Beurteilung einer geringfügigen Beschäftigung und damit verbunden auch die Prüfung der Einhaltung der Verdienstgrenzen obliegt dem Arbeitgeber.

      Die Prüfdienste der Deutschen Rentenversicherung und der Finanzbehörden prüfen alle Arbeitgeber regelmäßig. Die Prüfergebnisse werden von den Einzugsstellen (Krankenkassen und Minijob-Zentrale) bearbeitet, überwacht und ggf. eingefordert.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  16. Hallo liebe Minijob-Zentrale,

    ich habe folgene Frage:
    ich habe seit dem 1.12.2018 einen minijob bis voraussichtlich zum 1.3.2019. Im Dezmber habe ich die 450 euro um 50 € überschritten.
    Jetzt möchte ich im Januar für 4 Tage noch einen anderen minijob machen, was aber dazu führen kann das ich in diesem Monat die 450 € auch überschreite.
    An sich wäre das ja kein Problem wenn das Geld auf ein Jahr gerechnet wird, da ich in diesen 3 Monaten nicht über 5.400 € komme. Meine Frage ist jedoch, ob diese rechnung auch gild, wenn ich nur für 3 Monate als Minijob angemledet bin oder ob mein Verdienst dann nur auf die 3 Monate gerechnet wird?
    Ich hoffe Sie verstehen mein Problem und können mir weiterhelfen, Danke!

    Mit freundlichen Grüßen

    Clara

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    • Hallo Clara,

      die Verdienstgrenze von 5.400 Euro gilt nur, wenn Sie diese Beschäftigung auch in 12 Monaten ausüben.

      Üben Sie Ihren Minijob in weniger als 12 Monaten aus, reduziert sich diese Verdienstgrenze anteilig. Pro Beschäftigungsmonat werden grundsätzlich 450 Euro zugrunde gelegt.

      Sind Sie nur in 4 Monaten in Ihrem Minijob beschäftigt, darf Ihr (Gesamt-)Verdienst aus mehreren 450-Euo-Minijobs 1.800 Euro nicht übersteigen, vorausgesetzt Sie üben keine versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung aus.

      Einkommen aus einer kurzfristigen Beschäftigung werden bei der Ermittlung dieser Verdienstgrenze nicht mit eingerechnet.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  17. Ich finde das Hartz 4 Menschen auch einen 450 Euro Job ausführen dürfen-
    Statt hier zu schreiben ,sie werden für das nichts tun bezahlt.
    Eine Mutter die zu Hause mit 3 Kindern ist.Selbst wenn es ein Kind ist.Die Kinder Betreut ,beschäftigt und kocht.Macht nichts anders als eine bezahlte Tagesmutter.Nur zum nach mit und weiterdenken.
    Man darf nicht vergessen das viele Arbeitsstellen auch für 40 Jahre belegt waren.
    Es unterschiedliche Regionen gibt.Ländliche Regionen Städtische.
    Ich würde es gut finden wenn Harzt 4 Menschen zusätzlich 450 Euro dazu verdienen dürften. Gönnen wir doch jeden das ,was jeder auch für sich selber in Anspruch nehmen würde oder möchte.

    Ich wünsche allen Frieden und Wohlgesonnene Mitmenschen
    B.Köhler

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  18. Hallo liebes Mini Job Team,

    ich bin weiblich, Studentin, über 30 und seit 2016 in der KV selbst versichert.

    Folgendes Szenario: Ich habe 2 Minijobs parallel. Bei einem Minijob bin ich von der RV befreit, bei der anderen habe ich RV Beiträge eingezahlt. In Addition bin ich 2017 6 mal leicht über die 450 € hinausgeschossen, insgesamt habe ich aber weniger als 5400€ brutto pro Jahr verdient.

    2016 jedoch war dies nicht der Fall und ich habe 346€ über den Freibetrag von 5400€ erhalten. Wie verfahre ich nun? Ich möchte, dass alles korrekt abläuft. Muss ich die Steuern nachzahlen? Gibt es Strafen/Sanktionen für mich oder den Arbeitgeber? Wie verfahre ich nun?

    Danke für die Hilfe.

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    • Hallo Sabine,

      die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung obliegt Ihrem Arbeitgeber, grundsätzlich ist das Überschreiten der 5.400-Euro-Grenze im Jahr auch möglich, ohne das die Beschäftigung sozialversicherungspflichtig wird. Dies gilt beispielsweise dann, wenn der Grund für die Überschreitung unvorhersehbar war.
      Aufgrund Ihrer Angaben ist uns jedoch keine abschließende Beurteilung möglich. Wir empfehlen Ihnen daher uns telefonisch zu kontaktieren, um Sie hierzu umfassend beraten zu können.
      Sie erreichen uns unter der Nummer 0355 2902-70799 (montags bis freitags von 7:00 bis 17:00 Uhr)

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  19. Guten Tag,

    darf ich als MiniJobber (450-Euro-Basis) 590 Euro verdienen, auch wenn ich nur für 10 Tage bei dem Arbeitgeber beschäftigt bin?

    Freundliche Grüße
    Gloria

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    • Hallo Gloria,

      die durchschnittliche Verdienstgrenze im Minijob liegt grundsätzlich bei 450 Euro pro Monat. Hierbei handelt es sich jedoch um einen auf den Kalendermonat bezogenen Betrag. Sind sie beispielweise vom 28. Januar bis 6. Februar 2019 bei einem Arbeitgeber beschäftigt, können Sie grundsätzlich im Monat Januar und auch im Monat Februar 450 Euro verdienen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  20. Hallo,
    es kann jetzt noch nicht gesagt werden ob 2019 die 5400 Euro Grenze im Minijob eingehalten wird, je nach tariflichen Abschluss, Wird eng. Sollte ich im Dezember über 5400 Euro liegen,wäre ich dann Midijobber?
    Ab Januar wieder Minijobber? Die Feststellung wird erst im Dezember fallen.
    Zur Einhaltung der 5400 Grenze ist der Arbeitgeber verantwortlich?

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    • Hallo Maxi,

      für die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung Ihrer Beschäftigung ist Ihr Arbeitgeber zuständig.

      In den Fällen, in denen die Arbeitsentgeltgrenze von 450 Euro infolge einer rückwirkenden Erhöhung des Arbeitsentgelts überschritten wird, liegt eine nicht geringfügige Beschäftigung von dem Tage an vor, an dem der Anspruch auf das erhöhte Arbeitsentgelt entstanden ist (z. B. Tag des Abschlusses eines Tarifvertrags); für die zurückliegende Zeit verbleibt es bei der geringfügig entlohnten Beschäftigung.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  21. Hallo,

    ich habe parallel 2 Nebenjobs, und in einigen Monaten verdiene ich nur so um die 200 Euro, ab und zu werde ich aber die 450 Euro übersteigen. Normalerweise darf ja innerhalb von 12 Monaten die 5400Euro Grenze nicht überschritten werden. Aber stimmt es, dass dann nur insgesamt in 3 Monaten (also z.B. in 2019 nur Januar, Februar und März) ein Verdienst von über 450 Euro ausgezahlt werden darf?

    Vielen Dank

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    • Hallo Tamara,

      haben Sie keine versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung können er mehrere 450-Euro-Minijobs nebeneinander ausführen, wenn Sie insgesamt nicht mehr als 450 Euro monatlich verdienen. Überschreiten Sie die Verdienstgrenze insgesamt, sind alle Jobs versicherungspflichtig – und damit keine Minijobs.

      Der monatliche Verdienst kann aus verschiedenen Gründen unterschiedlich hoch ausfallen. Da kann es vorkommen, dass die Verdienste eines Minijobbers in einigen Monaten schnell mal über 450 Euro steigen. Solange im Jahr die 5.400 Euro-Grenze eingehalten wird, sind beide Jobs Minijobs.

      Wird die Verdienstgrenze gelegentlich und nicht vorhersehbar überschritten (bis zu drei Mal in einem Zwölf-Monats-Zeitraum) bleibt es beim Minijob. In solchen Ausnahmefällen darf der Jahresverdienst auch weit mehr als 5.400 Euro betragen. Als „nicht vorhersehbar“ gilt beispielsweise eine Krankheitsvertretung, jedoch saisonale Mehrarbeit und Urlaubsvertretung ist „vorhersehbar“.

      Lesetipp: https://blog.minijob-zentrale.de/2018/09/24/schwankender-verdienst-im-minijob-worauf-arbeitgeber-achten-muessen/

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  22. Hallo,

    ich möchte erfragen was passiert, wenn ich vom 01.01.2018 bis zum 30.10.2018 in einem Minijob gearbeitet habe und für diese Zeit 4560,00€ erhalten habe.

    Mit freundlichen Grüßen

    „der Jense“

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    • Hallo Jens,

      im Minijob dürfen Sie monatlich durchschnittlich 450 Euro verdienen. Ist die Beschäftigung auf den Zeitraum von Januar bis Oktober befristet ergibt sich damit eine Gesamtverdienstgrenze von 4.500 Euro (10 x 450 Euro). Wird diese Grenze überschritten ist zu hinterfragen, woraus die höhere Zahlung resultierte. Unschädlich für die Einhaltung der Verdienstgrenze wären beispielsweise steuerfreie Zulagen, Zuschläge und Zuschüsse oder auch nicht regelmäßig wiederkehrende Einmalzahlungen wie beispielsweise eine leistungsbezogene Prämie.

      Ebenso ist es grundsätzlich möglich die 450-Euro-Grenze in bis zu drei Monaten zu überschreiten, wenn der Grund hierfür für den Arbeitgeber unvorhersehbar war. Vertritt beispielsweise der Minijobber einen erkrankten Kollegen, kann ein solches unvorhersehbares Überschreiten vorliegen. Nicht in jedem Fall tritt somit nach einer Überschreitung der Verdienstgrenze auch Versicherungspflicht für den Minijobber ein.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  23. Hallo ,
    Ich habe vor 5 Monate 2 Neben jobs aufgenommen. Ersten Monat habe ich insgessamt 200 Eur verdient. In dem Zweiten Monat etwa 480 , Dritten 440 . vierten – 445 , und im Novermber habe ich wieder überstreiten , ich habe etwa 500 Eur verdient . Ich versuche es , mehr nicht zu überschritten , aber wurde ich wegen diese Überschtreitungen bestrafft , ich meine soll ich steuer am Ende des Jahres bezahlen ? Falls, das der Fall wird, wurde mein Einkommen von Finanzamt am Ende des Jahres gesteuert ?
    Danke

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    • Hallo Nino,

      üben Sie keine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung aus, können Sie mehrere Minijobs parallel nebeneinander ausüben. Die Summe der Entgelte aus allen Beschäftigungen darf dann 450 Euro monatlich im Durchschnitt nicht übersteigen. Überschreiten die Einnahmen aus allen Beschäftigungen diese Verdienstgrenze, sind alle Jobs versicherungspflichtig und damit keine Minijobs mehr. Überschreiten Ihre Einnahmen aus beiden Beschäftigungen daher die Grenze von 5.400 Euro in einem Zeitraum von 12 Monaten nicht, liegen Minijobs vor. Hierbei ist es auch möglich, dass Sie in einzelnen Monaten ein höherer Verdienst als 450 Euro erzielen.

      Ihre genannten Entgelte im Zeitraum von 5 Monaten überschreiten bisher die Grenzen von durchschnittlich 450 Euro im Monat nicht, so dass auch trotz des höheren Verdienstes in zwei Monaten Minijobs vorliegen. Die Versteuerung kann damit auch im Rahmen des Minijobs erfolgen.

      Freundliche Grüße

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  24. Ist es móglich beim gleichen Arbeitgeber, kirchliche Einrichtung, neben einem Minijob, die Ùbungsleiterpauschale von 200 Euro, sowie die Ehrenamtspauschale in Hóhe von 70 Euro pro Monat in Anspruch zu nehmen?

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    • Hallo Herr Hammer,

      sofern für eine Tätigkeit die Übungsleiterpauschale berücksichtigt wird, ist die zusätzliche Anwendung der Ehrenamtspauschale für dieselbe Tätigkeit ausgeschlossen. Dies gilt jedoch nicht, wenn es sich um unterschiedliche Tätigkeiten handelt (z. B. Übungsleiter und Kassenwart im Sportverein).

      Freundliche Grüße

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    • Hallo Herr Kutschers,

      Sachbezüge bis zu einer Freigrenze von 44 Euro monatlich, die nicht in Geld bestehen, bleiben lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei. Diesen steuer- und sozialversicherungsfreien Sachbezug können Sie dem Arbeitnehmer grundsätzlich auch jeden Monat überlassen, ohne dass hierdurch die Einkommensgrenze im Minijob von 450 Euro monatlich überschritten wird.

      Hinweis:
      Bitte beachten Sie, dass es sich um eine monatliche Freigrenze von 44 Euro handelt. Wird der Betrag von 44 Euro in einigen Monaten nicht ausgeschöpft, so kann der nicht beanspruchte Teil somit nicht auf die folgenden Monate übertragen werden. Der Monatsbetrag von 44 Euro kann also nicht auf einen Jahresbetrag von 528 Euro hochgerechnet werden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  25. Hallo, ich beziehe eine Erwerbsminderungsrente und habe zusätzlich einen 450 Euro Minijob. Jeden Monat ist der Lohn unterschiedlich, meist liegt der Auszahlungsbetrag unter 450 Euro. Es kommt aber auch vor, dass ich öfter ein wenig über 450 Euro ausgezahlt bekomme. Aufgelaufen wird aber die 5400 Grenze für das Jahr nicht überschritten. Nun seit zwei Monaten war ich wieder ein wenig über 450 Euro und mein Arbeitgeber hat mir in den beiden Monaten knapp 100 Euro abgezogen, da er dies wohl besteuert hat. Ich komme aber auf keinen Fall über den Jahreswert von 5400 Euro. Ist das richtig ?

    Liebe Grüße

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    • Hallo Frau Wermter,

      grundsätzlich liegt ein Minijob vor, wenn das durchschnittliche monatliche Entgelt 450 Euro nicht überschreitet. Dabei kann der Verdienst in einzelnen Monaten durchaus auch einmal etwas über 450 Euro liegen. In einem Zeitraum von 12 Monaten darf der Gesamtbetrag von 5.400 Euro nicht überschritten werden, damit ein 450-Euro-Minijob vorliegt.

      Wir empfehlen Ihnen daher das Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber zu suchen und den Grund für die Abzüge konkret zu hinterfragen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  26. Hallo Minijobzentrale-Team,

    Ich bin zu 20% Angestellt und zahle in Höhe von 110,00 Euro in die Altersvorsorge durch Entgeldumwandlung ein.

    Zusätzlich habe ich einen Minijob und verdiene dort mtl 450 Euro.
    Ich wollte zusätzlich eine Altersvorsorge durch Entgeldumwandlung in Höhe von 140 Euro machen (Also insgesamt maximal Beitrag).

    Funktioniert das?

    Vielen Dank im Voraus.

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    • Hallo Rita,

      in der Sozialversicherung werden steuerfreie Zuwendungen an einen Pensionsfonds, eine Pensionskasse oder an eine Direktversicherung bis zu 4 % der für die alten Bundesländer geltenden Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung (3.120 Euro für 2018; monatlich 260 Euro) nicht zum beitragspflichtigen Arbeitsentgelt hinzugerechnet. Voraussetzung für die Beitragsfreiheit ist jedoch, dass die steuerfreien Beiträge vom Arbeitgeber im Rahmen der Entgeltabrechnung für den jeweiligen Abrechnungszeitraum tatsächlich und rechtlich zulässig lohnsteuerfrei gestellt werden.

      Daher empfehlen wir Ihnen, für rechtsverbindliche Auskünfte zur steuerlichen Beurteilung von Beiträgen und Zuwendungen zum Aufbau betrieblicher Altersversorgung mit Ihrem zuständigen Finanzamt in Kontakt zu treten.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  27. ich habe einen job wo ich 340Euro verdiene und habe seit 1november noch eine minijob angefangen wo ich 60 euro im Monat verdiene ,jetzt habe ich bei job 1 Weihnachtsgeld bekommen,wie sieht das aus bei job 2 muß ich jetzt steuern dafür zahlen da ich bei job 1 mehr wie 450 bekomme diesen Monat

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    • Guten Tag Frau Erdmann,

      haben Sie keine versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung können Sie mehrere 450-Euro-Minijobs nebeneinander ausführen, wenn Sie insgesamt durchschnittlich nicht mehr als 450 Euro monatlich verdienen. Die Jahresgrenze liegt bei 5.400 Euro im Zeitjahr. Es wird also nicht auf das tatsächlich monatliche Arbeitsentgelt abgestellt, sondern ein monatlicher Durchschnittswert gebildet.

      Überschreiten Sie die Verdienstgrenze insgesamt, sind alle Jobs versicherungspflichtig und damit keine Minijobs mehr.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  28. Hallo liebe Minijobzentrale Mitarbeiter,

    meine Tochter arbeitet neben ihrem Studium im Mini Job Bereich. Jetzt hat sie unerwartet quasi einen Wettbewerb gewonnen und bekommt für dieses Projekt ein einmaliges Honorar von Ca. 3000 Euro. Sie ist total stolz und freut sich riesig, und ich möchte sie so ungern frustrieren und demotivieren. Macht diese Einmalzahlung die Mini Job Regelung hinfällig, bliebe ihr dann überhaupt noch etwas übrig? Ich danke Ihnen für Ihre Mühe der Beantwortung meiner Frage.

    Mit freundlichen Grüssen

    Renate

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    • Hallo Renate,

      wir gehen davon aus, dass der Wettbewerb (Projekt) kein Beschäftigungsverhältnis im Sinne der Sozialversicherung ist. Eine Zusammenrechnung der Entgelte erfolgt nur, wenn es sich um einen weiteren Minijob handeln würde.

      Inwiefern dieses Honorar relevant für andere Leistungen (zum Beispiel Bafög) ist, bitten wir Sie bei der zuständigen Stelle zu erfragen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  29. Hallo liebe Minijob Zentrale
    Meine Frage ist warum wird überall Erhöhungen wie zum Beispiel bei Kindergeld und Hartz 4 von der Regierung anerkannt aber der Mini Jobber bleibt auf seine 450€ hängen? Das finde ich nicht gut. Ein Hartz 4 wird für sein Zuhause bleiben und nichts tun belohnt und der Mini Jobber geht arbeiten. Das muss unbedingt geändert werden. Es müsste nur an die normalen Gehaltssteigerung angepasst werden. Und wenn es nur von 450 auf 480€ sind.
    Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit.

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  30. Hallo Minijob-Zentrale,

    mein Junior hat folgendes Problem:
    – Juni bis August 2018 als stud. Hilfskraft bei Uni angestellt (270 Euro/mtl.)
    – August bis 15.11.2018 ohne Anstellung
    – vom 16.11.2018 – 31.03.2019 als studentische Hilfskraft angestellt.
    Es ist für die Monate November und Dezember eine Entlohnung von je 462 Euro
    je Monat vertraglich vereinbart. Von Januar bis März liegt die Entlohnung dann bei
    270 Euro.
    – Es besteht noch die Möglichkeit von April bis Juli 2019 den Vertrag zu verlängern
    (270Euro /mtl.)

    Liegt hier noch ein Minijob vor?

    Mit besten Grüßen aus Bayern
    Stefan

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    • Hallo Stefan,

      die versicherungsrechtliche Beurteilung einer Beschäftigung obliegt dem Arbeitgeber.

      Bei der Prüfung der Frage, ob das Arbeitsentgelt 450 Euro übersteigt, ist vom regelmäßigen Arbeitsentgelt auszugehen. Das regelmäßige Arbeitsentgelt ermittelt sich abhängig von der Anzahl der Monate, für die eine Beschäftigung gegen Arbeitsentgelt besteht, wobei maximal ein Jahreszeitraum (12 Monate) zugrunde zu legen ist. Durch den Beschäftigungsbeginn zum 16. November erstreckt sich somit der zu beurteilende Zeitraum bis zum 31. März des Folgejahres. Dabei darf das regelmäßige Arbeitsentgelt im Beschäftigungszeitraum durchschnittlich 450 Euro nicht übersteigen. Der November als Monat des Beschäftigungsbeginn darf dabei mit 450 Euro angesetzt werden, auch wenn tatsächlich erst am 16. November die Beschäftigung begonnen hat. Es ergibt sich somit für den angesetzten Beschäftigungszeitraum ein zulässiges Arbeitsentgelt in Höhe von 2.250 Euro.

      Ob, die für die geringfügig entlohnte Beschäftigung maßgebende Entgeltgrenze regelmäßig im Monat oder nur gelegentlich unter- oder überschritten wird, ist stets bei Beginn der Beschäftigung und erneut bei jeder dauerhaften Veränderung in den Verhältnissen im Wege einer vorausschauenden Betrachtung zu beurteilen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  31. Hallo liebe Minijob-Zentrale,

    ich habe folgenden Sachverhalt.
    Minijob, Beschäftigungsbeginn 01. September 2018. Monatliches AE 450,-€.
    Ist eine Sondervergütung im Dezember schädlich für den Minijob oder kann ich die Jahresarbeitsentgeltgrenze von 5.400,-€ heranziehen?

    Mit freundlichen Grüßen

    JM

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    • Hallo,

      bei der Prüfung der Verdienstgrenze im Minijob ist vom regelmäßigen Arbeitsentgelt auszugehen. Das regelmäßige Arbeitsentgelt darf die Grenze von 5.400 Euro, bei einer durchgehend für mindestens 12 Monate bestehende Beschäftigung, nicht überschreiten. Steht bereits zu Beginn fest, dass die Beschäftigung nicht durchgehend für mindestens 12 Monate gegen Arbeitsentgelt besteht, ist die zulässige Arbeitsentgeltgrenze entsprechend zu reduzieren.

      Hinweis:
      Der regelmäßige Verdienst ist von Ihnen als Arbeitgeber vorausschauend bei Beginn der Beschäftigung zu ermitteln. Der Betrachtungszeitraum umfasst dabei 12 Monate. Hierbei sind neben den laufenden auch einmalige Einnahmen, wie z.B. das Weihnachts- oder Urlaubsgeld, hinzuzurechnen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  32. Hallo,
    Ich wurde im August 2018, nach langer Krankheit, in der Firma auf 410.,-€ eingestellt. Bekomme nächstes Jahr Urlaubs- und Weihnachtsgeld.
    Da ich viel Überstunden gemacht habe, wollte ich mir welche auszahlen lassen.
    Wie wird es gerechnet?

    Von Januar 2018 bis Dezember 2018 oder von August 2018 bis August 2019.

    Mein Arbeitgeber meinte, dass das nicht ginge, da die 5400 Euro im Vorraus berechnet werden.

    Ich bekomme eine Betriebsrente und zahle auf die 410 Euro RV.

    Vielen Dank im Voraus!

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    • Hallo Ute,

      wir gehen davon aus, dass in Ihrem Fall ein flexible Arbeitszeitreglung vertraglich vereinbart wurde. Der Arbeitnehmer erhält in diesem Arbeitsmodell ein vertraglich vereinbartes gleichbleibendes monatliches Arbeitsentgelt (verstetigtes Arbeitsentgelt), dem abhängig vom Stundenlohn eine bestimmte Soll-Arbeitszeit zugrunde liegt. Mehr- oder Minusstunden werden auf einem Arbeitszeitkonto geführt.

      Ein Minijob liegt vor, wenn das Arbeitsentgelt regelmäßig im Monat 450 Euro nicht überschreitet. Ihr Arbeitgeber beurteilt die Beschäftigung zu Beginn vorausschauend, wobei maximal ein Jahreszeitraum (12 Monate) zugrunde zu legen ist. In Ihrem Fall wurde der Minijob im August 2018 aufgenommen. Als Jahreszeitraum wäre damit grundsätzlich August 2018 bis Juli 2019 anzusehen. Liegt das Entgelt inkl. aller zu erwartender einmaligen Zahlungen – wie zum Beispiel Urlaubs- oder Weihnachtsgeld – in diesem 12-Monats-Zeitraum bei maximal 5.400 Euro, liegt ein Minijob vor. Hierbei wäre es auch unschädlich, wenn in einzelnen Monaten die Entgeltgrenze von 450 Euro überschritten wird.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Danke für die Ausführliche Antwort.

        Ich habe eine Flexible Arbeitszeitregelung mit gleichbleibendem monatlichen Arbeitsentgelt.

        Ich wünsche Ihnen noch eine angenehme Woche.

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  33. Liebes Minijob Team,

    ich bin Studentin und übe eine Tätigkeit als wissenschaftliche Hilfskraft aus (278€/Monat – davon bezahle ich derzeit 31,50 RV).

    Ab Januar möchte ich zusätzlich eine Orgelstelle annehmen… der Verdienst wird sich ca. auf 240-260€/Monat belaufen. Insgesamt sind das also ca. 530€. Müsste ich dann für beide Minijobs Abgaben bezahlen, oder wäre es auch möglich, die Übungsleiter/Ehrenamtspauschale hinzuzuziehen, sodass ich dann im Monat wieder bei 530-260=270€ wäre…

    Ich würde mich über eine Rückmeldung sehr freuen. Müsste ich für beide Minijobs Abgaben bezahlen, würde sich der zweite Minijob ja überhaupt nicht lohnen. :(

    Vielen Dank im Voraus!

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    • Hallo Pia,

      haben Sie keine versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung und üben mehrere 450-Euro-Minijobs nebeneinander aus, werden diese alle versicherungspflichtig, wenn Sie insgesamt mehr als 450 Euro monatlich verdienen.

      Ob eine Übungsleiter- oder Ehrenamtspauschale angewandt werden kann, entscheidet das Finanzamt.

      Bei der Übungsleiterpauschale können der Zeit bis zu 2400 Euro pro Jahr/200 Euro monatlich, bei der Ehrenamtspauschale bis zu 720 Euro pro Jahr/60 Euro monatlich steuerfrei sein. Diese können entweder pro rata (Sie setzen den Gesamtbetrag monatlich an) oder en bloc (Sie zehren den Gesamtbetrag am Stück auf – beispielsweise jeweils zu Jahresbeginn) angewandt werden.

      Da diese Pauschalen kein Entgelt im Sinne der Sozialversicherung darstellen, könnten Sie weiter Minijobberin bleiben.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  34. ich möchte aus persönlichen gründen nicht bei der ARGE betteln und lieber ein oder 2 450euro jobs annehmen, wie wird das ganze dann bei den 2 arbeitgebern abgerechnet?

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    • Hallo Lui,

      üben Sie mehrere 450-Euro-Minijobs nebeneinander aus, deren Entgelt im Monat zusammen 450 Euro überschreitet, werden beide Beschäftigungen sozialversicherungspflichtig.
      Das bedeutet für Sie als Arbeitnehmer, dass Sie jeweils den hälftigen Beitrag zur Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung aus jeder Beschäftigung zahlen. Erhebt Ihre Krankenkasse einen Zusatzbeitrag, ist auch dieser von Ihnen als Arbeitnehmer zu zahlen. Versteuert werden beide Einkommen dann individuell und nicht mehr mit 2 Prozent pauschal. Hierzu berät Sie Ihr zuständiges Finanzamt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Hallo Luna,

      grundsätzlich dürfen Sie neben Ihrem 450-Euro-Minijob auch eine kurzfristige Beschäftigung ausüben. Beachte Sie jedoch bitte, dass diese Beschäftigung während der Elternzeit als berufsmäßig angesehen wird, wenn Ihr monatliches Entgelt hieraus mehr als 450 Euro beträgt. Ihr kurzfristiger Minijob würde dann sozialversicherungspflichtig werden. Welche Verdienstgrenzen gegebenenfalls neben dem Bezug weiterer Leistungen zu beachten sind, bitten wir Sie bei der hierfür zuständigen Stelle (z. B. Elterngeldstelle) zu erfragen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  35. Hallo,

    habe ich das richtig verstanden? Wenn ich im Abrechnungsmonat insgesamt 500€ (300€ Grundentgelt und 200€ steuerfreie SFN-Zuschläge) erhalte (Stundenlohn kleiner 25 € und Zuschläge mit zugrundeliegendem Arbeitseinsatz), dann liege ich in dem Monat unter der 450 €-Grenze? Wenn ich jeden Monat dasselbe verdiene dann hätte ich ein Jahreseinkommen von 12 × 300 € = 3.600€ und wäre nie über die 450 bzw 5.400 € gekommen obwohl ich insgesamt 12 × 500€ = 6.000€ bekommen würde?

    Vielen Dank im Voraus

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    • Hallo Deli,

      ja, das ist richtig.

      Zuschläge, die für tatsächlich geleistete Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit (SFN-Zuschläge) neben dem Grundlohn geleistet werden, sind steuerfrei. Dabei dürfen jedoch bestimmte Vomhundertsätze des Grundlohns nicht überschritten werden. SFN-Zuschläge sind dann Arbeitsentgelt, wenn das Arbeitsentgelt auf dem sie berechnet werden, mehr als 25 Euro für jede Stunde beträgt.

      In Ihrem konkreten Fall liegen Sie mit Ihrem Arbeitsentgelt von 300 Euro unter der zulässigen 450-Euro-Grenze, da die SFN-Zuschläge nicht berücksichtigt werden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Hallo Anna,

      haben Sie keine versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung können Sie mehrere 450-Euro-Minijobs nebeneinander ausüben. Insgesamt dürfen Sie nicht mehr als 450 Euro monatlich verdienen, sonst tritt Sozialversicherungspflicht für alle Beschäftigungen ein.

      Neben einer versicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung dürfen Sie dagegen nur einen 450-Euro-Minijob sozialversicherungsfrei ausüben. Es spielt auch keine Rolle, wenn Sie mit zwei Beschäftigungen unter der zulässigen Arbeitsentgeltgrenze von 450 Euro bleiben würden.
      Jede weitere dauerhafte Beschäftigung mit einem monatlichen Verdienst unter 450 Euro wird zum Hauptjob hinzugerechnet und muss von Ihrem Arbeitgeber bei Ihrer Krankenkasse als sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gemeldet werden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  36. Hallo,

    ich beginne im November einen zweiten Minijob bei dem ich 370€ monatlich verdienen werde. Bei meinem ersten Minijob verdiene ich schwankend um die 200€, seit ca. zweieinhalb Jahren. Darf ich drei Monate bei meinem ersten Minijob weiterarbeiten bevor ich den kündige (weil ich nicht mehr verdienen möchte)?
    Anders formuliert: Beziehen sich die 5400€ jährlich auf ein Kalenderjahr oder ein Zeitjahr? In keinem der Fälle würde ich den Betrag überschreiten.

    Herzlichen Dank für die Bemühungen

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    • Du darfst in den 3 Monaten, in denen sich die Minijobs überschneiden, nicht mehr als 1350 Euro verdienen. Ansonsten bist du schon SV-Pflichtig. 5400 Euro würden nur gelten, wenn du beide Jobs 12 Monate parallel ausübst. LG

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    • Hallo,

      Ihre Annahme, dass Sie den „Verdienstpuffer“ aus den bisherigen Monaten im Zeitraum der Mehrfachbeschäftigung mehr verdienen dürfen und es sich dann immer noch um 450-Euro-Minijobs handelt, ist nicht korrekt.

      Die Grenze von 5.400 Euro gilt für das Zeitjahr. Beide Arbeitgeber müssen diese Grenze ab Aufnahme eines zweiten Minijobs für die Zukunft betrachten, um zu entscheiden, ob Minijobs vorliegen.

      In Ihrem Fall überschreiten Sie bis zur Beendigung Ihres ersten Minijobs die zulässige Verdienstgrenze. Beide Arbeitgeber müssen Sie für den Zeitraum der Mehrfachbeschäftigung versicherungspflichtig bei Ihrer Krankenkasse abrechnen oder das Arbeitsentgelt anpassen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Danke für die Klarstellung! Und gilt es als unvorhergesehen, wenn ich innerhalb der einmonatigen Kündigungsfrist einmalig mehr als 450€ verdiene? D.h. ich würde jetzt meinen ersten Job kündigen aber noch vier Wochen weiterarbeiten müssen. Der Vertragsschluss beim zweiten Minijob ist innerhalb von ein paar Tagen nach Bewerbung geschehen.
        Nochmals danke!

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  37. Hallo,
    wie sieht es bei kurzen Beschäftigungen zum Beispiel 4 Monate aus?Also wenn durch diesen nicht für das Jahr aber in den Monaten der Betrag überschritten wird.

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    • Hallo Nicholas,

      eine kurzfristige Beschäftigung darf maximal auf drei Monate oder 70 Arbeitstage befristet sein.

      Dauert die Beschäftigung länger an, ist grundsätzlich ein Minijob möglich. Bei einem Minijob, welcher von vornherein auf vier Monate befristet ist, dürfen Sie in Summe 1.800 Euro (4 x 450 Euro) verdienen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  38. Meine Frau arbeitet als Minijobberin und liegt jedes Jahr knapp unter der Grenze von 5400€. Dieses Jahr hat sie eine Jubiläumsprämie für 10 Jahre Betriebszugehörigkeit erhalten. Zählt diese Sonderzahlung zum Arbeitsentgelt dazu?

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    • Hallo Matthias,

      Jubiläumszuwendungen zählen zu den einmaligen Einnahmen. Sie bleiben bei der Ermittlung des regelmäßigen Verdienstes unberücksichtigt. Ihre Frau kann die Verdienstgrenze von 5.400 Euro im Minijob voll ausschöpfen und Ihre Jubiläumsprämie als zusätzliche Zahlung erhalten.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  39. Was geschieht wenn auf meine 450 Euro noch monatlich ein Tankgutschein ausgestellt wird u wie hoch darf der sein da ich jeden Tag ca 70 km hin u zurück fahre . Ist der Steuer frei u gefährdet das dann meinen Minijob Vielen Dank

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    • Hallo,

      das Sozialversicherungsrecht orientiert sich in dieser Frage am Steuerrecht. Es gibt Sachbezüge, welche unter bestimmten Voraussetzungen steuerfrei bleiben. In der Regel dürfen diese dann den Betrag von 44 Euro nicht überschreiten. Das Sozialversicherungsrecht folgt dieser Beurteilung grundsätzlich, sodass für steuerfreie Sachbezüge auch keine Sozialversicherungsbeiträge anfallen.

      Ob der geplante Tankgutschein Ihres Arbeitgebers steuerfrei bleibt empfehlen wir Ihnen vorab bei Ihrem zuständigen Finanzamt zu klären. Ist das der Fall, muss er bei der Ermittlung der Entgeltgrenze im Minijob nicht mit berücksichtigt werden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  40. Sehr geehrte Damen und Herren,
    Hatte seit 11 Jahren einen Minijob, der aufgehoben wurde wegen Krankheit, nun habe 4 Monate Kündigungsfrist den mein Arbeitsgeber mir bezahlt. Habe einen neuen Minijobs während meiner Kündigungsfrist muss ich den versteuern. Komme nicht über ein Jahresgehalt von 5400 €.

    Mit freundlichen Grüßen

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    • Guten Tag,

      üben Sie mehrere Minijobs nebeneinander aus, so darf das durchschnittliche monatliche Entgelt die Summe von 450 Euro (im Jahr 5.400 Euro) nicht überschreiten. Vorausgesetzt Sie haben keine Hauptbeschäftigung.
      Verdienen Sie mehr als 450 Euro pro Monat, werden beide Beschäftigungen sozialversicherungs- und steuerpflichtig.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  41. Guten Tag,

    im Einzelhandel kommt es immer wieder mal zu Engpässen und leider werden ausgerechnet dann die Mini Jobber gefragt ob sie länger bleiben können, einen Tag mehr arbeiten kommen usw.
    Es steht auf ihrer Website das Mini Jobber unvorhergesehen bis zu dreimal im Jahr diese Grenze überschreiten dürfen UND auch dadurch ausnahmsweise die 5.400 Euro/Jahr überschreiten dürfen.
    In Ihrem Beispiel in einem Monat als Krankheitsvertretung mit einem Verdienst von 1.000.- Euro.
    Meine Frage:
    Wenn ich also einen Mini Jobber habe, der im Juli 2018, August 2018 und Oktober 2018 die Grenze überschreitet und ich am Jahresende dadurch einen Gesamtverdienst von 6500.- Euro verzeichne, wie sieht es dann bei der nächsten SV-Prüfung aus?
    Muss zu diesen Monaten eine Notiz in die Akte legen das die Überschreitung unvorhergesehen war? Z.B. als Urlaubsvertretung? Und wird das geprüft das dieser „vermeintlich“ kranke Mitarbeiter auch wirklich krank war?

    Vielen Dank im voraus

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    • Guten Tag Frau Sommer,
      überschreitet das Arbeitsentgelt regelmäßig den Betrag von 450 Euro, so liegt vom Tage des Überschreitens an kein Minijob mehr vor.
      Ein nur gelegentliches und nicht vorhersehbares Überschreiten der Entgeltgrenze führt hingegen nicht zur Beendigung des Minijobs. Im Einzelfall kann es daher in dem für die Ermittlung des regelmäßigen Arbeitsentgelts maßgebenden Prognosezeitraum zum Überschreiten der monatlichen Arbeitsentgeltgrenze von 450 Euro und auch der jährlichen Arbeitsentgeltgrenze von 5.400 Euro kommen. Dabei ist die Höhe des Arbeitsentgelt, in dem Monat, in dem die Entgeltgrenze unvorhersehbar überschritten wird, unerheblich. Unvorhersehbar wäre beispielsweise ein erhöhter Arbeitseinsatz wegen des krankheitsbedingten Ausfalls eines anderen Arbeitnehmers. Urlaubsvertretungen sind vorhersehbar und können somit nicht unter diese Regelung fallen.
      Als gelegentlich ist dabei ein Zeitraum von bis zu drei Monaten innerhalb eines Zeitjahres anzusehen.
      Dabei ist, der für die Prüfung des gelegentlichen Überschreitens maßgebende Jahreszeitraum in der Weise zu ermitteln, dass vom letzten Tag des zu beurteilenden Beschäftigungsmonats ein Jahr (12 Monate) zurückgerechnet wird.
      In den Personalunterlagen ist dies entsprechend zu dokumentieren, aus welchem Grund die Überschreitung des Minijobbers entstanden ist. Bei einer Betriebsprüfung müssen entsprechende Nachweise zum Beispiel eine Krankschreibung auch vorliegen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  42. Hallo,
    Ich habe 2Jahre einen einen versicherungspflichtigen Altersrenten-job gehabt,habe diesen jetzt zum 15 November gekündigt, ist es möglich diesen Job mit neuem Vertrag als Minijob neu zu besetzen?

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    • Hallo,

      ja, das ist möglich.

      Wird ein neuer Arbeitsvertrag geschlossen ist von einer dauerhaften Veränderung der Verhältnisse auszugehen. Bei jeder dauerhaften Veränderung beurteilt Ihr Arbeitgeber die Beschäftigung neu. Liegen durch den neuen Arbeitsvertrag die Voraussetzungen eines Minijobs vor, kann die Beschäftigung direkt im Anschluss an die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zur Minijob-Zentrale gemeldet werden. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist durch den Arbeitgeber bei Ihrer Krankenkasse abzumelden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  43. Nur um ganz sicher zu sein: Wenn ich im Minijob einige Nächte gearbeitet habe und dann letztlich bei der Auszahlung über die 450€-Grenze komme, darf ich dann das steuerfreie Entgelt abziehen, weil dieses ja eigentlich nicht zum Verdienst zählt? Bin auf diese Art und Weise nämlich schon 3x über die 450er geraten.

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    • Hallo Frau Faber,

      Nachtarbeitszuschläge, die zusätzlich zu Löhnen und Gehältern gewährt werden, sind dann nicht dem Arbeitsentgelt zuzurechnen, wenn sie lohnsteuerfrei sind. Sie unterliegen damit nicht der Beitragspflicht zur Sozialversicherung und sind daher dem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsentgelt nicht zuzurechnen.

      Zuschläge für Nachtarbeit sind jedoch Arbeitsentgelt und somit beitragspflichtig, wenn das Arbeitsentgelt, auf dem sie berechnet werden, mehr als 25 Euro für jede Stunde beträgt.

      Sofern Sie also einen Stundenlohn bis zu 25 Euro erzielen und die Nachtarbeit auch tatsächlich leisten, zählen die Zuschläge nicht zum Arbeitsentgelt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  44. sehr geehrte Damen und Herren,

    ich möchte ihnen nachfolgend meinen Fall darlegen.

    Am 22.07.2016 habe ich bei einer Apotheke vor Ort als Aushilfsfahrer für Medikamente begonnen. Mein Stundenlohn beträgt 12,50 €.2 Monate später habe ich für den für den Festangestellten Fahrer 3 Wochen Urlaubsvertretung gemacht,dann im Dezember musste ich ihn wg Krankheit für weitere 5 Wochen vertreten, danach hatte ich wieder normal Dienst, ca. 20 Std. im Monat.
    Bis zum 20 Juni 2017 hatte ich somit 419 Std. erreicht bzw.5.237€ erreicht.

    Im März 2017 erklärte der Steuerberater der Firma, Urlaub sei kein unvorhergesehenes Ereignis, deshalb müsste er mich als Steuerpflichtigen Altersrentner weiterführen.Damals waren mir die folgen nicht klar, habe mich aber über einen Fachmann informiert und bin zu einem anderen Schluss gekommen.

    Da ich vom 22.07.2010 bis 21.07.2017 die jährliche Verdienstgrenze von 5.400€
    nicht überschritten habe und auch nicht öfter als 3 Monate die Grenze von 450 überschritten habe, bin ich der Meinung, das hier doch ein Minijob vorliegt.
    Im darauf folgenden Jahr hab ich übrigens nur noch ca.280 Std. gearbeitet.

    Ich habe daher folgende Fragen an Sie:
    Ist meine Annahme richtig, kann ich das wieder rückgängig machen lassen und wie ?
    wie ist die Jährliche Regelung für die folgenden Jahre,wird da immer von Juli bis Juli gerechnet ?
    Gegen meinen Steuerbescheid habe ich vorsorglich Einspruch eingelegt, war das richtig?

    Mit freundlichen Grüßen

    Reinhardt

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    • Hallo Reinhardt,

      die versicherungsrechtliche Beurteilung Ihrer Beschäftigung obliegt Ihrem Arbeitgeber. Wir gehen davon aus, dass laut Arbeitsvertrag ein Stundenlohn von 12,50 Euro a 20 Stunden im Monat vereinbart wurde.

      Erhalten Sie als Minijobber einen Jahresverdienst bis 5.400 Euro im Zeitjahr (22. Juli 2016 bis 30. Juni 2017 ), darf Ihr Verdienst in einzelnen Monaten auch mehr als 450 Euro betragen. Das regelmäßige Arbeitsentgelt ermittelt sich abhängig von der Anzahl der Monate, für die eine Beschäftigung gegen Arbeitsentgelt besteht, wobei maximal ein Jahreszeitraum (12 Monate) zugrunde zu legen ist. Eine erstmalige vorausschauende Betrachtung für eine im Laufe eines Kalenderjahres aufgenommene Beschäftigung kann vom Arbeitgeber zu Beginn des nächsten Kalenderjahres durch eine neue jährliche Betrachtung für dieses Kalenderjahr ersetzt werden. Übersteigt der Jahresverdienst 5.400 Euro, weil sich Ihr Verdienst in einzelnen Monaten auf mehr als 450 Euro erhöht, kommt es darauf an, ob dies regelmäßig und vorhersehbar oder gelegentlich und nicht vorhersehbar erfolgt. Unvorhersehbar wäre beispielsweise ein erhöhter Arbeitseinsatz wegen des krankheitsbedingten Ausfalls eines anderen Arbeitnehmers. Urlaubsvertretungen sind vorhersehbar und können somit nicht unter diese Regelung fallen.
      Passiert das gelegentlich und nicht vorhersehbar, das heißt bis zu drei Mal in einem Zwölf-Monats-Zeitraum, bleibt die Tätigkeit ein Minijob. In solchen Ausnahmefällen darf der Jahresverdienst auch weit mehr als 5.400 Euro betragen.
      Wird die zulässige Entgeltgrenze in Höhe von 5.400 Euro im Zeitjahr gar nicht überschritten , ist es nicht relevant, ob dies planbar oder nicht planbar erfolgt ist – es bleibt beim Minijob.
      Verdienen Sie dagegen regelmäßig über 450 Euro im Monat, ist die Beschäftigung kein Minijob mehr, sondern sozialversicherungspflichtig. Dies gilt ab dem Tag, an dem Ihr Arbeitgeber erkennt, dass Sie aufgrund des vorhersehbaren höheren Verdienstes mehr als 5.400 Euro im Jahr verdienen werden.
      Nach den von Ihnen gemachten Angaben, ist aus unserer Sicht nicht nachzuvollziehen warum eine Ummeldung in eine versicherungspflichtige Beschäftigung als Altersrentner durch das Steuerbüro erfolgt ist. Wir empfehlen Ihnen daher, mit Ihrem Arbeitgeber/Steuerberater das Gespräch zu suchen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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