Mit einem Minijob mehr als 450 Euro verdienen – Wie geht das?

Dass man in einem 450-Euro-Minijob monatlich bis zu 450 Euro verdienen kann, ist klar. Aber geht auch mehr? Was passiert beispielsweise, wenn neben dem Monatsverdienst auch Weihnachtsgeld gezahlt wird? Welche Einnahmen zählen nicht zum Verdienst und was ist zu beachten, wenn mehrere Beschäftigungen gleichzeitig ausgeübt werden – Antworten auf diese Fragen gibt es hier:

Wann liegt ein 450-Euro-Minijob vor?

Bei einem 450-Euro-Minijob kann ein Minijobber durchschnittlich im Monat bis zu 450 Euro verdienen. Arbeitet er ein Jahr lang durchgehend, darf er also 5.400 Euro verdienen (12 Monate x 450 Euro = 5.400 Euro). Wird diese Verdienstgrenze überschritten, liegt kein 450-Euro-Minijob mehr vor.

 Wie sind Sonderzahlungen zu berücksichtigen?

Viele Arbeitgeber zahlen ihren Minijobbern Weihnachts- oder Urlaubsgeld. Einmalige Zahlungen dieser Art müssen zum Verdienst des Minijobbers hinzugerechnet werden. Ergibt sich unter Berücksichtigung aller laufenden und einmaligen Zahlungen an den Arbeitnehmer ein Gesamtverdienst von mehr als 5.400 Euro für 12 Monate, ist die Beschäftigung von Anfang an kein 450-Euro-Minijob.

Damit Arbeitgeber sicher sein können, dass tatsächlich ein 450-Euro-Minijob vorliegt, ist der voraussichtliche Jahresverdienst des Minijobbers somit bereits zu Beginn der Beschäftigung zu berechnen.

Beispiel:

Eine Arbeitnehmerin verdient 430 Euro im Monat und erhält jedes Jahr im Dezember ein vertraglich zugesichertes Weihnachtsgeld in Höhe von 300 Euro. Sie erzielt somit im Jahr 5.160 Euro plus 300 Euro Weihnachtsgeld. Zusammen sind das 5.460 Euro im Jahr. Ihr durchschnittlicher monatlicher Verdienst beträgt somit 455 Euro (5.460 Euro : 12 Monate). Sie liegt mit ihrem Verdienst über der 450-Euro-Grenze und ist keine 450-Euro-Minijobberin.
Bei einem Weihnachtsgeld in Höhe von lediglich 240 Euro würde die 450-Euro-Grenze (12 x 430 Euro = 5.160 Euro + 240 Euro = 5.400 Euro : 12 = 450 Euro) nicht überschritten und die Arbeitnehmerin wäre eine 450-Euro-Minijobberin.

Welche Einnahmen gehören nicht zum Verdienst?

Erhalten Minijobber zusätzlich zum Verdienst steuerfreie Einnahmen, bleiben diese in der Sozialversicherung unberücksichtigt. Das Arbeitsentgelt in der Sozialversicherung orientiert sich in der Regel am Steuerrecht. Dies bedeutet, dass steuerfreie Bezüge grundsätzlich auch sozialversicherungsfrei sind. Dazu gehören beispielsweise Sonn-, Feiertags- und Nachtarbeitszuschläge.

Auch können Einnahmen aus nebenberuflichen Tätigkeiten, beispielsweise als Übungsleiter in Sportvereinen oder als Ausbilder, Erzieher und Betreuer, bis zu 2.400 Euro im Kalenderjahr steuerfrei sein. Gleiches gilt auch für die Pflege alter, kranker oder behinderter Menschen. Hier spricht man von der sogenannten Übungsleiterpauschale.

Ebenfalls steuerfrei sind nebenberufliche Einnahmen bis zu 720 Euro im Kalenderjahr, die im Dienst oder Auftrag einer inländischen juristischen Person des öffentlichen Rechts oder einer Einrichtung zur Förderung gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke erzielt werden. Diese Aufwandsentschädigung wird auch Ehrenamtspauschale genannt.

Sowohl der Übungsleiterfreibetrag als auch die Ehrenamtspauschale zählen somit ebenfalls nicht zum Arbeitsentgelt im Sinne der Sozialversicherung.

Beispiel:

Eine Hausfrau übt im Rahmen einer abhängigen Beschäftigung eine nebenberufliche Übungsleitertätigkeit im Sportverein aus. Zusätzlich ist sie dort noch als Kassiererin tätig. Sie verdient monatlich 550 Euro als Übungsleiterin und der Aufwand für die ehrenamtliche Tätigkeit wird mit 80 Euro entschädigt. Von ihrem monatlichen Gesamtverdienst werden als Aufwandsentschädigung die Übungsleiterpauschale von monatlich 200 Euro und die Ehrenamtspauschale von monatlich 60 Euro abgezogen. Ihr regelmäßiges Arbeitsentgelt beträgt somit 370 Euro (630 Euro – 260 Euro).

Es handelt sich um einen 450-Euro-Minijob, weil ihr durchschnittlicher monatlicher Verdienst im Sinne der Sozialversicherung 450 Euro nicht übersteigt.

Wie ist der Verdienst aus mehreren Beschäftigungen zu berücksichtigen?

Arbeitnehmer können mehrere Minijobs gleichzeitig ausüben. Allerdings dürfen sie insgesamt aus diesen Beschäftigungen nicht mehr als durchschnittlich 450 Euro im Monat verdienen. Verdienen sie mehr, sind sie in allen Beschäftigungen kein Minijobber.

Beispiel:

Ein Arbeitnehmer arbeitet seit dem 1. Januar beim Arbeitgeber A und verdient monatlich 300 Euro. Einen Monat später, am 1. Februar, nimmt er beim Arbeitgeber B einen weiteren Minijob auf und erhält dort monatlich 200 Euro. Im Januar liegt noch ein Minijob vor, weil der Monatsverdienst nicht über 450 Euro liegt. Mit dem zweiten Minijob übersteigt der Verdienst jedoch die 450-Euro-Grenze, so dass ab Februar in beiden Beschäftigungen keine Minijob vorliegt. Mit einem Verdienst von max. 150 Euro beim Arbeitgeber B wären beide Beschäftigungen Minijobs.

Es ist zusätzlich darauf zu achten, dass neben einer Hauptbeschäftigung lediglich eine einzige Beschäftigung als 450-Euro-Minijob ausgeübt werden darf. Jede weitere Beschäftigung ist unabhängig vom Verdienst kein 450-Euro-Minijob und bei der Krankenkasse zu melden.

221 Kommentare zu “Mit einem Minijob mehr als 450 Euro verdienen – Wie geht das?

  1. Hallo liebes Team,
    gilt es auch als ein unvorhergesehendes Ereignis, wenn ein Mitarbeiter kündigt und durch Urlaubszeit dann so schnell kein neuer gefunden werden kann bzw. durch Urlaub der anderen Vertretung notwendig ist? Also könnte der Minijobber für einen Monat mehr als die monatlichen 450 Euro verdienen? Muss die ‚Unvorhersehbarkeit‘ belegt werden? Bei Krankheit ist dies ja offensichtlicht.
    Eine andere Frage. Kann einem Minijobber neben dem Sachbezug von 44 Euro auch z.B. ein einmaliger Reperaturkostenzuschuß von 500 – 600 Euro (unschädlich auf die Versicherungsfreiheit) gezahlt werden, da er mit dem Auto zur Arbeit kommen muss?
    Vielen Dank im Voraus.

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    • Hallo Wolf,

      die Krankheitsvertretung ist ein klassisches unvorhersehbares Ereignis, da der Arbeitgeber dies nicht vom Beginn der Beschäftigung an berücksichtigen kann.

      Eine Urlaubsvertretung hingegen ist planbar und gilt nicht als unvorhersehbares Ereignis. Sie ist planbar und bereits im Prognosezeitraum zu berücksichtigen.

      Zahlt Ihr Arbeitgeber Ihnen maximal 5.400 Euro pro Jahr, darf Ihr Verdienst in einzelnen Monaten auch mehr oder weniger als 450 Euro betragen. Wird der Jahresverdienst von 5.400 Euro durch einen zusätzlichen Verdienst überschritten, kommt es darauf an, ob das Überschreiten regelmäßig und vorhersehbar oder gelegentlich und nicht vorhersehbar erfolgt.
      Die erforderlichen Dokumentationspflichten des Arbeitgebers in den Entgeltunterlagen, aufgrund eines gelegentlich und nicht vorhersehbaren Ereignis, sind hierbei besonders wichtig.

      Haben Sie als Minijobber zusätzliche steuerfreie Einnahmen, zählen diese nicht zum regelmäßigen Verdienst. Dazu gehören beispielweise einmalige Einnahmen oder laufende Zulagen, Zuschläge und Zuschüsse, wie z. B. Sonn-, Feiertags- und Nachtarbeitszuschläge.

      Zur steuerrechtlichen Beurteilung des Reparaturzuschusses empfehlen wir Ihnen, sich an Ihr Finanzamt zu wenden. Ausgehend davon, dass der Reparaturkostenzuschuss von 500 – 600 Euro nicht zu den steuerfreien Einnahmen zählt und der vollen Lohnsteuerpflicht unterliegt, gilt das auch für den Bereich der Sozialversicherung.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  2. Hallo, ich habe die letzten 6 Monate immer für unter 450 Euro (ca. 449€) gearbeitet und mit meinem Arbeitgeber war ein Minijob vereinbart. Nun kam mein Arbeitgeber diese Woche auf mich zu und meinte, dass ich einen Bahn-Zuschuss von 22€ im Februar und März erhalten habe und eine Sonderzahlung von 90€ im April und damit über die 450€ komme. Nun wollen sie, dass ich rückwirkend die SV und KK-Beiträge zahle. Wäre es nicht die Pflicht des Arbeitgebers gewesen, mich hierüber vorher zu informieren? Und was sind in diesem Fall meine Rechte? Vielen Dank.

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    • Hallo KL,

      aufgrund Ihrer Angaben gehen wir davon aus, dass Sie einen 450-Euro-Minijob mit Ihrem Arbeitgeber vereinbart hatten.

      Der Arbeitgeber hat zu Beginn einer Beschäftigung und bei jeder Änderung die Beschäftigung neu zu prüfen.

      Wurde Ihnen also im Februar ein Bahn-Zuschuss gegeben, hat der Arbeitgeber diese Tatsache zu berücksichtigen. Für uns ist nicht erkennbar, ob dieser Bahn-Zuschuss lohnsteuerfrei oder -pflichtig ist. Danach richtet es sich, ob dieser Zuschuss zum Arbeitsentgelt zu zählen ist.

      Ähnlich verhält es sich mit der Sonderzahlung.

      Warum Ihr Arbeitgeber rückwirkende Änderungen und Korrekturen in Ihren Lohn-und Gehaltsabrechnungen vorgenommen hat, lässt sich aus unserer Sicht nicht nachvollziehen.

      Abschließend empfehlen wir Ihnen, sich mit Ihrer konkreten Frage zum Thema Arbeitsrecht an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  3. Einen Guten Tag an das Team der Minijobzentrale,
    wer zahlt bei einem Minijob mit monatlich 450,-€ die 2% Pauschalsteuer der Arbeitgeber oder der Arbeitnehmer. Bei mir wird es durch den Arbeitgeber von den 450,-€ abgezogen so dass ich 441,-€ Netto ausgezahlt bekomme. Ist das so korrekt?
    Danke für die Antwort und ein schönes Wochenende.

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    • Hallo Karl,

      Ihr Arbeitgeber ist Steuerschuldner gegenüber der Minijob-Zentrale und damit verpflichtet, die Pauschsteuer von 2 Prozent zu zahlen. Er kann diese auch von Ihrem Verdienst abziehen.

      Ob der Arbeitgeber die Pauschalsteuer also letztlich wirtschaftlich trägt oder von Ihrem Verdienst abzieht, darf er entscheiden. Das Vorgehen Ihres Arbeitgebers ist korrekt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Hallo Herr Wollenschläger,

      bei einem 450-Euro-Minijob können Sie durchschnittlich bis zu 450 Euro im Monat verdienen. Arbeiten Sie ein Jahr lang durchgehend, dürfen Sie 5.400 Euro verdienen (12 Monate x 450 Euro = 5.400 Euro). Wird diese Verdienstgrenze überschritten, liegt kein 450-Euro-Minijob mehr vor.

      Wenn Ihr Jahresverdienst 5.400 Euro übersteigt, weil Sie zweimal 900 Euro im Monat verdienen, kommt es drauf an, ob dies regelmäßig oder gelegentlich und nicht vorhersehbar geschieht.
      Ihre Tätigkeit bleibt ein Minijob, wenn die Überschreitung nur gelegentlich und nicht vorhersehbar, dass heißt bis zu drei Mal in einem Zwölf-Monats-Zeitraum, passiert. In diesem Fall darf Ihr Jahresverdienst auch mehr als 5.400 Euro betragen. Nicht vorhersehbar ist zum Beispiel eine Krankheitsvertretung.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  4. Ich beziehe Rente und darf laut Bescheid 450 € monatlich hinzuverdienen ohne das die Rente gekürzt wird. Mein Arbeitgeber zahlt mir steuerfreie Nacht-Sonntags-Feiertagszuschläge über die 450 € hinaus. Ich verdiene also mehr als 5400 € aber nicht mehr als 6300 € im Jahr. Wirkt sich dies negativ auf meine Rente aus?
    Vielen Dank für eine Antwort

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    • Hallo Herr Wüseke,

      die Aussage zu einem möglichen Verdienst in Höhe von 6.300 Euro bezieht sich auf die Hinzuverdienstgrenze für Rentenbezieher. Die Hinzuverdienstgrenze regelt wie viel ein Rentner zu seiner gesetzlichen Rente hinzuverdienen darf. Wird diese Grenze überschritten kann es zur Kürzung oder zum Wegfall der vorgezogenen Altersrente führen.
      Im Rahmen eines Minijobs gilt eine Verdienstgrenze im Jahr von 5.400 Euro. So können Sie durchschnittlich im Monat bis zu 450 Euro verdienen. Zu berücksichtigen sind auch einmalige Einnahmen wie beispielsweise Urlaubs- oder Weihnachtsgeld. Wird die Verdienstgrenze von 5.400 Euro im Jahr überschritten, liegt in der Regel kein 450-Euro-Minijob mehr vor.
      Ausnahme:
      Laufende Zulagen, Zuschläge, Zuschüsse oder ähnliche Einnahmen, die zusätzlich zu Löhnen und Gehältern gewährt werden, sind dann nicht dem Arbeitsentgelt zuzurechnen, wenn sie lohnsteuerfrei sind. Sie unterliegen damit auch nicht der Beitragspflicht zur Sozialversicherung und sind dem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsentgelt auch nicht zuzurechnen.
      Zuschläge für tatsächlich geleistete Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit sind jedoch Arbeitsentgelt und somit beitragspflichtig, wenn das Arbeitsentgelt, auf dem sie berechnet werden, mehr als 25 Euro für jede Stunde beträgt.

      Sofern Sie also einen Stundenlohn bis zu 25 Euro erzielen und die Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit auch tatsächlich leisten, zählen die Zuschläge nicht zum Arbeitsentgelt und können sich somit auch nicht negativ auf Ihre Rente auswirken.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  5. Hallo,
    ich habe am ersten Mai einen Job angefangen. Vom 1. Mai bis 16. Juli arbeite ich einen Tag pro Woche 8h (9,20€ stundenlohn). Vom 16. Juli bis zum 31 August Arbeite ich Vollzeit (1600€ Bruttolohn). Danach endet der Arbeitsvertrag. Handelt es sich um einen 450 € Job ( ich komm auf keinen Fall über die 5400€ im Jahr) und was muss ich beachten ?

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    • Hallo Maik,

      stand zu Beginn Ihrer Beschäftigung bereits fest, dass Sie vom 1. Mai bis zum 15. Juli jeweils einen Tag in der Woche und vom 16. Juli bis zum 31. August 2018 in Vollzeit arbeiten werden, so muss dieses Beschäftigungsverhältnis einheitlich für den gesamten Beschäftigungszeitraum betrachtet werden. Durch diese einheitliche Betrachtung, ist Ihr Beschäftigungsverhältnis ab Beginn der Beschäftigung kein Minijob, da das regelmäßige Arbeitsentgelt im Beschäftigungszeitraum über 450 Euro liegt. Es handelt sich somit um ein versicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis, welches bei Ihrer Krankenkasse zu melden ist.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  6. Einen Guten Tag an das Team der Minijobzentrale,
    Ich habe bis 31.10.2016, bis zum Eintritt in die Altersrente (Regelaltersrente mit 65+ 5 Monate) in meinen Unternehmen gearbeitet. Ab 01.11.2016 habe ich in meiner bisherige Tätigkeit im Minijob mit monatlich 450,-€ weiter gearbeitet,
    natürlich mit weniger Stunden als bisher, durch teilweise Aufgabenverteilung auf andere Mitarbeiter. Es gab hier also einen nahtlosen Übergang in der Zeit der Betriebszugehörigkeit. Ich bin jetzt durchgängig ohne eine Unterbrechung 31 Jahre in dem Unternehmen tätig. Jetzt habe ich die Kündigung am 12.06.2018 zum 30.06.2018 erhalten. Im Arbeitsvertrag für den Minijob ist eine Kündigungsfrist von 2 Wochen angegeben. Was zählt hier nun, das was im Arbeitsvertrag steht oder die gesetzlichen Kündigungsfristen die sich ja dann auf 7 Monate belaufen würde. Ich bedanke mich für Ihre Auskunft.

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    • Hallo Karl,

      bei Ihrer Anfrage handelt es sich um ein individuelles arbeitsrechtliches Problem, zu dem wir leider keine Stellung beziehen dürfen. Eine Beratung im Einzelfall zu individuellen arbeitsrechtlichen Fragen kann und darf die Minijob-Zentrale nicht leisten.

      Wir können Ihnen daher nur empfehlen den Sachverhalt der Kündigungsfrist direkt mit Ihrem Arbeitgeber als Vertragspartner zu klären.

      Zusätzlich können Sie sich an die Hotline des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Thema Arbeitsrecht wenden.
      Diese erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  7. Hallo,
    ich bekomme eine Private Berufsunfähigkeitsrente (bin Jahrgang 1985), bezahle vollen Beitrag bei der Krankenversicherung, darf ich als Minijobber dazuverdienen? Darf ich mehrere Minijobs haben? Wenn ich die mtl. Grenze von 450 Euro überschreite, müsste ich dann zusätzl. meinen Anteil an KV bezahlen, da ich doch schon selbst den vollen Beitragsanteil an KV aus meiner privaten Rente bezahle?
    MfG Marion

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    • Hallo Marion,

      haben Sie keine versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung, können Sie mehrere 450-Euro-Minijobs nebeneinander ausführen, wenn Sie insgesamt nicht mehr als 450 Euro monatlich verdienen. Der Bezug einer privaten Berufsunfähigkeitsrente wird dabei nicht als Hauptbeschäftigung gewertet. Überschreiten Sie die Verdienstgrenze insgesamt, sind alle Jobs versicherungspflichtig – und damit keine Minijobs mehr. Inwieweit neben Ihrer Berufsunfähigkeitsrente ein Hinzuverdienst möglich ist, klären Sie bitte mit Ihrem Versicherer. Bei Fragen zu Ihrer Krankenversicherung wenden Sie sich bitte an Ihre Krankenkasse.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  8. Hallo Team!
    Ich befinde mich in Eltern Zeit und arbeite bei meine Arbeitgeber als Minijob . Ich habe leider die 450€ überschritten, ich habe ein Stunde mehr als ausgemacht gearbeitet . Was passiert jetzt? Verliere ich meine Elternzeit? Darf deswegen meine Arbeitgeber unsere zusammen arbeiten als Minijob unterbrechen?
    Mit freundlichen Grüßen.
    Steffi

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    • Hallo Steffi,

      die versicherungsrechtliche Beurteilung, ob es sich um einen Minijob oder eine versicherungspflichtige Beschäftigung handelt obliegt Ihrem Arbeitgeber.

      Bei einem Minijob darf der durchschnittliche Verdienst im Monat 450 Euro nicht übersteigen, auf Jahressicht gesehen sind es somit 5.400 Euro. Dies gilt unabhängig davon, ob ein fester oder schwankender Verdienst vereinbart wurde. Dabei sind Schwankungen über 450 Euro zulässig. Wichtig ist, dass es sich in anderen Monaten wieder ausgleicht. Eine Ummeldung in eine versicherungspflichtige Beschäftigung ist erforderlich sobald Ihr Arbeitgeber feststellt, dass die zulässige Jahresarbeitsentgeltgrenze nicht eingehalten werden kann.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Vielen Dank!!
        Ich werde nur 5 Monate als Minijob arbeiten und dann Teilzeit in Elternzeit , bis zum Ende meine Elternzeit .
        In dem Fall, darf ich nur ein mal die 450€ übersteigen? Ich werde schon am nächsten Monat die Stunden ausgleichen.
        Mit freundlichen Grüßen, Steffi

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        • Hallo Steffi,

          wenn Sie 5 Monate als Minijobberin beschäftigt werden liegt die zulässige Arbeitsentgeltgrenze für diesen Zeitraum bei 2250 Euro. Wie bereits mitgeteilt, darf das monatliche Arbeitsentgelt schwanken. Wichtig ist, dass Sie es wieder in der verbleibenden Zeit ausgleichen. Eine Vorgabe, dass Sie nur einmal die 450 Euro überschreiten dürfen gibt es nicht.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  9. Hallo,

    ist es möglich, einem Minijobber der bereits 450 € pro Monat verdient, eine mit 25% pauschalversteuerte Erholungsbeihilfe zB. in Höhe von 156 € auszuzahlen, ohne den Minijob zu „gefährden“?

    Vielen Dank und freundliche Grüße

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    • Hallo,

      steuerpflichtige Erholungsbeihilfen sind auch im Minijob-Bereich möglich und können pauschal mit 25 % versteuert werden, wenn die Beihilfen folgende Freigrenzen im Kalenderjahr nicht übersteigen:
      – für den Arbeitnehmer 156 EUR,
      – für den Ehe-/Lebenspartner 104 EUR und
      – für jedes Kind 52 EUR.
      Die Pauschalierung ist auch möglich, wenn der Arbeitnehmer keine Urlaubsreise durchführt, sondern seinen Urlaub zu Hause verbringt. Allerdings vertritt die Finanzverwaltung die Auffassung, dass mindestens 5 zusammenhängende Urlaubstage genommen werden müssen, damit eine Beihilfe pauschal besteuert werden darf.
      Dabei gilt die zweckentsprechende Verwendung einer Erholungsbeihilfe als erfüllt, wenn ein zeitlicher Zusammenhang zwischen der Gewährung der Erholungsbeihilfe und dem Urlaub des Arbeitnehmers besteht.
      In sozialversicherungsrechtlicher Hinsicht hat die Pauschalbesteuerung zur Folge, dass die Erholungsbeihilfe in diesen Fällen kein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsentgelt im Minijob darstellt und auch nicht beitragspflichtig ist.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Hallo,

      überschreitet das Arbeitsentgelt regelmäßig den Betrag von 450 Euro, so liegt vom Tage des Überschreitens an kein 450-Euro-Minijob mehr vor.
      Ein nur gelegentliches und nicht vorhersehbares Überschreiten der Entgeltgrenze führt hingegen nicht zur Beendigung des Minijobs. Im Einzelfall kann es daher in dem für die Ermittlung des regelmäßigen Arbeitsentgelts maßgebenden Prognosezeitraum zum Überschreiten der monatlichen Arbeitsentgeltgrenze von 450 Euro und auch der jährlichen Arbeitsentgeltgrenze von 5.400 Euro kommen. Dabei ist die Höhe des Arbeitsentgelt, in dem Monat, in dem die Entgeltgrenze unvorhersehbar überschritten wird, unerheblich. Unvorhersehbar wäre beispielsweise ein erhöhter Arbeitseinsatz wegen des krankheitsbedingten Ausfalls eines anderen Arbeitnehmers. Urlaubsvertretungen sind vorhersehbar und können somit nicht unter diese Regelung fallen.
      Als gelegentlich ist dabei ein Zeitraum von bis zu drei Monaten innerhalb eines Zeitjahres anzusehen.
      Dabei ist, der für die Prüfung des gelegentlichen Überschreitens maßgebende Jahreszeitraum in der Weise zu ermitteln, dass vom letzten Tag des zu beurteilenden Beschäftigungsmonats ein Jahr (12 Monate) zurückgerechnet wird.
      Konkret nachlesen können Sie diese Regelung auf unserer Homepage unter folgenden Link: https://www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/02_gewerblich/01_grundlagen/01_450_euro_gewerbe/01_Entgeltgrenze/node.html

      Bezüglich der Rechtsquelle ist dies in den Geringfügigkeits-Richtlinien ab Seite 65 geregelt: https://www.minijob-zentrale.de/SharedDocs/Downloads/DE/Rundschreiben/01_ag_rundschreiben_versicherung/PDF01_Geringfuegigketisrichtlinien_12112014.pdf?__blob=publicationFile&v=1

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • DANKE zunächst für die ausführliche Antwort – in Ihrem Satz …. Im Einzelfall kann es daher in dem für die Ermittlung des regelmäßigen Arbeitsentgelts maßgebenden Prognosezeitraum zum Überschreiten der monatlichen Arbeitsentgeltgrenze von 450 Euro und auch der jährlichen Arbeitsentgeltgrenze von 5.400 Euro kommen … schreiben Sie, das im Einzelfall auch die 5400 € – Jahresgrenze eine Überschreitung geben. Wie ist das genau gemeint?

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        • Hallo,

          mit unseren Ausführungen möchten wir deutlich machen, dass man mit einem gelegentlichen und nicht vorhersehbaren monatlichen Überschreiten auch die zulässige Jahresarbeitsentgeltgrenze in Höhe von 5.400 Euro überschreiten darf.

          Beispiel:

          Ein Minijobber arbeitet seit dem 1. Januar 2017 gegen ein Entgelt von 420 Euro im Monat. In den Monaten April und Juni 2016 wird wegen Krankheitsvertretungen jeweils ein erhöhtes Entgelt von 1.200 Euro gezahlt. Aufgrund der Höhe des Arbeitsentgelts aus den Krankheitsvertretungen wird die zulässige Jahresarbeitsentgeltgrenze in Höhe von 5.400 Euro überschritten. Da die Krankheitsvertretungen jedoch als gelegentlich und nicht vorhersehbar eingestuft werden, ist es für die versicherungsrechtliche Beurteilung als Minijob unschädlich.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  10. Liebes Team,

    Ich bin Student und erhalte BAföG, dieses wird mir seit Oktober 2017 gezahlt, die gesetzliche (studentische) Krankenversicherung zahle ich selber. Im Bewilligungszeitraum darf ich 5400,-€ dazuverdienen, ohne Abzuüge zu befürchten.
    Ich habe einen 450€ Job. Jetzt habe ich zusätzlich die Möglichkeit die nächsten Monate einen zweiten Nebenjob anzunehmen.

    Die 5400€ Einkommensgrenze im BWZ Oktober – September bzgl. BAföG überschreite ich nicht, die wöchentliche Arbeitszeit würde insgesamt ca. 16 Stunden betragen.

    Wie schaut dies allerdings steuerlich für mich aus? Auch im Steuerjahr 2018 verdiene ich insgesamt nicht mehr als 5400€, jedoch mehr als 450€ im Monat. Kann ich in diesem Fall zwei 450€ Jobs haben ohne mit weiteren Abzügen und sozialpflichtigen Abgaben zu rechnen, wenn doch wie kann ich diese berechnen?
    Der 2. Nebenjob muss nicht unbedingt als 450€ Job laufen, da die Beschäftigung ohnehin zeitlich begrenzt ist. Kennen Sie weitere Möglichkeiten?

    Vielen Dank im Voraus für eine Beantwortung der für mich komplizierten Fragen.

    Gruß Anton

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    • Hallo Anton,

      es ist nicht empfehlenswert den zweiten Nebenjob als 450-Euro-Minijob abzurechnen, da mehrere Minijobs, sofern keine Hauptbeschäftigung vorliegt, in der Sozialversicherung addiert werden müssen. Dadurch kann für den Zeitraum der Mehrfachbeschäftigung Sozialversicherungspflicht eintreten. Ansprechpartner zur Höhe der Sozialversicherungsbeiträge ist dann Ihre Krankenkasse.
      Wir empfehlen Ihnen, für den zweiten Nebenjob die Abrechnung als kurzfristige Beschäftigung. Eine kurzfristige Beschäftigung liegt vor, wenn die Beschäftigung für eine Zeitdauer ausgeübt wird, die im Laufe eines Kalenderjahres auf nicht mehr als drei Monate oder insgesamt 70 Arbeitstage nach ihrer Eigenart begrenzt zu sein pflegt oder im Voraus vertraglich (z. B. durch einen auf längstens ein Jahr befristeten Rahmenvertrag) begrenzt ist; dies gilt auch dann, wenn die kurzfristige Beschäftigung die Voraussetzungen einer geringfügig entlohnten Beschäftigung erfüllt. Auf die Höhe des Einkommens kommt es nicht an. Auch fallen für kurzfristige Minijobs keine Sozialversicherungsbeiträge an.

      Die Besteuerung eines kurzfristigen Minijobs kann auf zwei Arten durch den Arbeitgeber erfolgen: Individuell nach Ihrer Lohnsteuerklasse oder mit einer pauschalen Lohnsteuer in Höhe von 25 Prozent. Unabhängig davon, ob der kurzfristige Minijob individuell oder pauschal versteuert wird, ist das Finanzamt zuständig und damit auch Ihr Ansprechpartner für alle weiteren Informationen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  11. Hallo,

    wie hoch wären denn die Abgaben, wenn man zwei 450€ Jobs hat? Lohnt sich das denn, wie ist es mit den Stunden?

    Oder was wäre, wenn der eine 450,01 € und der andere 450€ zahlt?

    Ich habe einen 450€ Jobs mit 45h im Monat und würde eventuell einen zweiten Minijob noch annehmen, wenn sich das lohnt. Dort arbeite ich aber unregelmäßig, da das im Catering ist und man nicht jedes Wochenende arbeitet.

    Ich bitte um Hilfe, da ich gerne ausziehen möchte und konkrete Zahlen brauche.

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    • Hallo Frau Gaul,

      haben Sie keine versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung, können Sie mehrere 450-Euro-Minijobs nebeneinander ausführen, wenn Sie insgesamt nicht mehr als 450 Euro monatlich verdienen. Überschreiten Sie die Verdienstgrenze insgesamt, sind alle Jobs versicherungspflichtig – und damit keine Minijobs mehr. Die Meldung dieser Beschäftigungen erfolgt dann durch Ihre Arbeitgeber an Ihre zuständige Krankenkasse. Diese berät Sie auch bei der Frage zur Höhe der Sozialversicherungsbeiträge.

      Wir empfehlen Ihnen, wie bereits von Ihnen angedacht, einen Minijob in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung umzuwandeln. Das regelmäßige Arbeitsentgelt muss dann über 450 Euro liegen. Sie erlangen dadurch vollständigen Versicherungsschutz und können zusätzlich einen 450-Euro-Minijob ausüben.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  12. Also wenn ich das richtig versanden hab, ist es für die Steuer egal was ich im Monat verdiene SOLANGE ich am Ende des Jahres den Betrag von 5400 .- Euro nicht überschreite. Ist das richtig ? ? ?
    Ich könnte also auch theoretisch 11 Monte lang 100 Euro verdienen und im 12 Monat 4300…..
    LG

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    • Hallo, Ihr Beispiel funktioniert nicht als Minijob. In Ihrem Beispiel handelt es sich um eine erhebliche Schwankungen, die so nicht zulässig ist und demzufolge voll Sozialversicherungs- und Steuerpflichtig. LG Maxi

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    • Hallo,

      wir sind uns nicht sicher, ob wir Ihre Frage zur Steuer richtig verstehen.

      Bei einem Minijob darf der durchschnittliche Verdienst im Monat 450 Euro nicht übersteigen, auf Jahressicht gesehen sind es somit 5.400 Euro. Dies gilt unabhängig davon, ob ein fester oder schwankender Verdienst vereinbart wurde. Dabei sind Schwankungen über 450 Euro in mehreren Monaten zulässig. Wichtig ist, dass in den anderen Monaten ein entsprechender Ausgleich erfolgt. Dies gilt jedoch nicht, wenn eine in einem Monat eines Jahres ausgeübte Vollzeitbeschäftigung nur deshalb ein Minijob bleibt, weil die Arbeitszeit und das Arbeitsentgelt in den übrigen Monaten soweit reduziert wird, dass das Jahresarbeitsentgelt 5.400 Euro nicht übersteigt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  13. Hallo liebes Team,

    Ein Kindergartenzuschuss zum Minijob 450,00 Euro wird wegen der Steuerfreiheit auch nicht zum Entgelt hinzugerechnet, ist das Richtig?

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    • Hallo,

      der Arbeitgeber kann seinem Arbeitnehmer Kinderbetreuungskosten lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei erstatten (sog. Kindergartenzuschuss). Allerdings nur bis zur Schulpflicht des Kindes. Daher kommt diese Möglichkeit nur für Elternbeiträge für Kindertagesstätteneinrichtungen oder Tagesmütter in Betracht. Dabei gibt es keine Deckelung. Das heißt, selbst wenn der Arbeitnehmer sein zweijähriges Kind Vollzeit in einer Kindertagesstätte zum Höchstbeitragssatz von zum Beispiel 750 Euro betreuen lässt, kann der Arbeitgeber dies erstatten.

      Voraussetzung für die lohnsteuer- und sozialversicherungsfreie Erstattung ist, dass der Arbeitgeber den Zuschuss zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn zahlt. Eine Gehaltsumwandlung ist nicht möglich und führt zur Steuer- und Sozialversicherungspflicht. Bei jeder neuen Gehaltsverhandlung wäre also diese Erstattung denkbar. Immerhin spart auch der Arbeitgeber die Sozialversicherung.

      Der Arbeitgeber muss nicht die kompletten Kinderbetreuungskosten erstatten. Er kann zu dem Elternbeitrag in Höhe von zum Beispiel 750 Euro die Hälfte übernehmen oder einen festen Betrag. Wichtig ist, dass Essengeld herauszurechnen ist.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  14. Hallo liebes Blog Team!

    ich schreibe meine Masterarbeit in einem Unternehmen von Oktober bis März.
    Ich erhalte ein Stipendium, weshalb ich nicht über ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 450€ kommen darf, sonst verliere ich meinen Anspruch auf Stipendium.
    Jetzt geht es beim Unternehmen um Gehaltsverhandlungen. Wie viel dürfte ich für dieses halbe Jahr im Monat maximal verdienen, um unter die Grenze zu kommen?

    Es handelt sich ja um zwei verschiedene Jahre (je drei Monate in 2018 und 2019).

    Wie kann man das abrechnen?
    Wäre es dann jetzt schon relevant zu wissen, wie viel ich im restlichen Jahr 2019 verdienen würde?
    Was muss ich beachten?

    Herzlichen Dank!

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    • Hallo Samuel,

      Personen, die sich allein zur Erstellung der für den Studienabschluss erforderlichen Diplomarbeit, Bachelor- oder Masterarbeit in einen Betrieb begeben und in dieser Zeit im Rahmen der Diplomarbeit keine für den Betrieb verwertbare Arbeitsleistung erbringen, gehören nicht zu den abhängig Beschäftigten. Es liegt kein Beschäftigungsverhältnis im Sinne der Sozialversicherung vor.

      Nur, wenn neben dem Schreiben der Diplomarbeit für den Betrieb eine verwertbare Arbeitsleistung erbracht wird, liegt ein Beschäftigungsverhältnis vor. Sie teilen in diesem Zusammenhang mit, dass Ihnen ein Arbeitsentgelt von regelmäßig 450 Euro möglich ist. Es handelt sich somit um einen 450-Euro-Minijob. Für einen Zeitraum von 6 Monaten sind demzufolge 2.700 Euro die zulässige Arbeitsentgeltgrenze.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  15. Hallo Liebes Blog-Team,

    ich verdiene in meinem Mini-Job 300-440€ mtl.
    Mein Arbeitgeber würde mir anbieten eine Montaskarte für den öffentlichen Nahverkehr zu bezahlen die 60€ mtl kostet.
    Wird das als Sonderleistung gesehen, oder wird das auf mein mtl. Gehalt drauf gerechnet, sodass ich die 450€ doch überschreiten würde?

    Vielen Dank für Ihre Hilfe!

    Grüße Julia

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    • Hallo Julia,

      die von Ihnen aufgeführte Möglichkeit der Fahrkostenerstattung durch den Arbeitgeber für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte mit öffentlichen Verkehrsmitteln, stellt bis zur Höhe der tatsächlichen Kosten kein Arbeitsentgelt dar, wenn Ihr Arbeitgeber die Fahrkostenerstattung nach § 40 Absatz 2 Einkommensteuergesetz (EStG) mit 15 Prozent pauschal versteuert.

      Wird die Pauschalversteuerung durch den Arbeitgeber nicht durchgeführt, handelt es sich bei der Fahrkostenerstattung um Arbeitsentgelt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  16. Hallo Liebes Blog-Team,

    ich verdiene in meinem Mini-Job 300-440€ mtl.
    Mein Arbeitgeber würde mir anbieten eine Montaskarte für den öffentlichen Nahverkehr zu bezahlen die 60€ mtl kostet.
    Wird das als Sonderleistung gesehen, oder wird das auf mein mtl. Gehalt drauf gerechnet, sodass ich die 450€ doch überschreiten würde?

    Vielen Dank für Ihre Hilfe!

    Grüße Julia

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  17. Hallo, was passiert mir als Arbeitgeber, wenn meine Haushaltshilfe mir verschweigt, bzw. sie es nicht im Blick behält, dass sie bei mehreren angemeldeten Minijobs über 450,- € verdient (bzw. 5400,- im Jahr)? Es würden mir im Nachhinein doch höhere Kosten und einige Bürokratie entstehen? Ich bin mir leider nicht sicher, ob sie immer den Überblick über ihre diversen Minijobs behält.

    Danke und viele Grüße,

    Bibi

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    • Entschuldigung, im Moment ist alles in Ordnung, es sind nur zwei Minijobs, zusammen unter 450,-. Aber doch die theoretische Frage: Kann man als Arbeitgeber in die Situation kommen, Beiträge nachzahlen zu müssen, obwohl der Minijob im eigenen Haushalt unverändert ist, weil der zweite oder ein neuer dritter Minijob des Arbeitnehmers alle Minijobs SV-pflichtig gemacht hat? Werde ich benachrichtigt, wenn plötzlich SV-pflicht für meinen Arbeitnehmer besteht?

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    • Hallo Bibi,

      das Vorliegen einer Mehrfachbeschäftigung wird in regelmäßigen Abständen durch die Minijob-Zentrale geprüft. Wird dabei festgestellt, dass der Arbeitnehmer mehrere Minijobs ausübt und in Summe 450 Euro übersteigt, tritt in der Sozialversicherung Versicherungspflicht ein. Darüber werden die betroffenen Arbeitgeber anschließend mittels Bescheid schriftlich von der Minijob-Zentrale informiert. Bei privaten Arbeitgebern wird dabei Versicherungspflicht nur für die Zukunft festgestellt. Das heißt, für die Vergangenheit kommen keine höheren Kosten auf Sie zu. Andererseits ist Ihre Haushaltshilfe aber auch angehalten Änderungen in Ihren Beschäftigungsverhältnissen Ihnen als Arbeitgeberin mitzuteilen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  18. Hallo,

    wie oft darf ein Mini-Jobber mehr verdienen (unvorhergesehen), wenn er nur 6 Monate Beschäftigt ist?
    Ist die Regel bis zu 3 x pro Jahr anteilig zu berechnen, wenn ja wie?

    Ich habe gelesen, dass die Regel bis zu 3 x Mal im Jahr mehr verdienen nur bis 2018 gilt? Das ist korrekt und was gilt dann ab 2019?
    Bisher kenne ich das es eigentlich 2 x im Jahr höchstens das Doppelte verdient werden darf, gilt das nicht mehr? Darf mal also jetzt 3 x mal im Jahr mehr verdienen und ist die Höhe nicht relevant?

    Vielen Dank und schöne Grüße

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    • Hallo Francesca,

      erfolgt die Überschreitung der 450-Euro-Grenze nur gelegentlich und unvorhersehbar, so ist die Überschreitung grundsätzlich unschädlich für den Minijob. Als gelegentlich wird derzeit ein Zeitraum bis zu drei Monaten in einem Zwölf-Monats-Zeitraum angesehen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum wird ermittelt, indem vom letzten Tag des zu beurteilenden Beschäftigungsmonat ein Jahr zurückgerechnet wird. Eine anteilige Berechnung bei kürzeren Beschäftigungsverhältnissen erfolgt nicht.

      Richtig ist, dass es sich bei dem dreimaligen Überschreiten um eine Übergangsregelung handelt, welche noch bis zum 31. Dezember 2018 gültig ist. Ab dem 1. Januar 2019 gilt wieder die alte zwei-Monats-Regelung für gelegentliches und nicht vorhersehbares Überschreiten der 450-Euro-Grenze.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Vielen Dank für Ihre Antwort.
        Wenn also keine anteilige Berechnung bei kürzeren Beschäftigungsverhältnissen erfolgt, kann ich also in meinem Fall, bei einer 6 monatigen Beschäftigung,
        3 mal überschreiten kann, richtig?

        Vielen Dank.

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        • Hallo Francesca,

          ja grundsätzlich ist in Ihrem Fall auch bei einer 6 monatigen Beschäftigung das dreimalige Überschreiten der Grenze möglich. Jedoch darf die Überschreitung nur aus unvorhersehbaren Gründen erfolgen. Ihr Arbeitgeber muss dies für eine Betriebsprüfung auch nachhalten.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  19. Liebes Minijob Team ,
    ich habe einen 450€ Job als Haushaltshilfe. Wenn ich nun zusätzlich noch einige Stunden im Monat bei der Pflege eines älteren, behinderten Herren helfe, und aus der Pflegeversicherung entlohnt werde, bleibe ich dann Steuerfrei ?? Oder hat das dann Einfluss auf meinen Minijob ???

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    • Hallo Pit,

      der Gepflegte kann sein Pflegegeld als Anerkennung an Sie als seine Pflegeperson weitergeben. Da das Pflegegeld nicht als Verdienst gilt, liegt kein beitrags- und meldepflichtiges Beschäftigungsverhältnis vor. Eine Zusammenrechnung mit Ihrem Minijob im Privathaushalt erfolgt hier nicht.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  20. Ich möchte gerne meinen Urlaub berechnen.
    Ich bin Übungsleiterin und arbeite an 3 Tagen in der Woche. Ich habe 2 feste Tage mit 3 Std. und am anderen Tag mit 4 Std.
    Zusätzlich habe ich 1 Kurs, der nach 12 Wochen endet und dann mit einer Unterbrechung wieder neu startet. Unser Verein arbeitet an 5 Tagen in der Woche. Die Festangestellten haben einen Urlaubsanspruch von 20 Tagen im Jahr.
    Nun arbeite ich zusätzlich als Springer und mache Vertretungsstunden. Wie berechnet sich mein Urlaubsanspruch?
    Hinzu kommt, dass mein Arbeitgeber möchte, dass ich meinen Jahresurlaub in die Sommerferien lege, da der Verein dann geschlossen bleibt. Ist das rechtens?
    Ich würde mich freuen, wenn man mir meine Fragen beantworten kann, da ich im Internet nichts darüber lesen konnte.

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    • Hallo Frau Dittmer,

      bei immer gleicher Anzahl von Arbeitstagen in der Woche, ermittelt sich Ihr Urlaubsanspruch nach folgender Formel.

      2 Arbeitstage x 20 Urlaubstage / 5 = 8 Urlaubstage

      In Ihrem Kommentar schilderten Sie jedoch, dass Sie über Ihre festen Tage hinaus auch an anderen Tagen arbeiten. Wie Sie Ihren Urlaubsanspruch bei ungleicher Anzahl von Arbeitstagen berechnen, lesen Sie in unserem Blog-Beitrag vom 23. Juni 2018 „Urlaub berechnen leicht gemacht“. https://blog.minijob-zentrale.de/2017/06/23/minijob-urlaub-berechnen-leicht-gemacht/

      Bei der zeitlichen Festlegung des Urlaubs sind die Urlaubswünsche des Arbeitnehmers zu berücksichtigen, es sei denn, dass ihrer Berücksichtigung dringende betriebliche Belange entgegenstehen.

      Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an das Bürgertelefon zum Thema Arbeitsrecht des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Hallo,

      ja steuerfreie Einnahmen werden bei der Ermittlung des regelmäßigen Arbeitsentgelts in der Sozialversicherung nicht berücksichtigt. Dazu gehören zum Beispiel Sonn-, Feiertags und Nachtarbeitszuschläge. Zuschüsse zu Fahrtkosten werden dagegen zum Arbeitsentgelt gezählt. Dies gilt nicht, wenn der Arbeitgeber den Zuschuss pauschal beim Finanzamt versteuert.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  21. Sehr geehrtes Team der Minijob Zentrale.
    Ich habe eine Frage bezüglich des Themas Sonderzahlungen. Ich verdiene monatlich 450,00 €. Nun zahlt mein Arbeitgeber den Mitarbeitern 2x im Jahr eine Sonderzahlung. Diese wird auf Basis des Geschäftserfolges und der Leistung der Mitarbeiter immer wieder neu berechnet. Nun bin ich mir nicht sicher, ob diese Sonderzahlungen in der Gesamtbewertung meines Lohnes von 4500 Euro/ Jahr hinzugerechnet werden muss, da sie zwar planbar (immer im Juni bzw. Dezember) aber nicht vorhersehbar in ihrer Höhe sind.
    Des weiteren hat mir mein Arbeitgeber angeboten, mir einen Beitrag in meine Riesterrente einzuzahlen (keine Betriebsrente, sondern ein persönlicher Vertrag). Ist dieser Betrag dem Gehalt ggf zuzurechen, wenn ich das Angebot annehmen sollte? Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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    • Hallo,

      ob die für eine geringfügig entlohnte Beschäftigung maßgebende Entgeltgrenze von 450 Euro regelmäßig im Monat oder nur gelegentlich überschritten wird, ist stets bei Beginn einer Beschäftigung und erneut bei jeder dauerhaften Veränderung in den Verhältnissen im Wege einer vorausschauenden Betrachtung zu beurteilen.

      Die dafür erforderliche Prognose soll lediglich eine ungefähre Einschätzung sein, welches Arbeitsentgelt mit hinreichender Sicherheit zu erwarten ist. Es ist keine alle Eventualitäten berücksichtigende genaue Vorhersage erforderlich.

      Einmalige Einnahmen, die mit hinreichender Sicherheit mindestens einmal jährlich zu erwarten sind, sind bei der Ermittlung des regelmäßigen Arbeitsentgelts zu berücksichtigen. Einmalige Einnahmen, deren Zahlung hingegen dem Grunde und der Höhe nach vom Geschäftsergebnis oder einer individuellen Arbeitsleistung des Vorjahres abhängig sind, bleiben bei der Ermittlung des regelmäßigen Arbeitsentgelts grundsätzlich außen vor.

      Die zusätzlichen Zahlungen in Ihrem Unternehmen erfolgen halbjährlich. Inwieweit diese mit hinreichender Sicherheit zu erwarten sind, können wir nicht beurteilen. Diese Einschätzung muss Ihr Arbeitgeber vornehmen.

      Kommt der Arbeitgeber zu dem Ergebnis, dass in dem zu beurteilenden Jahreszeitraum die zusätzlichen Zahlungen mit hinreichender Sicherheit gewährt werden, sind diese bei der Ermittlung des regelmäßigen Arbeitsentgelts zu berücksichtigen. Sind nach der Einschätzung Ihres Arbeitgebers die zusätzlichen Zahlungen in dem zu beurteilenden Jahreszeitraum nicht mit hinreichender Sicherheit zu erwarten, bleiben diese bei der Ermittlung des regelmäßigen Arbeitsentgelts außen vor.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Vielen Dank für Ihre Antwort. Und wie verhält es sich mit den Beiträgen zur Riester Rente? (Des weiteren hat mir mein Arbeitgeber angeboten, mir einen Beitrag in meine Riesterrente einzuzahlen (keine Betriebsrente, sondern ein persönlicher Vertrag). Ist dieser Betrag dem Gehalt ggf zuzurechen, wenn ich das Angebot annehmen sollte?) Vielen Dank erneut für Ihre Hilfe!

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        • Hallo,
          bitte entschuldigen Sie, dass wir Ihre Ursprungsanfrage vom 24. April 2018 nicht vollständig beantwortet haben.
          Übernimmt Ihr Arbeitgeber Beiträge für Ihre private Altersvorsorge, die gegenüber dem Arbeitgeber nicht steuerlich gefördert werden, so bleiben diese Beiträge steuerpflichtig und zählen ebenfalls zum Verdienst im Minijob. Bei weiteren Fragen zur steuerlichen Beurteilung empfehlen wir, dass sich Ihr Arbeitgeber an das Finanzamt wendet.

          Mit freundlichen Grüßen

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  22. Hi, ein Student arbeitet als Werkstudent bei Firma A 10 Stunden die Woche. Nun will er einen 2. Job bei Firma B antreten. Kann Firma B diesen auch als Werkstudent anmelden für max. 10 Stunden die Woche? Oder muss er bei Firma B einen Minijob machen für max. 450 € im Monat?

    Als Werkstudent verdient er bereits 15 € die Stunde = ca. 40 Stunden * 15 € = 600 € im Monat. Kann er dann bei Firma B überhaupt noch 450 € zusätzlich verdienen oder ist das dann im Endeffekt zu viel?

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    • Hallo Frank,

      Arbeitnehmer, die gegen Arbeitsentgelt beschäftigt sind, unterliegen grundsätzlich der Versicherungspflicht in der Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Dabei erfahren jedoch beschäftigte Studenten eine besondere sozialversicherungsrechtliche Behandlung. Das Werkstudentenprivileg kommt zum Tragen, wenn keine geringfügige Beschäftigung vorliegt. Laut Ihren Ausführungen wird bei Firma A eine Beschäftigung als Werkstudent ausgeübt. Sofern bei Firma B das regelmäßige Arbeitsentgelt bei 450 Euro liegt, handelt es sich demnach um eine geringfügige Beschäftigung. Überschreitet die Beschäftigung bei Firma B regelmäßig 450 Euro, handelt es sich um eine Beschäftigung als Werkstudent. Neben einer versicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung, dazu zählt auch eine Beschäftigung als Werkstudent, ist eine geringfügige Beschäftigung zulässig.

      Bei Studenten, die mehrere Beschäftigungen nebeneinander ausüben, ist zur Prüfung der Frage, ob das Werkstudentenprivileg noch vorliegt, durch die Krankenkasse des Studenten die Wochenstunden-Grenze zu überprüfen. Dabei sind die wöchentlichen Arbeitszeiten der nebeneinander ausgeübten Beschäftigungen zusammenzurechnen. Ergibt die Zusammenrechnung, dass die wöchentliche Arbeitszeit insgesamt mehr als 20 Stunden beträgt, ist nicht mehr vom Erscheinungsbild eines ordentlichen Studenten auszugehen. Bei weiteren Fragen empfehlen wir Ihnen, Rücksprache mit der gesetzlichen Krankenkasse zu halten.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  23. Hallo.
    Ich arbeite in einem Minijob und es kommt hin und wieder vor, dass ich über 450€ im Monat liege. In anderen Monaten aber deutlich darunter. Nun wurde mir (von der Agentur für Arbeit) gesagt, ich dürfe zwar an sich 5400€ im Jahr verdienen, die 450/Monat dürften aber nicht öfter als 2 x im Jahr überschritten werden. Stimmt das?

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    • Hallo Michi,

      bei einem Minijob darf der durchschnittliche Verdienst im Monat 450 Euro nicht übersteigen, auf Jahressicht gesehen sind es somit 5.400 Euro. Dies gilt unabhängig davon, ob ein fester oder schwankender Verdienst vereinbart wurde. Dabei sind Schwankungen über 450 Euro in mehreren Monaten zulässig. Wichtig ist, dass in den anderen Monaten ein entsprechender Ausgleich erfolgt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Hallo Frau Knab,

        bei einem Midijob handelt es sich um versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung. Neben einer versicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung können Sie einen 450-Euro-Minijob ausüben. Nehmen Sie später noch einen 450-Euro-Job auf, wird dieser mit der Hauptbeschäftigung zusammengerechnet.

        Freundliche Grüße

        Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Hallo
      Wenn ich diesen Monat 495 Euro vom minijob erhalte, habe ich dann evtl. direkt Abzüge bei der Auszahlung ? Oder wird es erst am Jahresende ausgerechnet , ob die 5400 euro grenze überschritten wurde.
      Vielen Dank

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      • Hallo Danuschka,

        die versicherungsrechtliche Beurteilung, ob es sich um einen Minijob oder eine versicherungspflichtige Beschäftigung handelt obliegt Ihrem Arbeitgeber.

        Bei einem Minijob darf der durchschnittliche Verdienst im Monat 450 Euro nicht übersteigen, auf Jahressicht gesehen sind es somit 5.400 Euro. Dies gilt unabhängig davon, ob ein fester oder schwankender Verdienst vereinbart wurde. Dabei sind Schwankungen über 450 Euro zulässig. Eine Ummeldung in eine versicherungspflichtige Beschäftigung ist erforderlich sobald Ihr Arbeitgeber erkennt, dass die zulässige Jahresarbeitsentgeltgrenze nicht eingehalten werden kann.

        Freundliche Grüße

        Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  24. Hallo,
    ich habe einen Minijob. Mein Arbeitgeber zahlt einmal im Jahr in eine Direktversicherung 600 € ein. Wird dies zum normalen Verdienst addiert und besteht die Gefahr, dass ich damit über die Verdienstgrenze kommen kann?
    Vielen Dank!
    Viele Grüße

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    • Hallo Jörg,

      Entgeltbestandteile, die für Entgeltumwandlungen zugunsten einer betrieblichen Altersversorgung (Direktversicherung) verwendet werden, sind nicht dem Arbeitsentgelt zuzurechnen. Dabei bleibt ein Betrag bis 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze zur Rentenversicherung West (2018: 3.120 Euro pro Jahr) sozialabgabenfrei. Der Wert von 600 Euro ist damit unschädlich für Ihren Minijob.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  25. Hallo zusammen,
    ich arbeite für nur 2 Monate „begrenzt“ als Minijobber bei einem einzelnen Arbeitgeber.

    Erste Frage: Darf ich nur max. 450 Euro in jedem einzelnen Monat verdienen oder 2 x 450 = 900 Euro in beiden Monaten zusammen?
    Beispiel: Im März 300 Euro und im April 600 Euro

    Zweite Frage: Spielt die Anzahl der Tage des Monats eine Rolle, z.B. der März hat 31 Tage, daraus Folgt, dass ich 450 EUR / 30 Tage = 15 EUR pro Tag x 31 Tage = 465 EUR im März 2018 verdienen darf?

    VG Marius

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    • Hallo Marius,

      bei einem 450-Euro-Minijob können Sie als Minijobber durchschnittliche monatlich bis zu 450 Euro verdienen. Das Arbeitsentgelt darf somit monatlich schwanken. Bei einen Beschäftigungszeitraum von zwei Monaten ist ein maximaler Verdienst von 900 Euro möglich.

      Die Anzahl der Tage im Monat spielen nur bei Minijobs eine Rolle, die auf weniger als einen Monat befristet sind. In diesem Fall muss ein anteiliger Monatswert berechnet werden.

      Die Formel lautet wie folgt: 450 Euro x Kalendertage / 30.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Hallo Topolino,

      wir empfehlen Ihnen dies in Ihrem Arbeitsvertrag zu prüfen. Dort ist üblicherweise der Zeitpunkt der Lohnzahlung festgelegt. Gibt es keine Regelungen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arbeitgeber. Darüber hinaus können Sie sich beim Bürgertelefon Arbeitsrecht informieren. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Der Arbeitsvertrag gibt hier nichts her. Laut Arbeitgeber wird der Lohn nachschüssig bezahlt. Bei den anderen Minijobs, die ich mal hatte, wurde der Lohn immer pünktlich zum Monatsende gezahlt.

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        • Hallo Topolino,

          wir stellen Ihnen hier einen kurzen Überblick zur Fälligkeit der Arbeitsvergütung zur Verfügung.

          Mit dem § 614 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) sieht das Gesetz eine Regelung zur Fälligkeit des Arbeitsentgelts vor. Danach ist der Arbeitnehmer vorleistungspflichtig. Er muss also zunächst arbeiten, dann folgt die Vergütung seiner Tätigkeit. Ist die Vergütung nach Zeitabschnitten bemessen, so ist sie nach dem Ablauf der einzelnen Zeitabschnitte zu entrichten. Dies bedeutet, wenn sie nach Monaten vereinbart ist, muss der Arbeitgeber nach Ablauf des Monats zahlen. Grundsätzlich ist das Gehalt damit am ersten Tag des folgenden Monats fällig.

          In der Praxis hat jedoch der § 614 BGB eine geringe Bedeutung, da es zahlreiche Sonderregelungen gibt. In Arbeits-und Tarifverträgen oder Betriebsvereinbarungen finden sich daher meist andere Regelungen zur Fälligkeit. Üblich sind heute Vereinbarungen über monatliche Zahlungen mit schriftlicher Abrechnung und Zahlungen zum Monatsende beziehungsweise bis zum 15. Kalendertag des folgenden Monats in bargeldloser Form.

          Erfolgt die Vergütung über den 15. des Folgemonats hinaus empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon zum Arbeitsrecht.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  26. Guten Tag,

    ich übe auch mehrere Minijobs aus. Die monatliche Arbeitszeit sowie das monatliche Entgelt sind nicht festgeschrieben, also variabel in Abhängigkeit zu meiner Bereitschaft im Minijobs arbeiten zu können. Demnach verdiene ich teils ~300€, teils aber auch ~600€/Monat. Es ist also total unterschiedlich. Ist dies völlig unerheblich und wirklich nur wichtig auf das Jahr gesehen nicht über 5400€ zu kommen?

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    • Hallo Gregor,
      ein schwankendes Entgelt (mal über mal unter 450 Euro in Summe im Monat), ist unschädlich für die Minijobs, so lange die Verdienstgrenze von 5.400 Euro im Jahr nicht überschritten wird.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  27. Mein Arbeitgeber zahlt für mich in eine betriebliche Zusatzversorgungskasse ein, ca. 20 Euro monatlich. Soweit ich das verstehe wird dieser Betrag pauschal versteuert und ist im SV-Brutto enthalten. Wird das auf die Verdienstgrenze angerechnet, so dass ich nicht über 430,- Euro kommen sollte?

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    • Hallo Stefan,

      Entgeltbestandteile, die für Entgeltumwandlung zugunsten einer betrieblichen Altersversorgung verwendet werden (in Ihrem Fall 20,00 Euro), sind nicht dem Arbeitsentgelt zuzurechnen, soweit sie vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der allgemeinen Rentenversicherung nicht überschreiten (2018 – West – = 260,00 Euro). Das heißt, dass die 20,00 Euro von Ihrem Arbeitsentgelt in Höhe von 450,00 Euro abgezogen werden und an die Zusatzversorgungskasse fließen. Das zu versteuernde und zu verbeitragende Arbeitsentgelt mindert sich somit auf 430,00 Euro. Die Steuern und Beiträge sind bei einer geringfügig entlohnten Beschäftigung alleine vom Arbeitgeber zu tragen, sofern sich der Arbeitnehmer von der Rentenversicherungspflicht nach § 6 Absatz 1b SGB VI befreien lässt. Die Steuerfreiheit ist jedoch ausgeschlossen, wenn der Arbeitnehmer verlangt, dass die Voraussetzungen zur Riesterförderung erfüllt werden.

      Freudliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  28. Einen Guten Tag an das Team der Minijobzentrale,
    ich befinde mich in der Regelaltersrente (Geb.-Jahr 1951) und arbeite bei meinen
    bisherigen Arbeitsgeber weiterhin im Minjob für monatlich 450,00 €.
    Bei einer betrieblichen Veranstaltung hatte ich jetzt eine Auszeichnung für meine
    langjährige Betriebszugehörigkeit in Form einer Ehrennadel erhalten, die mit
    einem Betrag von 250,00 € verbunden ist. Zählt dieser Betrag mit zum Arbeitslohn,
    damit würde ich dann über den zulässigen Jahresbetrag von 5400,00 € kommen.
    Oder hat diese Einmahlzahlung keinen Einfluss auf den möglich jährlichen
    Höchstbetrag von 5400,00 € und damit auf den Minijob.
    Ich danke für die Beantwortung und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

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    • Hallo Karl,

      bei Ihrer Auszeichnung für Ihre langjährige Betriebszugehörigkeit handelt es sich um eine Jubiläumszuwendung, die als beitragspflichtiges einmalig gezahltes Arbeitsentgelt zu werten ist.

      Da eine Jubiläumszuwendung nicht jährlich zu erwarten ist, bleibt diese bei der Ermittlung des regelmäßigen Arbeitsentgelts grundsätzlich unberücksichtigt. Somit können Sie die zulässige jährliche Jahresverdienstgrenze von 5.400 € durch die Einmalzahlung überschreiten.
      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  29. Hallo! ich habe eine folgende Frage: Ein Minijobber ist krank, bekommt in der Zeit weiterhin seinen Lohn, ist klar. Seine Arbeit bleibt aber liegen, da kein anderer sie übernehmen kann. Im nächsten Monat, muss die Arbeit vorm Vormonat mit erledigt werden, dadurch fallen mehr Stunden an und somit kommt der AN über 450,00. Und aufgrund der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, unter Umständen auch über die Jahresgrenze. Der AN übernimmt quasi die Krankheitsvertretung von sich selbst. Geht es? ist ja auch ein unvorhersehbares Ereignis gewesen, nur dass statt eines anderen er selber seine Krankenvertretung übernimmt.

    Bitte um Rückmeldung.

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    • Hallo Michele,

      ein nur gelegentliches und nicht vorhersehbares Überschreiten der Entgeltgrenze führt nicht zur Beendigung der geringfügig entlohnten Beschäftigung (450-Euro-Minijob).
      Ein klassisches Ereignis wäre hier z.B. der erhöhte Arbeitseinsatz eines Minijobbers aufgrund der Erkrankung eines anderen Arbeitnehmers.
      Da es sich nicht um einen anderen Arbeitnehmer handelt, liegt diese Voraussetzung nicht vor.
      Bei einem 450-Euro-Minijob kann Ihr Minijobber regelmäßig monatlich bis zu 450 Euro verdienen. Arbeitet er ein Jahr lang durchgehend, sind das höchstens 5.400 Euro. Überschreitet Ihr Arbeitnehmer diese Verdienstgrenze, hat er keinen Minijob, sondern ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  30. Hallo ich habe ein nicht vertragliches weihnachtgeld von 220 euro erhalten und dadurch 5600 euro im jahr verdient.was pasiert jetzt ist das unschädlich oder was passiert jetzt?

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    • Hallo,

      Einmalige Einnahmen, deren Gewährung mit hinreichender Sicherheit (zum Beispiel aufgrund eines für allgemeinverbindlich erklärten Tarifvertrags oder aufgrund Gewohnheitsrechts wegen betrieblicher Übung) mindestens einmal jährlich zu erwarten ist, sind bei der Ermittlung des regelmäßigen Arbeitsentgelts zu berücksichtigen. Dazu zählt zum Beispiel die Zahlung eines Weihnachtsgelds ohne Bezug auf das Geschäftsergebnis.

      Einmalige Einnahmen, deren Zahlung dem Grunde und der Höhe nach vom Geschäftsergebnis oder einer individuellen Arbeitsleistung des Vorjahres abhängig ist, bleiben bei der Ermittlung des regelmäßigen Arbeitsentgelts grundsätzlich unberücksichtigt. Diese sind dem Grunde nach als gelegentliches und unvorhersehbares Überschreiten der Entgeltgrenze zu werten und führen nicht zur Sozialversicherungspflicht. Dazu zählt zum Beispiel ein Weihnachtsgeld mit Bezug auf das Geschäftsergebnis.

      Wir gehen davon aus, dass es sich in Ihrem Fall, um ein Weihnachtsgeld mit Bezug auf das Geschäftsergebnis handelt. Somit ist diese Zahlung für die Prüfung der Arbeitsentgeltgrenze im Minijob unschädlich.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  31. Hallo,
    wie verhält es sich wenn eine Arbeitnehmer zu seinen 450€ jeden monat eine steeuer- und sozial-freie sachzuwendung von 40€ zusätzlich erhält?
    Ist das erlaubt bei einem Mini-Job? denn so hat der AN monatlich 490€ netto

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    • Hallo Cuk,

      grundsätzlich kann der Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber Sachzuwendungen bis zu einem Wert von 44 Euro im Monat erhalten. Sachzuwendungen sind bis zum Wert von 44 Euro im Monat steuerfrei und somit auch sozialversicherungsfrei. Sie werden bei der Ermittlung des regelmäßigen Verdienstes für einen Minijob nicht mit gerechnet.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Hallo liebes Team! Aber sobald diese Sachzuwendung einem bestimmten Entgeltabrechnungsmonat zugeordnet werden kann, ist es doch wieder normales Entgelt, oder? D.h. ja eigentlich, wenn ich es jeden Monat bekomme, ist es doch dem jeweiligen Monat zuzurechnen und deshalb dann laufendes Entgelt, oder? Vielen Dank schon mal für Ihre Antwort

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        • Hallo Maxi,

          grundsätzlich haben Sie recht. Sachbezüge, die mit Bezug auf einen bestimmten Abrechnungsmonat gezahlt werden, gelten als laufendes Entgelt. Sie müssen dementsprechend auch beim Minijob berücksichtig werden. Übersteigt der Wert des Sachbezuges jedoch die Freigrenze von 44 Euro monatlich nicht, bleibt der Sachbezug generell steuerfrei und damit auch sozialversicherungsfrei. Ob er mit Bezug oder ohne Bezug auf einen bestimmten Entgeltabrechnungszeitraum gezahlt spielt keine Rolle.

          Mit freundlichen Grüßen

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  32. Hallo
    Ich arbeite als Reinigungskraft, 4 Stunden die Woche , verteilt auf 2 Tage.
    Ich würde gerne noch ein paar Stunden übernehmen, aber bin mir immer noch nicht sicher, wie viele Stunden ich genau darf.
    Wenn ich 10 Stunden arbeiten würde, käme ich auf 5356.- Euro im Jahr. Dies läge knapp unter der Jahresverdienstgrenze. Allerdings sind die Monate unterschiedlich lang. So würde ich 6 Monate unter 450.- Euro liegen und 6 Monate darüber.
    Dies wäre aber ja, vorhersehbar, also nicht erlaubt.
    Würde es bedeuten, ich dürfte 5400.- Euro verdienen, könnte es so aber gar nicht erreichen?
    Was ist den jetzt maßgebend, der Jahresverdienst oder der Monatsverdienst?

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  33. Ein AN bekommt monatlich schwankedes Entgelt, da Arbetiszeit nicht festgelegt, mit der Prognosse, dass Jahrsentgelt die 5400 Euro Grenze nicht übersteigt. Darf so ein Mitarbeiter unvorhersehbare Krankheitsvertretung eines anderen Minijobbers übernehmen? und damit über 5400 Euro Grenze liegen?

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    • Hallo Michele,

      bei Minijobs mit unvorhersehbar schwankendem Arbeitsentgelt, bei denen der Arbeitgeber bereits im Vorfeld im Rahmen seiner Jahresprognose unvorhersehbare Überschreitungen der monatlichen Entgeltgrenze von 450 Euro einkalkuliert hat, darf der Jahreswert von 5.400 Euro nicht überschritten werden.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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