Beschäftigungsverbot bei Schwangerschaft – Fortgezahlter Verdienst wird erstattet

Schwangere, die ihren 450-Euro-Minijob wegen eines Beschäftigungsverbots nicht ausüben dürfen, erhalten weiterhin ihren Verdienst. Dem Arbeitgeber werden die Kosten hierfür erstattet. Wir erklären Ihnen, wie das geht.

Was ist ein Beschäftigungsverbot?

Werdende Mütter dürfen nicht mehr beschäftigt werden, wenn für  die ausgeübte Beschäftigung ganz oder teilweise ein Beschäftigungsverbot vorliegt. Das Mutterschutzgesetz regelt nicht nur das allgemeine Verbot der Beschäftigung während der normalen Mutterschutzfristen sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Entbindung.

Generelle Beschäftigungsverbote werden im Mutterschutzgesetz genau aufgeführt. So dürfen werdende Mütter keine schweren körperlichen  Arbeiten ausüben oder Schadstoffen ausgesetzt werden. storch

Neben dem generellen Beschäftigungsverbot enthält das Mutterschutzgesetz auch ein individuelles Beschäftigungsverbot. Danach dürfen werdende Mütter nicht beschäftigt werden, sofern Leben oder Gesundheit von Mutter oder Kind bei Fortdauer der bisherigen Beschäftigung gefährdet ist. Voraussetzung für dieses individuelle Beschäftigungsverbot ist ein entsprechendes ärztliches Zeugnis.

Arbeitsunfähigkeit versus Beschäftigungsverbot

Die Minijobberin hat nur dann Anspruch auf den Mutterschutzlohn, wenn das Beschäftigungsverbot alleinige Ursache dafür ist, dass die Mitarbeiterin mit ihrer Arbeit aussetzt. Schreibt der Arzt die Minijobberin infolge einer Krankheit  arbeitsunfähig, hat die Mitarbeiterin zunächst für sechs Wochen einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung. Dies gilt selbst dann, wenn diese Arbeitsunfähigkeit schwangerschaftsbedingt ist.

Hinweis: Ist die werdende Mutter arbeitsunfähig krank, löst auch ein für denselben Zeitraum angeordnetes Beschäftigungsverbot keinen Anspruch auf Mutterschutzlohn aus.

Höhe des Verdienstes während des Beschäftigungsverbots

Setzt eine Frau wegen eines generellen oder individuellen Beschäftigungsverbots mit der Arbeit aus, hat sie keine finanziellen Nachteile. Sie behält ihren Durchschnittsverdienst, den sogenannten „Mutterschutzlohn“. Der Mutterschutzlohn wird bis zum Beginn der normalen Mutterschutzfrist gezahlt.

Der Mutterschutzlohn entspricht in der Regel wenigstens dem Durchschnittsverdienst der letzten 13 Wochen oder bei monatlicher Entlohnung der letzten 3 Monate vor Eintritt der Schwangerschaft.

Arbeitgeberversicherung Umlage 2 entlastet Arbeitgeber

Für den Ausgleich von Aufwendungen bei Mutterschaft zahlen Arbeitgeber die Umlage 2 in Höhe von 0,3 Prozent an die Minijob-Zentrale. Damit erwerben Sie einen Anspruch auf Erstattung Ihrer Aufwendungen bei Beschäftigungsverbot.

Umfang der Kostenerstattung für Arbeitgeberbeautiful woman with growing money (focus on face)

Die Arbeitgeberversicherung erstattet Arbeitgebern auf Antrag

  • 100 Prozent des fortgezahlten Verdienstes und
  • die darauf entfallenden Sozialversicherungsbeiträge (ohne Umlagen und Pauschsteuer).

So erreichen Sie die Arbeitgeberversicherung

Die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist die zuständige Ausgleichskasse für alle Minijobber, unabhängig davon, ob und bei welcher Krankenkasse die Minijobber versichert sind. Bei Rückfragen erreichen Sie das Service-Telefon der Arbeitgeberversicherung von montags bis donnerstags von 7 bis 16 Uhr und freitags von 7 bis 14 Uhr unter 0234 304 43990.

Wenn Sie an weiteren Informationen für schwangere Minijobberinnen interessiert sind, empfehlen wir Ihnen unsere Blogs Mutterschaftsgeld bei Minijobs und Minijob trotz Elternzeit – wie das geht.

66 Kommentare zu “Beschäftigungsverbot bei Schwangerschaft – Fortgezahlter Verdienst wird erstattet

  1. Hallo mein Arzt hat mir ein prophylaktisches Arbeitsverbot ausgestellt. Wird mein Gehalt an mich gezahlt oder werde ich nicht mehr von meinem Arbeitgeber erhalten?

    • Hallo Monika,

      durch die Schwangerschaft dürfen Ihnen keine finanziellen Nachteile entstehen – auch nicht im Minijob. Der Anspruch auf Mutterschutzlohn ist auch für Minijobberinnen im Mutterschutzgesetz geregelt.

      Wurde ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen, erhalten Sie als Arbeitnehmerin Ihren Verdienst bis zum Beginn der Schutzfrist als sogenannten Mutterschutzlohn weitergezahlt. Der Arbeitgeber ist zur Zahlung des Mutterschutzlohnes gesetzlich verpflichtet. Den Mutterschutzlohn ermittelt Ihr Arbeitgeber aus dem durchschnittlichen Arbeitsentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor dem Eintritt der Schwangerschaft.

      Die Arbeitgeberversicherung erstattet Ihrem Arbeitgeber den Mutterschutzlohn auf Antrag zu 100 Prozent – zuzüglich der darauf anfallenden pauschalen Beiträge zur Sozialversicherung.

      Bei Fragen zur Berechnung des Mutterschutzlohnes bzw. der Antragsstellung der Erstattung unterstützt die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft Ihren Arbeitgeber gerne. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  2. Hallo Minijob-Zentrale,

    Ich bin in der 18. SSW und mein AG hat mir seit Beginn der Schwangerschaft einen Beschäftigungsverbot erteilt (arbeite in der außerklinischen Intensivpflege, da ist ein Beschäftigungsverbot bei einer Schwangerschaft üblich). Mein AG besitzt 2 Pflegedienste, bei dem einen PD war ich Vollzeit und bei dem 2. Auf 450€ eingestellt. Nach langem Diskutieren und viel Stress zahlt mir mein AG das was mir zusteht (Durchschnittsgehalt inkl. Zuschläge und die 450 € aus dem Nebenjob). Da in der Pflege Überstunden zum Alltag gehören, haben sich einige Überstd. sowohl Vollzeitjob als auch beim Nebenjob. Die Überstd. aus dem Vollzeitjob lasse ich mir jeden Monat auszahlen, bis das Überstdundenkonto auf 0 ist. Beim Nebenjob allerdings weiß ich nicht weiter…die Verdienstgrenze beim Nebenjob werde ich in Dezember 2019 erreichen, so dass ich mir die Überstd. (ca. 32 Überstd., entsprechen ca. 450 Euro) nicht auszahlen lassen kann. Der Entbindungstermin ist für 20.04.2020 notiert, 6 Wochen vor dem ET tritt der Mutterschutz in Kraft… kann ich mir evtl. in diesen Zeitraum die Überstunden auszahlen lassen? Da ich ja theoretisch nur noch für Januar und Februar die 450 Euro erhalten würde. Oder kann ich mir auch die Überstunden in Februar auszahlen lassen unter dem Aspekt, dass did Überstd. versteuert werden? Wie hoch ist in dem Fall der Steuersatz?

    Für Ihre Hilfe bedanke ich mich im Voraus

    MfG

    M. C.

    • Guten Tag,

      aufgrund Ihrer Schilderung gehen wir davon aus, dass für Ihren Minijob eine Vereinbarung zur flexiblen Arbeitszeitregelung getroffen wurde. Der Arbeitnehmer erhält hierbei ein vertraglich vereinbartes gleichbleibendes Arbeitsentgelt, dem abhängig vom Stundenlohn eine bestimmte Soll-Arbeitszeit zugrunde liegt. Dabei muss die Verdienstgrenze von 5.400 Euro im Jahr berücksichtigt werden.

      Flexible Arbeitszeitregelungen müssen neben dem Aufbau von Zeitguthaben auch deren tatsächlichen Abbau ermöglichen. Der Abbau des Zeitguthabens kann sowohl durch bezahlten Freizeitausgleich als auch durch Bezahlung der Überstunden erfolgen. Arbeitet der Arbeitnehmer innerhalb der Jahresfrist mehr Stunden, als bei einem Verdienst von 5.400 Euro möglich ist, beendet dies den Minijob.

      Im Einzelfall darf es auch zu Überschreitungen der Arbeitszeit und damit des zulässigen Gesamtentgelts von 5.400 Euro pro Jahr kommen. Voraussetzung ist aber, dass das Überschreiten gelegentlich (maximal dreimal pro Zeitjahr) und nicht vorhersehbar ist.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  3. Hallo Minijob-Zentrale.
    Meine Frau ist in der 18. SSW und im Minijob, bekommt monatlich 430 Euro überwiesen. Sie ist jetzt die 7. Woche krank (auf Grund eines Gebärmutterhämatoms!) geschrieben und bekäme demnach auch keinen Lohn mehr. Ihre jetzige Frauenärztin will auch partout kein Berufsverbot erteilen. Meine Frau liegt seit gut 8 Wochen nur auf der Couch!!! Sie wird nun zeitnah die Frauenärztin wechseln, die schon signalisiert hat, dass hier ein Berufsverbot kaum umgänglich sein muss. Unverschämtheit der jetzigen Frauenärztin!!!
    Wahrscheinlich bekommt sie diesen Monat noch das Beschäftigungsverbot von der neuen Ärztin erteilt, was ja heißen würde, dass der AG den Lohn bis zum Beginn des Mutterschutzgeldes weiter bezahlt würde. Beim Mutterschutzgeld sieht es da anders aus, sie bekäme nur einmalig 210 Euro ausgezahlt.
    Wenn meine Frau jetzt eine oder zwei Wochen vor dem Mutterschutz Ihren Vertrag auf einen Midijob (475,-) ändern würde, würde Sie dann die 13 Euro pro Tag an Mutterschutzgeld bekommen oder auch nur 210 Euro?

    Oder wenn wie würde das auswirken, wenn Sie jetzt auf einen Midijob (475,-) springen könnte und dann ein Berufsverbot bekäme bzw. weiter krank geschrieben wäre? Ist da ein Wechsel in den Augen der Krankenkasse so einfach möglich?

    Man glaubt es ja kaum, aber würde meine Frau in der jetzigen Situation bis zum Beginn des Mutterschutzgeldes krank geschrieben werden, dann würde sie bis zum Ende des Mutterschutzgeldes nur einmalig 210 Euro bekommen??? Ist das gerecht?

    Wie kann man hier am besten handeln, so dass man am meisten Geld herausschlagen kann ohne den AG zu verärgern und ihn finanziell zu schröpfen?
    Ich bitte um kurzfristige Hilfe und Info.

    Vielen Dank!!! :)

    • Hallo,

      schade, dass Sie die schöne Zeit der Schwangerschaft nicht einfach unbeschwert verbringen können.

      Über das Vorliegen eines Beschäftigungsverbots oder einer Arbeitsunfähigkeit entscheidet immer der behandelnde Arzt. Wenn Ihre Frau ein Beschäftigungsverbot erhält, bekommt Sie als Mutterschutzlohn das durchschnittliche Arbeitsentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor dem Eintritt der Schwangerschaft.

      Den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld leistet der Arbeitgeber Ihrer Frau in den Mutterschutzfristen vor und nach der Geburt und für den Entbindungstag.
      Der Zuschuss wird in Höhe der Differenz zwischen 13 Euro Mutterschaftsgeld und dem kalendertäglichen Nettoentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor Beginn der Mutterschutzfrist gezahlt. Ausgehend von einem monatlichen Verdienst von 430,00 Euro im Minijob, muss der Arbeitgeber 1,33 Euro pro Kalendertag als Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zahlen.

      Kommt tatsächlich ein Midijob zustande, informieren Sie sich bitte vorab über alle Auswirkungen bei der Krankenkasse Ihrer Frau.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

    • Hallo,

      schade, dass Sie die schöne Zeit der Schwangerschaft nicht einfach unbeschwert verbringen können.

      Über das Vorliegen eines Beschäftigungsverbots oder einer Arbeitsunfähigkeit entscheidet immer der behandelnde Arzt. Wenn Ihre Frau ein Beschäftigungsverbot erhält, bekommt Sie als Mutterschutzlohn das durchschnittliche Arbeitsentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor dem Eintritt der Schwangerschaft.

      Den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld leistet der Arbeitgeber Ihrer Frau in den Mutterschutzfristen vor und nach der Geburt und für den Entbindungstag. Der Zuschuss wird in Höhe der Differenz zwischen 13 Euro Mutterschaftsgeld und dem kalendertäglichen Nettoentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor Beginn der Mutterschutzfrist gezahlt. Ausgehend von einem monatlichen Verdienst von 430,00 Euro im Minijob, muss der Arbeitgeber 1,33 Euro pro Kalendertag als Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zahlen.

      Kommt tatsächlich ein Midijob zustande, informieren Sie sich bitte vorab über alle Auswirkungen bei der Krankenkasse Ihrer Frau.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  4. Guten Tag,
    ich bin seit einiger Zeit auf 450 EUR Basis angestellt. Mein Arbeitsvertrag läuft auf 10 Stunden im Monat. Ich arbeite aber jeden Monat sehr viel mehr, sodass mir mindestens 400 EUR ausgezahlt werden. (Alles über den 10 Stunden wird als Überstunden behandelt…)
    Wenn ich nun schwanger werden würde und nicht mehr arbeiten könnte, würden dann die 10 Stunden angenommen oder der Schnitt meines wirklich verdienten?

    Vielen Dank!
    Freundliche Grüße
    Kira

    • Hallo Kira,

      Frauen, die in Teilzeit beschäftigt sind, werden wie Vollbeschäftigte umfassend durch das Mutterschutzgesetz geschützt. Das gilt selbstverständlich auch für Frauen, die in einem Minijob arbeiten. Der Mutterschutz beginnt, sobald Sie schwanger sind.

      Mutterschutzbedingte Arbeitsunterbrechungen ergeben sich, wenn Ihnen Ihr Arzt ein individuelles Beschäftigungsverbot ausspricht und Ihr Arbeitgeber Sie nicht weiter beschäftigen darf. Lohneinbußen müssen Sie in diesem Fall nicht befürchten. Sie haben Anspruch auf Lohnfortzahlung (Mutterschutzlohn). Als Mutterschutzlohn wird in der Regel das durchschnittliche Arbeitsentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor dem Eintritt der Schwangerschaft gezahlt.

      Übrigens – Im Fall von Beschäftigungsverboten nach dem Mutterschutzgesetz bekommt Ihr Arbeitgeber durch das Umlageverfahren U2 den fortgezahlten Lohn zu 100 Prozent erstattet!

      Bei Fragen zur Berechnung unterstützt die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft Ihren Arbeitgeber gerne. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  5. Hallo und Guten Abend,

    Meine Mitarbeiterin hat bei einem anderen AG einen Vollzeit Job mit 40 Stunden pro Woche = 8 pro Tag und bei uns einen Mini Job, der bisher an zwei Tagen mit jeweils 4 Stunden ausgeführt wurde. Nach der Mitteilung der Schwangerschaft darf Sie nur noch 8,5 täglich Stunden arbeiten.
    Wie verhalte ich mich nun als der Mini Job Arbeitgeber?

    Vielen Dank

    • Hallo,

      Ihre Frage ist für uns nicht ganz einfach zu beantworten.

      Es ist richtig, dass eine schwangere Frau nicht mehr als 8,5 Stunden täglich arbeiten darf. In der Doppelwoche darf die Arbeitszeit 90 Stunden nicht überschreiten. Bei mehreren Arbeitgebern sind die Arbeitszeiten zusammenzurechnen. Ist die tägliche Arbeitszeit beendet, muss eine ununterbrochene Ruhezeit von elf Stunden gewährt werden.

      Wir kennen die genauen Arbeitszeiten Ihrer Mitarbeiterin nicht. Sprechen Sie doch erst einmal mit ihr, wie sie sich die zukünftige Arbeitszeit bei Ihnen und dem anderen Arbeitgeber vorstellt.

      Für die Arbeitszeit, die Ihre Mitarbeiterin nicht arbeiten darf, erhält sie ein betriebliches Beschäftigungsverbot. Das Mutterschutzgesetz sieht nicht vor, welcher Arbeitgeber dieses Beschäftigungsverbot ausstellt. In dieser Zeit erhält sie ihren Lohn als sogenannten Mutterschutzlohn weiter. Dieser Mutterschutzlohn wird von der zuständigen Umlagekasse erstattet. Mehr zum Beschäftigungsverbot und zur Erstattung erfahren Sie auf der Website der Arbeitgeberversicherung unter folgendem Link: https://t1p.de/KBS-U2-Erstattung-beim-Mutterschutzlohn

      Weitere Fragen zu Unklarheiten im Hinblick auf Gesundheits- und Kündigungsschutz beantworten Ihnen die zuständigen Mutterschutz-Aufsichtsbehörden. Ihre zuständige Aufsichtsbehörde finden Sie unter folgendem Link:
      https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/familie/familienleistungen/mutterschaftsleistungen/aufsichtsbehoerden-fuer-den-mutterschutz-und-kuendigungsschutz/aufsichtsbehoerden-fuer-mutterschutz-und-kuendigungsschutz–informationen-der-laender/73648

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  6. Hallo, ich bin in Schwanger und habe ein ärztliches Beschäftigungsverbot. Ich habe sowohl eine Anstellung Teilzeit in Elternzeit sowie eine 450-Euro-Anstellung. Kann ich das Beschäftigungsverbot bei beiden Arbeitgebern einreichen und können diese meinen Lohn von Dritten erstattet bekommen? Danke

    • Guten Tag,

      durch die Schwangerschaft dürfen Ihnen keine finanziellen Nachteile entstehen – auch nicht im Minijob. Für die Zeit des Beschäftigungsverbotes zahlen Ihnen Ihr Hauptarbeitgeber sowie auch der Arbeitgeber im Minijob Ihren Verdienst weiter (Mutterschutzlohn).

      Im Fall von Beschäftigungsverboten nach dem Mutterschutzgesetz bekommen Ihre Arbeitgeber durch das Umlageverfahren U2 den fortgezahlten Lohn zu 100 Prozent erstattet!

      Bei Fragen zur Berechnung im 450-Euro-Minijob unterstützt die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft Ihren Arbeitgeber gerne. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter der Rufnummer 0234 304-43990 erreichbar.

      Für den weiteren Verlauf der Schwangerschaft wünschen wir Ihnen alles Gute.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  7. Hallo. Ich möchte ein bischen hilfe bitten.
    Ich bin schwanger, (4monat)aber ich kann nicht mit meine Arbeitgeber sprechen.
    Meine Ärztin hat mir bis 4 Woche eine Bescheftigungsverbot geschriben. Und dann ich habe meine Arbeitsgeber gefragt wie geht es weiter. Sie hat mir gesagt, ob meine Ärztin soll ein Generallesbescheftigungsverbot schreiben. Meine Ärztin sagt das geht nicht. Und jetzt habe ich ein Brief von meine Arbeitgeber bekommen, ob sie kann mich Kündigen wenn, ich kann nicht prüfen warum arbeite ich nicht.
    Ich habe eine Minijob. Jetzt ich weiß nicht was kann ich machen.?

    • Hallo Yvette,

      das betriebliche / generelle Beschäftigungsverbot wird von Ihrem Arbeitgeber ausgestellt. Ein ärztliches / individuelles Beschäftigungsverbot wird ausgestellt, wenn Ihre Ärztin bzw. Ihr Arzt Ihre Gesundheit oder die Ihres Kindes aufgrund Ihres individuellen Gesundheitszustandes bei einer Weiterbeschäftigung als gefährdet einstuft. Das ärztliche Attest sollte möglichst genaue und allgemein verständliche Angaben enthalten, insbesondere auch darüber, ob leichtere Arbeiten oder verkürzte Arbeitszeiten zulässig bleiben. Es sollte so formuliert werden, dass die Art und Weise und der Umfang der Gefährdung für Sie und Ihr Kind bei der Fortdauer der Beschäftigung für Ihren Arbeitgeber erkennbar sind. Gründe und medizinische Diagnosen gehören nicht in dieses Attest.

      Somit kann das von Ihrem Arbeitgeber gewünschte generelle Beschäftigungsverbot nur durch diesen erfolgen.

      Vom Beginn der Schwangerschaft an bis zum Ablauf von vier Monaten nach der Entbindung ist die Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch das Unternehmen bis auf wenige Ausnahmen unzulässig.

      Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
      Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  8. Hallo,ich habe eine Frage: Ich bin Minijobber und verdiene knapp 380€ im Monat. Ich bin in der 15.ssw und aktuell 2 Wochen krank geschrieben, da die Gefahr besteht, das Baby sonst zu verlieren. Es kann sein, dass ich ein Beschäftigungsverbot bekomme, wenn sich die Beschwerden nicht bessern. Würde ich dann meinen Lohn von knapp 380€ trotzdem weiter bekommen vom Arbeitgeber?

    • Hallo,

      unsere herzlichen Glückwünsche zur Ihrer Schwangerschaft.

      Durch die Schwangerschaft dürfen Ihnen keine finanziellen Nachteile entstehen – auch nicht im Minijob.

      Für die Zeit des Beschäftigungsverbotes zahlt Ihr Arbeitgeber Ihren Verdienst weiter (Mutterschutzlohn), unabhängig davon, wann Sie Ihre Beschäftigung aufgenommen haben. Als Mutterschutzlohn wird das durchschnittliche Arbeitsentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor dem Eintritt der Schwangerschaft gezahlt. Dauert das Beschäftigungsverhältnis kürzer an als drei Monate, ist der Berechnung der tatsächliche Zeitraum des Beschäftigungsverhältnisses zugrunde zu legen.

      Übrigens – Im Fall von Beschäftigungsverboten nach dem Mutterschutzgesetz bekommt Ihr Arbeitgeber durch das Umlageverfahren U2 den fortgezahlten Lohn zu 100 Prozent erstattet!
      Bei Fragen zur Berechnung unterstützt die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft-Bahn-See Ihren Arbeitgeber gerne. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft-Bahn-See ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  9. Pingback: Sonntags-, Feiertags- und Nachtzuschläge – wenn Minijobber aufgrund von Krankheit oder Mutterschutz ausfallen | Die Minijob-Zentrale

  10. Hallo, ich habe zwei Fragen.
    1.Frage: Während der Mutterschutzfrist 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt bekomme ich als Minijobberin 210€ einmalig gezahlt, da ich im Monat 370€ verdiene. Wird mir mein normaler Gehalt vom Arbeitgeber denn gleichzeitig weiter gezahlt oder muss ich in den 14 Wochen mit 210€ auskommen?
    2.Frage: ich beabsichtige nach der Geburt und während der Elternzeit (ab dem 3.Monat) weiterhin als Minijobberin arbeiten zu gehen. Nach meiner Berechnung müsste ich ca 98% von meinem Netto-Einkommen als Basiselterngeld bekommen und wenn ich dann noch weiterhin arbeiten gehe, kriege ich dann die 370€ noch dazu oder wird mir da noch was abgezogen?

    Die Online-Rechner zeigen mir an, dass ich nur 300€ Basiselterngeld kriegen kann. Bei einer Weiterbeschäftigung in der Elternzeit würde ich auf 670€ kommen.. ist mein Ansatz so richtig?

    Danke im Voraus für eure Antworten!

    • Hallo,

      während der Mutterschutzfrist besteht seitens Ihres Arbeitgebers keine Verpflichtung zur Zahlung des Zuschusses zum Mutterschaftsgeld, da Ihr Verdienst monatlich unter 390 Euro liegt. Aufgrund Ihres Verdienstes von 370 Euro, haben Sie grundsätzlich einen Anspruch auf die Einmalzahlung in Höhe von 210 Euro durch das Bundesversicherungsamt in Bonn.

      Inwiefern eine Anrechnung des Verdienstes aus einem 450-Euro-Minijob auf das Elterngeld stattfindet, erfragen Sie bitte bei Ihrer zuständigen Elterngeldstelle.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  11. Schönen Guten Tag. Ich bin aktuell in der 23. Woche schwanger. Ich arbeite zur Zeit in einem sozialversicherungspflichtigen Job 20h Stunden die Woche und habe zusätzlich noch einen 450 Euro Job.
    Meine Frage: Wenn ich nur noch die 4 Stunden am Tag arbeiten gehen kann (1. Job) und somit ein BV für den 450 Euro Job bekommen, erhalte ich trotzdem weiterhin die 450 Euro bis zum Mutterschutz?
    Vielen Dank im Voraus.

    • Hallo,

      unseren herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft.

      Ihr Arbeitgeber zahlt Ihnen im Beschäftigungsverbot den Lohn bis zum Beginn der Schutzfrist als sogenannten Mutterschutzlohn weiter. Der Mutterschutzlohn wird aus dem durchschnittlichen Arbeitsentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor dem Eintritt der Schwangerschaft ermittelt.

      Übrigens – Im Fall von Beschäftigungsverboten nach dem Mutterschutzgesetz bekommt Ihr Arbeitgeber durch das Umlageverfahren U2 den fortgezahlten Lohn zu 100 Prozent erstattet!

      Bei Fragen zur Berechnung unterstützt die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft-Bahn-See Ihren Arbeitgeber gerne. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft-Bahn-See ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  12. Hallo,
    ich habe eine Frage, ich befinde mich zur Zeit in der 8. Ssw, mein Gynäkologen möchte mich eventuell freistellen, ich habe mein Mini Job im März begonnen, so wie ich verstanden habe wird die Lohnfortzahlung 13 Woche oder 3 Monate vor Beginn der Schwangerschaft berechnet, dementsprechend hatte ich zu der Zeit noch gar kein Mini Job.
    Wir wird es in meinem Fall berechnet? Bekomme ich dann überhaupt keine Lohnfortzahlung für den Mini Job (ich habe noch ein Hauptjob)? Oder gibt es Ausnahmen und wie sehen diese aus?

    • Hallo Annette,

      unsere herzlichen Glückwünsche zur Schwangerschaft.

      Frauen, die in Teilzeit beschäftigt sind, werden wie Vollbeschäftigte umfassend durch das Mutterschutzgesetz geschützt. Das gilt selbstverständlich auch für Frauen, die in einem Minijob arbeiten. Der Mutterschutz beginnt, sobald Sie schwanger sind.
      Mutterschutzbedingte Arbeitsunterbrechungen ergeben sich, wenn Ihnen Ihr Arzt ein individuelles Beschäftigungsverbot ausspricht und Ihr Arbeitgeber Sie nicht weiter beschäftigen darf.

      Lohneinbußen müssen Sie in diesem Fall nicht befürchten. Sie haben Anspruch auf Lohnfortzahlung (Mutterschutzlohn). Als Mutterschutzlohn wird in der Regel das durchschnittliche Arbeitsentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor dem Eintritt der Schwangerschaft gezahlt.

      Ist das nicht möglich, ist der Berechnung der tatsächliche Zeitraum des Beschäftigungsverhältnisses zugrunde zu legen.
      Übrigens – Im Fall von Beschäftigungsverboten nach dem Mutterschutzgesetz bekommt Ihr Arbeitgeber durch das Umlageverfahren U2 den fortgezahlten Lohn zu 100 % erstattet!
      Bei Fragen zur Berechnung unterstützt die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft Ihren Arbeitgeber gerne. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  13. Hallo, meine Frau gefindet sich z.Z noch in 3jähriger Elternzeit, welche aber demnächst endet. So dass Sie ab Mitte Juni wieder auf 450€ Basis mit dem Arbeiten beginnen würde. Nun hat sich aber inzwischen wieder erneut eine Schwangerschaft ergeben:-) und da die letzte Schwangerschaft bereits eine Risikoschwangerschaft war, besteht diesmal die Wahrscheinlich eines indiv. Beschäftigungsverbotes.

    Nun würde mich interessieren, wie da die Berechnung des Verdienstausfalles wäre? Da sie ja die letzten 3 Jahre in Elternzeit war und in dieser erneut schwanger
    wurde. Es wären noch Überstunden vorhanden, so das man, evtl. direkt nach dem Ende der aktuellen Elternzeit, ein paar Tage gearbeitet hätte, bevor es zu dem Beschäftigungsverbot kommen würde.

    • Hallo Marcel,

      schön, dass Sie wieder Papa werden.

      Erhält Ihre Frau ein Beschäftigungsverbot für die erneute Schwangerschaft, wird der Mutterschutzlohn regelmäßig aus dem Einkommen vor der Elternzeit berechnet. Hat dann der Arbeitgeber Fragen zur Berechnung des Mutterschutzlohns, kann er sich gerne an das Service-Team der Arbeitgeberversicherung wenden. Dieses erreicht er montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter den Nummer 0234 304-43990.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  14. Seit November 2018 arbeite ich auf 450 Euro Basis. Nun bin ich mittlerweile in der 21 ssw. und aus gesundheitlichen Gründen will mein Frauenarzt jetzt ein individuelles Beschäftigungsverbot ausstellen. Wie ist das jetz mit der Lohnfortzahlung.? Habe ja nur 1 Monat gearbeitet, bevor ich erfahren habe das ich schwanger bin.

    • Hallo Monika,

      unsere herzlichen Glückwünsche zur Schwangerschaft.

      Frauen, die in Teilzeit beschäftigt sind, werden wie Vollbeschäftigte umfassend durch das Mutterschutzgesetz geschützt. Das gilt selbstverständlich auch für Frauen, die in einem Minijob arbeiten. Der Mutterschutz beginnt, sobald Sie schwanger sind.

      Mutterschutzbedingte Arbeitsunterbrechungen ergeben sich, wenn Ihnen Ihr Arzt ein individuelles Beschäftigungsverbot ausspricht und Ihr Arbeitgeber Sie nicht weiter beschäftigen darf. Lohneinbußen müssen Sie in diesem Fall nicht befürchten. Sie haben Anspruch auf Lohnfortzahlung (Mutterschutzlohn).

      Als Mutterschutzlohn wird in der Regel das durchschnittliche Arbeitsentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor dem Eintritt der Schwangerschaft gezahlt. Ist das nicht möglich, ist der Berechnung der tatsächliche Zeitraum des Beschäftigungsverhältnisses zugrunde zu legen.

      Übrigens – Im Fall von Beschäftigungsverboten nach dem Mutterschutzgesetz bekommt Ihr Arbeitgeber durch das Umlageverfahren U2 den fortgezahlten Lohn zu 100 Prozent erstattet!
      Bei Fragen zur Berechnung unterstützt die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft Ihren Arbeitgeber gerne.

      Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

      • Hallo,
        vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich lese immer es werden die 3 Monate vor Schwangerschaftsbeginn als Berechnungsgrundlage genommen. Was bei mir ja gar nicht möglich ist. Das bedeutet dann für mich, wenn ich ab 14.4 ein individuelles Beschäftigungsverbot bekomme, ist der Berechnungszeitraum der 14.1. bis 14.3.19? .
        Vielen Dank und viele Grüße
        Monika

        • Hallo Monika,

          als Mutterschutzlohn wird in der Regel das durchschnittliche Arbeitsentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor dem Eintritt der Schwangerschaft gezahlt. Ist das nicht möglich, ist der Berechnung der tatsächliche Zeitraum des Beschäftigungsverhältnisses zugrunde zu legen.
          Übrigens – Im Fall von Beschäftigungsverboten nach dem Mutterschutzgesetz bekommt Ihr Arbeitgeber durch das Umlageverfahren U2 den fortgezahlten Lohn zu 100 Prozent erstattet!
          Bei Fragen zur Berechnung unterstützt die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft Ihren Arbeitgeber gerne. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  15. Sehr geehrte Damen und Herren,

    unsere Minijobberin ist schwanger. Sie hat ein Beschäftigungsverbot erhalten und ist Familienversichert. Sie hat bei uns in den letzten 3 Monaten durchschnittlich 263,33 € verdient. Ist es richtig das sie einen Antrag beim Bundesversicherungsamt auf Mutterschaftsgeld stellen muss. Erhält Sie dann 210 € Mutterschaftsgeld pro Monat und 53,33 € Zuschuss von uns? Und stimmt es, das wir diesen Zuschuss über die U2 Umlage zurück erhalten. Oder erhält sie bis zu beginn der normalen Schutzfrist von uns 263,33 € und wir können diese zurückfordern und erst ab beginn der Frist Mutterschaftsgeld?

    Vielen Dank für Ihre Hilfe

    • Hallo,

      Sie zahlen Ihrer Mitarbeiterin im Beschäftigungsverbot den Lohn bis zum Beginn der Schutzfristzeit als sogenannten Mutterschutzlohn weiter. Den Mutterschutzlohn ermitteln Sie aus dem durchschnittlichen Arbeitsentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor dem Eintritt der Schwangerschaft. Die Arbeitgeberversicherung erstattet Ihnen den Mutterschutzlohn auf Antrag zu 100 Prozent – zuzüglich der darauf entfallenden pauschalen Beiträge zur Sozialversicherung.

      Ein Zuschuss zum Mutterschaftsgeld kommt nur für die Zeit der Mutterschutzfristen (sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Entbindung) und für den Entbindungstag in Frage. Diesen Zuschuss zahlen Sie, wenn Ihre Mitarbeiterin in den letzten drei Monaten vor Beginn der Schutzfristzeit ein Nettoentgelt aus allen Beschäftigungen von mehr als 390,00 Euro monatlich erhält. Liegt der Verdienst darunter, zahlen Sie als Arbeitgeber keinen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld.

      Ihre familienversicherte Mitarbeiterin kann Mutterschaftsgeld beim Bundesversicherungsamt beantragen. Sie erhält höchstens 210 Euro Mutterschaftsgeld als Einmalzahlung für die gesamte Schutzfristzeit.

      Mehr zum Umlageverfahren U2 bei Mutterschaft erfahren Sie unter folgendem
      Link: https://t1p.de/KBS-Umlageverfahren-U2
      Oder rufen Sie einfach das Service-Team der Arbeitgeberversicherung an. Dieses erreichen Sie von montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  16. Hallo,

    ich hätte ein Frage bezüglich des Mutterschaftsgeldes…
    Es bestehen zwei Arbeitsverhältnisse das erste ist eine 100% Anstellung und das zweite ist eine 450 Euro Beschäftigung.
    Von dem ersten Arbeitgeber wird ein entsprechender Zuschuss zu dem Betrag von der Krankenkasse gezahlt (Betrag Krankenkasse 13 Euro). Der zweite Arbeitgeber bezahlt aber nur einen Zuschuss von 2 Euro für den 450 Euro Job was ja auch okay wäre wenn die 13 Euro von der Krankenkasse noch bezahlt würden…
    Muss die Krankenkasse in diesem Fall die 13 Euro zweimal Bezahlen?
    Oder wie ist in diesem Fall die Gesetzliche Regelung?

    Vielen Dank…

    Mit freundlichen Grüßen
    Stefan

    • Hallo Stefan,

      während der Schutzfristzeit erhält die Arbeitnehmerin von beiden Arbeitgebern einen anteiligen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld.

      Beide Arbeitgeber beteiligen sich an dem Zuschuss zum Mutterschaftsgeld in dem Verhältnis, in dem die Nettoarbeitsentgelte der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor Beginn der Schutzfristzeit aus den verschiedenen Arbeitsverhältnissen zueinander stehen.

      Gerne unterstützen unsere Mitarbeiter die Arbeitgeber bei der Berechnung. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

      Natürlich können alle Beteiligten unseren persönlicher Mutterschaftsrechner online nutzen: http://t1p.de/KBS-Mutterschaftsrechner

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  17. Hallo. Ich befinde mich noch in Elternzeit meines ersten Kindes und bin schwanger mit dem zweiten. (7Ssw) ich habe Anfang Dezember 2018 einen Minijob begonnen, bei dem ich aber in der Schwangerschaft nicht arbeiten darf also habe ich ein BV von denen bekommen. Das war am 10.01.19.

    Ich hatte einen befristeten Job für ein Jahr. Eigentlich sogar Probezeit für 6 Monate.

    Durch die SS können die mich ja nicht in der Probezeit kündigen. Bekomme ich denn jetzt trotzdem die 450€ durch mein BV jeden Monat, auch wenn ich nur 4 Wochen gearbeitet habe ?
    Im Dezember habe ich volle 450€ Verdient.

    • Hallo Melanie,

      durch die Schwangerschaft dürfen Ihnen keine finanziellen Nachteile entstehen – auch nicht im Minijob.
      Für die Zeit des Beschäftigungsverbotes zahlt Ihr Arbeitgeber Ihren Verdienst weiter (Mutterschutzlohn), unabhängig davon, wann Sie Ihre Beschäftigung aufgenommen haben. Als Mutterschutzlohn wird das durchschnittliche Arbeitsentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor dem Eintritt der Schwangerschaft gezahlt. Dauert das Beschäftigungsverhältnis kürzer an als drei Monate, ist der Berechnung der tatsächliche Zeitraum des Beschäftigungsverhältnisses zugrunde zu legen.
      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  18. Liebes Team der Mnijobzentrale,
    ich habe von meinem Frauenarzt ein Beschäftigungsverbot ausgestellt bekommen, weil ich in meinem sozialversicherungspflichtigen Teilzeitjob gemobbt und schikaniert werde. Der Stress hat mich sehr belastet. Um über die Runden zu kommen, war und bin ich auf einen weiteren Minijob angewiesen, der mir gute Arbeitsbedingungen bietet und den ich bis zum Mutterschutz ausüben möchte.
    Auf dem Beschäftigungsverbot wird nicht zwischen individuell und generell unterschieden. Sollte ich das konkretisieren lassen?
    Danke für eine Antwort.

    • Hallo,

      das betriebliche / generelle Beschäftigungsverbot wird von Ihrem Arbeitgeber ausgestellt.

      Ein ärztliches / individuelles Beschäftigungsverbot wird ausgestellt, wenn Ihre Ärztin oder Ihr Arzt Ihre Gesundheit oder die Ihres Kindes aufgrund Ihres individuellen Gesundheitszustandes bei einer Weiterbeschäftigung als gefährdet einstuft.
      Das ärztliche Attest sollte möglichst genaue und allgemein verständliche Angaben enthalten, insbesondere auch darüber, ob leichtere Arbeiten oder verkürzte Arbeitszeiten zulässig bleiben. Es sollte so formuliert werden, dass die Art und Weise und der Umfang der Gefährdung für Sie und Ihr Kind bei der Fortdauer der Beschäftigung für Ihren Arbeitgeber erkennbar sind. Gründe und medizinische Diagnosen gehören dabei nicht in dieses Attest.

      Weitere Fragen zum Mutterschutz beantworten Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Servicetelefon des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter Tel.: 030 20179130 (Montag bis Donnerstag 9:00 bis 18:00 Uhr) oder per E-Mail: info@bmfsfjservice.bund.de.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  19. Guten Tag, ich habe zwei Minijobs, bei einem verdiene ich c. a. 320 Euro, bei dem zweiten 80 Euro. Jetzt habe ich bei meinem ersten Job wegen der Schwangerschaft einen Beschäftigungsverbot von meinem AG bekommen. Er meinte auch, dass mir keine Lohnfortzahlung zusteht. Ich hätte gerne von Ihnen eine Antwort, um zu wissen, ob er recht hat oder ob ich weiterhin mein Gehalt bekommen sollte.

    • Hallo Nadja,

      erteilt der Arzt für Sie ein Beschäftigungsverbot, erhalten Sie auch im Minijob eine Lohnfortzahlung bis zum Beginn der gesetzlichen Mutterschutzfrist.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  20. Guten Tag,ich arbeite vollzeit und hab Mini Job,beider unbefristet,bin ich schwanger und Weiß ich werde Körperlich keine mehr ausüben,nur hab Angst,ich bekomme von Vollzeitstelle zwar bis Geburt volle Lohn,aber wie ist es mit Mini Job?bin auf 442€ angemeldet und zahle bis 17€ Rente Beitrag,und was ist nach dem Kind da ist,bekomme von Mini Job noch etwas?jetzt noch als beschäftigte mit 2 Job komme gerade noch auf die Runde,nach dem Kinds Geburt wird ehr noch weniger von Vollzeitjob,daher wehre mir sehr wichtig wenn auch etwas dazu bekommen werde?
    werde sehr dankbar wenn Sie mir antworten

    • Guten Tag Maya,

      in den letzten sechs Wochen vor bzw. acht Wochen nach der Entbindung (bei Normalgeburten) gilt auch im Minijob die gesetzliche Mutterschutzfrist. Während der Schutzfristzeit erhalten Sie von beiden Arbeitgebern einen anteiligen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld. Beide Arbeitgeber beteiligen sich an dem Zuschuss zum Mutterschaftsgeld in dem Verhältnis, in dem die Nettoarbeitsentgelte der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor Beginn der Schutzfristzeit aus den verschiedenen Arbeitsverhältnissen zueinander stehen. Gerne unterstützen unsere Mitarbeiter die Arbeitgeber bei der Berechnung.

      Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar. Natürlich können alle Beteiligten unseren persönlicher Mutterschaftsrechner online nutzen:

      https://www.kbs.de/DE/Service/Mutterschaftsrechner/Mutterschaftsrechner_node.html

      Im Anschluss an die Mutterschutzfrist können Sie das Elterngeld beantragen. In welcher Höhe dieses ggf. gezahlt wird bitten wir Sie bei Ihrer zuständigen Elterngeldstelle zu erfragen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  21. Guten Tag, unsere Angestellte befindet sich im Beschäftigungsverbot. Sie war bei uns als Schneiderin angestellt und hat von ihrer Frauenärztin attestiert bekommen, dass sie diese Arbeit nicht mehr ausführen darf. Nun wurden wir von mehreren Seiten angeschrieben, dass unsere Angestellte im Internet genähte Sachen anbietet. Alles Neuware und zwar unsere Artikel, die sie nachnäht und neue Aufträge annimmt.
    Nun unsere Fragen.
    1. Darf sie überhaupt diesen Nebenjob nachgehen und genähte Arbeiten verkaufen, obwohl sie genau dafür ein Beschäftigungsverbot ausgestellt bekommen hat? Von unserer Seite haben wir dies nicht erlaubt.
    2. Dürfen wir die Dame fristlos entlassen, obwohl sie schwanger ist?
    3. Sollte wir dieses ihrer Krankenkasse melden, da sie den Nebenverdienst garantiert dort auch nicht angegeben hat?

    Vielen Dank im Voraus

    • Hallo Marlene,

      die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. In diesem Zusammenhang informieren wir zu allgemeinen Fragen zum Thema Arbeitsrecht.
      Dabei ist uns die Erteilung von Rechtsauskünften oder die Unterstützung der individuellen Rechtsverfolgung durch das Rechtsdienstleistungsgesetz untersagt.

      Konkrete Fragen zum Thema Arbeitsrecht beantwortet Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.
      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  22. Guten „Abend“.. ich habe heute ein Beschäftigungsverbot von meiner Frauenärztin bekommen. Bei mir ist es so, das ich nur nach meinen geleisteten Stunden bezahlt werde. Das letzte Jahr bin ich bis August 2018 immer auf meine 450 Euro gekommen. Im August waren es nur 420. Wie genau verhält sich dann nun die Lohnfortzahlung? Ich habe Angst das ich finanzielle Einbusen habe… Vielen Dank schon einmal :)

    • Hallo Kimberly,

      durch die Schwangerschaft dürfen Ihnen keine finanziellen Nachteile entstehen – auch nicht im Minijob.
      Für die Zeit des Beschäftigungsverbotes zahlt Ihr Arbeitgeber Ihren Verdienst weiter (Mutterschutzlohn), unabhängig davon, wann Sie Ihre Beschäftigung aufgenommen haben. Als Mutterschutzlohn wird das durchschnittliche Arbeitsentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor dem Eintritt der Schwangerschaft gezahlt.
      Fragen zu mutterschutzrechtlichen Leistungsansprüchen beantworten Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Servicetelefon des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter Tel.: 030 20179130 (Montag bis Donnerstag 9:00 bis 18:00 Uhr) oder per E-Mail: info@bmfsfjservice.bund.de.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  23. Hallo,
    Ich hätte da mal eine Frage. Und zwar verdiene ich monatlich 275 Euro und bin über die MiniJob-Zentrale angemeldet. Da ich ein Kinf zu Hause betreue, welches aber schon in die Krippe geht, möchte mein FA nun, dass ich aufgrund von meiner SS in Beschäftigungsverbot gehe. Habe ich dann weiterhin Anspruch auf Lohnfortzahlung in Form von Mutterschutzlohn?
    Vielen Dank,
    Dana

    • Hallo Dana,

      im Minijob sind Sie arbeitsrechtlich einem vollzeitbeschäftigten Arbeitsnehmer grundsätzlich gleichgestellt. Somit erhalten Sie beispielsweise bei einem Beschäftigungsverbot nach dem Mutterschutzgesetz auch Mutterschutzlohn von Ihrem Arbeitgeber.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  24. Hallo und schon mal vielen Dank vorab!

    Ich habe eine Frage die sich an Nicole vom 3.Juli 2018 anschließt:

    Ich hatte bis etwa 2 Monate, bevor ich in Mutterschutz ging, 2 Minijobs an der Uni an 2 verschiedenen Instituten, die aber letztlich von der selben Stelle zusammengerechnet ausbezahlt wurden.

    Danach lief der erste Minijob durch Befristung aus. Ich verdiente dann netto weniger als die für einen Zuschuss vom Arbeitgeber erforderlichen 390 Euro im Monat bis zum Beginn des Mutterschutzes.

    Wenn ich aber den Durchschnitt der letzen drei Monate nehme, und für dieses Vorgehen gibt es bestimmt eine gesetzliche Vorgabe, liege ich über den 390 Euro.

    Was gilt jetzt für mich: Kein Anspruch, da nur noch ein befristeter Minijob unter der 390 Euro Grenze besteht oder ein geringer Anspruch, da der Arbeitgeber in jedem Fall ein 3Monatsmittel zur Errechnung des Anspruchs für den Zuschuss heranziehen muss, egal ob ein befristeter 2. Minojob zwischenzeitlich auslief?

    Liebe Grüße
    Conny

    • Hallo Conny,

      wir verstehen Ihre Anfrage so, dass Sie zwei unterschiedliche Beschäftigungsstellen an zwei verschiedenen Instituten einer Univiersität ausübten. Die erste befristete Stelle endete bei Ihnen während der Schwangerschaft, jedoch vor Beginn der Schutzfrist. Frauen erhalten nur während ihres bestehenden Beschäftigungsverhältnisses für die Zeit der Schutzfristen vor und nach der Entbindung sowie für den Entbindungstag von ihrem Arbeitgeber einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld, wenn das Entgelt im Monat über 390 Euro netto liegt. Da Sie in Ihrer bestehenden zweiten Stelle weniger als 390 Euro netto erhalten, muss der Arbeitgeber keinen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld leisten.

      Familienversicherte Arbeitnehmerinnen erhalten auf Antrag ein Mutterschaftsgeld von bis zu 210,00 Euro für die Zeit der Schutzfristen vom Bundesversicherungsamt. Den Antrag auf Mutterschaftsgeld und alle wichtigen Informationen zum Mutterschaftsgeld vom Bundesversicherungsamt finden Sie auf http://www.mutterschaftsgeld.de.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

      • Vielen Dank für eure Antwort,

        das hilft mir sehr viel weiter und ich ist für mich auch im Endeffekt die bestmögliche Nachricht, da ich dann vermutlich Elterngeldmonate hinten anhängen kann.
        Lob an euch Mitarbeiter!

        Liebe Grüße

        Conny

  25. Hallo,
    Meine Haushaltshilfe hat mir gestern mitgeteilt, dass sie schwanger ist und unter ständiger Übelkeit leidet.
    Sie möchte das Arbeitsverhältnis beenden und auch nicht mehr aufnehmen, wenn es ihr wieder besser geht.
    Ich habe sie darauf hingewiesen, dass sie, wenn sie von ihrem Arzt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erhält, Lohnfortzahlung erhalten würde.
    Trotzdem besteht sie darauf, dass ich sie abmelde, auch wenn es zu ihrem Nachteil ist.
    Darf ich ihre Kündigung annehmen und sie abmelden?

    Viele Grüße

    • Hallo Irene,

      wir stimmen Ihnen zu. Frauen, die in Teilzeit beschäftigt sind, werden umfassend durch das Mutterschutzgesetz geschützt. Das gilt selbstverständlich auch für Frauen, die in einem Minijob arbeiten. Der Mutterschutz beginnt, sobald die Schwangerschaft festgestellt wird.
      Natürlich kann Ihre Haushaltshilfe, wenn Sie darauf besteht ihr Beschäftigungsverhältnis während Ihres Mutterschutzes durch Eigenkündigung oder Abschluss eines Aufhebungsvertrages beenden. Sollte Sie dies in Erwägung ziehen, soll Sie sich unbedingt vorab beraten lassen. Fragen hierzu kann Sie an das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend richten. Dieses erreicht Sie von Montag bis Donnerstag von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 201 791 30.
      Bei Fragen zur Berechnung des Mutterschutzlohns unterstützt die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft Sie als Arbeitgeberin gerne. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  26. Hallo ich habe mal eine Frage, ich habe einen Minijob verdiente dort 308€ netto monatlich, bin mit meinen Mann Familienversichert, hatte ein Beschäftigungsverbot und habe somit bei dem Bundesversicherungsamt mein Mutterschaftsgeld beantragt, dies beträgt ja angeblich 210€. Habe ich dann noch Anspruch auf einen Zuschuss vom Arbeitgeber für Mutterschaftsgeld? Vielen Dank Gruß Nicole

    • Hallo Nicole,

      nach dem Mutterschutzgesetz hat der Arbeitgeber während der Schutzfristen (6 Wochen vor, den Entbindungstag und 8 Wochen nach der Entbindung) einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zu leisten, sobald eine Arbeitnehmerin ein regelmäßig Nettoarbeitsentgelt von mehr als 390,00 Euro monatlich erhält.

      Üben Sie als Arbeitnehmerin nur diesen einen 450-Euro-Minijobs aus, genießen Sie keinen Anspruch auf den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld durch Ihren Arbeitgeber, da Ihr Nettoarbeitsentgelt weniger als 390,00 Euro monatlich beträgt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  27. Hallo,
    ich habe da mal eine Verständnisfrage:
    Ich arbeite hauptberuflich im Büro und nebenbei auf 450 EUR Basis in einem Restaurant. Dort komme ich auch jeden Monat auf meine 450 EUR. Wenn ich nun schwanger werden würde, bekäme ich ja direkt ein Beschäftigungsverbot. Wie wird dann mein Elterngeld berechnet? Also was wird zu Grunde gelegt?? Nur die 450 EUR für 3 von 12 Monaten? Oder werden die 450 EUR ganz normal während der Schwangerschaft weiter gezahlt und nach der Geburt werden die 450 EUR dann voll mit eingerechnet in die Berechnung des Elterngeldes?
    Falls letzteres der Fall ist, hat mein Arbeitgeber dadurch irgendeinen Nachteil? So weit ich weiß würde ich, sobald ich schwanger bin einfach im Restaurant „aufhören“ bekomme somit auch kein Geld mehr und frage mich halt, wie sich das dann auf mein Elterngeld auswirkt…

    Ich hoffe ihr versteht wie ich das meine :)
    Ich freue mich sehr auf eure Antworten!
    Viele liebe Grüße
    Kira :)

    • Hallo Kira,

      durch die Schwangerschaft dürfen Ihnen keine finanziellen Nachteile entstehen – auch nicht im Minijob.

      Erhalten Sie ein Beschäftigungsverbot, zahlt Ihnen Ihr Arbeitgeber den vollen Lohn weiter. Er hat anschließend die Möglichkeit sich hundert Prozent des fortgezahlten Lohnes durch unsere Arbeitgeberversicherung wieder erstatten zu lassen.

      Während der Schutzfristzeit erhalten Sie von beiden Arbeitgebern einen anteiligen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld. Beide Arbeitgeber beteiligen sich an dem Zuschuss zum Mutterschaftsgeld in dem Verhältnis, in dem die Nettoarbeitsentgelte der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor Beginn der Schutzfristzeit aus den verschiedenen Arbeitsverhältnissen zueinander stehen. Gerne unterstützen unsere Mitarbeiter die Arbeitgeber bei der Berechnung. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

      Natürlich können alle Beteiligten unseren persönlichen Mutterschaftsrechner online nutzen.
      https://www.kbs.de/DE/Service/Mutterschaftsrechner/Mutterschaftsrechner_node.html

      Auskünfte zur Höhe und Berechnung Ihres Elterngeldes erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Elterngeldstelle oder auch unter http://www.familien-wegweiser.de
      http://www.familien-wegweiser.de/

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  28. Hallöchen habe ein frage ich habe gehabt feste Job 8 std und auch minijob 450€seit April 2017 habe ich arbeit Verbot wegen schwengersaft habe alle Geld bekommen nur frage mein ganze Urlaub von minijob habe kein Zeit bek8mmen muss arbeit gebe mich auszalen oder ich bitte euch für ein Antwort.

    • Hallo Maja,

      für die Berechnung des Anspruchs auf bezahlten Erholungsurlaub gelten die Ausfallzeiten wegen eines Beschäftigungsverbots als Beschäftigungszeiten. Konnten Sie ihren Urlaub vor Beginn des Beschäftigungsverbots nicht oder nicht vollständig erhalten, können Sie nach dem Ende des Beschäftigungsverbots den Resturlaub im laufenden oder im nächsten Urlaubsjahr in Anspruch nehmen.

      Eine Abgeltung (Auszahlung des Urlaubsentgeltes) ist für den Fall vorgesehen, wenn der Urlaub wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses ganz oder teilweise nicht mehr gewährt werden kann.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  29. Dank der Minijob Zentrale deren Beratung und der weiteren Beratungsstellen.. Habe ich nach viel hin und her nun mein GEhalt bekommen und zwar fast voll die 450 Euro. Nach aller klärung wollte der Steuerberater wieder revedieren und hat nur 51 Euro ausgezahlt.. und dann wurde vom arbeitgeber wieder geguckt und der rest kam direkt hinterher.. Also lasst Euch nicht veräppeln. IHR bringt lediglich die AU zum Arbeitgeber.. den Rest MUSS er selber regeln. Die Bundesknappschaft ist der Ansprechpartner für den Arbeitgeber.. Da bekommt er ja auch sein Geld wieder… lg Meier

  30. […]Der Mutterschutzlohn entspricht in der Regel wenigstens dem Durchschnittsverdienst der letzten 13 Wochen oder bei monatlicher Entlohnung der letzten 3 Monate VOR EINTRITT DER SCHWANGERSCHAFT.[…] ->Das in Großbuchstaben vermerkte ist nicht korrekt! Hat mich viel Zeit und Nerven gekostet, um diesen Sachverhalt mit dem AG zu klären. Letztlich gilt der Zeitpunkt vor Beginn des BVs!

    • Muss mich korrigieren. Nach erneuter Rücksprache mit der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft, gilt der Zeitpunkt vor Eintritt der Schwangerschaft. Ich werde es nochmal beim AG versuchen, ansonsten muss der Rechtsbeistand Druck ausüben.

  31. Pingback: Mutterschaftsgeld bei Minijobs | Die Minijob-Zentrale

  32. Pingback: 450,00 € Minijob – Beschäftigungsverbot bei Schwangerschaft – Fortgezahlter Verdienst wird erstattet – anwaltskanzlei pütz

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