Beschäftigungsverbot bei Schwangerschaft – Fortgezahlter Verdienst wird erstattet

Schwangere, die ihren 450-Euro-Minijob wegen eines Beschäftigungsverbots nicht ausüben dürfen, erhalten weiterhin ihren Verdienst. Dem Arbeitgeber werden die Kosten hierfür erstattet. Wir erklären Ihnen, wie das geht.

Was ist ein Beschäftigungsverbot?

Werdende Mütter dürfen nicht mehr beschäftigt werden, wenn für  die ausgeübte Beschäftigung ganz oder teilweise ein Beschäftigungsverbot vorliegt. Das Mutterschutzgesetz regelt nicht nur das allgemeine Verbot der Beschäftigung während der normalen Mutterschutzfristen sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Entbindung.

Generelle Beschäftigungsverbote werden im Mutterschutzgesetz genau aufgeführt. So dürfen werdende Mütter keine schweren körperlichen  Arbeiten ausüben oder Schadstoffen ausgesetzt werden. storch

Neben dem generellen Beschäftigungsverbot enthält das Mutterschutzgesetz auch ein individuelles Beschäftigungsverbot. Danach dürfen werdende Mütter nicht beschäftigt werden, sofern Leben oder Gesundheit von Mutter oder Kind bei Fortdauer der bisherigen Beschäftigung gefährdet ist. Voraussetzung für dieses individuelle Beschäftigungsverbot ist ein entsprechendes ärztliches Zeugnis.

Arbeitsunfähigkeit versus Beschäftigungsverbot

Die Minijobberin hat nur dann Anspruch auf den Mutterschutzlohn, wenn das Beschäftigungsverbot alleinige Ursache dafür ist, dass die Mitarbeiterin mit ihrer Arbeit aussetzt. Schreibt der Arzt die Minijobberin infolge einer Krankheit  arbeitsunfähig, hat die Mitarbeiterin zunächst für sechs Wochen einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung. Dies gilt selbst dann, wenn diese Arbeitsunfähigkeit schwangerschaftsbedingt ist.

Hinweis: Ist die werdende Mutter arbeitsunfähig krank, löst auch ein für denselben Zeitraum angeordnetes Beschäftigungsverbot keinen Anspruch auf Mutterschutzlohn aus.

Höhe des Verdienstes während des Beschäftigungsverbots

Setzt eine Frau wegen eines generellen oder individuellen Beschäftigungsverbots mit der Arbeit aus, hat sie keine finanziellen Nachteile. Sie behält ihren Durchschnittsverdienst, den sogenannten „Mutterschutzlohn“. Der Mutterschutzlohn wird bis zum Beginn der normalen Mutterschutzfrist gezahlt.

Der Mutterschutzlohn entspricht in der Regel wenigstens dem Durchschnittsverdienst der letzten 13 Wochen oder bei monatlicher Entlohnung der letzten 3 Monate vor Eintritt der Schwangerschaft.

Arbeitgeberversicherung Umlage 2 entlastet Arbeitgeber

Für den Ausgleich von Aufwendungen bei Mutterschaft zahlen Arbeitgeber die Umlage 2 in Höhe von 0,3 Prozent an die Minijob-Zentrale. Damit erwerben Sie einen Anspruch auf Erstattung Ihrer Aufwendungen bei Beschäftigungsverbot.

Umfang der Kostenerstattung für Arbeitgeberbeautiful woman with growing money (focus on face)

Die Arbeitgeberversicherung erstattet Arbeitgebern auf Antrag

  • 100 Prozent des fortgezahlten Verdienstes und
  • die darauf entfallenden Sozialversicherungsbeiträge (ohne Umlagen und Pauschsteuer).

So erreichen Sie die Arbeitgeberversicherung

Die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist die zuständige Ausgleichskasse für alle Minijobber, unabhängig davon, ob und bei welcher Krankenkasse die Minijobber versichert sind. Bei Rückfragen erreichen Sie das Service-Telefon der Arbeitgeberversicherung von montags bis donnerstags von 7 bis 16 Uhr und freitags von 7 bis 14 Uhr unter 0234 304 43990.

Wenn Sie an weiteren Informationen für schwangere Minijobberinnen interessiert sind, empfehlen wir Ihnen unsere Blogs Mutterschaftsgeld bei Minijobs und Minijob trotz Elternzeit – wie das geht.

23 Kommentare zu “Beschäftigungsverbot bei Schwangerschaft – Fortgezahlter Verdienst wird erstattet

  1. Guten Tag, unsere Angestellte befindet sich im Beschäftigungsverbot. Sie war bei uns als Schneiderin angestellt und hat von ihrer Frauenärztin attestiert bekommen, dass sie diese Arbeit nicht mehr ausführen darf. Nun wurden wir von mehreren Seiten angeschrieben, dass unsere Angestellte im Internet genähte Sachen anbietet. Alles Neuware und zwar unsere Artikel, die sie nachnäht und neue Aufträge annimmt.
    Nun unsere Fragen.
    1. Darf sie überhaupt diesen Nebenjob nachgehen und genähte Arbeiten verkaufen, obwohl sie genau dafür ein Beschäftigungsverbot ausgestellt bekommen hat? Von unserer Seite haben wir dies nicht erlaubt.
    2. Dürfen wir die Dame fristlos entlassen, obwohl sie schwanger ist?
    3. Sollte wir dieses ihrer Krankenkasse melden, da sie den Nebenverdienst garantiert dort auch nicht angegeben hat?

    Vielen Dank im Voraus

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    • Hallo Marlene,

      die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. In diesem Zusammenhang informieren wir zu allgemeinen Fragen zum Thema Arbeitsrecht.
      Dabei ist uns die Erteilung von Rechtsauskünften oder die Unterstützung der individuellen Rechtsverfolgung durch das Rechtsdienstleistungsgesetz untersagt.

      Konkrete Fragen zum Thema Arbeitsrecht beantwortet Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.
      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  2. Guten „Abend“.. ich habe heute ein Beschäftigungsverbot von meiner Frauenärztin bekommen. Bei mir ist es so, das ich nur nach meinen geleisteten Stunden bezahlt werde. Das letzte Jahr bin ich bis August 2018 immer auf meine 450 Euro gekommen. Im August waren es nur 420. Wie genau verhält sich dann nun die Lohnfortzahlung? Ich habe Angst das ich finanzielle Einbusen habe… Vielen Dank schon einmal :)

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    • Hallo Kimberly,

      durch die Schwangerschaft dürfen Ihnen keine finanziellen Nachteile entstehen – auch nicht im Minijob.
      Für die Zeit des Beschäftigungsverbotes zahlt Ihr Arbeitgeber Ihren Verdienst weiter (Mutterschutzlohn), unabhängig davon, wann Sie Ihre Beschäftigung aufgenommen haben. Als Mutterschutzlohn wird das durchschnittliche Arbeitsentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor dem Eintritt der Schwangerschaft gezahlt.
      Fragen zu mutterschutzrechtlichen Leistungsansprüchen beantworten Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Servicetelefon des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter Tel.: 030 20179130 (Montag bis Donnerstag 9:00 bis 18:00 Uhr) oder per E-Mail: info@bmfsfjservice.bund.de.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  3. Hallo,
    Ich hätte da mal eine Frage. Und zwar verdiene ich monatlich 275 Euro und bin über die MiniJob-Zentrale angemeldet. Da ich ein Kinf zu Hause betreue, welches aber schon in die Krippe geht, möchte mein FA nun, dass ich aufgrund von meiner SS in Beschäftigungsverbot gehe. Habe ich dann weiterhin Anspruch auf Lohnfortzahlung in Form von Mutterschutzlohn?
    Vielen Dank,
    Dana

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    • Hallo Dana,

      im Minijob sind Sie arbeitsrechtlich einem vollzeitbeschäftigten Arbeitsnehmer grundsätzlich gleichgestellt. Somit erhalten Sie beispielsweise bei einem Beschäftigungsverbot nach dem Mutterschutzgesetz auch Mutterschutzlohn von Ihrem Arbeitgeber.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  4. Hallo und schon mal vielen Dank vorab!

    Ich habe eine Frage die sich an Nicole vom 3.Juli 2018 anschließt:

    Ich hatte bis etwa 2 Monate, bevor ich in Mutterschutz ging, 2 Minijobs an der Uni an 2 verschiedenen Instituten, die aber letztlich von der selben Stelle zusammengerechnet ausbezahlt wurden.

    Danach lief der erste Minijob durch Befristung aus. Ich verdiente dann netto weniger als die für einen Zuschuss vom Arbeitgeber erforderlichen 390 Euro im Monat bis zum Beginn des Mutterschutzes.

    Wenn ich aber den Durchschnitt der letzen drei Monate nehme, und für dieses Vorgehen gibt es bestimmt eine gesetzliche Vorgabe, liege ich über den 390 Euro.

    Was gilt jetzt für mich: Kein Anspruch, da nur noch ein befristeter Minijob unter der 390 Euro Grenze besteht oder ein geringer Anspruch, da der Arbeitgeber in jedem Fall ein 3Monatsmittel zur Errechnung des Anspruchs für den Zuschuss heranziehen muss, egal ob ein befristeter 2. Minojob zwischenzeitlich auslief?

    Liebe Grüße
    Conny

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    • Hallo Conny,

      wir verstehen Ihre Anfrage so, dass Sie zwei unterschiedliche Beschäftigungsstellen an zwei verschiedenen Instituten einer Univiersität ausübten. Die erste befristete Stelle endete bei Ihnen während der Schwangerschaft, jedoch vor Beginn der Schutzfrist. Frauen erhalten nur während ihres bestehenden Beschäftigungsverhältnisses für die Zeit der Schutzfristen vor und nach der Entbindung sowie für den Entbindungstag von ihrem Arbeitgeber einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld, wenn das Entgelt im Monat über 390 Euro netto liegt. Da Sie in Ihrer bestehenden zweiten Stelle weniger als 390 Euro netto erhalten, muss der Arbeitgeber keinen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld leisten.

      Familienversicherte Arbeitnehmerinnen erhalten auf Antrag ein Mutterschaftsgeld von bis zu 210,00 Euro für die Zeit der Schutzfristen vom Bundesversicherungsamt. Den Antrag auf Mutterschaftsgeld und alle wichtigen Informationen zum Mutterschaftsgeld vom Bundesversicherungsamt finden Sie auf http://www.mutterschaftsgeld.de.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Vielen Dank für eure Antwort,

        das hilft mir sehr viel weiter und ich ist für mich auch im Endeffekt die bestmögliche Nachricht, da ich dann vermutlich Elterngeldmonate hinten anhängen kann.
        Lob an euch Mitarbeiter!

        Liebe Grüße

        Conny

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  5. Hallo,
    Meine Haushaltshilfe hat mir gestern mitgeteilt, dass sie schwanger ist und unter ständiger Übelkeit leidet.
    Sie möchte das Arbeitsverhältnis beenden und auch nicht mehr aufnehmen, wenn es ihr wieder besser geht.
    Ich habe sie darauf hingewiesen, dass sie, wenn sie von ihrem Arzt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erhält, Lohnfortzahlung erhalten würde.
    Trotzdem besteht sie darauf, dass ich sie abmelde, auch wenn es zu ihrem Nachteil ist.
    Darf ich ihre Kündigung annehmen und sie abmelden?

    Viele Grüße

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    • Hallo Irene,

      wir stimmen Ihnen zu. Frauen, die in Teilzeit beschäftigt sind, werden umfassend durch das Mutterschutzgesetz geschützt. Das gilt selbstverständlich auch für Frauen, die in einem Minijob arbeiten. Der Mutterschutz beginnt, sobald die Schwangerschaft festgestellt wird.
      Natürlich kann Ihre Haushaltshilfe, wenn Sie darauf besteht ihr Beschäftigungsverhältnis während Ihres Mutterschutzes durch Eigenkündigung oder Abschluss eines Aufhebungsvertrages beenden. Sollte Sie dies in Erwägung ziehen, soll Sie sich unbedingt vorab beraten lassen. Fragen hierzu kann Sie an das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend richten. Dieses erreicht Sie von Montag bis Donnerstag von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 201 791 30.
      Bei Fragen zur Berechnung des Mutterschutzlohns unterstützt die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft Sie als Arbeitgeberin gerne. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  6. Hallo ich habe mal eine Frage, ich habe einen Minijob verdiente dort 308€ netto monatlich, bin mit meinen Mann Familienversichert, hatte ein Beschäftigungsverbot und habe somit bei dem Bundesversicherungsamt mein Mutterschaftsgeld beantragt, dies beträgt ja angeblich 210€. Habe ich dann noch Anspruch auf einen Zuschuss vom Arbeitgeber für Mutterschaftsgeld? Vielen Dank Gruß Nicole

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    • Hallo Nicole,

      nach dem Mutterschutzgesetz hat der Arbeitgeber während der Schutzfristen (6 Wochen vor, den Entbindungstag und 8 Wochen nach der Entbindung) einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zu leisten, sobald eine Arbeitnehmerin ein regelmäßig Nettoarbeitsentgelt von mehr als 390,00 Euro monatlich erhält.

      Üben Sie als Arbeitnehmerin nur diesen einen 450-Euro-Minijobs aus, genießen Sie keinen Anspruch auf den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld durch Ihren Arbeitgeber, da Ihr Nettoarbeitsentgelt weniger als 390,00 Euro monatlich beträgt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  7. Hallo,
    ich habe da mal eine Verständnisfrage:
    Ich arbeite hauptberuflich im Büro und nebenbei auf 450 EUR Basis in einem Restaurant. Dort komme ich auch jeden Monat auf meine 450 EUR. Wenn ich nun schwanger werden würde, bekäme ich ja direkt ein Beschäftigungsverbot. Wie wird dann mein Elterngeld berechnet? Also was wird zu Grunde gelegt?? Nur die 450 EUR für 3 von 12 Monaten? Oder werden die 450 EUR ganz normal während der Schwangerschaft weiter gezahlt und nach der Geburt werden die 450 EUR dann voll mit eingerechnet in die Berechnung des Elterngeldes?
    Falls letzteres der Fall ist, hat mein Arbeitgeber dadurch irgendeinen Nachteil? So weit ich weiß würde ich, sobald ich schwanger bin einfach im Restaurant „aufhören“ bekomme somit auch kein Geld mehr und frage mich halt, wie sich das dann auf mein Elterngeld auswirkt…

    Ich hoffe ihr versteht wie ich das meine :)
    Ich freue mich sehr auf eure Antworten!
    Viele liebe Grüße
    Kira :)

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    • Hallo Kira,

      durch die Schwangerschaft dürfen Ihnen keine finanziellen Nachteile entstehen – auch nicht im Minijob.

      Erhalten Sie ein Beschäftigungsverbot, zahlt Ihnen Ihr Arbeitgeber den vollen Lohn weiter. Er hat anschließend die Möglichkeit sich hundert Prozent des fortgezahlten Lohnes durch unsere Arbeitgeberversicherung wieder erstatten zu lassen.

      Während der Schutzfristzeit erhalten Sie von beiden Arbeitgebern einen anteiligen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld. Beide Arbeitgeber beteiligen sich an dem Zuschuss zum Mutterschaftsgeld in dem Verhältnis, in dem die Nettoarbeitsentgelte der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor Beginn der Schutzfristzeit aus den verschiedenen Arbeitsverhältnissen zueinander stehen. Gerne unterstützen unsere Mitarbeiter die Arbeitgeber bei der Berechnung. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

      Natürlich können alle Beteiligten unseren persönlichen Mutterschaftsrechner online nutzen.
      https://www.kbs.de/DE/Service/Mutterschaftsrechner/Mutterschaftsrechner_node.html

      Auskünfte zur Höhe und Berechnung Ihres Elterngeldes erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Elterngeldstelle oder auch unter http://www.familien-wegweiser.de
      http://www.familien-wegweiser.de/

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  8. Hallöchen habe ein frage ich habe gehabt feste Job 8 std und auch minijob 450€seit April 2017 habe ich arbeit Verbot wegen schwengersaft habe alle Geld bekommen nur frage mein ganze Urlaub von minijob habe kein Zeit bek8mmen muss arbeit gebe mich auszalen oder ich bitte euch für ein Antwort.

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    • Hallo Maja,

      für die Berechnung des Anspruchs auf bezahlten Erholungsurlaub gelten die Ausfallzeiten wegen eines Beschäftigungsverbots als Beschäftigungszeiten. Konnten Sie ihren Urlaub vor Beginn des Beschäftigungsverbots nicht oder nicht vollständig erhalten, können Sie nach dem Ende des Beschäftigungsverbots den Resturlaub im laufenden oder im nächsten Urlaubsjahr in Anspruch nehmen.

      Eine Abgeltung (Auszahlung des Urlaubsentgeltes) ist für den Fall vorgesehen, wenn der Urlaub wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses ganz oder teilweise nicht mehr gewährt werden kann.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  9. Dank der Minijob Zentrale deren Beratung und der weiteren Beratungsstellen.. Habe ich nach viel hin und her nun mein GEhalt bekommen und zwar fast voll die 450 Euro. Nach aller klärung wollte der Steuerberater wieder revedieren und hat nur 51 Euro ausgezahlt.. und dann wurde vom arbeitgeber wieder geguckt und der rest kam direkt hinterher.. Also lasst Euch nicht veräppeln. IHR bringt lediglich die AU zum Arbeitgeber.. den Rest MUSS er selber regeln. Die Bundesknappschaft ist der Ansprechpartner für den Arbeitgeber.. Da bekommt er ja auch sein Geld wieder… lg Meier

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  10. […]Der Mutterschutzlohn entspricht in der Regel wenigstens dem Durchschnittsverdienst der letzten 13 Wochen oder bei monatlicher Entlohnung der letzten 3 Monate VOR EINTRITT DER SCHWANGERSCHAFT.[…] ->Das in Großbuchstaben vermerkte ist nicht korrekt! Hat mich viel Zeit und Nerven gekostet, um diesen Sachverhalt mit dem AG zu klären. Letztlich gilt der Zeitpunkt vor Beginn des BVs!

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    • Muss mich korrigieren. Nach erneuter Rücksprache mit der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft, gilt der Zeitpunkt vor Eintritt der Schwangerschaft. Ich werde es nochmal beim AG versuchen, ansonsten muss der Rechtsbeistand Druck ausüben.

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