Gewerbliche Minijobs können für Flüchtlinge erster Schritt in den deutschen Arbeitsmarkt sein

minijobber-staatsangehorigkeit-anzahlAnstieg von Minijobbern mit ausländischer Staatsangehörigkeit um 3,8 Prozent innerhalb eines Jahres

Deutschland hat im Jahr 2015 mehr als eine Million Menschen aufgenommen – vor allem aus Syrien, dem Irak und Afghanistan, aber auch aus Nordafrika und dem Balkan. Eine Migration, die sich auch in aktuellen Zahlen der Minijob-Zentrale widerspiegelt. Von Juni 2015 bis Juni 2016 erhöhte sich der Anteil von gewerblichen Minijobbern mit ausländischer Staatsangehörigkeit um 30.162 beziehungsweise 3,8 Prozent auf 829.665. Der Anteil der gewerblichen Minijobber mit deutscher Staatsangehörigkeit sank hingegen um 57.016 beziehungsweise ein Prozent auf 5.875.589.

 

minijobber-staatsangehorigkeit-abs-entwicklungInnerhalb eines Jahres erhöhte sich prozentual vor allem die Anzahl der gewerblichen Minijobber mit syrischer Staatsangehörigkeit (+ 89,3 Prozent), gefolgt von rumänischen und bulgarischen Staatsangehörigen (21,6 und 20,0 Prozent). Ebenfalls über dem Durchschnittswert von 3,8 Prozent liegen Nationen wie Kroatien (+19,2 Prozent) und Ungarn (+12,7 Prozent), aber auch Afghanistan (+10,1 Prozent) und der Irak (+ 5,5 Prozent).

Absolut stiegen die Zahlen der Minijobber mit rumänischer, syrischer und kroatischer Staatsangehörigkeit am stärksten. Sie liegen zwischen rund 5.000 und 7.000 zusätzlichen Minijobbern. Dagegen nahm beispielsweise die Zahl der Minijobber mit türkischer Staatsangehörigkeit um mehr als 6.000 ab.

Die meisten Minijobber mit ausländischer Staatsangehörigkeit minijobber-staatsangehorigkeit-proz-entwicklungkommen weiterhin aus der Türkei, Italien und Polen.

„Der Anstieg gerade bei den Menschen mit syrischer, afghanischer und irakischer Herkunft zeigt, dass gewerbliche Minijobs ein möglicher erster Schritt für eine erfolgreiche Integration in den deutschen Arbeitsmarkt sein können“, sagt Dr. Erik Thomsen, Leiter der Minijob-Zentrale in Essen.

 

 

 

 

Ein Kommentar zu “Gewerbliche Minijobs können für Flüchtlinge erster Schritt in den deutschen Arbeitsmarkt sein

  1. Hallo, bei uns sieht es in einem Unternehmen so aus:
    drei – vier Monate als Minijober arbeiten. Dann kündigen und damit die Unterstützung weiter erhalten. Wieder in einem andern Hof drei – vier Monate arbeiten, wenn die Schadensgrenze erreicht ist, dann wieder kündigen um den Unterhalt vom Staat zu erhalten. usw. usw.
    So ziehen sie durch die Lande.
    Interssant nicht!!!

    Oder 451,- Euro Job annehmen, darüber Sozialversicherungsabgaben tätigen und nebenbei als Selbständiger tüchtig absahnen, ohne das die Sozialabgaben steigen.
    So spart man SV-Abgaben und verdient gutes Geld. Keiner fragt, ob man den Jahre mit 451,- € seinen Lebensunterhalt wirklich bestreiten kann!!!
    Interessant nicht!!!

    Wenn man aber als Selbständiger ehrlich und freiwillig in die Gesetzliche einzahlt, wird die Sozialabgabe in der Krankenkasse von allen Einnahmen berechnet.
    Privatversicherte zahlen nach Risiko. Also auch weit weiniger als ein Selbständiger mit freiwilliger Versicherung in der Gesetzlichen. Denn hier werden auch keine Einkünfte erfragt.

    Bei Angestellte ist es das gleiche Spiel. Die dürfen nebenher auch verdienen, was und wieviel sie wollen. Da fragt auch keiner nach. Die Sozialversicherung wird nur vom Angestelltenlohn berechnet.

    Dann finde ich es auch ok, wenn die Ausländer den Sozialstaat ebenfalls ausbeuten.

    Krankenkassen stöhnen darüber, dass ihre Kunden teuer sind und kratzen sich täglich selber die Butter vom Brot.
    Weiter viel Spaß mit dem Einstieg über den Minijob. … Wer glaubts wird seelig.

    Kurzer Bericht aus einem Lohnabrechnungsalltag.
    Tschüüß!

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