Die Minijob-Zentrale sucht Interviewpartner! Setzen Sie ein Zeichen gegen die Schwarzarbeit!

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Die Minijob-Zentrale sucht kontinuierlich und deutschlandweit nach angemeldeten Minijobbern in Privathaushalten für Interviews oder TV-Dokumentationen! Sind Sie bereit, Ihre Erfahrungen rund um die Arbeit im Haushalt oder Ihre Beweggründe für die Anmeldung bei der Minijob-Zentrale mit anderen zu teilen? Arbeiten Sie als angemeldete Putzhilfe oder verdienen sich als Babysitter, Gärtner, Seniorenbetreuer oder Hundesitter etwas hinzu? Haben Sie als angemeldeter Minijobber im Haushalt Interesse sich interviewen zu lassen oder sind Sie Arbeitgeber eines Minijobbers, der dafür in Frage kommt? Dann melden Sie sich bei unserem Redaktionsbüro und wir nehmen Sie kostenlos in unsere Datenbank auf. Für ein erfolgreich vermitteltes Interview erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung in Form eines 50-Euro-Amazon-Gutscheins. Wir freuen uns auf Sie! Telefon: 030 339 888 240 / E-Mail: kampagnenbuero-minijob-zentrale@serviceplan.com

6 Kommentare zu “Die Minijob-Zentrale sucht Interviewpartner! Setzen Sie ein Zeichen gegen die Schwarzarbeit!

  1. Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen!
    Was ist daran so schlecht, dass sich kleine Leute manchmal in Schwarzarbeit flüchten, weil sie keine ausreichenden Mittel zum Leben haben und sich nebenbei für kleine Dienstleistungen ein paar Euro verdienen.
    Hach, ich finde garnichts Verwerfliches daran.
    Die Großen muss man auf die Anklagebank bringen, sie betrügen, lügen, hinterziehen riesige Millionenbeträge, die sie skruppellos in die eigene Tasche stecken. Die muss man belangen! Aber sie kommen ja immer wieder davon, und das wenn sie überhaupt erwischt werden! Die müssen in erster Linie zur Verantwortung gezogen werden. Die schaden dem Staat. Das ist schlimmer, sehr viel schlimmer! Die schaden dem Staat. Und nicht die kleinen Leute, die sich für ein paar Euro abrackern und trotzdem nichts in der Tasche haben. Die sollen bestraft werden? Für mich ein Witz!
    Um die großen Betrüger kümmert sich kaum jemand, und die Kleinen sollen an den Pranger gestellt werden? In was für einer Welt leben wir eigentlich?
    Der Staat soll erst einmal die Millionen-/Milliarden-Betrüger strafverfolgen, bevor er den Kleinen das hart verdiente Geld via Steuern wieder aus der Tasche zieht!
    Das ist die Meinung, die ich vertrete!
    Mit freundlichen Grüßen
    Uschi Wandres

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  2. Kann man natürlich so sehen, aber wo fängt der Große an? Außerdem ist es ja nicht richtig, dass der „Kleine“ in Schwarzarbeit flüchten muss um Geld hinzuverdienen zu können. Bis 450 Euro kann ein jeder in einem Minijob monatlich verdienen und er hat dieses brutto für netto. Das sind für mich auch keine Peanuts. Ebenso brauche ich mir auch keine Gedanken um Schwarzarbeit und deren Folgen zu machen.
    Wenn ich das alles richtig verstehe, hat auch der Arbeitgeber eher Vorteile als Nachteile. Er bekommt sogar noch mehr über die Steuer erstattet, als er an Beiträge für seinen Minijobber zahlen muss.
    Hört sich doch eher nach einem Vorteil für alle Beteiligten an!

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  3. Ich denke, es müsste differenziert werden, z.B. bis EUR 100,00 monatlich frei und was darüber ist, soll angemeldet werden, da dies dann wohl umfangreicher und regelmässiger läuft. Ich glaube, dass viele nicht anmelden, weil Sie sich nicht auskennen und hierfür Zusatzkossten fürs An-/Abmelden z.B. über ein Lohnbüro scheuen. Manchmal ist es ja auch eine Nachbarschaftshilfe, die mit Taschengeld belohnt wird.

    Wo sind die Grenzen?

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    • Machen wir uns doch nichts vor; meine Meinung ist, dass bis 2000 Euro Netto-.Einkommen keine Steuer erhoben werden sollte. Allein für einigermaßen anständiges Wohnen (kein Luxus), sowie Nebenkosten und Fixkosten eines Bürgers sind ja allein schon um die 1100Euro monatlich fällig. Und wenn er jährlich auch nur einen Urlaub von 14 Tagen machen will, sowie manchmal kulturelle Events (Konzerte/Theater, etc.) besuchen möchte und anständig gekleidet sein möchte, ein paar ganz normalen Hobbys nachgehn will, sowie sich ein Auto (Mittelklasse) erlauben will, irgendwelche Weiterbildung machen will, dann käme er gerade mal so hin mit dem sauer verdienten Einkommen.
      Und ich finde das nicht übertrieben, sondern das ist ein ganz normales Leben, und schon dabei muss man auf jedenden Euro schauen. Und es sind eine ganze Menge Menschen, die sich jahrelang überhaupt keine Reise leisten können!!
      Ist das normal?
      Die Leute, die im Geld „schwimmen“, dekadent mit ihren Luxusgütern protzen, Ihre Einkünfte undurchsichtig am Fiskus vorbeischaukeln, Breifkastenfirmen betreiben, Millionen auf die diversen ausländischen Plätze z.B.Cayman.Inseln (schreibt man das so, egal…) verschieben und in der Summe Milliarden am Deutschen Finanzamt vorbei schmuggeln, kriegt man nicht belangt. Dass ich nicht lache… etc., etc.,und da macht man einen „Aufstand“ wie toll es doch sei, wenn jemand 450Euro steuerfrei hinzu verdienen darf, ach wie großzügig ist das denn………..! ???
      Ich bin weiterhin der Meinung: „Kleine Leute schröpft man“ und die großen Steuersünder lässt man weitgehend unbehelligt, kriegt man nicht zu fassen. Der „kleine Mann“ ist gleich am Haken, der hat ja auch kein Schlupfloch. Und es drohen überdimensionale Strafen, wenn so ein „armer Sünder“ erwischt wird. Das ganze Gehabe ist einfach eine Schande. Das System krankt auf der ganzen Linie.

      Und noch einmal: „Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen!“ (und weiter betrügen) Das war schon immer so, und leider wird sich daran auch nicht viel ändern.
      Mit freundlichen Grüßen
      Uschi Wandres

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  4. Guten Morgen,

    ganz allgemein kann ich die Auffassung von Frau Wandres teilen – auch ich sehe hier massive Verschiebungen beim Einkommen und dem damit einher gehend Rechtsverständnis, soll heißen: je mehr Geld, desto weniger angreifbar, weil sehr gute Anwälte für sehr gute Honorare vor einem ohnmächtigen Rechtssystem die Interessen Ihrer vermögenden Klienten „schützend“. Das geht bei Kleinverdienern mit ggfl. PKH nicht. Das ist jedoch eine „A – soziale“ Entwicklung, basierend auf einseitigem, finanziellen Wohlstand, durch welchen die menschliche und moralische Verantwortung von Staat und Arbeitgeber ernüchternd unterdrückt wird – das ist so …
    Das Thema Schwarzarbeit betrifft jedoch eher die Kleinverdiener und hier finde ich es erschütternd, dass Personen (z.B. Frau Nales), welche von dem Sozialsystem nicht betroffen sind, Gesetzgebungen erlassen (Mindestlohn), von welchen sie auch nicht betroffen Sind. Die „Bodennähe“ fehlt in Gänze.
    Schwarzarbeit ist nicht legal, aber bei dem Einen oder Anderen ist es gar nicht anders machbar, da nicht nur Arbeitswillige gerne „etwas dazu verdienen“ wollen, sondern auch Arbeitgeber gerne ohne Abrechnung, ohne Einkommens-nachweispflichten gg. Jobcenter, etc., also gerne ohne Bürokratie weniger zahlen, als z.B. tariflich notwendig. Hier ist eine symbiotische Beziehung am Staat vorbei, da dieser auf dieser Ebene nicht mitspielt – leider.
    Zur Anhebung des steuerfreien Bruttoarbeitslohnes sehe ich auch eine Entlastung für die Großverdiener, da dadurch nicht nur die Steuerbelastung der Klein- bis Mittelverdiener gesenkt wird, sondern auch der Eingangssteuersatz der Höher- bis Großverdiener und dies fällt %-ual in der Regel für diese sehr günstig aus (Bsp.: Senkung des Steuersatzes um 5% bei € 1000,00 = € 50,00; bei € 10.000,00 = € 500,00) – somit sehr kontra – Produktiv für die Entlastung der „Kleinen“.
    Eine Korrektur des Sozial(abgaben)-systems ist notwendig, eine Entlastung der Bürger und nicht der Unternehmen muss erfolgen, das paritätische System wieder eingeführt werden. Die moralische Verpflichtung von Staat und Arbeitgeber muss wieder in den Vordergrund gerückt werden und nicht der Mensch als „Arbeitsbatterie“ angesehen werde, die – wenn leer oder kaputt – auf dem „Restmüll“ (Arbeitsamt, Jobcenter, Erwerbsunfähigkeitsrente) entsorgt wird.
    Abschließend: Schwarzarbeit wird von Leuten verfolgt, welche aufgrund Ihrer Stellung auf dem Arbeitsmarkt davon nicht verfolgt würden – schade.
    Danke für`s lesen
    Gruß
    B. Wahl

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  5. Guten Tag,
    auch wenn viele der angeführten Argumente für mich verständlich sind, habe ich in meinem alltäglichen Handeln keinen direkten Einfluß auf die Gesetzgebungen und Schlupflöcher. Sehr wohl kann ich aber entscheiden, ob eine Haushaltshilfe über das vom administrativen Aufwand her sehr überschaubare Haushaltsscheckverfahren angemeldet wird und damit Versicherungsschutz bei Unfällen, Krankheit etc. besteht. Der Arbeitgeber (in diesem Fall = Privathaushalt und nicht „die Großen“) ist damit ebenfalls auf der sicheren Seite vor dem Vorwurf der Schwarzarbeit, bekommt einen steuerlichen Vorteil. Keiner ist angreifbar und keiner muss sich in Schwindeleien wie „ich helfe bei Freunden“ flüchten. Für uns und unsere Haushaltshilfe läuft dieses Verfahren seit Jahren tadellos und wir haben die Möglichkeit genutzt, im Kleinen so zu verfahren, wie wir Beteiligten es für richtig erachten.
    Gruß, S. Böhm

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