Mutterschaftsgeld bei Minijobs

Familie - © motorradcbr / Fotolia.comSchwangere Minijobberinnen mit einem Arbeitsentgelt von bis zu 450 Euro sollen während der letzten sechs Wochen vor der Entbindung und dürfen bis zum Ablauf der achten Woche danach nicht beschäftigt werden. Der Lohnausfall während dieser Zeit wird teilweise durch das Mutterschaftsgeld und den Zuschuss des Arbeitgebers ausgeglichen. Dabei unterscheidet man zwischen zwei Gruppen von Minijobberinnen.

Mutterschaftsgeld vom Bundesversicherungsamt

Das Bundesversicherungsamt zahlt Mutterschaftsgeld für Minijobberinnen, die zu Beginn der Schutzfrist nicht selbst bei der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind. Dazu gehören zum Beispiel Arbeitnehmerinnen, die privat oder familienversichert sind. Die Höhe des Mutterschaftsgeldes richtet sich nach dem Nettoentgelt der letzten drei Monate vor Beginn der Schutzfrist. Für den gesamten Zeitraum der Schutzfristen erhält die Minijobberin maximal 210 Euro.

Der Arbeitgeber leistet nur dann einen Zuschuss, wenn das Arbeitsentgelt bis zum Beginn der Mutterschutzfrist höher ist als 390 Euro monatlich. Der monatliche Zuschuss beläuft sich auf die Differenz zwischen 390 Euro und dem Nettolohn. Das  Mutterschaftsgeld können Sie beim Bundesversicherungsamt unter www.mutterschaftsgeld.de beantragen.

Frauen mit eigenem Krankenversicherungsschutz

Versicherungspflichtige Arbeitnehmerinnen, Studentinnen, Rentnerinnen und Bezieherinnen von Arbeitslosengeld I, die selbst Mitglied einer Krankenkasse sind und nebenbei einen krankenversicherungsfreien Minijob ausüben, erhalten Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse. Die Höhe des Mutterschaftsgeldes entspricht dem ausgefallenen Nettoarbeitsentgelt, wobei die Krankenkasse maximal 13 Euro pro Tag zahlt. Um den Verdienstausfall auszugleichen, zahlt der Arbeitgeber ergänzend einen Zuschuss in Höhe der Differenz zwischen Mutterschaftsgeld und Nettolohn.

Tipp: Berechnen Sie die gesetzliche Schutzfrist der (werdenden) Mutter vor und nach der Entbindung mit unserem Online-Rechner Mutterschutzfristen.

Befinden Sie sich bereits in Elternzeit und möchten Ihre Haushaltskasse durch die Aufnahme eines Minijobs verbessern? Wichtige Informationen und Tipps finden Sie hier: Minijob trotz Elternzeit – wie das geht

42 Kommentare zu “Mutterschaftsgeld bei Minijobs

  1. Liebes Team der Minijob-Zentrale,

    ich habe eine recht spezielle Frage zum Thema Mutterschaftsgeld bei Minijob, die aber eventuell auch für andere interessant ist.

    Ich befinde mich aktuell in Elternzeit (ohne Elterngeldbezug) und arbeite pro Woche 15h in Teilzeit (während der Elternzeit) bei meinem bisherigen Arbeitgeber. Zusätzlich habe ich noch einen Minijob, den ich erst während der Elternzeit begonnen habe (Nebentätigkeit ist mit dem Arbeitgeber geklärt).

    Auf Grund erneuter Schwangerschaft werde ich kurz nach Ablauf meiner Elternzeit wieder in Mutterschutz gehen und nun stellt sich die Frage nach der Berechnung bzw. der Aufteilung des Mutterschaftsgeldes.

    Bei meinem regulären Arbeitgeber müsste sich der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld aus meinem Verdienst vor der ersten Elternzeit berechnen (Teilzeit ist auf die Dauer der Elternzeit befristet), da ich ca. 14 Tage lang wieder regulär in Vollzeit dort arbeite, bevor der neue Mutterschutz befindet. Es würden also ca. 14 Tage im September 2017 zur Berechnung herangezogen werden, der restliche Berechnungszeitraum liegt im Juni/Juli/August 2015

    Wie wird eine eventuelle Aufteilung mit dem Minijob berechnet? Die Berechnungszeiträume weichen ja stark voneinander ab (Minijob Juli/August/September 2017 – Haupttätigkeit Juni/Juli/August 2015/September 2017)

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    • Hallo Frau Stein,

      zu einer zeitlichen Verlegung des Berechnungszeitraumes kommt es, wenn Sie in der Schwangerschaft in den unmittelbar vorausgegangenen drei Monaten ohne Ihr Verschulden kein Arbeitsentgelt bezogen haben, z. B. während der Elternzeit.

      In Ihrem Fall, wird in der Hauptbeschäftigung der Durchschnittsverdienst berücksichtigt, den Sie in dem Zeitraum hatten, der dem Zeitabschnitt ohne Arbeitsentgelt unmittelbar vorausgeht. Ihr Arbeitgeber aus der Hauptbeschäftigung berücksichtigt für die Berechnung des Arbeitgeberzuschusses Ihr Vollzeiteinkommen, welches Sie vor der Elternzeit bezogen haben. Nachträgliche Lohn- bzw. Gehaltserhöhungen sind mit einzurechnen.

      Ihr erzieltes Teilzeiteinkommen während der Elternzeit bleibt für die Berechnung des Durchschnittsverdienstes außer Betracht, da Sie dadurch schlechter gestellt wären, als Frauen, die während der Elternzeit nicht gearbeitet haben.

      Ihr Arbeitgeber aus dem Minijob berücksichtigt für die Berechnung des Arbeitgeberzuschusses die letzten 3 abgerechneten Kalendermonate vor Beginn der Schutzfrist.

      Der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld entspricht grundsätzlich der Differenz zwischen dem Höchstanspruch des Mutterschaftsgeldes (13,00 Euro je Kalendertag) und Ihrem durchschnittlichen kalendertäglichen Nettoarbeitsentgelt.

      Ihre Arbeitgeber haben sich an dem Zuschuss in dem Verhältnis zu beteiligen, in dem die Nettoarbeitsentgelte aus den verschiedenen Arbeitsverhältnissen zueinander stehen.

      Die Berechnung des Zuschusses zum Mutterschaftsgeld obliegt Ihren Arbeitgebern.

      Sollte Ihr Arbeitgeber Rückfragen haben, ist das Service-Telefon der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft von montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

      Liebe Grüße,
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  2. Hallo

    Ich habe seit 6Monaten einen Minijob als Reinigungskraft. Vom 9.1.17-9.2.17 wurde ich wegen Schwangerschaftsbeschwerden krank geschrieben. Ab 9.2.17 bin ich aufgrund Komplikationen, ins Beschäftigungsverbot.
    Für Januar wurden mir meine 17Stunden a 10€ bezahlt. Krankheit,wurde nicht bezahlt! Begründung: du bist nur eine Aushilfe! Im beschäftigungsverbot soll ich auch keine Lohnfortzahlung erhalten.

    Ist das zulässig? Oder lohnt sich der Gang ,zum Anwalt für Arbeitsrecht?

    Lg I.Christiansen

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  3. Pingback: Minijob trotz Elternzeit – wie das geht | Die Minijob-Zentrale

  4. Guten Tag,
    In dem Blogbeitrag wird nur auf Arbeitnehmerinnen eingegangen, die einen minijob als Nebenverdienst haben.
    Zahlt die Krankenkasse das Mutterschaftsgeld für selbst pflichtversicherte Arbeitnehmerinnen mit Minijob als Haupterwerb?
    Vielen Dank
    Steffen H.

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    • Hallo Steffen H.,

      ja, versicherungspflichtige Arbeitnehmerinnen, die selbst Mitglied einer Krankenkasse sind und nebenbei einen Minijob ausüben, erhalten Mutterschaftsgeld von ihrer Krankenkasse. Die Höhe des Mutterschaftsgeldes entspricht dem ausgefallenen Nettoarbeitsentgelt, wobei die Krankenkasse maximal 13 Euro pro Tag zahlt. Um den Verdienstausfall auszugleichen, zahlt der Arbeitgeber ergänzend einen Zuschuss in Höhe der Differenz zwischen Mutterschaftsgeld und Nettolohn.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  5. Hallo! Meine Putzfrau (Beschäftigt als Minijobber im privaten Haushalt) ist anscheinend schwanger. Leider spricht sie nicht gut deutsch. Was muss ich jetzt tun? Was muss die jetzt tun?

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  6. Hallo Frau Lichtenauer,

    es ist richtig, dass Ihnen Ihr Arbeitgeber für die gesamte Zeit der Schutzfristen vor und nach der Entbindung einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zahlen muss. Die Schutzfrist vor der Entbindung beträgt sechs Wochen und die Schutzfrist nach der Entbindung in der Regel acht Wochen.

    Da Sie bisher 450 Euro im Monat verdient haben, beträgt der kalendertägliche Zuschuss Ihres Arbeitgebers 2 Euro.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  7. Hallo ! Weiss der Arbeitgeber selber das er den Zuschuss von 60 € zuzahlen hat ? Oder muss ich ihm das sagen oder extra beantragen? (Bin seit 30.11.16 im Mutterschutz und habe seit 1.10.15 immer 450 € Verdienst gehabt)

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    • Hallo Frau Lichtenauer,

      es ist richtig, dass Ihr Arbeitgeber Ihnen einen monatlichen Zuschuss in Höhe von 60 Euro zum Mutterschaftsgeld zu zahlen hat, wenn Sie bisher 450 Euro im Monat verdient haben.

      Sollten Sie während Ihrer Mutterschutzfrist noch keinen monatlichen Zuschuss durch Ihren Arbeitgeber erhalten haben, empfehlen wir Ihnen, Ihren Arbeitgeber auf seine Pflicht zur Zahlung des Zuschusses hinzuweisen. Extra beantragen müssen Sie den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld bei Ihrem Arbeitgeber nicht.

      Ihr Arbeitgeber kann sich 100 Prozent seines Arbeitgeberzuschusses zum Mutterschaftsgeld während der Schutzfristen von der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft erstatten lassen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Und es ist auch richtig das er das die ganzen 14 Wochen zahlen muss. das heißt 6 wochen vor und 8 Wochen nach der geburt richtig (98 Tage )? das heißt pro Tag 2 € Zuschuss richtig ?

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  8. Liebes Team von der MiniJob Zentrale.

    wie viel Mutterschaftsgeldzuschuss bekomme ich bei meinem 450E MiniJob von meinem Nebenbeschäftigungsarbeitgeber, wenn ich ALG1 (nur für Zeitraum 3 Wochen vor dem Beginn Mutterschutzfrist) erhalten habe ? (Hauptarbeitgeber fiel nach langem Rechtstreit weg) Die Krankenkasse zahlt dann ab Mutterschutzfrist meinen Lohnausgleich bzw. den Betrag vom ALG1 (nennt es Mutterschaftsgeld also quasi die 13Euro am Tag und die Differenz dazu).

    Es kann doch nicht sein, dass ich eh schon viel weniger habe durch das ALG1 bzw. die Zahlung der Krankenkasse und dann bei meinem 450 Euro Job, bei dem ich schon sehr lange tätig bin, dann diese 13 € nochmals Kalendertäglich abgezogen werden. Das wäre finanziell für mich die absolute Katastrophe.

    Vielen Dank für die Antwort.

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    • Hallo Tinkerbell,

      für die Zeit der Schutzfristen nach dem Mutterschutzgesetz ist der Arbeitgeber zur Zahlung des Zuschusses zum Mutterschaftsgeld verpflichtet. Der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld entspricht dem Differenzbetrag zwischen dem Mutterschaftsgeldhöchstanspruch für Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung (13,00 Euro je Kalendertag) und Ihrem durchschnittlichen kalendertäglichen Nettoarbeitsentgelt.

      Wenn Sie den genauen Betrag erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an Ihre Krankenkasse.

      Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und einen guten Rutsch ins neue Jahr,

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  9. Hallo, ich bin bei meinem Hauptarbeitgeber versicherungspflichtig beschäftigt und habe einen Nebenjob auf 450,-Basis. Nun bin ich im Mutterschutz. Die KK sagte mir heute, ich würde nur für meinem Hauptjob Mutterschaftsgeld bekommen. Ich hatte die Info, das das Mutterschutzgeld der KK unter beiden AG aufgeteilt wird und auch mein AG des Nebenjobs die Differenz zu den 450,-€ bezahlen muss. Was ist denn nun richtig?

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    • Hallo Frau Hiebsch-Müller,

      der Verdienstausfall während der Mutterschutzfristen wird teilweise durch das von der Krankenkasse gezahlte Mutterschaftsgeld und durch einen Zuschuss des Arbeitgebers ausgeglichen.

      Die Höhe Ihres Mutterschaftsgeldes entspricht Ihrem ausgefallenen Nettoverdienst, wobei die Krankenkasse maximal 13 Euro pro Tag zahlt. Bei der Ermittlung des ausgefallenen Nettoverdienstes werden die Entgelte aus allen Ihren Beschäftigungen, also auch der Verdienst aus Ihrem 450-Euro-Minijob, berücksichtigt.

      Sofern Ihr Gesamtnettoverdienst aus Ihren beiden Beschäftigungen den Betrag von 13,00 Euro pro Tag übersteigt, müssen Ihre beiden Arbeitgeber ergänzend einen Zuschuss in Höhe der Differenz zwischen Ihrem Mutterschaftsgeld und Ihrem Nettoverdienst zahlen. Ihre Arbeitgeber haben sich an dem Zuschuss in dem Verhältnis zu beteiligen, in dem die Nettoarbeitsentgelte aus den verschiedenen Arbeitsverhältnissen zueinander stehen. Die Höhe Ihres Zuschusses können Sie mit unserem Mutterschaftsrechner ermitteln: https://www.minijob-zentrale.de/DE/Service/03_service_rechte_navigation/Tools/Mutterschaftsrechner/Mutterschaftsrechner_node.html

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  10. Hallo, ich bin seit 6 Jahren geringfügig beschäftigt, ab Januar bin ich im Mutterschutz und merke gerade, dass mir meine Arbeit meine Stunden kürzen will habe mich gewundert warum, jetzt weiß ich es wenn ich ja in den letzten drei Monaten kein Nettogehalt von 390 Euro aufweise erhalte ich vom Arbeitgeber keinen Zuschuss während meiner Schutzzeit. Darf mein Arbeitgeber das? Ich brauche die Unterstützung natürlich aber so wie die das jetzt machen geht es doch nicht ohne mir was zu sagen besser gesagt die meinten noch ich würde als 450 Euro Basis Kraft kein Mutterschaftsgeld von denen kriegen was aber nicht der Fall ist wenn ich mir das Mutterschutzgesetz genauer anschaue. Liebe Grüße

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    • Hallo Frau Diebenbusch,

      sollte für Ihr Beschäftigungsverhältnis ein Arbeitsvertrag bestehen, kann Ihr Arbeitgeber die darin vereinbarten Bedingungen nicht ohne Weiteres ändern. Sie können sich auf das im Arbeitsvertrag vereinbarte Arbeitsentgelt und die festgelegte Arbeitszeit berufen.

      Wir empfehlen Ihnen ein Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber zu suchen, um eine einvernehmliche Lösung zu finden.

      Außerdem können Sie sich mit Ihrem Problem an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales für Fragen zum Arbeitsrecht wenden. Dieses erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  11. Hallo 🙂

    Ich habe vor dem Mutterschutz einen 450€ Job ausgeübt und werde ihn auch nach der Geburt wieder aufnehmen. Die 210€ wurden mir schon vom Amt bestätigt. Wie viel wird mir dann jetzt vom AG bezuschusst? Kann es sein, dass ich dann die insgesamt 14 Wochen Mutterschutz weniger Gehalt bekomme?

    Vielen Dank und beste Grüße
    A. Klingel

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    • Hallo Frau Klingel,

      wenn Ihr Verdienst bis zum Beginn der Mutterschutzfrist nicht höher als 390 Euro monatlich war, erhalten Sie keinen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld von Ihrem Arbeitgeber. Lag Ihr bisheriger Verdienst bei über 390 Euro monatlich, beläuft sich der monatliche Zuschuss Ihres Arbeitgebers auf die Differenz zwischen 390 Euro und Ihrem Nettolohn. Haben Sie beispielsweise bisher 450 Euro im Monat verdient, erhalten Sie von Ihrem Arbeitgeber einen Zuschuss in Höhe von 60 Euro. Demnach fällt Ihr Gehalt während der Mutterschutzfristen geringer aus als bisher.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  12. Pingback: Beschäftigungsverbot bei Schwangerschaft – Fortgezahlter Verdienst wird erstattet | Die Minijob-Zentrale

  13. Ich habe eine Sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung mit 20 h pro Woche 862€ netto, und übe zusätzlich einen Minijob 6 h pro Woche (432 € netto). Wie berechnet sich hier mein Mutterschaftsgeld? Von der Krankenkasse erhalte ich die 13€ pro Tag, wie teilt sich dieser Betrag zwischen meinen Arbeitgebern auf? Und wieviel Zuschuss bekomme ich von meinen jeweiligen Arbeitgebern pro Tag?

    Besten Dank für Ihre Antwort
    J. Sun

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  14. Was passiert, wenn man einen Minijob ein Casino haben und schwanger? Sie sagten, dass der Tag, wenn sie schwanger sind, wollen mich rausschmeißen , weil ich nicht wegen Zigarettenrauch arbeiten können. Ich sollte Geld von Ihrem Arbeitgeber erhalten? Oder?

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    • Hallo Frau Ferat,

      wir können Sie in diesem Fall nicht beraten. Für Ihre Frage aus dem Bereich Arbeitsrecht gibt es eine telefonische Beratung.
      Daher empfehlen wir Ihnen, die Experten aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales anzurufen. Sie erreichen das zum Thema Arbeitsrecht geschaltete Bürgertelefon unter der Rufnummer 030 221 911 004.

      Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

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  15. Sehr geehrte Damen und Herren,
    bei meinem AG werden die lohnabrechnungen über ein Steuerbüro gemacht.
    Da meinte man jetzt, ich hätte keinen Anspruch auf AG-Zuzahlung zum Mutterschaftsgeld, da ich immer unter 350€ verdient habe. Stimmt das?
    Danke und MfG

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  16. Pingback: Praktische Lohn- und Gehaltsabrechnungen – Beispiel Oktober » arbeits-abc.de

  17. Ist der Zuschuss des Arbeitgebers (60 Euro bei 450 Euro) komplett beitragspflichtig für den Arbeitgeber und wenn ja, werden diese Beiträge auch über U2 zu 100 Prozent erstattet?

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    • Der Arbeitgeber-Zuschuss zum Mutterschaftsgeld ist steuerfrei (§ 3 Nr. 1 d EStG). Er unterliegt auch nur dann der Beitragspflicht zur Sozialversicherung, soweit er zusammen mit dem Mutterschaftsgeld das Nettoarbeitsentgelt um mehr als 50 EUR monatlich überschreitet (§ 23c Abs. 1 SGB IV). Der gezahlte Arbeitgeberzuschuss ist in vollem Umfang über die U2 im Antragsverfahren erstattungsfähig.

      Liebe Grüße von dem Blogteam der Minijob-Zentrale.

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  18. Leider fehlt in dem Artikel eine vermutlich recht häufige Fallkonstellation:

    Die Minijobberin stockt über Hartz IV auf. Sie ist damit gesetzlich pflichtversichert (über das Job-Center). Wer zahlt hier das Mutterschaftsgeld – und wie viel?

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    • Hallo Herr Buchholz,

      vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Blogbeitrag.
      Arbeitslose Frauen, die bei Beginn der Schutzfrist als Bezieherinnen von Arbeitslosengeld bei Arbeitslosigkeit oder bei beruflicher Weiterbildung nach dem SGB III gesetzlich krankenversichert sind und deren Arbeitsverhältnis nicht während der Schwangerschaft zulässig gekündigt worden ist, erhalten Mutterschaftsgeld durch die gesetzliche Krankenkasse.
      Für die Zahlung des Mutterschaftsgeldes ist die Bescheinigung eines Arztes oder einer Hebamme erforderlich, in der der mutmaßliche Entbindungtermin angegeben werden muss. Die Krankenkasse zahlt das Mutterschaftsgeld in Höhe von bis zu 13 Euro kalendertäglich.

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      • Vielen Dank für Ihre Antwort, die aber leider dem Realitätscheck nicht standhält: Ich bin Arbeitgeber einer solchen Minijobberin (die inzwischen Mutter einer wunderbaren Tochter ist). Als sie mich vor gut einem Jahr von ihrer Schwangerschaft informierte, habe ich die Hotline der Minijob-Zentrale angerufen und gefragt, ob und wenn ja, gegenüber wem sie Anspruch auf Mutterschaftsgeld hat. Antwort Ihrer Hotline: Nein, kein Anspruch auf Mutterschaftsgeld. Bei der Krankenkasse (AOK) die gleiche Antwort. Und das Bundesversicherungsamt erklärte mir, da sei die Krankenkasse zuständig, nicht das Amt. Letztlich hat sie dann keinen einzigen Cent bekommen.

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    • Sehr geehrter Her Buchholz,

      die von uns getätigten Aussagen bezogen sich allgemein auf Bezieherinnen von Arbeitslosengeld.

      Da diese Thematik nicht in unserem Zuständigkeitsbereich liegt, empfehlen wir Ihnen den Leitfaden zum Mutterschaftsgeld des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Ab Seite 36 erhalten Sie Informationen, die Ihre Fragestellung betreffen.

      http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/Mutterschutzgesetz,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf

      Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende !
      Liebe Grüße von dem Blogteam der Minijob-Zentrale.

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