Mutterschaftsgeld bei Minijobs

Schwangere Minijobberinnen mit einem Arbeitsentgelt von bis zu 450 Euro sollen während der letzten sechs Wochen vor der Entbindung und dürfen bis zum Ablauf der achten Woche danach nicht beschäftigt werden. Der Lohnausfall während dieser Zeit wird teilweise durch das Mutterschaftsgeld und den Zuschuss des Arbeitgebers ausgeglichen. Dabei unterscheidet man zwischen zwei Gruppen von Minijobberinnen.

Mutterschaftsgeld vom Bundesversicherungsamt

Das Bundesversicherungsamt zahlt Mutterschaftsgeld für Minijobberinnen, die zu Beginn der Schutzfrist nicht selbst bei der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind. Dazu gehören zum Beispiel Arbeitnehmerinnen, die privat oder familienversichert sind. Die Höhe des Mutterschaftsgeldes richtet sich nach dem Nettoentgelt der letzten drei Monate vor Beginn der Schutzfrist. Für den gesamten Zeitraum der Schutzfristen erhält die Minijobberin maximal 210 Euro.

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Mutterschaftsgeld gibt es auch im Minijob

Der Arbeitgeber leistet nur dann einen Zuschuss, wenn das Arbeitsentgelt bis zum Beginn der Mutterschutzfrist höher ist als 390 Euro monatlich. Der monatliche Zuschuss beläuft sich auf die Differenz zwischen 390 Euro und dem Nettolohn. Das  Mutterschaftsgeld können Sie beim Bundesversicherungsamt unter www.mutterschaftsgeld.de beantragen.

Frauen mit eigenem Krankenversicherungsschutz

Versicherungspflichtige Arbeitnehmerinnen, Studentinnen, Rentnerinnen und Bezieherinnen von Arbeitslosengeld I, die selbst Mitglied einer Krankenkasse sind und nebenbei einen krankenversicherungsfreien Minijob ausüben, erhalten Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse. Die Höhe des Mutterschaftsgeldes entspricht dem ausgefallenen Nettoarbeitsentgelt, wobei die Krankenkasse maximal 13 Euro pro Tag zahlt. Um den Verdienstausfall auszugleichen, zahlt der Arbeitgeber ergänzend einen Zuschuss in Höhe der Differenz zwischen Mutterschaftsgeld und Nettolohn.

Tipp: Berechnen Sie die gesetzliche Schutzfrist der (werdenden) Mutter vor und nach der Entbindung mit unserem Online-Rechner Mutterschutzfristen.

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Aktualisiert am 22.06.2017

73 Kommentare zu “Mutterschaftsgeld bei Minijobs

  1. Hallo ich habe im August 2016- 31.12.2017 einen mini job angefangen und bin jezt schwanger. Habe ein beschäftigungsverbot bekommen der ab dem 16.9.17 angefangen hat jezt habe ich diesen Monat nur 207 euro gehalt statt 440 bekommen woran liegt das ist das richtig so ich dachte das ich mein Gehalt weiterhin voll bekomme

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    • Hallo Sibel Turuskan,
      setzt eine Frau wegen eines generellen oder individuellen Beschäftigungsverbots mit der Arbeit aus, hat sie keine finanziellen Nachteile. Sie behält ihren Durchschnittsverdienst, den sogenannten „Mutterschutzlohn“. Der Mutterschutzlohn wird bis zum Beginn der normalen Mutterschutzfrist gezahlt.
      Der Mutterschutzlohn entspricht in der Regel wenigstens dem Durchschnittsverdienst der letzten 13 Wochen oder bei monatlicher Entlohnung der letzten 3 Monate vor Eintritt der Schwangerschaft.
      Gerne kann Ihr Arbeitgeber, wenn er Fragen hat, das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft anrufen. Dieses erreicht er montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter den Nummer 0234 304-43990.

      Für den weiteren Verlauf Ihrer Schwangerschaft wünschen wir Ihnen alles Gute.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  2. Guten Tag,
    wir als Arbeitgeber beschäftigen eine Arbeitnehmerin auf Basis von 450,00 / monatlich als Minijobberin. Sie bekommt regelmäßig monatlich Euro 450,00.
    Sie hat keinen weiteren Arbeitgeber und ist bei ihrem Ehemann in der gesetzlichen Krankenkasse familienversichert.
    1. Frage: Wie hoch ist der Zuschuss des Arbeitgebers in den Schutzfristen (6 Wochen vorher, 8 Wochen nachher)?
    2. Frage: Ist der Minijob vom Arbeitgeber freizuhalten, wenn die Arbeitnehmerin nach der Schutzfrist zurückkehrt in den Minijob?
    3. Frage: Falls die Arbeitnehmerin sich entscheidet für die Elternzeit nach der 8 wöchigen Schutzfrist, sind dann vom Arbeitgeber noch Zahlungen zu leisten? Und wird hier der Minijob für nach der Elternzeit freigehalten?
    Vielen Dank für Ihre Rückantworten. Liebe Grüße

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    • Guten Tag Frau Britze,

      wie in unserem Blog-Beitrag „Mutterschaftsgeld bei Minijobs“ beschrieben zahlt das Bundesversicherungsamt Mutterschaftsgeld für Minijobberinnen, die zu Beginn der Schutzfrist nicht selbst bei der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind. Dazu gehören zum Beispiel Arbeitnehmerinnen, die privat oder familienversichert sind. Für den gesamten Zeitraum der Schutzfristen erhält die Minijobberin maximal 210 Euro vom Bundesversicherungsamt.

      Sie, als Arbeitgeber leisten nur dann einen Zuschuss, wenn das Arbeitsentgelt bis zum Beginn der Mutterschutzfrist höher ist als 390 Euro monatlich. Der monatliche Zuschuss beläuft sich auf die Differenz zwischen 390 Euro und dem Nettolohn. Bei einem Arbeitsentgelt von 450 Euro ergibt sich ein monatlicher Zuschuss von 60 Euro (kalendertäglich: 2 Euro). Für die Zeit nach der Schutzfrist und einer sich anschließenden Elternzeit, sind keine weiteren Zahlungen durch den Arbeitgeber zu leisten.

      Während der Elternzeit besteht für die Arbeitnehmerin ein besonderer Kündigungsschutz. Das bedeutet, für Sie als Arbeitgeber, dass Sie Ihre Mitarbeiterin grundsätzlich nicht kündigen können.
      Etwas anderes gilt nur in ganz bestimmten Ausnahmefällen (z.B. Betriebsstilllegung, besonders grobe Pflichtverletzung des Arbeitnehmers). Für eine Kündigung während der Elternzeit muss sich der Arbeitgeber außerdem immer die Zustimmung der zuständigen Behörde einholen. Dieser besondere Kündigungsschutz beginnt ab Anmeldung der Elternzeit und endet mit Ablauf der Elternzeit.
      Freundliche Grüße
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Lieben Dank für Ihre schnelle Antwort.

        Ich habe eine weitere genauer Frage:

        Wir als Arbeitgeber würden die Mitarbeiterin einstellen für 6,5 Monate, Beginn 1.12.2017. Mit Beginn des 1.12.2017 beginnt Sie 3 Monate ihre Tätigkeit und geht dann in die Schutzfristen. Dies ist ein Wunsch der Arbeitnehmerin, den wir gerne nachkommen, da sie einen geographischen Ortswechsel vollzieht. Eine Übergangslösung in eine feste Arbeitsstelle bei einem anderen Arbeitgeber.
        Fragen:
        Ist es von Seiten des Arbeitgebers möglich solch einen Vertrag als Minijob zu vereinbaren? Oder ist sie grundsätzlich unkündbar bzw. in einem besonderen Kündigungsschutz auch wenn sie keine Elternzeit nimmt.
        Vielen Dank für ihre Rückmeldung. Liebe Grüße Yvonne Britze

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    • Guten Tag Frau Britze,

      ein befristeter Arbeitsvertrag im Rahmen eines Minijobs ist möglich.
      Wenn die Befristung der Beschäftigung während der Schutzfristen oder während der Elternzeit endet, endet auch die Beschäftigung.
      Ein besonderer Kündigungsschutz besteht aufgrund der vorherigen Befristung nicht.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  3. Hallo liebes Team der Minijob-Zentrale,

    ich befinde mich in einem festen Arbeitsverhältnis, durch welches ich auch krankenversichert bin, und führe außerdem noch einen Mini-Job in Home Office mit monatlich 450€ aus.
    Bezogen auf meinen Hauptjob wurde mir nun ein Beschäftigungsverbot ausgestellt. Mein Mutterschutz beginnt in 4 Wochen.

    Hier nun meine Fragen:
    1. Ist es rechtlich möglich in meinem Mini-Job bis zur Geburt d.h. auch während der 6 Wochen des Mutterschutzes zu arbeiten? Wenn ja, was muss ich bei der Beantragung des Mutterschaftsgeldes beachten?

    2. Kann ich gleich nach der Geburt freiwillig in meinem Mini-Job weiter arbeiten oder sind die 8 Wochen Schutzfrist verpflichtend?

    3. Das Mutterschaftsgeld für meinen Hauptjob beantrage ich bei meiner Krankenkasse. Wie und wo beantrage ich das Mutterschaftsgeld für den Minijob?
    Was muss mein Arbeitgeber des Minijobs wissen bzw. tun?

    Vielen Dank im Voraus!

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    • Hallo Nicole,

      in der Schutzfrist gilt für die Zeit vor der Entbindung ein generelles Beschäftigungsverbot und für die Zeit nach der Entbindung ein absolutes Beschäftigungsverbot. Dies bedeutet, dass die werdende Mutter in den 6 Wochen vor der Entbindung ihre Tätigkeit weiterführen darf, wenn sie dies ausdrücklich wünscht und gegenüber ihrem Arbeitgeber erklärt. Es darf zu keiner Zeit eine Gefährdung für Mutter oder Kind bestehen. Eine Beschäftigung in den 8 Wochen nach der Entbindung hingegen ist unter keinen Umständen erlaubt. Bei Früh- oder Mehrlingsgeburten weitet sich dieses absolute Beschäftigungsverbot sogar bis auf 12 Wochen aus.

      Frauen, die Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse sind, beantragen das Mutterschaftsgeld bei Ihrer zuständigen Krankenkasse. Die Berechnung erfolgt dort unter Berücksichtigung aller Beschäftigungsverhältnisse. Wenden Sie sich bei Fragen zur Berechnung bitte direkt an Ihre zuständige Krankenkasse beziehungsweise Geschäftsstelle.

      Alle Arbeitgeber haben sich an dem Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zu beteiligen. Das setzt voraus, dass alle Arbeitgeber über die Arbeitsentgelte sowie auch über eine eventuelle freiwillige Weiterarbeit während der Schutzfrist vor der Entbindung in anderen Beschäftigungen informiert sind. Gerne unterstützen wir Ihren Arbeitgeber bei der Berechnung. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter den Nummer 0234 304-43990 erreichbar.

      Natürlich können alle Beteiligten auch online unseren persönlichen Mutterschaftsrechner nutzen.

      Für den weiteren Verlauf Ihrer Schwangerschaft wünschen wir Ihnen alles Gute.“

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  4. Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich befinde mich derzeit im Arbeitsverbot nach der Entbindung.
    Mein Arbeitgeber zahlt mir keinen Lohn, meine Krankenkasse zahlt kein Mutterschaftsgeld.
    Beide nutzen die Begründung, dass mein Verdienst unter 390,00€ zu gering sei. (Dies war er bereits vor der Geburt. Ich bin nicht privat versichert.)

    Den einmaligen Zuschuss von 210,00€ für den gesamten Schutzzeitraum kann ich wohl beantragen – ist das richtig?

    Desweiteren würde mich interessieren, ob ich meinen Lohn in irgendeiner Form noch erhalte? Oder bedeutet es nun, dass ich knapp 3 Monate Arbeitsentgelt einfach gar nicht bekomme?

    Leider habe ich von diesen Umständen erst vor Kurzem erfahren.

    Liebe Grüße
    Molly

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    • Hallo Molly,

      herzlichen Glückwunsch zur Geburt Ihres Kindes.

      Wie in unserem Blog-Beitrag beschrieben, erhalten Frauen die in der gesetzlichen Krankenversicherung selbst Mitglied sind, während der Schutzfristen Mutterschaftsgeld. Das Mutterschaftsgeld beträgt 13,00 Euro je Kalendertag und wird von der Krankenkasse der Arbeitnehmerin gezahlt. Keinen Anspruch auf Mutterschaftsgeld ihrer Krankenkasse haben z.B. familienversicherte Minijobberinnen.

      Der Arbeitgeber ist verpflichtet, für die Zeit der Schutzfristen nach dem Mutterschutzgesetz einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zu zahlen. Der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld entspricht der Differenz zwischen dem Mutterschaftsgeld der Krankenkasse (13,00 Euro je Kalendertag) und dem durchschnittlichen kalendertäglichen Nettoarbeitsentgelt der Arbeitnehmerin.

      Sie teilen mit, dass Ihr Verdienst unter 390 Euro liegt (13 Euro x 30 Kalendertage) und somit ergibt sich kein Anspruch auf Zuschuss zum Mutterschaftsgeld. Insofern ist die Begründung Ihres Arbeitgebers korrekt.

      Als Minijobberinnen haben Sie jedoch den Anspruch auf das einmalige Mutterschaftsgeld vom Bundesversicherungsamt in Höhe von 210 Euro. Wir empfehlen Ihnen weitere Fragen mit der Mutterschaftsgeldstelle des Bundesversicherungsamtes zu klären. Diese erreichen Sie unter der Rufnummer 0228/619 1888, täglich von 9.00 bis 12.00 Uhr und donnerstags auch von 13.00 bis 15.00 Uhr.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  5. Hallo liebes Team der Minijob-Zentrale,

    Ich bin aktuell im 5. Monat schwanger, Beginn Schutzfrist 30.11.17 und in 4 Beschäftigungsverhältnissen und noch in Elternzeit vom 1.Kind

    1. AG: Haupt/Vollzeitbeschäftigung in Elternzeit bis einen Tag vor Beginn der neuen Schutzfrist.
    2. AG: Teilzeitbeschäftigung 20 Std/Woche (nicht in Elternzeit)
    3. AG: Minijob 450€/Monat
    4. AG: Übungsleiterfreibetrag rd. 60€/Monat

    Wie wird der Zuschuss der KK in Höhe von 13€ verteilt? Welcher AG zahlt was, bzw. wie sollen die AG es abrechnen?

    Vielen Dank für eine Antwort.

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    • Hallo Belinda,

      alle Arbeitgeber beteiligen sich an dem Zuschuss zum Mutterschaftsgeld in dem Verhältnis, in dem die Nettoarbeitsentgelte aus den verschiedenen Arbeitsverhältnissen zueinander stehen. Das setzt voraus, dass alle Arbeitgeber über die Arbeitsentgelte der anderen Beschäftigungen informiert sind.

      Gerne unterstützen unsere Mitarbeiter die Arbeitgeber bei der Berechnung. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

      Natürlich können alle Beteiligten unseren persönlichen Mutterschaftsrechner online nutzen. Diesen finden Sie unter folgenden Link: https://www.kbs.de/DE/Service/Mutterschaftsrechner/Mutterschaftsrechner_node.html.

      Wir wünschen Ihnen alles Gute.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  6. Sehr geehrtes Team der Minijop-Zentrale,
    meine Frau befindet sich derzeit in Mutterschutz. Zu vor hat sie bei ihrem Arbeitgeber auf 450 Euro Basis mit wechselndem Gehalt gearbeitet, da sie sich noch in Elternzeit von unserem ersten Kind befand. Die Elternzeit hat sie frühzeitig bei ihrem Arbeitgeber beendet, da sie wieder in Mutterschutz ist. Nun sind wir davon ausgegangen, dass meiner Frau der Arbeitgeberanteil wie in der ersten Schwangerschaft, in der sie eine Vollzeitstelle bei ihrem aktuellen Arbeitgeber hatte, zu steht. Der Arbeitgeber sieht dies jedoch nicht so und hat bisher kein Arbeitgeberzuschuss bezahlt. Jetzt wollte ich nochmal abklären, ob wir unsicher Recht Befinden? Meine Frau ist gesetzlich versichert.

    Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen

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    • Hallo Herr Sauer,

      nach Beendigung der Elternzeit lebt das Vollzeit-Beschäftigungsverhältnis bei demselben Arbeitgeber wieder auf. Dann berechnet sich der Zuschuss aus den letzten drei voll abgerechneten Monaten der Vollzeit-Beschäftigung. Sprechen Sie einfach noch mal mit dem Arbeitgeber oder klären den Fall mit der Krankenkasse Ihrer Ehefrau.

      Sollte der Arbeitgeber Rückfragen haben, ist das Service-Telefon der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft von montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

      Wir wünschen Ihnen und Ihrer Frau für den weiteren Verlauf der Schwangerschaft alles Gute.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  7. Guten Tag,

    eine Arbeitnehmerin befindet sich seit 5.7.2017 im Beschäftigungsverbot innerhalb einer geringfügigen Beschäftigung in Höhe von 450 Euro monatlich. Die Arbeitnehmerin erhielt in den 3 Monaten vor Beginn ihrer Schwangerschaft zusätzlich steuerfreie Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit in Höhe von insgesamt 135,77 Euro. Wenn diese Zuschläge im Rahmen der Lohnfortzahlung für das Beschäftigungsverbot gezahlt werden, würden für volle Monate während des Beschäftigungsverbotes 495,26 Euro gezahlt werden. Welche sozialversicherungsrechtlichen Konsequenzen enstehen durch diese Konstellation?

    Mit freunlichen Grüßen
    Silke Kindt

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    • Guten Tag Frau Kindt,

      Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit (SFN) können relevant für die Sozialversicherung werden, wenn die SFN-Zuschläge den Status eines Minijobs verändern und damit Minijobber sozialversicherungspflichtig werden.
      Grundsätzlich sind SFN-Zuschläge kein Arbeitsentgelt im Sinne der Sozialversicherung. Eine Ausnahme ist jedoch unter anderen die Zahlung der SFN-Zuschläge ohne tatsächliche Arbeitsleistung.
      SFN-Zuschläge, die ohne tatsächliche Arbeitsleistung einem Arbeitnehmer arbeitsrechtlich zustehen und gezahlt werden, sind steuerpflichtig. Sie stellen insofern auch Arbeitsentgelt im Sinne der Sozialversicherung dar.

      Betroffen von dieser Regelung sind insbesondere Beschäftigungen, in denen während eines Beschäftigungsverbotes nach dem Mutterschutzgesetz oder im Fall der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall SFN-Zuschläge gewährt werden.
      Nicht hierzu zählen die klassischen Beschäftigungsverbote während der Schutzfristen nach § 3 Abs. 2 und § 6 Abs. 1 Mutterschutzgesetz (MuSchG). Also in der Regel 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Entbindung.
      SFN-Zuschläge können also während der Zahlung ohne tatsächliche Arbeitsleistung ein Arbeitsentgelt von mehr als 450 EUR im Monat begründen. In diesen Fällen ist daher zu prüfen, ob die Voraussetzungen für eine geringfügig entlohnte Beschäftigung weiterhin vorliegen. Ein gelegentliches nicht vorhersehbares Überschreiten bis zu 3 Monaten innerhalb eines Zeitjahres ist unschädlich.

      Entscheidend für die zukünftige Beurteilung des Beschäftigungsverhältnisses ist somit der Zeitraum beziehungsweise die Monate vom Beschäftigungsverbotes bis zum Entbindungstermin.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  8. Sehr geehrte Damen und Herren,
    Ich bin seit Dezember 2016 im Beschäftigungsverbot, mein Kind kommt voraussichtlich am 7.7.2017 zur Welt. Ich überlege ob ich in ca. einem halben Jahr also Januar/ Februar einen Minijob auf 450€ Basis (nicht beim aktuellen Arbeitgeber) beginne. Ich würde dann auf Eltergeld Plus umsteigen. Muss ich die 450€ dann trotzdem versteuern? Und was wäre wenn ich angenommen wieder schwanger werden würde im Zeitraum wo ich fürs erste Kind noch Elterngeld beziehe. Ich falle ja rein theoretisch wieder ins Beschäftigungsverbot und würde (eigentlich) meinen Lohn wieder fortgezahlt bekommen. Das Elterngeld für das zweite Kind würde sich ja dann wieder auf meinen Lohn beziehen oder (Wegen Ausklammerung der Elterngeld-Zeit)? Oder werden mir die 450€ die ich mir vielleicht während der Elternzeit hinzuverdient habe auch wieder angerechnet?

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    • Sehr geehrte Frau Loibl,

      bitte denken Sie daran, dass im Falle einer erneuten Schwangerschaft während der Ausübung einer zulässigen Teilzeitarbeit und einer gleichzeitigen Elternzeit ein Beschäftigungsverbot nicht automatisch eintritt.

      Ihre Fragen zum Elterngeld und zur Elternzeit beantworten die Mitarbeiter Ihrer Elterngeldstelle. Oder nutzen Sie vorab die Informationsangebote des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend unter der Rufnummer 030 20179130.

      Wir wünschen Ihnen für die anstehende Geburt alles Gute.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  9. Sehr geehrte Damen und Herren,

    meine Lebensgefährtin befindet sich bis zum 5.10.17 in Elternzeit mit unserer ersten Tochter und wird die Elternzeit noch um das 3. Jahr verlängern. Da sie ganz neu wieder schwanger ist hat ihre KK (sie ist durch ihre Hauptbeschäftigung pflichtversichert) geraten ihre Elternzeit dann zum Beginn des Mutterschutzes abzubrechen (sofern alles gut verläuft). So würde sie lt. KK Anspruch auf einen Arbeitgeberzuschuss erhalten, der sich aus dem Verdienst der Zeit vor dem 1. Kind berechnet. Soweit für uns verständlich. Jetzt hatte sie aber geplant, ab August einen Minijob anzunehmen. Was bedeutet das dann für den Arbeitgeberzuschuss?

    Leider sind wir mit ihrem Mutterschutzgeldrechner nicht weitergekommen, da sie dem Minijob und der Hauptbeschäftigung ja nicht im gleichen Zeitraum nachgeht (Minijob soll erst noch während der Elternzeit beginnen und die Hauptbeschäftigung ruht wegen Elternzeit). Daher die Fragen:

    Bekommt sie sowohl aus ihrer (momentan aufgrund Elternzeit ruhenden) Hauptbeschäftigung und dem Minijob einen Zuschuss zum Mutterschutzgeld? Oder entfällt durch den Minijob der Anspruch aus der Hauptbeschäftigung, weil sie in den Monaten vor dem Mutterschutz nur einen Minijob ausgeübt hat (und die Hauptbeschäftigung aufgrund Elternzeit ruht)?

    Besten Dank für eine Antwort

    O.Fra

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    • Hallo Herr Frank,

      nimmt ihre Lebensgefährtin einen Minijob auf, erhält sie sowohl aus ihrer (momentan aufgrund Elternzeit ruhenden) Hauptbeschäftigung und dem Minijob einen Zuschuss zum Mutterschutzgeld. Beide Arbeitgeber beteiligen sich an dem Zuschuss zum Mutterschaftsgeld in dem Verhältnis, in dem die Nettoarbeitsentgelte aus den verschiedenen Arbeitsverhältnissen zueinander stehen. Gerne unterstützen unsere Mitarbeiter die Arbeitgeber bei der Berechnung. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

      Wir wünschen Ihnen und Ihrer Lebensgefährtin für den weiteren Verlauf der Schwangerschaft alles Gute.

      Ihr Team Knappschaft Arbeitgeberversicherung

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  10. Guten Morgen,
    unsere Putzhilfe hat mir eben eröffnet, dass sie schwanger ist. Sie verdient als Arbeitslosengeld II Bezügerin 100€/Monat. Eigentlich wollte ich das Arbeitsverhältnis mit ihr zum Ende des kommenden Monats beenden. Das Resultat ihrer Arbeit ist nicht (mehr) zufriedenstellend. Diese Kündigung hätte ich auch ohne Bekanntwerden der Schwangerschaft ausgesprochen. Da sie fast kein Deutsch spricht, ist es auch schwierig, mit ihr darüber zu sprechen.
    Meine Frage: Kann ich die Anstellung trotz Schwangerschaft kündigen?
    Ich danke Ihnen für Ihre Rückmeldung und verbleibe mit freundlichen Grüßen,
    Stefanie

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    • Hallo Stefanie,

      für Schwangere und Mütter kurz nach der Entbindung besteht nach § 9 Mutterschutzgesetz ein besonderer Kündigungsschutz. Der Kündigungsschutz beginnt mit dem ersten Tag der Schwangerschaft und besteht bis zum Ablauf von vier Monaten nach der Geburt des Kindes.

      Wenn Sie die Kündigung gegenüber Ihrer Haushaltshilfe bereits ausgesprochen hatten und Sie nicht innerhalb von zwei Wochen nach Ausspruch der Kündigung von der Schwangerschaft erfahren haben, bleibt die Kündigung wirksam.

      Sollten Sie die Kündigung noch nicht ausgesprochen haben, können Sie Ihrer Haushaltshilfe nun nicht mehr kündigen, da Sie bereits von der Schwangerschaft wissen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Blog-Team Minijob-Zentrale

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  11. Guten Tag,

    oben habe ich fast alles gelesen und fand meinen Fall nicht dabei.

    Was ist während frühere Schwangerschaft, wenn mann im achten Schwangerschaftswoche solche Komplikationen bekommt, dass man von Frauenarzt für ungewisse Zeit Bettruhe verschrieben bekommt? Mein AG denkt ein Ersatz für mich zu finden. Ausserdem kann mein Arbeit die Schwangerschaft vielleicht gefährden.

    Ich bin Familienversichert und letzte Monate über 390€ verdient.

    Danke im Voraus.
    Herzlichst,
    Tamara

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    • Hallo Frau Flade,

      ein Anspruch auf Mutterschutzlohn bzw. den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld ist auch für Minijobberinnen im Mutterschutzgesetz geregelt.

      Werdende Mütter dürfen nicht beschäftigt werden, wenn für die ausgeübte Beschäftigung ein Verbot nach dem Mutterschutzgesetz vorliegt. Voraussetzung ist, dass das Beschäftigungsverbot alleinige Ursache dafür ist, dass Sie mit der Arbeit ganz oder teilweise aussetzen. Bei Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit haben Sie zunächst für sechs Wochen Anspruch auf Entgeltfortzahlung. Dies gilt selbst dann, wenn diese Arbeitsunfähigkeit schwangerschaftsbedingt ist. Sind Sie arbeitsunfähig krank, löst auch ein für denselben Zeitraum angeordnetes Beschäftigungsverbot keinen Anspruch auf Mutterschutzlohn aus. Dies kann jedoch nur Ihr behandelnder Frauenarzt beurteilen.

      Für den weiteren Verlauf der Schwangerschaft wünschen wir Ihnen alles Gute.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  12. Liebes Team,

    ich habe einen Minijob und erwarte am 13.09.2017 mein erstes Kind. Da ich familienversichert bin, erhalte ich kein Mutterschaftsgeld.
    Allerdings habe ich gelesen, dass mein Arbeitgeber mir einen Zuschuss geben kann. Wie finde ich heraus, ob ich dazu berechtigt bin diesen Zuschuss zu erhalten? Und ab wann kann ich diesen Beantragen?
    Ich hoffe Sie können mir weiterhelfen.
    Liebe Grüße

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    • Hallo Camen,

      während der Schutzfristen nach dem Mutterschutzgesetz (6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Entbindung) zahlt der Arbeitgeber einen Zuschusses zum Mutterschaftsgeld sobald eine Arbeitnehmerinnen ein regelmäßiges Nettoarbeitsentgelt von mehr als 390,00 Euro monatlich erhält. Dabei sind alle Beschäftigungen zusammenzurechnen.

      Der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld entspricht grundsätzlich der Differenz zwischen dem Höchstanspruch des Mutterschaftsgeldes (13,00 Euro je Kalendertag) und dem durchschnittlichen kalendertäglichen Nettoarbeitsentgelt. Einmalzahlungen, wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld, bleiben unberücksichtigt.

      Die Berechnung des Zuschusses zum Mutterschaftsgeld obliegt Ihrem Arbeitgeber. Sprechen Sie ihn dazu am besten an.

      Privat- oder familienversicherte Arbeitnehmerinnen erhalten auf Antrag ein Mutterschaftsgeld von höchstens 210,00 Euro für die Zeit der Schutzfristen vom Bundesversicherungsamt. Entsprechende Informationen sowie Antragsformulare erhalten Sie beim Bundesversicherungsamt Mutterschaftsgeldstelle, Friedrich-Ebert-Allee 38, 53113 Bonn, Telefon 0228 619-1888 oder im Internet unter http://www.mutterschaftsgeld.de.

      Sie haben konkrete Fragen zu Themen wie Arbeitsrecht, Unfallversicherung oder anderen Aufgabenbereichen? Das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ist von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der einheitlichen Behördennummer 115 für Sie erreichbar.

      Mit sonnigen Grüßen
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  13. Sehr geehrte Damen und Herren, ich befinde mich bis zum 03.08.17 in Elternzeit. Ab dem 22.07.17 beginnt der Mutterschutz der zweiten Schwangerschaft. Ich arbeite derzeit bei meinem aktuellen Arbeitgeber auf 450 Euro Basis. Ich verdiene jeden Monat anderes. In wie vielen Monaten muss ich über die 390 Euro kommen um den Arbeitgeberzuschuss zu bekommen? Und muss die das Mutterschaftsgeld bei der Krankenkasse selbst beantragen?
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
    Mit freundlichen Grüßen Ann-Kristin Gensmann

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    • Hallo Frau Gensmann,

      Arbeitnehmerinnen können die angemeldete Elternzeit vorzeitig beenden, um die gesetzlichen Mutterschutzfristen und die damit verbundenen Rechte in Anspruch zu nehmen. In diesem Fall sollten Sie Ihrem Arbeitgeber die Beendigung der Elternzeit rechtzeitig mitteilen, da eine rückwirkende Beendigung der Elternzeit nicht vorgesehen ist.

      Nach Beendigung der Elternzeit lebt das Beschäftigungsverhältnis, welches vor der zeitlich begrenzten Reduzierung der Arbeitszeit im Rahmen der zulässigen Teilzeitarbeit während der Elternzeit bestand, wieder auf. Dann berechnet sich der Zuschuss aus den letzten drei voll abgerechneten Monaten der Hauptbeschäftigung.

      Konkrete Auskünfte und Informationen zum Elterngeld und zur Elternzeit erhalten Sie von der für Ihre Landesregierung zuständigen Elterngeldstelle. Sie erfahren diese für Nordrhein-Westfalen unter: http://www.elterngeld.nrw.de/elterngeldstellen/index.php oder über die einheitliche Behördenrufnummer 115.

      Sind Sie in der gesetzlichen Krankenversicherung aufgrund einer versicherungspflichtigen Beschäftigung Mitglied, erhalten Sie während der Schutzfristen nach dem Mutterschutzgesetz das Mutterschaftsgeld von Ihrer zuständigen Krankenkasse.

      Privat- oder familienversicherte Arbeitnehmerinnen erhalten auf Antrag ein Mutterschaftsgeld von höchstens 210,00 Euro für die Zeit der Schutzfristen vom Bundesversicherungsamt. Entsprechende Informationen sowie Antragsformulare sind beim Bundesversicherungsamt Mutterschaftsgeldstelle, Friedrich-Ebert-Allee 38, 53113 Bonn, Telefon 0228 619-1888 oder im Internet unter http://www.mutterschaftsgeld.de erhältlich.

      Wenn Sie die Elternzeit nicht vorzeitig beenden, berechnet sich der Zuschuss aus den letzten drei voll abgerechneten Monaten der Teilzeitbeschäftigung.

      Der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld entspricht grundsätzlich der Differenz zwischen dem Höchstanspruch des Mutterschaftsgeldes (13,00 Euro je Kalendertag) und dem durchschnittlichen kalendertäglichen Nettoarbeitsentgelt der Arbeitnehmerin. Ein Zuschuss kommt somit nur zustande, wenn die Nettoarbeitsentgelte der letzten drei Monate im Durchschnitt über 390,00 Euro liegen.

      Die Berechnung des Zuschusses zum Mutterschaftsgeld obliegt Ihrem Arbeitgeber.

      Sollte Ihr Arbeitgeber Rückfragen haben, erreicht er das Service-Telefon der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft von montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  14. Guten Abend
    Ich Bitte Sie mir kurz dabei mit einen Antwort zu helfen.Ich bin schwanger in 6 Monat .Von meine bisherigen Arbeitnehmer habe ich seit Februar 2017 BeschäftigungVerbot dadurch wo ich gearbeitet habe keine arbeits Plätze für die schwangere Frauen gibt.
    Ab 1 Mai 2017 möchte ich gerne Heimarbeit anfangen. Meine Frage wäre ob ich überhaupt heimarbeit nehmen darf? und wenn ob mich in der Mutterschutz das irgendwie stört oder ob ich mich abmelden muss? Vielen Dank

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    • Hallo Mihaela,

      ob Sie in Heimarbeit tätig sein können, können wir Ihnen nicht abschließend beantworten. Zu den wichtigsten Voraussetzungen gehört, dass Ihr Beschäftigungsverbot nur auf Ihre Hauptbeschäftigung bezogen sein muss, weil von ihr eine Gefahr für Sie oder Ihr Kind ausgeht. Wenn Sie ein individuelles Beschäftigungsverbot erteilt bekommen haben, dürfen Sie gar nicht arbeiten, auch nicht in Heimarbeit. Zudem muss Ihr Hauptarbeitgeber von der Nebentätigkeit in Kenntnis gesetzt werden und diese genehmigen. Während der Mutterschutzfristen dürfen Frauen grundsätzlich nicht arbeiten. Wenn bei Ihnen die Heimarbeit zulässig ist, gelten die Regelungen, die wir im obigen Artikel erläutern.

      Liebe Grüße,
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  15. Liebes Team der Minijob-Zentrale,

    ich habe eine recht spezielle Frage zum Thema Mutterschaftsgeld bei Minijob, die aber eventuell auch für andere interessant ist.

    Ich befinde mich aktuell in Elternzeit (ohne Elterngeldbezug) und arbeite pro Woche 15h in Teilzeit (während der Elternzeit) bei meinem bisherigen Arbeitgeber. Zusätzlich habe ich noch einen Minijob, den ich erst während der Elternzeit begonnen habe (Nebentätigkeit ist mit dem Arbeitgeber geklärt).

    Auf Grund erneuter Schwangerschaft werde ich kurz nach Ablauf meiner Elternzeit wieder in Mutterschutz gehen und nun stellt sich die Frage nach der Berechnung bzw. der Aufteilung des Mutterschaftsgeldes.

    Bei meinem regulären Arbeitgeber müsste sich der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld aus meinem Verdienst vor der ersten Elternzeit berechnen (Teilzeit ist auf die Dauer der Elternzeit befristet), da ich ca. 14 Tage lang wieder regulär in Vollzeit dort arbeite, bevor der neue Mutterschutz befindet. Es würden also ca. 14 Tage im September 2017 zur Berechnung herangezogen werden, der restliche Berechnungszeitraum liegt im Juni/Juli/August 2015

    Wie wird eine eventuelle Aufteilung mit dem Minijob berechnet? Die Berechnungszeiträume weichen ja stark voneinander ab (Minijob Juli/August/September 2017 – Haupttätigkeit Juni/Juli/August 2015/September 2017)

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    • Hallo Frau Stein,

      zu einer zeitlichen Verlegung des Berechnungszeitraumes kommt es, wenn Sie in der Schwangerschaft in den unmittelbar vorausgegangenen drei Monaten ohne Ihr Verschulden kein Arbeitsentgelt bezogen haben, z. B. während der Elternzeit.

      In Ihrem Fall, wird in der Hauptbeschäftigung der Durchschnittsverdienst berücksichtigt, den Sie in dem Zeitraum hatten, der dem Zeitabschnitt ohne Arbeitsentgelt unmittelbar vorausgeht. Ihr Arbeitgeber aus der Hauptbeschäftigung berücksichtigt für die Berechnung des Arbeitgeberzuschusses Ihr Vollzeiteinkommen, welches Sie vor der Elternzeit bezogen haben. Nachträgliche Lohn- bzw. Gehaltserhöhungen sind mit einzurechnen.

      Ihr erzieltes Teilzeiteinkommen während der Elternzeit bleibt für die Berechnung des Durchschnittsverdienstes außer Betracht, da Sie dadurch schlechter gestellt wären, als Frauen, die während der Elternzeit nicht gearbeitet haben.

      Ihr Arbeitgeber aus dem Minijob berücksichtigt für die Berechnung des Arbeitgeberzuschusses die letzten 3 abgerechneten Kalendermonate vor Beginn der Schutzfrist.

      Der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld entspricht grundsätzlich der Differenz zwischen dem Höchstanspruch des Mutterschaftsgeldes (13,00 Euro je Kalendertag) und Ihrem durchschnittlichen kalendertäglichen Nettoarbeitsentgelt.

      Ihre Arbeitgeber haben sich an dem Zuschuss in dem Verhältnis zu beteiligen, in dem die Nettoarbeitsentgelte aus den verschiedenen Arbeitsverhältnissen zueinander stehen.

      Die Berechnung des Zuschusses zum Mutterschaftsgeld obliegt Ihren Arbeitgebern.

      Sollte Ihr Arbeitgeber Rückfragen haben, ist das Service-Telefon der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft von montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

      Liebe Grüße,
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  16. Hallo

    Ich habe seit 6Monaten einen Minijob als Reinigungskraft. Vom 9.1.17-9.2.17 wurde ich wegen Schwangerschaftsbeschwerden krank geschrieben. Ab 9.2.17 bin ich aufgrund Komplikationen, ins Beschäftigungsverbot.
    Für Januar wurden mir meine 17Stunden a 10€ bezahlt. Krankheit,wurde nicht bezahlt! Begründung: du bist nur eine Aushilfe! Im beschäftigungsverbot soll ich auch keine Lohnfortzahlung erhalten.

    Ist das zulässig? Oder lohnt sich der Gang ,zum Anwalt für Arbeitsrecht?

    Lg I.Christiansen

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  17. Pingback: Minijob trotz Elternzeit – wie das geht | Die Minijob-Zentrale

  18. Guten Tag,
    In dem Blogbeitrag wird nur auf Arbeitnehmerinnen eingegangen, die einen minijob als Nebenverdienst haben.
    Zahlt die Krankenkasse das Mutterschaftsgeld für selbst pflichtversicherte Arbeitnehmerinnen mit Minijob als Haupterwerb?
    Vielen Dank
    Steffen H.

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    • Hallo Steffen H.,

      ja, versicherungspflichtige Arbeitnehmerinnen, die selbst Mitglied einer Krankenkasse sind und nebenbei einen Minijob ausüben, erhalten Mutterschaftsgeld von ihrer Krankenkasse. Die Höhe des Mutterschaftsgeldes entspricht dem ausgefallenen Nettoarbeitsentgelt, wobei die Krankenkasse maximal 13 Euro pro Tag zahlt. Um den Verdienstausfall auszugleichen, zahlt der Arbeitgeber ergänzend einen Zuschuss in Höhe der Differenz zwischen Mutterschaftsgeld und Nettolohn.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  19. Hallo! Meine Putzfrau (Beschäftigt als Minijobber im privaten Haushalt) ist anscheinend schwanger. Leider spricht sie nicht gut deutsch. Was muss ich jetzt tun? Was muss die jetzt tun?

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  20. Hallo Frau Lichtenauer,

    es ist richtig, dass Ihnen Ihr Arbeitgeber für die gesamte Zeit der Schutzfristen vor und nach der Entbindung einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zahlen muss. Die Schutzfrist vor der Entbindung beträgt sechs Wochen und die Schutzfrist nach der Entbindung in der Regel acht Wochen.

    Da Sie bisher 450 Euro im Monat verdient haben, beträgt der kalendertägliche Zuschuss Ihres Arbeitgebers 2 Euro.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  21. Hallo ! Weiss der Arbeitgeber selber das er den Zuschuss von 60 € zuzahlen hat ? Oder muss ich ihm das sagen oder extra beantragen? (Bin seit 30.11.16 im Mutterschutz und habe seit 1.10.15 immer 450 € Verdienst gehabt)

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    • Hallo Frau Lichtenauer,

      es ist richtig, dass Ihr Arbeitgeber Ihnen einen monatlichen Zuschuss in Höhe von 60 Euro zum Mutterschaftsgeld zu zahlen hat, wenn Sie bisher 450 Euro im Monat verdient haben.

      Sollten Sie während Ihrer Mutterschutzfrist noch keinen monatlichen Zuschuss durch Ihren Arbeitgeber erhalten haben, empfehlen wir Ihnen, Ihren Arbeitgeber auf seine Pflicht zur Zahlung des Zuschusses hinzuweisen. Extra beantragen müssen Sie den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld bei Ihrem Arbeitgeber nicht.

      Ihr Arbeitgeber kann sich 100 Prozent seines Arbeitgeberzuschusses zum Mutterschaftsgeld während der Schutzfristen von der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft erstatten lassen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Und es ist auch richtig das er das die ganzen 14 Wochen zahlen muss. das heißt 6 wochen vor und 8 Wochen nach der geburt richtig (98 Tage )? das heißt pro Tag 2 € Zuschuss richtig ?

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  22. Liebes Team von der MiniJob Zentrale.

    wie viel Mutterschaftsgeldzuschuss bekomme ich bei meinem 450E MiniJob von meinem Nebenbeschäftigungsarbeitgeber, wenn ich ALG1 (nur für Zeitraum 3 Wochen vor dem Beginn Mutterschutzfrist) erhalten habe ? (Hauptarbeitgeber fiel nach langem Rechtstreit weg) Die Krankenkasse zahlt dann ab Mutterschutzfrist meinen Lohnausgleich bzw. den Betrag vom ALG1 (nennt es Mutterschaftsgeld also quasi die 13Euro am Tag und die Differenz dazu).

    Es kann doch nicht sein, dass ich eh schon viel weniger habe durch das ALG1 bzw. die Zahlung der Krankenkasse und dann bei meinem 450 Euro Job, bei dem ich schon sehr lange tätig bin, dann diese 13 € nochmals Kalendertäglich abgezogen werden. Das wäre finanziell für mich die absolute Katastrophe.

    Vielen Dank für die Antwort.

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    • Hallo Tinkerbell,

      für die Zeit der Schutzfristen nach dem Mutterschutzgesetz ist der Arbeitgeber zur Zahlung des Zuschusses zum Mutterschaftsgeld verpflichtet. Der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld entspricht dem Differenzbetrag zwischen dem Mutterschaftsgeldhöchstanspruch für Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung (13,00 Euro je Kalendertag) und Ihrem durchschnittlichen kalendertäglichen Nettoarbeitsentgelt.

      Wenn Sie den genauen Betrag erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an Ihre Krankenkasse.

      Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und einen guten Rutsch ins neue Jahr,

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  23. Hallo, ich bin bei meinem Hauptarbeitgeber versicherungspflichtig beschäftigt und habe einen Nebenjob auf 450,-Basis. Nun bin ich im Mutterschutz. Die KK sagte mir heute, ich würde nur für meinem Hauptjob Mutterschaftsgeld bekommen. Ich hatte die Info, das das Mutterschutzgeld der KK unter beiden AG aufgeteilt wird und auch mein AG des Nebenjobs die Differenz zu den 450,-€ bezahlen muss. Was ist denn nun richtig?

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    • Hallo Frau Hiebsch-Müller,

      der Verdienstausfall während der Mutterschutzfristen wird teilweise durch das von der Krankenkasse gezahlte Mutterschaftsgeld und durch einen Zuschuss des Arbeitgebers ausgeglichen.

      Die Höhe Ihres Mutterschaftsgeldes entspricht Ihrem ausgefallenen Nettoverdienst, wobei die Krankenkasse maximal 13 Euro pro Tag zahlt. Bei der Ermittlung des ausgefallenen Nettoverdienstes werden die Entgelte aus allen Ihren Beschäftigungen, also auch der Verdienst aus Ihrem 450-Euro-Minijob, berücksichtigt.

      Sofern Ihr Gesamtnettoverdienst aus Ihren beiden Beschäftigungen den Betrag von 13,00 Euro pro Tag übersteigt, müssen Ihre beiden Arbeitgeber ergänzend einen Zuschuss in Höhe der Differenz zwischen Ihrem Mutterschaftsgeld und Ihrem Nettoverdienst zahlen. Ihre Arbeitgeber haben sich an dem Zuschuss in dem Verhältnis zu beteiligen, in dem die Nettoarbeitsentgelte aus den verschiedenen Arbeitsverhältnissen zueinander stehen. Die Höhe Ihres Zuschusses können Sie mit unserem Mutterschaftsrechner ermitteln: https://www.minijob-zentrale.de/DE/Service/03_service_rechte_navigation/Tools/Mutterschaftsrechner/Mutterschaftsrechner_node.html

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  24. Hallo, ich bin seit 6 Jahren geringfügig beschäftigt, ab Januar bin ich im Mutterschutz und merke gerade, dass mir meine Arbeit meine Stunden kürzen will habe mich gewundert warum, jetzt weiß ich es wenn ich ja in den letzten drei Monaten kein Nettogehalt von 390 Euro aufweise erhalte ich vom Arbeitgeber keinen Zuschuss während meiner Schutzzeit. Darf mein Arbeitgeber das? Ich brauche die Unterstützung natürlich aber so wie die das jetzt machen geht es doch nicht ohne mir was zu sagen besser gesagt die meinten noch ich würde als 450 Euro Basis Kraft kein Mutterschaftsgeld von denen kriegen was aber nicht der Fall ist wenn ich mir das Mutterschutzgesetz genauer anschaue. Liebe Grüße

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    • Hallo Frau Diebenbusch,

      sollte für Ihr Beschäftigungsverhältnis ein Arbeitsvertrag bestehen, kann Ihr Arbeitgeber die darin vereinbarten Bedingungen nicht ohne Weiteres ändern. Sie können sich auf das im Arbeitsvertrag vereinbarte Arbeitsentgelt und die festgelegte Arbeitszeit berufen.

      Wir empfehlen Ihnen ein Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber zu suchen, um eine einvernehmliche Lösung zu finden.

      Außerdem können Sie sich mit Ihrem Problem an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales für Fragen zum Arbeitsrecht wenden. Dieses erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  25. Hallo :)

    Ich habe vor dem Mutterschutz einen 450€ Job ausgeübt und werde ihn auch nach der Geburt wieder aufnehmen. Die 210€ wurden mir schon vom Amt bestätigt. Wie viel wird mir dann jetzt vom AG bezuschusst? Kann es sein, dass ich dann die insgesamt 14 Wochen Mutterschutz weniger Gehalt bekomme?

    Vielen Dank und beste Grüße
    A. Klingel

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    • Hallo Frau Klingel,

      wenn Ihr Verdienst bis zum Beginn der Mutterschutzfrist nicht höher als 390 Euro monatlich war, erhalten Sie keinen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld von Ihrem Arbeitgeber. Lag Ihr bisheriger Verdienst bei über 390 Euro monatlich, beläuft sich der monatliche Zuschuss Ihres Arbeitgebers auf die Differenz zwischen 390 Euro und Ihrem Nettolohn. Haben Sie beispielsweise bisher 450 Euro im Monat verdient, erhalten Sie von Ihrem Arbeitgeber einen Zuschuss in Höhe von 60 Euro. Demnach fällt Ihr Gehalt während der Mutterschutzfristen geringer aus als bisher.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  26. Pingback: Beschäftigungsverbot bei Schwangerschaft – Fortgezahlter Verdienst wird erstattet | Die Minijob-Zentrale

  27. Ich habe eine Sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung mit 20 h pro Woche 862€ netto, und übe zusätzlich einen Minijob 6 h pro Woche (432 € netto). Wie berechnet sich hier mein Mutterschaftsgeld? Von der Krankenkasse erhalte ich die 13€ pro Tag, wie teilt sich dieser Betrag zwischen meinen Arbeitgebern auf? Und wieviel Zuschuss bekomme ich von meinen jeweiligen Arbeitgebern pro Tag?

    Besten Dank für Ihre Antwort
    J. Sun

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  28. Was passiert, wenn man einen Minijob ein Casino haben und schwanger? Sie sagten, dass der Tag, wenn sie schwanger sind, wollen mich rausschmeißen , weil ich nicht wegen Zigarettenrauch arbeiten können. Ich sollte Geld von Ihrem Arbeitgeber erhalten? Oder?

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    • Hallo Frau Ferat,

      wir können Sie in diesem Fall nicht beraten. Für Ihre Frage aus dem Bereich Arbeitsrecht gibt es eine telefonische Beratung.
      Daher empfehlen wir Ihnen, die Experten aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales anzurufen. Sie erreichen das zum Thema Arbeitsrecht geschaltete Bürgertelefon unter der Rufnummer 030 221 911 004.

      Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

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  29. Sehr geehrte Damen und Herren,
    bei meinem AG werden die lohnabrechnungen über ein Steuerbüro gemacht.
    Da meinte man jetzt, ich hätte keinen Anspruch auf AG-Zuzahlung zum Mutterschaftsgeld, da ich immer unter 350€ verdient habe. Stimmt das?
    Danke und MfG

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  30. Pingback: Praktische Lohn- und Gehaltsabrechnungen – Beispiel Oktober » arbeits-abc.de

  31. Ist der Zuschuss des Arbeitgebers (60 Euro bei 450 Euro) komplett beitragspflichtig für den Arbeitgeber und wenn ja, werden diese Beiträge auch über U2 zu 100 Prozent erstattet?

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    • Der Arbeitgeber-Zuschuss zum Mutterschaftsgeld ist steuerfrei (§ 3 Nr. 1 d EStG). Er unterliegt auch nur dann der Beitragspflicht zur Sozialversicherung, soweit er zusammen mit dem Mutterschaftsgeld das Nettoarbeitsentgelt um mehr als 50 EUR monatlich überschreitet (§ 23c Abs. 1 SGB IV). Der gezahlte Arbeitgeberzuschuss ist in vollem Umfang über die U2 im Antragsverfahren erstattungsfähig.

      Liebe Grüße von dem Blogteam der Minijob-Zentrale.

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  32. Leider fehlt in dem Artikel eine vermutlich recht häufige Fallkonstellation:

    Die Minijobberin stockt über Hartz IV auf. Sie ist damit gesetzlich pflichtversichert (über das Job-Center). Wer zahlt hier das Mutterschaftsgeld – und wie viel?

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    • Hallo Herr Buchholz,

      vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Blogbeitrag.
      Arbeitslose Frauen, die bei Beginn der Schutzfrist als Bezieherinnen von Arbeitslosengeld bei Arbeitslosigkeit oder bei beruflicher Weiterbildung nach dem SGB III gesetzlich krankenversichert sind und deren Arbeitsverhältnis nicht während der Schwangerschaft zulässig gekündigt worden ist, erhalten Mutterschaftsgeld durch die gesetzliche Krankenkasse.
      Für die Zahlung des Mutterschaftsgeldes ist die Bescheinigung eines Arztes oder einer Hebamme erforderlich, in der der mutmaßliche Entbindungtermin angegeben werden muss. Die Krankenkasse zahlt das Mutterschaftsgeld in Höhe von bis zu 13 Euro kalendertäglich.

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      • Vielen Dank für Ihre Antwort, die aber leider dem Realitätscheck nicht standhält: Ich bin Arbeitgeber einer solchen Minijobberin (die inzwischen Mutter einer wunderbaren Tochter ist). Als sie mich vor gut einem Jahr von ihrer Schwangerschaft informierte, habe ich die Hotline der Minijob-Zentrale angerufen und gefragt, ob und wenn ja, gegenüber wem sie Anspruch auf Mutterschaftsgeld hat. Antwort Ihrer Hotline: Nein, kein Anspruch auf Mutterschaftsgeld. Bei der Krankenkasse (AOK) die gleiche Antwort. Und das Bundesversicherungsamt erklärte mir, da sei die Krankenkasse zuständig, nicht das Amt. Letztlich hat sie dann keinen einzigen Cent bekommen.

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    • Sehr geehrter Her Buchholz,

      die von uns getätigten Aussagen bezogen sich allgemein auf Bezieherinnen von Arbeitslosengeld.

      Da diese Thematik nicht in unserem Zuständigkeitsbereich liegt, empfehlen wir Ihnen den Leitfaden zum Mutterschaftsgeld des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Ab Seite 36 erhalten Sie Informationen, die Ihre Fragestellung betreffen.

      http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/Mutterschutzgesetz,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf

      Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende !
      Liebe Grüße von dem Blogteam der Minijob-Zentrale.

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