Neue Fälligkeiten beim Beitragseinzug für Minijobs in Privathaushalten

Für den Beitragseinzug im Haushaltsscheck-Verfahren gelten neue Termine.
Die Abgaben werden nun erst am 31. Juli des laufenden Jahres (für das in den Monaten Januar bis Juni erzielte Arbeitsentgelt) und am 31. Januar des folgenden Jahres (für die Monate Juli bis Dezember) fällig. Fällt der Termin auf ein Wochenende oder einen gesetzlichen Feiertag, verschiebt sich die Fälligkeit auf den folgenden Bankarbeitstag.

Änderung durch die Umstellung auf SEPA
Bisher wurden die Abgaben am 15. Juli bzw. 15. Januar des Folgejahres fällig. Die gesetzliche Änderung war wegen der Umstellung auf den einheitlichen europäischen Euro-Zahlungsverkehr SEPA (Single Euro Payments Area) erforderlich. Die verbraucherfreundliche Regelung soll gewährleisten, dass der Privathaushalt als Arbeitgeber rechtzeitig vor dem Lastschrifteinzug über die von ihm zu leistenden Abgaben informiert ist. Hierfür nutzt die Minijob-Zentrale den Abgabenbescheid.

Steuervorteil bleibt erhalten
Auf die steuerliche Geltendmachung hat die spätere Fälligkeit im Januar keinen negativen Einfluss. Die Kosten können für das Vorjahr geltend gemacht werden. Wie bisher erhält der Arbeitgeber von der Minijob-Zentrale eine Bescheinigung für das Finanzamt über die von ihm für das Vorjahr gezahlten Abgaben.

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