Minijob trotz Elternzeit – wie das geht

Elternzeit - © kolinko_tanya / Fotolia.com

Sie sind in der Elternzeit und überlegen, einen Minijob aufzunehmen? Ob als Zeitungsträger oder Haushaltshilfe – ein Minijob in der Elternzeit kann eine prima Lösung sein, um Ihre Haushaltskasse klingeln zu lassen. Wir verraten Ihnen, wie es geht und worauf Sie achten sollten.

Was versteht man unter Elternzeit?

Elternzeit wird die unbezahlte Arbeitsfreistellung von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen nach der Geburt eines Kindes genannt. Jeder Elternteil, der in einem Arbeitsverhältnis steht, hat Anspruch auf die Elternzeit bis das Neugeborene sein drittes Lebensjahr vollendet hat.

Was muss ich tun, bevor ich einen Minijob annehme?

Während Ihrer Elternzeit besteht Ihr bisheriger Arbeitsvertrag weiter. Wenn Sie einen Minijob bei einem anderen Arbeitgeber aufnehmen möchten, holen Sie vorher die Zustimmung Ihres eigentlichen Arbeitgebers ein. Ihr Arbeitgeber kann seine Zustimmung innerhalb von vier Wochen aus betrieblichen Gründen verweigern. Geschieht dies nicht fristgerecht, gilt sie als genehmigt.

Unser Tipp: Vergessen Sie nicht, Ihrer Elterngeldstelle mitzuteilen, dass Sie einen Minijob ausüben, da das Elterngeld eventuell anders berechnet wird. Ihre zuständige Elterngeldstelle finden Sie hier: familien-wegweiser.de.

Wie viele Stunden darf ich während der Elternzeit arbeiten?

Während der kompletten Elternzeit dürfen Sie maximal 30 Wochenstunden arbeiten, auch, wenn Sie kein Elterngeld mehr beziehen.

Wird das Entgelt aus dem Minijob auf mein Elterngeld angerechnet?

Das Elterngeld beträgt mindestens 300 Euro bzw. 150 Euro beim ElterngeldPlus. Jeglicher Hinzuverdienst wird auf das Elterngeld oder ElterngeldPlus angerechnet.

Unser Tipp: Nutzen Sie den Elterngeldrechner und ermitteln Sie die Höhe Ihres voraussichtlichen Elterngelds bequem online.

Wie viel darf ich bei meinem Minijob verdienen?

Die monatliche Einkommensgrenze für einen geringfügigen Minijob beträgt 450 Euro.

Darf ich mehrere 450-Euro-Minijobs nebeneinander ausüben?

Ja, das ist möglich. Beachten Sie dabei nur, dass Ihr Gesamtverdienst aus den jeweiligen Beschäftigungen durchschnittlich 450 Euro im Monat bzw. 5.400 Euro im Jahr nicht übersteigt.

Welche Sozialabgaben fallen für den Minijob an?

Grundsätzlich besteht in der Rentenversicherung die Versicherungspflicht, von der Sie sich befreien lassen können. Ihr Beitragssatz für die Rentenversicherung beträgt 3,7 Prozent (3,6 % ab 1.1.2018) von Ihrem Minijob-Entgelt. Haben Sie einen Minijob in einem Privathaushalt, zahlen Sie 13,7 Prozent (13,6 % ab 1.1.2018). Ihre gesetzliche Krankenversicherung bleibt beitragsfrei bestehen, da ihr Arbeitsvertrag bei Ihrem eigentlichen Arbeitgeber während Ihrer Elternzeit ebenso bestehen bleibt. Ihr Minijob-Arbeitgeber zahlt neben einer Steuerpauschale auch einen Pauschalbeitrag zur Krankenversicherung und zur Rentenversicherung.

Wo finde ich einen geeigneten Minijob?

Die moderne Technik bietet Ihnen viele Alternativen zur klassischen Suche in der Tageszeitung. Einige Betriebe sind inzwischen dazu übergegangen, die Suche nach neuen Arbeitnehmern über das Internet durchzuführen. Am effektivsten und leichtesten klappt die Suche nach einem Minijob über Jobportale. Über diverse Filter und Suchfunktionen der Jobportale haben Sie viele Möglichkeiten, Ihre Suche nach Ihren persönlichen Wünschen zu gestalten. So kann der neue Minijob nur einen Mausklick entfernt sein!

Ob Sie auch einen Minijob bei Ihrem „alten“ Arbeitgeber ausüben können, klären wir hier.

Unser Tipp: Nutzen Sie die Haushaltsjob-Börse der Minijob-Zentrale! Wenn Sie einen Minijob im Privathaushalt suchen, sind Sie dort genau richtig. Schauen Sie sich unser Angebot direkt mal an.

Für alle werdenden Mütter haben wir in einem Blogbeitrag alle Informationen zum Mutterschaftsgeld bei Minijobs zusammengefasst.

Infos zum Minijob während der Elternzeit haben wir auch in unserer Videoreihe „Minijob? – Wir antworten“ zusammengefasst:

 

aktualisiert am 6. März 2018

178 Kommentare zu “Minijob trotz Elternzeit – wie das geht

  1. Guten Tag. Ich brauche dringend hilfe. Mein Elternzeit endet in November. Ich habe in Vollzeit gearbeitet. Jezt habe ich mein Elternzeit mit 6 Monate verlängert. Aber mein Arbeitgeber möchte das ich in Minijob vährend die Elternzeit zurück gehe. Ich möchte gern gehen, aber wir möchten ein zweites Kind haben. Wann ich erneut schwanger werde, ich bekomme sofort arbeitsverbot. Ich habe gut Elterngeld bekommen, und ich möchte nicht das ich mit meinem zweites Kind 300€ bekomme. Wann ich jezt zurück gehe in Minijob, bekomme ich dann nur 300€ Elterngeld(wann ich schwanger werde) oder bekomme ich mehr? Danke

    • Hallo Ildi,

      bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Sie zur Berechnung des Elterngeldes im Detail nicht beraten können. Wir empfehlen Ihnen, sich bei Ihrer zuständigen Elterngeldstelle zu erkundigen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  2. Hallo,

    Wollte mal wissen was ist mein recht als Minijob angestellte. Arbeite 2 Jahre in einem Minijob verhältnis. Bin jetzt Schwanger und mich interessiert was für einen Anspruch habe ich solange ich Schwanger bin. Mir wurde gesagt das ich kein Mutterschutzgeld erhalten kann da ich über meinen Man Versichert bin. Erst wenn das Kind geboren ist kann Elterngeld beantragen. Aber da ich bis zur Geburt nicht immer arbeiten kann, weil es ums Putzen geht und ich mich nicht bücken darf. Kriege ich meinen Lohn weiterhin oder?

    Viele Dank

    • Hallo Sascha,

      unsere herzlichen Glückwünsche zur Schwangerschaft.

      Frauen, die in Teilzeit beschäftigt sind, werden wie Vollbeschäftigte umfassend durch das Mutterschutzgesetz geschützt. Das gilt selbstverständlich auch für Frauen, die in einem Minijob arbeiten. Der Mutterschutz beginnt, sobald Sie schwanger sind.
      Durch die Schwangerschaft dürfen Ihnen keine finanziellen Nachteile entstehen – auch nicht im Minijob.

      Für die Zeit eines Beschäftigungsverbotes zahlt Ihr Arbeitgeber Ihren Verdienst weiter (Mutterschutzlohn), unabhängig davon, wann Sie Ihre Beschäftigung aufgenommen haben. Als Mutterschutzlohn wird das durchschnittliche Arbeitsentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor dem Eintritt der Schwangerschaft gezahlt.

      Übrigens – Im Fall von Beschäftigungsverboten nach dem Mutterschutzgesetz bekommt Ihr Arbeitgeber durch das Umlageverfahren U2 den fortgezahlten Lohn zu 100 Prozent erstattet!

      Bei Fragen zur Berechnung unterstützt die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft Ihren Arbeitgeber gerne. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

      Das Mutterschaftsgeld ist grundsätzlich eine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse. Da Sie familienversichert sind, beantragen Sie das Mutterschaftsgeld beim Bundesversicherungsamt in Bonn. Sie erhalten höchstens 210 Euro Mutterschaftsgeld als Einmalzahlung für die gesamte Schutzfrist. Den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld erhalten Sie für die Zeit der Mutterschutzfristen (6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Entbindung) und den Entbindungstag. Diesen erhalten Sie, wenn Sie in den letzten drei Monaten vor Beginn der Mutterschutzfrist ein Nettogehalt von mehr als 390 Euro monatlich erhalten haben. Liegt der Verdienst darunter, haben Sie keinen Anspruch auf den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld.

      Ausführliche Informationen zum Antragsverfahren für das Mutterschaftsgeld
      erhalten Sie vom Bundesversicherungsamt in Bonn unter der Telefonnummer
      02 28 / 6 19 18 88.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  3. Guten Tag,
    ich habe eine frage, ich bin in der Elternzeit, ich habe damals 2 Jahre beantragt, und nun ist ein Jahr um, ich bekomme monatlich 330€ und habe überlegt einen minijob an zunehmen, aber wie sieht es aus, werden die 450€ mit meinen 330€ angerechnet?
    Liebe Grüße
    Kristina

    • Hallo Kristina,

      neben dem Bezug von Elterngeld können Sie eine 450-Euro-Minijob ausüben.
      Ob und wie der Minijob auf das Elterngeld angerechnet wird, erfragen Sie bitte bei Ihrer zuständige Elterngeldstelle.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  4. Hallo,
    ich bekomme im September mein erstes Kind und würde gerne ab März wieder für 8 Stunden arbeiten gehen. Kann ich dann für die ersten 6 Monate Basiselterngeld beantragen und ab dem 6 Monat Elterngeld Plus? Ich würde bei Elterngeld Plus 900,00 mtl. erhalten und würde dann ab März ca. EUR 500,00 dazu verdienen?
    Wie läuft das mit der Anrechnung? Bzw. wie viel Elterngeld wird mir gekürzt?

    • Hallo Klara,

      die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. Wir bitten daher um Ihr Verständnis, dass wir Ihre konkrete Frage nicht beantworten können. Bitte wenden Sie sich mit Ihrer Anfrage an Ihre zuständige Elterngeldstelle.

      Hinweis: Bitte beachten Sie in Ihrer Planung, dass die Minijob-Grenze bei monatlich 450 Euro liegt. Ab 450,01 Euro handelt es sich um einen Midijob. Ansprechpartner ist dann Ihre Krankenkasse.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  5. Hallo! Ich bekomme den Höchstsatz Elterngeld für 1 Jahr. Das ist im September rum und wir haben beschlossen, dass es gut wäre ich würde meine elternzeit nochmal um ein Jahr verlängern.
    Da ich dann ja 0 Euro mehr bekomme und wir laufende Kosten abdecken müssen, stellt sich die Frage, ob ich dann einen Minijob annehmen kann und ob sich das lohnt.
    Vielen Dank für Ihre Hilfe!

    • Hallo Jana,

      während der Elternzeit ruht Ihr sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis. Sie können daher einen 450-Euro-Minijob sozialversicherungsfrei ausüben. Der Arbeitgeber kann dabei ein anderer sein, oder aber auch Ihr früherer Hauptarbeitgeber.

      Im Minijob fallen für Sie als Arbeitnehmer keine eigenen Sozialversicherungsbeiträge an – mit Ausnahme der Rentenversicherung – hier besteht für Sie Versicherungspflicht. Von der Rentenversicherungspflicht können Sie sich jedoch auf Antrag befreien lassen können. Zahlt Ihr Arbeitgeber im Minijob dann noch die 2% Pauschsteuer, bekommen Sie Ihren Verdienst ohne Abzüge ausgezahlt. Vielleicht interessiert Sie hierzu auch unser Blogbeitrag „Worauf Minijobber vor der Arbeitsaufnahme achten sollten“: https://t1p.de/Blogbeitrag-worauf-Minijobber-achten-sollten

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  6. Hallo,

    hatte 2017 2 Jahre Elternzeit beantragt und bin nach 1,5 Jahren nach Bezugsende des Elterngeldes für 8 Stunden die Woche bei meinem alten Arbeitgeber beschäftigt auf 450€ basis.

    Wenn ich zusätzlich vor Ende der Elternzeit einen weiteren Job Annheme als „kurzfristige Beschäftigung“ auf Lohnsteuerklasse 6 mit 3,5 Stunden die Woche und maximal 66 Arbeitstagen. . Was muss ich hier beachten?

    Normalerweise zählt so ein Job ja nicht zusätzlich zum mini job mit 450€. Ist dies in diesem Fall anders?

    Vielen Dank im Voraus

    Grüsse

    Barbara

    • Hallo Barbara,

      eine Zusammenrechnung des 450-Euro-Minijobs mit einem kurzfristigen Minijob erfolgt nicht. Sie können grundsätzlich beide Beschäftigungen parallel nebeneinander ausüben.
      Während der Elternzeit ist jedoch zu prüfen, ob für Ihren kurzfristigen Minijob Berufsmäßigkeit vorliegt. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie auf unserer Homepage: https://t1p.de/MJZE-Pruefung-Berufsmaessigkeit

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

      • Hallo,

        vielen Dank für die schnelle Antwort.

        Berufsmäßigkeit liegt nicht vor da ich ja meinen 450€ job habe und da auch auf die 450€ komme, sind die 100€ im Monat durch die „kurzfristige Beschäftigung“ nicht für die Sicherung meines Lebensunterhaltes von Bedeutung.

        Vielen Dank nochmal

        Grüße

        Barbara

        • Hallo Barbara,

          die Prüfung der Berufsmäßigkeit in einem kurzfristigen Minijob erfolgt erst, wenn das Arbeitsentgelt in dieser Beschäftigung über 450 Euro monatlich liegt. Bei einem Verdienst von 100 Euro ist das somit kein Problem.
          Das Arbeitsentgelt aus dem Minijob wird dabei gar nicht berücksichtigt.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

    • Hallo Jurij,

      haben Sie eine versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung (Vollzeit-Job) können Sie daneben einen 450-Euro-Minijob ausüben. Nehmen Sie später noch einen oder mehrere 450-Euro-Jobs auf, werden diese mit der Hauptbeschäftigung zusammengerechnet und sind mit Ausnahme der Arbeitslosenversicherung in der Regel versicherungspflichtig.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  7. Hallo.
    Ich bin jetzt im 2. elternzeitjahr und möchte noch ein Jahr verlängern. Da ich kein elterngeld mehe bekomme(da auf ein jahr gekegt)habe ich einen minijob seit fast 1jahr.
    Jetzt denken wir über weiteren Nachwuchs nach. Meine Vorgesetzte (des minijobs) sagte mir, dass schwangere aufgrund der mühseligen Beschäftigung freigestellt werden würden. Demnach ein Beschäftigungsverbot erhalten.
    Würde ich dann auch beim minijob eine Lohnfortzahlung bekommen? Hat dies Auswirkungen auf meine haupttätigkeit und wie verhält sich das dann mit dem Mutterschutz(geld)?
    Danke im vorraus.

    • Hallo,

      durch die Schwangerschaft dürfen Ihnen keine finanziellen Nachteile entstehen – auch nicht im Minijob. Für die Zeit des Beschäftigungsverbots zahlt Ihr Arbeitgeber Ihren Lohn als Mutterschutzlohn weiter. Ein betriebliches Beschäftigungsverbot aus dem Minijob heraus hat keine Auswirkungen auf Ihre Hauptbeschäftigung.

      Üben Sie während der Elternzeit einen Minijob aus und werden erneut schwanger, haben Sie Anspruch auf den Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld. Als Zuschuss erhalten Sie vom Arbeitgeber die Differenz zwischen 13,00 Euro und dem täglichen Nettoarbeitsentgelt aus dem Minijob. Endet die reguläre Elternzeit bei Ihrem Hauptarbeitgeber allerdings vor Beginn der neuen Schutzfristzeit, während der neuen Schutzfristzeit oder Sie beenden die Elternzeit vorzeitig mit Beginn der Schutzfristzeit, erhalten Sie für die Zeit nach Beendigung der Elternzeit aus dem „Haupt“-Arbeitsverhältnis den vollen Anspruch auf den Arbeitgeberzuschuss aus dem Einkommen vor der Elternzeit. In der Regel endet damit auch der Minijob. Endet der Minijob nicht mit Beendigung der Elternzeit, üben Sie ab dem Zeitpunkt zwei Beschäftigungen aus. In diesem Fall beteiligen sich beide Arbeitgeber an dem Zuschuss zum Mutterschaftsgeld in dem Verhältnis, in dem die Nettoarbeitsentgelte aus den verschiedenen Arbeitsverhältnissen zueinander stehen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  8. Guten Tag,
    in der Elternzeit werden mir ja die Rentenansprüche eines durchschnittlich Beschäftigten in Deutschland angerechnet. Bei einem Minijob erwerbe ich weniger Rentenansprüche.

    Welche Rentenansprüche werden bei einem Minijob in der Elternzeit angerechnet? Ist es aus Rentensicht sinnvoll während der Elternzeit einen Minijob zu haben? Ich möchte ja ungern weniger Ansprüche erhalten als ohne Minijob.

    Ich freue mich über eine Antwort von Ihnen.

    Herzliche Grüße
    TS

    • Guten Tag,

      wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Ihnen diese Frage nicht beantworten können.

      Wir empfehlen Ihnen, den Sachverhalt bei Ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger zu hinterfragen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  9. Hallo Liebes Team Minijob,
    ich habe nun Elterngeld beantragt und die Elterngeld Stelle benötigt jetzt nur noch die Anlage A von mir!
    Die wollen quasi rückwirkend bestätigt haben, dass ich für Zwei Monate in Elternzeit gewesen bin, ich habe jedoch in der Zeit trotzdem 2-3 mal im gesamten Monat gearbeitet! Kann der Arbeitgeber mir die Bescheinigung trotzdem ausstellen?
    lg

    • Hallo Daddy,

      während der Elternzeit ruht Ihr Beschäftigungsverhältnis. Sie können jedoch grundsätzlich auch bei Ihrem früheren Hauptarbeitgeber während dieser Zeit einen Minijob ausüben.

      Wir bitten jedoch um Ihr Verständnis, dass wir Sie zu den Auswirkungen auf eventuelle Elterngeldzahlungen bzw. zum Ausfüllen der Bescheinigung für die Elterngeldstelle, nicht beraten können.

      Wir empfehlen Ihnen daher sich mit Ihrer Frage an die Elterngeldstelle zu wenden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  10. Pingback: Urlaub, Elternzeit, Rente – die beliebtesten Blogbeiträge im Jahr 2018 | Die Minijob-Zentrale

  11. Guten Tag , ich bin bis zum Juni noch im Elternzeit mit meine kleine Maus, würde gerne ein Minijob annehmen , was schon vor der Schwangerschaft gearbeitet habe, der Zustimmung meines Arbeitsgeber für den Minijob habe ich schon vor einiges Jahre bekommen, muss ich ihm noch mal haben , während Elternzeit?
    danke
    Liebe Grüsse Inga

    • Guten Tag Inga,

      Nebentätigkeiten müssen von Ihrem Hauptarbeitgeber grundsätzlich nicht genehmigt werden. Als Arbeitnehmerin sind Sie jedoch verpflichtet, eine geplante Nebentätigkeit vor Aufnahme anzuzeigen, wenn dies vertraglich/tarifvertraglich vereinbart ist oder die Interessen des Arbeitgebers tangieren kann.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  12. Guten Tag . Ich werde am 25.7.2019 mei Kind erwarten bin momentan auf 1500 Euro angemeldet steierklasse 5 und bekomme um die 910 Euro netto monatlich raus . Ich würde gerne Elterngeld plus beantragen und nebenbei in einem mini Job auf 450 Euro Basis arbeiten gehen Nach dem meine Mutter Schutz Zeit von 8 Wochen beendet ist . Das Elterngeld würde ich mir gerne auf 2 Jahre aufteilen. Kann ich den Job einfach annehmen ohne das mir mein Elterngeld gekürzt wird ? Laut meiner Rechnung würde ich monatlich so da 310 Euro bekommen über 24 Monate. LG und ich hoffe sie können mir weiter helfen .

    • Hallo Fau Bachstetter,

      grundsätzlich darf während einer Elternzeit nicht mehr als 30 Stunden pro Woche gearbeitet werden. Bei der Ausübung eines 450-Euro-Minijobs werden Sie diese Grenze jedoch naturgemäß nicht überschreiten.

      Erhalten Sie während Ihrer Elternzeit Elterngeld und nehmen in dieser Zeit einen Minijob auf, wird das Elterngeld in der Regel neu berechnet. Der Hinzuverdienst – auch aus einem Minijob – muss daher immer der zuständigen Elterngeldstelle mitgeteilt werden. Der Mindestsatz des Elterngeldes in Höhe von 300 Euro bleibt hierbei unangetastet. Liegt das Elterngeld über 300 Euro, wird der Verdienst aus dem Minijob angerechnet und es erfolgt eine Kürzung des Elterngeldes. Sogenannte Freibeträge kennt das Elterngeld nicht.

      Verbindliche Auskünfte zum Elterngeld erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Elterngeldstelle.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  13. Hallo,
    ich bin schwanger und im März habe ich den Entbindungstermin. Meine Chefin sagte gestern zu mir, ich müsse meinen Minijob bei ihr kündigen, denn ich müsse sonst nach Ende des Mutterschutzes, sprich 8 Wochen nach der Entbindung wieder arbeiten. Würde ich kündigen, so bekäme ich wenigstens 13 Euro pro Tag von der Krankenkasse. Stimmt das so? Ich arbeite bereits seit 6 Jahren in diesem Minijob.
    Danke für Ihre Antwort

    • Hallo Sonja,

      bei den genannten 13 Euro handelt es sich um das Mutterschaftsgeld der gesetzlichen Krankenkasse. Frauen, die in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherungspflichtiges Mitglied sind erhalten dieses unter bestimmten Voraussetzungen während der Schutzfristen nach dem Mutterschutzgesetz.
      Ob das Mutterschaftsgeld in Ihrem Fall gezahlt werden würde, bitten wir Sie bei Ihrer zuständigen Krankenkasse zu erfragen.

      Die Schutzfrist nach der Entbindung beträgt in der Regel acht Wochen. Bei Früh- und Mehrlingsgeburten und bei Kindern mit Behinderung zwölf Wochen und beginnt am Tag nach der Entbindung. Eine Beschäftigung ist in dieser Zeit generell ausgeschlossen, da hier ein absolutes Beschäftigungsverbot gilt. Im Anschluss hieran haben alle Mütter (und auch Väter) die abhängig beschäftigt sind, einen gesetzlichen Anspruch auf Elternzeit (§ 15 Abs. 1 BEEG). Eine abhängige Beschäftigung besteht für Sie auch im Minijob. Eine Kündigung Ihrer Beschäftigung muss demnach nicht erfolgen.

      Wir bitten jedoch um Ihr Verständnis, dass wir Sie zu arbeitsrechtlichen Einzelanfragen im Detail nicht beraten können. Als Minijob-Zentrale erteilen wir lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht. Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  14. Hallo,
    da mich nein alter Arbeitgeber (bei dem ich allerdings noch 1 Jahr in Elternzeit bin) gerne los werden möchte, hat er mir dazu geraten meine Elternzeit auf drei Jahre zu verlängern und mir in der Zeit was anderes zu suchen. Ich habe nun einen 450€ Job in Aussicht.
    Wie sieht es nun aus? Muss ich meinem (noch) Arbeitgeber auch mitteilen, wo ich diesen 450€ Job ausüben werde? Also muss ich ihm genau sagen, wie der heißt und wo das ist usw.?
    Ich habe ihb schon um schriftliche Zustimmung gebeten, mit dem Vermerk dass ich mir gern einen 450€ Job suchen möchte aber vorher die Erlaubnis von ihm benötige. Daraufhin hat er mir einen Brief geschrieben in dem er gerne wissen würde, um was für eine Tätigkeit es sich handeln wird und wo Bzw um welches Unternehmen sich handelt…
    Ist das rechtens so? Ich hatte vor der Elternzeit einen Rechtsstreit mit ihm, den er verloren hat. Ich befürchte wirklich, dass er mich dann iwie schlecht machen will.

    Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe

    • Hallo Iris,

      nehmen Sie diesen neuen 450-Euro-Minijob auf während Ihr Hauptbeschäftigungsverhältnis aufgrund der Elternzeit ruht, spricht man von einer Nebentätigkeit.

      Nebentätigkeiten müssen vom Hauptarbeitgeber nicht genehmigt werden. Der Arbeitnehmer ist jedoch verpflichtet, eine geplante Nebentätigkeit vor Aufnahme anzuzeigen, wenn dies vertraglich oder tarifvertraglich vereinbart ist oder die Interessen des Arbeitgebers tangieren kann. So hat der Arbeitgeber zum Beispiel ein berechtigtes Interesse daran, zu erfahren ob der Arbeitnehmer im Konkurrenzbereich tätig wird, sozialversicherungsrechtliche Überschneidungen bestehen (450-Euro-Jobs) oder die Grenzen des Arbeitszeitgesetzes durch die Nebentätigkeit die Haupttätigkeit beeinträchtigen.

      Vertraglich vereinbarte Nebentätigkeitsverbote oder Genehmigungserfordernisse sind wegen der grundgesetzlich garantierten Berufsfreiheit des Arbeitnehmers nicht pauschal zulässig. Ihr Arbeitgeber kann nur solchen Nebentätigkeiten widersprechen, die gegen seine berechtigten Interessen verstoßen. Grundsätzlich besteht aber kein Anspruch des Arbeitgebers darauf, dass Arbeitnehmer nur für ihn tätig sind. Solange keine berechtigten Einwände bestehen, muss der Arbeitgeber Nebentätigkeiten genehmigen.

      Wir bitten jedoch um Ihr Verständnis, dass wir Sie zu arbeitsrechtlichen Einzelanfragen im Detail nicht beraten können. Als Minijob-Zentrale erteilen wir lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht. Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  15. Hallo Team der Minijob Zentrale , ich habe Arbeitgeber A bei dem ich in Teilzeit beschäftigt bin. Bei Arbeitgeber B übe ich einen 450€ Job aus. Nun möchte ich nach der Geburt 3 Jahre Elternzeit bei AG B nehmen, aber nach dem Mutterschutz bei AG A einen Minijob ausüben. Nach 2 Jahren werden ich wieder meiner Teilzeitbeschäftigung bei AG A nachgehen.
    Meine Frage ist nun ist das möglich, wegen den vorüber gehenden 2 Minijobs , aber wo nur einer für eine bestimmte Zeit ausgeübt wird. Liebe Grüße Ramona

    • Hallo Ramona,

      wir verstehen Sie so, dass Sie während der 3-jährigen Elternzeit Ihren Minijob bei Arbeitgeber B nicht ausüben möchten. Demzufolge ruht bei diesem Arbeitgeber die Beschäftigung, solange Sie sich in der Elternzeit befinden.
      Bei Arbeitgeber A ruht ebenfalls Ihre Hauptbeschäftigung während der Elternzeit und Sie üben stattdessen bei diesem Arbeitgeber einen Minijob aus. Wichtig ist, dass Sie Ihren beiden Arbeitgebern Ihre Elternzeit und die geplante Dauer anzeigen. Im Ergebnis haben Sie während der Elternzeit, dann nur einen Minijob bei Arbeitgeber A.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  16. Hallo liebes Minijob-Zentrale Team,

    ich beziehe bis Juli 2019 das EltergeldPlus. Möchte aber demnächst einen MiniJob bei meinem alten Arbeitgeber ausüben. Meine Elternzeit endet Ende September 2020. Wenn ich in der Elternzeit nochmal schwanger werde, würde sich der MiniJob-Verdienst auf das Mutterschutzgeld oder das Elterngeld bei dem nächsten Kind auswirken, z.B. dass ich weniger Elterngeld bekomme? Oder werden dann wieder meine letzten „richtigen“ Einkünfte aus meiner alten Beschäftigung (Vollzeit-vor dem ersten Kind) zur Berechnung des Elterngeldes genutzt?

    Freue mich auf Antwort. Vielen Dank im Voraus.

    Viele Grüße Olga

  17. Hallo,

    ich bin in Elternzeit, erhalte nur den Mindestsatz an Elterngeld (da ich zwischen meinem ersten und zweiten Kind nicht gearbeitet habe) und arbeite nun seit September diesen Jahres wenige Stunden frei für das Unternehmen einer Freundin (ich stelle ihr eine Rechnung). Im September waren das jetzt 80€ und ich gehe davon aus, dass es bis zum Jahresende immer bei monatlich ca. 80€ bleiben wird. Nun hätte ich die Möglichkeit als Weihnachtsaushilfe von Oktober bis Dezember zusätzlich einen 450€ Job anzunehmen. Soweit ich mich bisher eingelesen habe überschreite ich ja die 5.400€ Grenze im Kalenderjahr nicht (Januar bis August 0€, September 80€, Oktober 80€+450€, November 80€+450€, Dezember 80€+450€ = 1.670€ im Kalenderjahr 2018) und könnte den Weihnachtsaushilfenjob annehmen ohne Abzüge zu befürchten. Ist das korrekt?

    Selbst wenn der freie Job bei meiner Freundin nun in einem Monat noch etwas mehr bringen würde, habe ich ja immer noch 3.730€ „Puffer“ bis zur Jahresgrenze von 5.400€. Korrekt?

    Ich bedanke mich schon vorab für Ihre Antwort.

    • Hallo,

      bei einer Tätigkeit auf Rechnung handelt es sich nicht um einen Minijob, sondern um eine selbstständige Tätigkeit, die Sie gegenüber dem Finanzamt abrechnen müssen.

      Bei der Prüfung der Frage, ob das Arbeitsentgelt 450 Euro übersteigt, ist vom regelmäßigen Arbeitsentgelt auszugehen. Das regelmäßige Arbeitsentgelt ermittelt sich abhängig von der Anzahl der Monate, für die eine Beschäftigung gegen Arbeitsentgelt besteht, wobei maximal ein Jahreszeitraum (12 Monate) zugrunde zu legen ist. Bei einem Beschäftigungsbeginn zum 1. Oktober erstreckt sich somit der zu beurteilende Jahreszeitraum bis zum 30. September des Folgejahres. Dabei darf das regelmäßige Arbeitsentgelt im Durchschnitt einer Jahresbetrachtung 450 Euro nicht übersteigen (maximal 5.400 Euro pro Jahr bei durchgehender mindestens 12 Monate dauernder Beschäftigung gegen Arbeitsentgelt in jedem Monat). Steht bereits zu Beginn der Beschäftigung fest, dass diese nicht durchgehend für mindestens 12 Monate gegen Arbeitsentgelt besteht, ist die zulässige Arbeitsentgeltgrenze für den Gesamtzeitraum entsprechend zu reduzieren. Sie geben an für die Zeit von Oktober bis Dezember einen Minijob auszuüben. Die zulässige Arbeitsentgeltgrenze ist somit für den Gesamtzeitraum entsprechend auf 1350 Euro zu reduzieren.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

      • Vielen Dank für die Antwort! Ich muss jetzt aber noch einmal ganz konkret fragen: meine 300€ Elterngeld muss ich NICHT in dieses Arbeitsentgeld einrechnen, richtig?

        • Hallo,

          das ist richtig, der Bezug von Elterngeld ist kein Beschäftigungsverhältnis und wird somit als Minijob auch nicht berücksichtigt.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  18. Ich verstehe den Sinn nicht, während der Elternzeit einen Minijob zu machen, wenn das verdiente Geld direkt vom Elterngeld abgezogen wird. Warum wird man bestraft, wenn man etwas hinzu verdienen möchte bzw. wieder bei seinem alten Arbeitgeber ein paar Stunden zu arbeiten, damit man den Anschluss nicht verliert.

  19. ,,Jeder Elternteil, der in einem Arbeitsverhältnis steht, hat Anspruch auf die Elternzeit bis das Neugeborene sein drittes Lebensjahr vollendet hat“ ist so nicht richtig die drei Jahre Elternzeit können bis zum 8ten lebensjahr des Kindes genommen werden.

  20. Hallo
    Ich hätte da mal eine Frage,und zwar bin ich momentan in Elternzeit,habe es auf 2 Jahre gelegt aber werde es auf 1 Jahr machen da es finanziell nicht gut läuft und ich wieder arbeiten möchte,meine Frage ist,kann ich trotz Elternzeit mir eine 450€ Basis Arbeit suchen?

    • Hallo Lisa,

      genau wie in unserem Blog-Beitrag: „Minijob trotz Elternzeit – wie das geht“ geschrieben, können Sie einen Minijob während der Elternzeit ausüben.

      Weitere Empfehlungen, worauf Sie achten sollten, erfahren Sie ebenfalls im Beitrag.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  21. Pingback: Kann während der Elternzeit beim gleichen Arbeitgeber ein Minijob ausgeübt werden? | Die Minijob-Zentrale

  22. Hallo liebes Blog-Team der Minijob-Zentrale,

    ich befinde mich derzeit in Elternzeit und habe einen 450 €-Job bei einem anderen Arbeitgeber. Am 22. August gehe ich in Mutterschutz.

    1) Zu welchem Termin muss ich meinen 450€-Job kündigen, damit ich die Elternzeit frühzeitig bei meinem früheren Arbeitgeber beenden kann und das volle Mutterschaftsgeld erhalte?

    2) Zu welchem Termin muss ich meine Elternzeit vorzeitig bei meinem früheren Arbeitgeber beenden, um das volle Mutterschaftsgeld zu erhalten?

    Vielen Dank vorab.

    Viele Grüße
    Elisa

    • Hallo Elisa,

      Sie sichern sich den Anspruch auf das Mutterschaftsgeld aus der früheren Beschäftigung, wenn die Elternzeit zum Beginn der Schutzfrist beendet ist. Zu welchem Termin Sie ihren 450,00 Euro Minijob kündigen, ist für die Beendigung der Elternzeit nicht ausschlaggebend.
      Wenn zum Beispiel der 450,00 Euro Minijob auf die Elternzeit begrenzt ist, endet dieser mit Beendigung der Elternzeit.
      Setzen Sie sich am besten frühzeitig mit Ihrem früheren Arbeitgeber in Verbindung.

      Für den weiteren Verlauf der Schwangerschaft wünschen wir Ihnen alles Gute.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

      • Hallo
        Würde es dann in so einem Fall reichen, wenn man die Elternzeit einen Tag vor der Mutterschutzfrist beendet? Wenn ja, wieviel Wochen vor dem Mutterschutz muss man den Antrag auf Unterbrechung der Elternzeit an den Hauptarbeitgeber stellen.

        Dankeschön.
        Mit freundlichen Grüßen
        Carina

        • Hallo Carina,

          die Beendigung der Elternzeit sollten Sie Ihrem Arbeitgeber rechtzeitig schriftlich mitteilen. Dies ist im Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz so geregelt. Daher fragen Sie bitte bei Ihrer Elterngeldstelle nach, wann eine Elternzeit noch als „rechtzeitig“ beendet gilt.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  23. Hallo,

    ich bekomme noch Elterngeld bis September – wenn ich anschließend, mit der Erlaubnis meines Arbeitgebes, einen Minijob beginnen würde, würde sich das auf das Mutterschutzgeld, oder Elterngeld bei dem nächsten Kind auswirken, dass ich dann z.b. weniger Elterngeld bekommen würde?
    Oder werden dann wieder meine letzten „richtigen“ Einkünfte aus meinem Job, zu Berechnung des Elterngelds genutzt?

    Vielen Dank schon einmal für die Antwort!
    LG

    • Hallo Bianca,

      während der Elternzeit können Sie im Rahmen einer zulässigen Teilzeitarbeit einen Minijob ausüben. Bei einer erneuten Schwangerschaft besteht dann die Möglichkeit die Elternzeit vorzeitig zu beenden, um die Schutzfrist in Anspruch zu nehmen. Wird die Elternzeit vorzeitig beendet, lebt die Hauptbeschäftigung wieder auf. Der Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld ist dann aus der Hauptbeschäftigung zu berechnen. Wird die Elternzeit nicht rechtzeitig beendet, erfolgt die Berechnung aus dem Minijob.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  24. Hallo,

    in den nächsten Wochen habe wir an mehreren Veranstaltungstagen eine Festivalreihe (innerhalb von ca. vier Wochen sieben Veranstaltungstage).
    Somit ist für mich klar, dass wir das Personal, welches benötigt wird, als kurzfristig Beschäftigte anmelden.
    Nun möchte eine Frau, die sich zurzeit in Elternzeit befindet, aber ab nächster Woche wieder Teilzeit arbeitet, als geringfügig entlohnte Beschäftigte arbeiten, da sie ja aufgrund der Berufsmäßigkeit nicht als kurzfristig Beschäftigte arbeiten kann.
    Meiner Meinung nach ist dies überhaupt nicht rechtens, denn es sind meines Erachtens nach nicht alle Voraussetzungen für eine geringfügig entlohnte Beschäftigung gegeben.

    Aufgrund der unterschiedlichen Meinung, wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir Ihre Ansicht zu der Materie schildern.

    Vielen Dank vorab.

    • Guten Tag Marleen,

      ohne alle relevanten Daten zu kennen, ist es schwierig für uns eine versicherungsrechtliche Beurteilung vorzunehmen.
      Daher möchten wir Sie bitten, Ihre Anfrage erneut mit Angabe Ihrer Telefonnummer als Blog-E-Mail zu senden, dann können wir den Sachverhalt telefonisch klären.

      Vielen Dank !

      Freundliche Grüße
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  25. Guten Morgen liebes Team,
    ich bekomme noch bis April Elterngeld und habe derzeit kein Beschäftigungsverhältnis. Möchte aber ab Mitte März einen Minijob mit 4 Wochenstunden beginnen. Muss ich dann bei diesem Arbeitgeber direkt Elternzeit (in Teilzeit) beantragen oder bekomme ich auch so weiterhin mein Elterngeld?
    Viele Grüße
    Maria

    • Hallo Maria,

      wir empfehlen Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer Frage an das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wenden. Sie erreichen es von Montag bis Donnerstag von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr
      unter der Telefonnummer: 030 20179130.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  26. Hallo, ich hätte ein Frage bezüglich der Rentenpunkte während der Elternzeit.
    Das fiktive Entgelt, dass während der Elternzeit, ob mit oder ohne Elterngeld (z. B. nach Ende des Anspruchszeitraumes) für die RV beträgt 2500 €.
    Bleibt dieses fiktive Entgelt bis zum Ende der Elternzeit weiterhin erhalten, wenn ich einer gerichfügige Beschäftigung mit Aufstockung nachgehe?
    Der Grund der Frage ist, dass ich in unserer Region niemals einen so hohen Lohn bekommen werde….
    Danke für eine Antwort.

  27. Hallo,
    ich bin derzeit in Elternzeit beziehe aber kein Elterngeld mehr. Nun möchte ich bei meinem Arbeitgeber wieder auf 450€ arbeiten. Mein Arbeitgeber verweigert allerdings den Minijob mit Verweis auf meinen bestehenden Vertrag, es gebe sonst Probleme bei der Lohnsteuer. Stimmt das?

    Vielen Dank

    • Hallo Nadine,

      ruht die Hauptbeschäftigung wegen Elternzeit, so ist es grundsätzlich möglich beim gleichen Arbeitgeber einen Minijob auszuüben. Der Minijob läuft dabei unabhängig zur ruhenden Hauptbeschäftigung und kann auch pauschal versteuert werden. Zur Frage ob dies steuerliche Nachteile hätte, wenden Sie sich bitte an Ihr Finanzamt.

      Die Entscheidung, ob Ihr Arbeitgeber Sie allerdings während der Elternzeit in geringem Umfang beschäftigt oder nicht, obliegt Ihrem Arbeitgeber. Ein gesetzlicher Anspruch auf Weiterbeschäftigung während der Elternzeit besteht nicht.

      Beachte: Möchten Sie einen Minijob bei einem anderen Arbeitgeber ausüben, müssen Sie Ihren Hauptarbeitgeber über die Aufnahme einer Nebentätigkeit informieren.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

      • Das heißt also, dass es möglich ist, beim Hauptarbeitgeber während der Elternzeit (und somit ruhenden Arbeitsverhältnis) einen Mini Job auszuüben? Ich frage mich, wie das arbeitsrechtlich zu bewerten ist. Der Vertrag müsste ja befristet geschlossen werden. Einen Arbeitnehmer befristet anzustellen, der eigentlich unbefristet beschäftigt ist, widerspricht sich doch irgendwie, oder?

        • Hallo Sabine,

          ja, Personen, die sich in der Elternzeit befinden, stehen nicht in einer versicherungspflichtigen (Haupt-)Beschäftigung.

          Sozialversicherungsrechtlich ruht während der Elternzeit die Hauptbeschäftigung und besteht arbeitsrechtlich weiter.

          Ein Minijob beim gleichen Arbeitgeber während der ruhenden Hauptbeschäftigung ist daher möglich.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

      • Hallo, ich möchte gerne eine Frage dazu stellen: muss der Arbeitgeber einen neuen Vertrag ausstellen, wenn die Arbeitnehmerin während der Elternzeit geringfügig weiterarbeiten möchte?
        Oder reicht ggf. auch eine einfache Zusatzvereinbarung, in der die wichtigsten Dinge geregelt sind (Dauer, Vergütung, Arbeitszeit, usw)?

        Herzlichen Dank für Ihre Hilfe und schöne Grüße.

        • Hallo Jasmin,

          während der Elternzeit können Arbeitnehmer eine Teilzeitbeschäftigung beim eigenen oder einem fremden Arbeitgeber ausüben, sofern die wöchentliche Arbeitszeit durchschnittlich maximal 30 Stunden beträgt.
          Bezüglich der Gestaltung der arbeitsvertraglichen Bedingungen empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
          Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  28. Pingback: Urlaub, Elternzeit und Mutterschaftsgeld – Das sind die in 2017 meistgelesenen Blogbeiträge | Die Minijob-Zentrale

  29. Hallo,
    ich habe bis zum 10.2018 Elternzeit und kriege Elterngeld plus. Möchte aber gerne erwas Geld verdienen, so dachte ich an Minijob. Worauf soll ich achten dass die Summe meines Elterngeldes bleibt? Wenn ich richtig verstehe, Krankenversicherung muss ich selber bezahlen (oder kann ich durch meinen Mann versichert werden) , Rentnerversicherung wird abgezogen (?). Was für Pflichten habe ich noch? Was soll ich noch bezahlen?

    Danke im Voraus

    • Hallo Judit,

      wie in unserem Blog-Beitrag vom 13. Februar 2015 ausführlich beschrieben, können Sie einen Minijob während des Bezugs von ElterngeldPlus ausüben. Der Bezug von ElterngeldPlus erlaubt eine Teilzeittätigkeit bis zu 30 Wochenstunden. Jeglicher Hinzuverdienst wird auf das ElterngeldPlus angerechnet.

      Individuelle Fragen zur Höhe Ihres Elterngeldes klären Sie bitte mit Ihrer zuständigen Elterngeldstelle. Alternativ finden Sie in unserem Blog-Beitrag auch einen Link zum Elterngeldrechner.

      Aus einem Minijob heraus entsteht für Sie als Minijobberin kein eigener Krankenversicherungsschutz. Wir empfehlen Ihnen, dass Sie sich zur Klärung dieser Frage an Ihre Krankenkasse wenden.

      In der Rentenversicherung besteht in einem 450-Euro-Minijob Rentenversicherungspflicht. Sie zahlen einen Eigenanteil in Höhe von 3,6 Prozent vom Arbeitsentgelt. Auf Antrag können Sie sich von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  30. Hallo,
    Ich mache gerade ein Haushalt in 3 unterschiedlichen Familien. Ich bin schwanger und schaffe leider nicht so lange. Wie dann das läuft? Was muss ich dafür haben wenn der Arbeitgeber Geld für mich zählt oder die Krankenkasse? Wie lange kann ich krankgeschrieben sein? Wie lange kann der Arbeitgeber für mich Geld zahlen? Wo muss ich was beantragen? Vielen Dank im Voraus wegen so viele Fragen.
    Mit freundlichen grüßen,

    Nino

    • Hallo Nino,

      unsere herzlichen Glückwünsche zur Schwangerschaft!

      Ob und für wie lange Ihr behandelnder Arzt Ihnen eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellt, können wir natürlich nicht beurteilen. Sie bekommen im Krankheitsfall von Ihren Arbeitgebern das Entgelt für längstens sechs Wochen weitergezahlt. Ihren Arbeitgebern reichen Sie jeweils die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ein, eine Kopie reicht aus.

      Ihre Fragen zu mutterschutzrechtlichen Leistungsansprüchen beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Servicetelefon des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter der Telefonnummer: 030/20179130 (Montag bis Donnerstag 9:00 bis 18:00 Uhr) oder per E-Mail: info@bmfsfjservice.bund.de.

      Sollten Ihre Arbeitgeber Rückfragen zum Erstattungsverfahren haben, steht das Service-Telefon der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft von montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 gerne zur Verfügung.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  31. Wenn ich Elternzeit (ohne Elterngeld) in Teilzeit (30Std) beim Hauptarbeitgeber in Anspruch nehme und zusätzlich bei einem anderen Arbeitgeber einen Nebenjob (kurzfristige Beschäftigungseinsätze max. 400Euro) weiterführe. Ist das möglich?

    • Guten Morgen,

      grundsätzlich ist es möglich neben der Elternzeit in der Hauptbeschäftigung einen Minijob auszuüben. Jedoch könnten damit die zulässigen 30 Wochenstunden, die Sie während der Elternzeit arbeiten dürfen, überschritten werden.

      Bitte sprechen Sie mit Ihrem Hauptarbeitgeber, da Sie bei ihm die Elternzeit beantragt haben. Er entscheidet auch, über die Möglichkeit dieser Nebenbeschäftigung.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  32. Buna ziua sunt in concediu parental (elterngeld) si vreau sa stiu sigur daca imi pot lua un minijob fara sa imi afecteze elterngeld-ul

  33. Hallo liebes Team,
    Meine Chefin hat mich wegen meiner Schwangerschaft in das Beschäftigungsverbot geschickt. Ich bin jetzt Zuhause und bekomme Lohnfortzahlung. Darf ich einen Minijob annehmen?

    • Hallo Steffi,

      seitens der Minijob-Zentrale können Sie einen Minijob neben einer Hauptbeschäftigung ausüben. Dass Sie sich mit Ihrer Hauptbeschäftigung im Beschäftigungsverbot befinden, ist dabei nicht relevant.
      Gestatten Sie uns abschließend noch zwei Hinweise.
      Bevor Sie einen Minijob annehmen, prüfen Sie in Ihrem Arbeitsvertrag, ob Sie Ihren Hauptarbeitgeber darüber unterrichten beziehungsweise seine Zustimmung einholen müssen und klären Sie mit Ihrem behandelnden Arzt, ob die Aufnahme eines Minijobs zu empfehlen ist.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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