Minijob trotz Elternzeit – wie das geht

Elternzeit - © kolinko_tanya / Fotolia.com

Sie sind in der Elternzeit und überlegen, einen Minijob aufzunehmen? Ob als Zeitungsträger oder Haushaltshilfe – ein Minijob in der Elternzeit kann eine prima Lösung sein, um Ihre Haushaltskasse klingeln zu lassen. Wir verraten Ihnen, wie es geht und worauf Sie achten sollten.

Was versteht man unter Elternzeit?

Elternzeit wird die unbezahlte Arbeitsfreistellung von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen nach der Geburt eines Kindes genannt. Jeder Elternteil, der in einem Arbeitsverhältnis steht, hat Anspruch auf die Elternzeit bis das Neugeborene sein drittes Lebensjahr vollendet hat.

Was muss ich tun, bevor ich einen Minijob annehme?

Während Ihrer Elternzeit besteht Ihr bisheriger Arbeitsvertrag weiter. Wenn Sie einen Minijob bei einem anderen Arbeitgeber aufnehmen möchten, holen Sie vorher die Zustimmung Ihres eigentlichen Arbeitgebers ein. Ihr Arbeitgeber kann seine Zustimmung innerhalb von vier Wochen aus betrieblichen Gründen verweigern. Geschieht dies nicht fristgerecht, gilt sie als genehmigt.

Unser Tipp: Vergessen Sie nicht, Ihrer Elterngeldstelle mitzuteilen, dass Sie einen Minijob ausüben, da das Elterngeld eventuell anders berechnet wird. Ihre zuständige Elterngeldstelle finden Sie hier: familien-wegweiser.de.

Wie viele Stunden darf ich während der Elternzeit arbeiten?

Während der kompletten Elternzeit dürfen Sie maximal 30 Wochenstunden arbeiten, auch, wenn Sie kein Elterngeld mehr beziehen.

Wird das Entgelt aus dem Minijob auf mein Elterngeld angerechnet?

Das Elterngeld beträgt mindestens 300 Euro bzw. 150 Euro beim ElterngeldPlus. Jeglicher Hinzuverdienst wird auf das Elterngeld oder ElterngeldPlus angerechnet.

Unser Tipp: Nutzen Sie den Elterngeldrechner und ermitteln Sie die Höhe Ihres voraussichtlichen Elterngelds bequem online.

Wie viel darf ich bei meinem Minijob verdienen?

Die monatliche Einkommensgrenze für einen geringfügigen Minijob beträgt 450 Euro.

Darf ich mehrere 450-Euro-Minijobs nebeneinander ausüben?

Ja, das ist möglich. Beachten Sie dabei nur, dass Ihr Gesamtverdienst aus den jeweiligen Beschäftigungen durchschnittlich 450 Euro im Monat bzw. 5.400 Euro im Jahr nicht übersteigt.

Welche Sozialabgaben fallen für den Minijob an?

Grundsätzlich besteht in der Rentenversicherung die Versicherungspflicht, von der Sie sich befreien lassen können. Ihr Beitragssatz für die Rentenversicherung beträgt 3,7 Prozent (3,6 % ab 1.1.2018) von Ihrem Minijob-Entgelt. Haben Sie einen Minijob in einem Privathaushalt, zahlen Sie 13,7 Prozent (13,6 % ab 1.1.2018). Ihre gesetzliche Krankenversicherung bleibt beitragsfrei bestehen, da ihr Arbeitsvertrag bei Ihrem eigentlichen Arbeitgeber während Ihrer Elternzeit ebenso bestehen bleibt. Ihr Minijob-Arbeitgeber zahlt neben einer Steuerpauschale auch einen Pauschalbeitrag zur Krankenversicherung und zur Rentenversicherung.

Wo finde ich einen geeigneten Minijob?

Die moderne Technik bietet Ihnen viele Alternativen zur klassischen Suche in der Tageszeitung. Einige Betriebe sind inzwischen dazu übergegangen, die Suche nach neuen Arbeitnehmern über das Internet durchzuführen. Am effektivsten und leichtesten klappt die Suche nach einem Minijob über Jobportale. Über diverse Filter und Suchfunktionen der Jobportale haben Sie viele Möglichkeiten, Ihre Suche nach Ihren persönlichen Wünschen zu gestalten. So kann der neue Minijob nur einen Mausklick entfernt sein!

Ob Sie auch einen Minijob bei Ihrem „alten“ Arbeitgeber ausüben können, klären wir hier.

Unser Tipp: Nutzen Sie die Haushaltsjob-Börse der Minijob-Zentrale! Wenn Sie einen Minijob im Privathaushalt suchen, sind Sie dort genau richtig. Schauen Sie sich unser Angebot direkt mal an.

Für alle werdenden Mütter haben wir in einem Blogbeitrag alle Informationen zum Mutterschaftsgeld bei Minijobs zusammengefasst.

Infos zum Minijob während der Elternzeit haben wir auch in unserer Videoreihe „Minijob? – Wir antworten“ zusammengefasst:

 

aktualisiert am 6. März 2018

153 Kommentare zu “Minijob trotz Elternzeit – wie das geht

  1. Guten Tag . Ich werde am 25.7.2019 mei Kind erwarten bin momentan auf 1500 Euro angemeldet steierklasse 5 und bekomme um die 910 Euro netto monatlich raus . Ich würde gerne Elterngeld plus beantragen und nebenbei in einem mini Job auf 450 Euro Basis arbeiten gehen Nach dem meine Mutter Schutz Zeit von 8 Wochen beendet ist . Das Elterngeld würde ich mir gerne auf 2 Jahre aufteilen. Kann ich den Job einfach annehmen ohne das mir mein Elterngeld gekürzt wird ? Laut meiner Rechnung würde ich monatlich so da 310 Euro bekommen über 24 Monate. LG und ich hoffe sie können mir weiter helfen .

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    • Hallo Fau Bachstetter,

      grundsätzlich darf während einer Elternzeit nicht mehr als 30 Stunden pro Woche gearbeitet werden. Bei der Ausübung eines 450-Euro-Minijobs werden Sie diese Grenze jedoch naturgemäß nicht überschreiten.

      Erhalten Sie während Ihrer Elternzeit Elterngeld und nehmen in dieser Zeit einen Minijob auf, wird das Elterngeld in der Regel neu berechnet. Der Hinzuverdienst – auch aus einem Minijob – muss daher immer der zuständigen Elterngeldstelle mitgeteilt werden. Der Mindestsatz des Elterngeldes in Höhe von 300 Euro bleibt hierbei unangetastet. Liegt das Elterngeld über 300 Euro, wird der Verdienst aus dem Minijob angerechnet und es erfolgt eine Kürzung des Elterngeldes. Sogenannte Freibeträge kennt das Elterngeld nicht.

      Verbindliche Auskünfte zum Elterngeld erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Elterngeldstelle.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  2. Hallo,
    ich bin schwanger und im März habe ich den Entbindungstermin. Meine Chefin sagte gestern zu mir, ich müsse meinen Minijob bei ihr kündigen, denn ich müsse sonst nach Ende des Mutterschutzes, sprich 8 Wochen nach der Entbindung wieder arbeiten. Würde ich kündigen, so bekäme ich wenigstens 13 Euro pro Tag von der Krankenkasse. Stimmt das so? Ich arbeite bereits seit 6 Jahren in diesem Minijob.
    Danke für Ihre Antwort

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    • Hallo Sonja,

      bei den genannten 13 Euro handelt es sich um das Mutterschaftsgeld der gesetzlichen Krankenkasse. Frauen, die in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherungspflichtiges Mitglied sind erhalten dieses unter bestimmten Voraussetzungen während der Schutzfristen nach dem Mutterschutzgesetz.
      Ob das Mutterschaftsgeld in Ihrem Fall gezahlt werden würde, bitten wir Sie bei Ihrer zuständigen Krankenkasse zu erfragen.

      Die Schutzfrist nach der Entbindung beträgt in der Regel acht Wochen. Bei Früh- und Mehrlingsgeburten und bei Kindern mit Behinderung zwölf Wochen und beginnt am Tag nach der Entbindung. Eine Beschäftigung ist in dieser Zeit generell ausgeschlossen, da hier ein absolutes Beschäftigungsverbot gilt. Im Anschluss hieran haben alle Mütter (und auch Väter) die abhängig beschäftigt sind, einen gesetzlichen Anspruch auf Elternzeit (§ 15 Abs. 1 BEEG). Eine abhängige Beschäftigung besteht für Sie auch im Minijob. Eine Kündigung Ihrer Beschäftigung muss demnach nicht erfolgen.

      Wir bitten jedoch um Ihr Verständnis, dass wir Sie zu arbeitsrechtlichen Einzelanfragen im Detail nicht beraten können. Als Minijob-Zentrale erteilen wir lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht. Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  3. Hallo,
    da mich nein alter Arbeitgeber (bei dem ich allerdings noch 1 Jahr in Elternzeit bin) gerne los werden möchte, hat er mir dazu geraten meine Elternzeit auf drei Jahre zu verlängern und mir in der Zeit was anderes zu suchen. Ich habe nun einen 450€ Job in Aussicht.
    Wie sieht es nun aus? Muss ich meinem (noch) Arbeitgeber auch mitteilen, wo ich diesen 450€ Job ausüben werde? Also muss ich ihm genau sagen, wie der heißt und wo das ist usw.?
    Ich habe ihb schon um schriftliche Zustimmung gebeten, mit dem Vermerk dass ich mir gern einen 450€ Job suchen möchte aber vorher die Erlaubnis von ihm benötige. Daraufhin hat er mir einen Brief geschrieben in dem er gerne wissen würde, um was für eine Tätigkeit es sich handeln wird und wo Bzw um welches Unternehmen sich handelt…
    Ist das rechtens so? Ich hatte vor der Elternzeit einen Rechtsstreit mit ihm, den er verloren hat. Ich befürchte wirklich, dass er mich dann iwie schlecht machen will.

    Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe

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    • Hallo Iris,

      nehmen Sie diesen neuen 450-Euro-Minijob auf während Ihr Hauptbeschäftigungsverhältnis aufgrund der Elternzeit ruht, spricht man von einer Nebentätigkeit.

      Nebentätigkeiten müssen vom Hauptarbeitgeber nicht genehmigt werden. Der Arbeitnehmer ist jedoch verpflichtet, eine geplante Nebentätigkeit vor Aufnahme anzuzeigen, wenn dies vertraglich oder tarifvertraglich vereinbart ist oder die Interessen des Arbeitgebers tangieren kann. So hat der Arbeitgeber zum Beispiel ein berechtigtes Interesse daran, zu erfahren ob der Arbeitnehmer im Konkurrenzbereich tätig wird, sozialversicherungsrechtliche Überschneidungen bestehen (450-Euro-Jobs) oder die Grenzen des Arbeitszeitgesetzes durch die Nebentätigkeit die Haupttätigkeit beeinträchtigen.

      Vertraglich vereinbarte Nebentätigkeitsverbote oder Genehmigungserfordernisse sind wegen der grundgesetzlich garantierten Berufsfreiheit des Arbeitnehmers nicht pauschal zulässig. Ihr Arbeitgeber kann nur solchen Nebentätigkeiten widersprechen, die gegen seine berechtigten Interessen verstoßen. Grundsätzlich besteht aber kein Anspruch des Arbeitgebers darauf, dass Arbeitnehmer nur für ihn tätig sind. Solange keine berechtigten Einwände bestehen, muss der Arbeitgeber Nebentätigkeiten genehmigen.

      Wir bitten jedoch um Ihr Verständnis, dass wir Sie zu arbeitsrechtlichen Einzelanfragen im Detail nicht beraten können. Als Minijob-Zentrale erteilen wir lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht. Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  4. Hallo Team der Minijob Zentrale , ich habe Arbeitgeber A bei dem ich in Teilzeit beschäftigt bin. Bei Arbeitgeber B übe ich einen 450€ Job aus. Nun möchte ich nach der Geburt 3 Jahre Elternzeit bei AG B nehmen, aber nach dem Mutterschutz bei AG A einen Minijob ausüben. Nach 2 Jahren werden ich wieder meiner Teilzeitbeschäftigung bei AG A nachgehen.
    Meine Frage ist nun ist das möglich, wegen den vorüber gehenden 2 Minijobs , aber wo nur einer für eine bestimmte Zeit ausgeübt wird. Liebe Grüße Ramona

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    • Hallo Ramona,

      wir verstehen Sie so, dass Sie während der 3-jährigen Elternzeit Ihren Minijob bei Arbeitgeber B nicht ausüben möchten. Demzufolge ruht bei diesem Arbeitgeber die Beschäftigung, solange Sie sich in der Elternzeit befinden.
      Bei Arbeitgeber A ruht ebenfalls Ihre Hauptbeschäftigung während der Elternzeit und Sie üben stattdessen bei diesem Arbeitgeber einen Minijob aus. Wichtig ist, dass Sie Ihren beiden Arbeitgebern Ihre Elternzeit und die geplante Dauer anzeigen. Im Ergebnis haben Sie während der Elternzeit, dann nur einen Minijob bei Arbeitgeber A.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  5. Hallo liebes Minijob-Zentrale Team,

    ich beziehe bis Juli 2019 das EltergeldPlus. Möchte aber demnächst einen MiniJob bei meinem alten Arbeitgeber ausüben. Meine Elternzeit endet Ende September 2020. Wenn ich in der Elternzeit nochmal schwanger werde, würde sich der MiniJob-Verdienst auf das Mutterschutzgeld oder das Elterngeld bei dem nächsten Kind auswirken, z.B. dass ich weniger Elterngeld bekomme? Oder werden dann wieder meine letzten „richtigen“ Einkünfte aus meiner alten Beschäftigung (Vollzeit-vor dem ersten Kind) zur Berechnung des Elterngeldes genutzt?

    Freue mich auf Antwort. Vielen Dank im Voraus.

    Viele Grüße Olga

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  6. Hallo,

    ich bin in Elternzeit, erhalte nur den Mindestsatz an Elterngeld (da ich zwischen meinem ersten und zweiten Kind nicht gearbeitet habe) und arbeite nun seit September diesen Jahres wenige Stunden frei für das Unternehmen einer Freundin (ich stelle ihr eine Rechnung). Im September waren das jetzt 80€ und ich gehe davon aus, dass es bis zum Jahresende immer bei monatlich ca. 80€ bleiben wird. Nun hätte ich die Möglichkeit als Weihnachtsaushilfe von Oktober bis Dezember zusätzlich einen 450€ Job anzunehmen. Soweit ich mich bisher eingelesen habe überschreite ich ja die 5.400€ Grenze im Kalenderjahr nicht (Januar bis August 0€, September 80€, Oktober 80€+450€, November 80€+450€, Dezember 80€+450€ = 1.670€ im Kalenderjahr 2018) und könnte den Weihnachtsaushilfenjob annehmen ohne Abzüge zu befürchten. Ist das korrekt?

    Selbst wenn der freie Job bei meiner Freundin nun in einem Monat noch etwas mehr bringen würde, habe ich ja immer noch 3.730€ „Puffer“ bis zur Jahresgrenze von 5.400€. Korrekt?

    Ich bedanke mich schon vorab für Ihre Antwort.

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    • Hallo,

      bei einer Tätigkeit auf Rechnung handelt es sich nicht um einen Minijob, sondern um eine selbstständige Tätigkeit, die Sie gegenüber dem Finanzamt abrechnen müssen.

      Bei der Prüfung der Frage, ob das Arbeitsentgelt 450 Euro übersteigt, ist vom regelmäßigen Arbeitsentgelt auszugehen. Das regelmäßige Arbeitsentgelt ermittelt sich abhängig von der Anzahl der Monate, für die eine Beschäftigung gegen Arbeitsentgelt besteht, wobei maximal ein Jahreszeitraum (12 Monate) zugrunde zu legen ist. Bei einem Beschäftigungsbeginn zum 1. Oktober erstreckt sich somit der zu beurteilende Jahreszeitraum bis zum 30. September des Folgejahres. Dabei darf das regelmäßige Arbeitsentgelt im Durchschnitt einer Jahresbetrachtung 450 Euro nicht übersteigen (maximal 5.400 Euro pro Jahr bei durchgehender mindestens 12 Monate dauernder Beschäftigung gegen Arbeitsentgelt in jedem Monat). Steht bereits zu Beginn der Beschäftigung fest, dass diese nicht durchgehend für mindestens 12 Monate gegen Arbeitsentgelt besteht, ist die zulässige Arbeitsentgeltgrenze für den Gesamtzeitraum entsprechend zu reduzieren. Sie geben an für die Zeit von Oktober bis Dezember einen Minijob auszuüben. Die zulässige Arbeitsentgeltgrenze ist somit für den Gesamtzeitraum entsprechend auf 1350 Euro zu reduzieren.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  7. Ich verstehe den Sinn nicht, während der Elternzeit einen Minijob zu machen, wenn das verdiente Geld direkt vom Elterngeld abgezogen wird. Warum wird man bestraft, wenn man etwas hinzu verdienen möchte bzw. wieder bei seinem alten Arbeitgeber ein paar Stunden zu arbeiten, damit man den Anschluss nicht verliert.

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  8. ,,Jeder Elternteil, der in einem Arbeitsverhältnis steht, hat Anspruch auf die Elternzeit bis das Neugeborene sein drittes Lebensjahr vollendet hat“ ist so nicht richtig die drei Jahre Elternzeit können bis zum 8ten lebensjahr des Kindes genommen werden.

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  9. Hallo
    Ich hätte da mal eine Frage,und zwar bin ich momentan in Elternzeit,habe es auf 2 Jahre gelegt aber werde es auf 1 Jahr machen da es finanziell nicht gut läuft und ich wieder arbeiten möchte,meine Frage ist,kann ich trotz Elternzeit mir eine 450€ Basis Arbeit suchen?

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    • Hallo Lisa,

      genau wie in unserem Blog-Beitrag: „Minijob trotz Elternzeit – wie das geht“ geschrieben, können Sie einen Minijob während der Elternzeit ausüben.

      Weitere Empfehlungen, worauf Sie achten sollten, erfahren Sie ebenfalls im Beitrag.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  10. Pingback: Kann während der Elternzeit beim gleichen Arbeitgeber ein Minijob ausgeübt werden? | Die Minijob-Zentrale

  11. Hallo liebes Blog-Team der Minijob-Zentrale,

    ich befinde mich derzeit in Elternzeit und habe einen 450 €-Job bei einem anderen Arbeitgeber. Am 22. August gehe ich in Mutterschutz.

    1) Zu welchem Termin muss ich meinen 450€-Job kündigen, damit ich die Elternzeit frühzeitig bei meinem früheren Arbeitgeber beenden kann und das volle Mutterschaftsgeld erhalte?

    2) Zu welchem Termin muss ich meine Elternzeit vorzeitig bei meinem früheren Arbeitgeber beenden, um das volle Mutterschaftsgeld zu erhalten?

    Vielen Dank vorab.

    Viele Grüße
    Elisa

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    • Hallo Elisa,

      Sie sichern sich den Anspruch auf das Mutterschaftsgeld aus der früheren Beschäftigung, wenn die Elternzeit zum Beginn der Schutzfrist beendet ist. Zu welchem Termin Sie ihren 450,00 Euro Minijob kündigen, ist für die Beendigung der Elternzeit nicht ausschlaggebend.
      Wenn zum Beispiel der 450,00 Euro Minijob auf die Elternzeit begrenzt ist, endet dieser mit Beendigung der Elternzeit.
      Setzen Sie sich am besten frühzeitig mit Ihrem früheren Arbeitgeber in Verbindung.

      Für den weiteren Verlauf der Schwangerschaft wünschen wir Ihnen alles Gute.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Hallo
        Würde es dann in so einem Fall reichen, wenn man die Elternzeit einen Tag vor der Mutterschutzfrist beendet? Wenn ja, wieviel Wochen vor dem Mutterschutz muss man den Antrag auf Unterbrechung der Elternzeit an den Hauptarbeitgeber stellen.

        Dankeschön.
        Mit freundlichen Grüßen
        Carina

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        • Hallo Carina,

          die Beendigung der Elternzeit sollten Sie Ihrem Arbeitgeber rechtzeitig schriftlich mitteilen. Dies ist im Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz so geregelt. Daher fragen Sie bitte bei Ihrer Elterngeldstelle nach, wann eine Elternzeit noch als „rechtzeitig“ beendet gilt.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  12. Hallo,

    ich bekomme noch Elterngeld bis September – wenn ich anschließend, mit der Erlaubnis meines Arbeitgebes, einen Minijob beginnen würde, würde sich das auf das Mutterschutzgeld, oder Elterngeld bei dem nächsten Kind auswirken, dass ich dann z.b. weniger Elterngeld bekommen würde?
    Oder werden dann wieder meine letzten „richtigen“ Einkünfte aus meinem Job, zu Berechnung des Elterngelds genutzt?

    Vielen Dank schon einmal für die Antwort!
    LG

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    • Hallo Bianca,

      während der Elternzeit können Sie im Rahmen einer zulässigen Teilzeitarbeit einen Minijob ausüben. Bei einer erneuten Schwangerschaft besteht dann die Möglichkeit die Elternzeit vorzeitig zu beenden, um die Schutzfrist in Anspruch zu nehmen. Wird die Elternzeit vorzeitig beendet, lebt die Hauptbeschäftigung wieder auf. Der Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld ist dann aus der Hauptbeschäftigung zu berechnen. Wird die Elternzeit nicht rechtzeitig beendet, erfolgt die Berechnung aus dem Minijob.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  13. Hallo,

    in den nächsten Wochen habe wir an mehreren Veranstaltungstagen eine Festivalreihe (innerhalb von ca. vier Wochen sieben Veranstaltungstage).
    Somit ist für mich klar, dass wir das Personal, welches benötigt wird, als kurzfristig Beschäftigte anmelden.
    Nun möchte eine Frau, die sich zurzeit in Elternzeit befindet, aber ab nächster Woche wieder Teilzeit arbeitet, als geringfügig entlohnte Beschäftigte arbeiten, da sie ja aufgrund der Berufsmäßigkeit nicht als kurzfristig Beschäftigte arbeiten kann.
    Meiner Meinung nach ist dies überhaupt nicht rechtens, denn es sind meines Erachtens nach nicht alle Voraussetzungen für eine geringfügig entlohnte Beschäftigung gegeben.

    Aufgrund der unterschiedlichen Meinung, wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir Ihre Ansicht zu der Materie schildern.

    Vielen Dank vorab.

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    • Guten Tag Marleen,

      ohne alle relevanten Daten zu kennen, ist es schwierig für uns eine versicherungsrechtliche Beurteilung vorzunehmen.
      Daher möchten wir Sie bitten, Ihre Anfrage erneut mit Angabe Ihrer Telefonnummer als Blog-E-Mail zu senden, dann können wir den Sachverhalt telefonisch klären.

      Vielen Dank !

      Freundliche Grüße
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  14. Guten Morgen liebes Team,
    ich bekomme noch bis April Elterngeld und habe derzeit kein Beschäftigungsverhältnis. Möchte aber ab Mitte März einen Minijob mit 4 Wochenstunden beginnen. Muss ich dann bei diesem Arbeitgeber direkt Elternzeit (in Teilzeit) beantragen oder bekomme ich auch so weiterhin mein Elterngeld?
    Viele Grüße
    Maria

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    • Hallo Maria,

      wir empfehlen Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer Frage an das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wenden. Sie erreichen es von Montag bis Donnerstag von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr
      unter der Telefonnummer: 030 20179130.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  15. Hallo, ich hätte ein Frage bezüglich der Rentenpunkte während der Elternzeit.
    Das fiktive Entgelt, dass während der Elternzeit, ob mit oder ohne Elterngeld (z. B. nach Ende des Anspruchszeitraumes) für die RV beträgt 2500 €.
    Bleibt dieses fiktive Entgelt bis zum Ende der Elternzeit weiterhin erhalten, wenn ich einer gerichfügige Beschäftigung mit Aufstockung nachgehe?
    Der Grund der Frage ist, dass ich in unserer Region niemals einen so hohen Lohn bekommen werde….
    Danke für eine Antwort.

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  16. Hallo,
    ich bin derzeit in Elternzeit beziehe aber kein Elterngeld mehr. Nun möchte ich bei meinem Arbeitgeber wieder auf 450€ arbeiten. Mein Arbeitgeber verweigert allerdings den Minijob mit Verweis auf meinen bestehenden Vertrag, es gebe sonst Probleme bei der Lohnsteuer. Stimmt das?

    Vielen Dank

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    • Hallo Nadine,

      ruht die Hauptbeschäftigung wegen Elternzeit, so ist es grundsätzlich möglich beim gleichen Arbeitgeber einen Minijob auszuüben. Der Minijob läuft dabei unabhängig zur ruhenden Hauptbeschäftigung und kann auch pauschal versteuert werden. Zur Frage ob dies steuerliche Nachteile hätte, wenden Sie sich bitte an Ihr Finanzamt.

      Die Entscheidung, ob Ihr Arbeitgeber Sie allerdings während der Elternzeit in geringem Umfang beschäftigt oder nicht, obliegt Ihrem Arbeitgeber. Ein gesetzlicher Anspruch auf Weiterbeschäftigung während der Elternzeit besteht nicht.

      Beachte: Möchten Sie einen Minijob bei einem anderen Arbeitgeber ausüben, müssen Sie Ihren Hauptarbeitgeber über die Aufnahme einer Nebentätigkeit informieren.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Das heißt also, dass es möglich ist, beim Hauptarbeitgeber während der Elternzeit (und somit ruhenden Arbeitsverhältnis) einen Mini Job auszuüben? Ich frage mich, wie das arbeitsrechtlich zu bewerten ist. Der Vertrag müsste ja befristet geschlossen werden. Einen Arbeitnehmer befristet anzustellen, der eigentlich unbefristet beschäftigt ist, widerspricht sich doch irgendwie, oder?

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        • Hallo Sabine,

          ja, Personen, die sich in der Elternzeit befinden, stehen nicht in einer versicherungspflichtigen (Haupt-)Beschäftigung.

          Sozialversicherungsrechtlich ruht während der Elternzeit die Hauptbeschäftigung und besteht arbeitsrechtlich weiter.

          Ein Minijob beim gleichen Arbeitgeber während der ruhenden Hauptbeschäftigung ist daher möglich.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Hallo, ich möchte gerne eine Frage dazu stellen: muss der Arbeitgeber einen neuen Vertrag ausstellen, wenn die Arbeitnehmerin während der Elternzeit geringfügig weiterarbeiten möchte?
        Oder reicht ggf. auch eine einfache Zusatzvereinbarung, in der die wichtigsten Dinge geregelt sind (Dauer, Vergütung, Arbeitszeit, usw)?

        Herzlichen Dank für Ihre Hilfe und schöne Grüße.

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        • Hallo Jasmin,

          während der Elternzeit können Arbeitnehmer eine Teilzeitbeschäftigung beim eigenen oder einem fremden Arbeitgeber ausüben, sofern die wöchentliche Arbeitszeit durchschnittlich maximal 30 Stunden beträgt.
          Bezüglich der Gestaltung der arbeitsvertraglichen Bedingungen empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
          Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  17. Pingback: Urlaub, Elternzeit und Mutterschaftsgeld – Das sind die in 2017 meistgelesenen Blogbeiträge | Die Minijob-Zentrale

  18. Hallo,
    ich habe bis zum 10.2018 Elternzeit und kriege Elterngeld plus. Möchte aber gerne erwas Geld verdienen, so dachte ich an Minijob. Worauf soll ich achten dass die Summe meines Elterngeldes bleibt? Wenn ich richtig verstehe, Krankenversicherung muss ich selber bezahlen (oder kann ich durch meinen Mann versichert werden) , Rentnerversicherung wird abgezogen (?). Was für Pflichten habe ich noch? Was soll ich noch bezahlen?

    Danke im Voraus

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    • Hallo Judit,

      wie in unserem Blog-Beitrag vom 13. Februar 2015 ausführlich beschrieben, können Sie einen Minijob während des Bezugs von ElterngeldPlus ausüben. Der Bezug von ElterngeldPlus erlaubt eine Teilzeittätigkeit bis zu 30 Wochenstunden. Jeglicher Hinzuverdienst wird auf das ElterngeldPlus angerechnet.

      Individuelle Fragen zur Höhe Ihres Elterngeldes klären Sie bitte mit Ihrer zuständigen Elterngeldstelle. Alternativ finden Sie in unserem Blog-Beitrag auch einen Link zum Elterngeldrechner.

      Aus einem Minijob heraus entsteht für Sie als Minijobberin kein eigener Krankenversicherungsschutz. Wir empfehlen Ihnen, dass Sie sich zur Klärung dieser Frage an Ihre Krankenkasse wenden.

      In der Rentenversicherung besteht in einem 450-Euro-Minijob Rentenversicherungspflicht. Sie zahlen einen Eigenanteil in Höhe von 3,6 Prozent vom Arbeitsentgelt. Auf Antrag können Sie sich von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  19. Hallo,
    Ich mache gerade ein Haushalt in 3 unterschiedlichen Familien. Ich bin schwanger und schaffe leider nicht so lange. Wie dann das läuft? Was muss ich dafür haben wenn der Arbeitgeber Geld für mich zählt oder die Krankenkasse? Wie lange kann ich krankgeschrieben sein? Wie lange kann der Arbeitgeber für mich Geld zahlen? Wo muss ich was beantragen? Vielen Dank im Voraus wegen so viele Fragen.
    Mit freundlichen grüßen,

    Nino

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    • Hallo Nino,

      unsere herzlichen Glückwünsche zur Schwangerschaft!

      Ob und für wie lange Ihr behandelnder Arzt Ihnen eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellt, können wir natürlich nicht beurteilen. Sie bekommen im Krankheitsfall von Ihren Arbeitgebern das Entgelt für längstens sechs Wochen weitergezahlt. Ihren Arbeitgebern reichen Sie jeweils die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ein, eine Kopie reicht aus.

      Ihre Fragen zu mutterschutzrechtlichen Leistungsansprüchen beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Servicetelefon des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter der Telefonnummer: 030/20179130 (Montag bis Donnerstag 9:00 bis 18:00 Uhr) oder per E-Mail: info@bmfsfjservice.bund.de.

      Sollten Ihre Arbeitgeber Rückfragen zum Erstattungsverfahren haben, steht das Service-Telefon der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft von montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 gerne zur Verfügung.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  20. Wenn ich Elternzeit (ohne Elterngeld) in Teilzeit (30Std) beim Hauptarbeitgeber in Anspruch nehme und zusätzlich bei einem anderen Arbeitgeber einen Nebenjob (kurzfristige Beschäftigungseinsätze max. 400Euro) weiterführe. Ist das möglich?

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    • Guten Morgen,

      grundsätzlich ist es möglich neben der Elternzeit in der Hauptbeschäftigung einen Minijob auszuüben. Jedoch könnten damit die zulässigen 30 Wochenstunden, die Sie während der Elternzeit arbeiten dürfen, überschritten werden.

      Bitte sprechen Sie mit Ihrem Hauptarbeitgeber, da Sie bei ihm die Elternzeit beantragt haben. Er entscheidet auch, über die Möglichkeit dieser Nebenbeschäftigung.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  21. Hallo liebes Team,
    Meine Chefin hat mich wegen meiner Schwangerschaft in das Beschäftigungsverbot geschickt. Ich bin jetzt Zuhause und bekomme Lohnfortzahlung. Darf ich einen Minijob annehmen?

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    • Hallo Steffi,

      seitens der Minijob-Zentrale können Sie einen Minijob neben einer Hauptbeschäftigung ausüben. Dass Sie sich mit Ihrer Hauptbeschäftigung im Beschäftigungsverbot befinden, ist dabei nicht relevant.
      Gestatten Sie uns abschließend noch zwei Hinweise.
      Bevor Sie einen Minijob annehmen, prüfen Sie in Ihrem Arbeitsvertrag, ob Sie Ihren Hauptarbeitgeber darüber unterrichten beziehungsweise seine Zustimmung einholen müssen und klären Sie mit Ihrem behandelnden Arzt, ob die Aufnahme eines Minijobs zu empfehlen ist.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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