Der Mindestlohn kommt!

Ab dem 1. Januar 2015 gilt für die meisten in Deutschland tätigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der gesetzliche Mindestlohn von brutto 8,50 Euro pro Stunde. Auch Minijobber, die im gewerblichen Bereich oder in Privathaushalten beschäftigt sind, haben grundsätzlich Anspruch auf den Mindestlohn.

Von der Verpflichtung, den Mindestlohn zu zahlen, gibt es Ausnahmen. Für die nachfolgenden Personenkreise sind Arbeitgeber an die Zahlung des gesetzlichen Mindestlohns nicht gebunden:

  • Minderjähringe ohne abgeschlossene Berufsausbildung; insbesondere Schüler
  • Auszubildende
  • Pflichtpraktikanten oder Absolventen eines freiwilligen Praktikums bis zu drei Monaten
  • Langzeitarbeitslose in der Phase des Wiedereinstiegs während der ersten sechs Monate
  • Zeitungszusteller bis zum 31. Dezember 2016

 Wo kann ich mich noch informieren?

Beim Bürgertelefon des zuständigen Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wurde eine Hotline zum Thema Mindestlohn eingerichtet. Unter der Nummer 030/60 28 00 28 werden dort montags bis donnerstags von 8:00 bis 20:00 Uhr Fragen zum Mindestlohn beantwortet.

Zudem informiert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales auf ihrer eigens eingerichteten Internetseite „www.der-mindestlohn-kommt.de“ rund um das Thema Mindestlohn.

3 Kommentare zu “Der Mindestlohn kommt!

  1. Der Mindestlohn war defintiv ein ganz wichtiger Schritt, der schon lange überfällig war. Man kann jedoch nur hoffen, dass sich in diesem Bereich auch in Zukunft noch einiges ändert, damit die Menschen endlich wieder von ihrem Gehalt leben können.

  2. Vielen Dank für den Hinweis.
    Wir hätten noch die kleine Anmerkung, dass sich der RV-Beitragssatz im kommenden ändern wird. Insbesondere für Minijobber, die sich für eine Rentenversicherungspflicht entscheiden, kann diese Info noch ganz hilfreich sein.

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