Minijob-Zentrale rüttelt wach: „Lassen Sie Ihre Haushaltshilfe nicht hängen“

„Lassen Sie Ihre Haushaltshilfe nicht hängen“Ungläubiges Staunen und aufgeschreckte Gesichter sind seit heute Morgen am S-Bahnhof Warschauer Straße in Berlin zu beobachten. Seit neun Uhr morgens hängt an der Hausfassade des dominanten Rundgebäudes vor der Warschauer Brücke (Warschauer Straße Nr. 33) eine lebensechte Puppe aus dem Fenster. Gehalten wird sie allein von einem Wischmop, an dem sie sich festklammert. Daneben ein Banner mit der klaren Botschaft: „Lassen Sie Ihre Haushaltshilfe nicht hängen!“ Der kurze Schockeffekt bei den Passanten ist eingeplant:

Dr. Erik Thomsen, Leiter der Minijob-Zentrale„Mit der Aktion möchten wir aufrütteln und ein  Zeichen gegen Schwarzarbeit  in Privathaushalten setzen, die bei vielen immer noch als Kavaliersdelikt gilt“, sagt Dr. Erik Thomsen, Leiter der Minijob-Zentrale in Essen. „Diese Einstellung muss sich in Deutschland ändern. Zu viele Arbeitgeber lassen ihre Hilfen hängen, denn in Haushalten, die Minijobber schwarz beschäftigen, sind Sicherheit und Arbeitnehmerrechte Fremdwörter.“

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