Auch Minijobber haben ein Recht auf Urlaub

Christi Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam – gerade im Mai und Juni eines Jahres gibt es viele Feiertage und Arbeitnehmer nehmen sich dann gerne mit Brückentagen Urlaub. Auch Minijobber haben einen gesetzlichen Anspruch auf Erholungsurlaub.

Arbeitnehmer, die einen Minijob ausüben, gelten nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) als Teilzeitbeschäftigte und haben damit wie jeder Arbeitnehmer Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. Bei einer sechs-Tage-Woche beträgt der gesetzliche Urlaubsanspruch mindestens vier Wochen bzw. 24 Werktage im Jahr, die tatsächliche Anzahl der Urlaubstage muss jedoch auf die zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbarten wöchentlichen Werktage umgerechnet werden. Dabei ist nur die Zahl der pro Woche gearbeiteten Tage relevant, nicht die Zahl der geleisteten Stunden.

Berechnung des Urlaubsanspruchs:

Individuelle Arbeitstage pro Woche x 24 : 6 = Urlaubstage

Beispiel:

Einem Arbeitnehmer, der fünf Tage die Woche arbeitet, stehen 20 Urlaubstage im Jahr zu, auch wenn er insgesamt nur 10 Stunden die Woche arbeitet (5×24:6). Leistet er diese 10 Stunden dagegen an zwei Werktagen in der Woche ab, stehen ihm nur acht Urlaubstage zur Verfügung (2×24:6).

Da Minijobber wegen des Grundsatzes der Gleichbehandlung nicht ohne sachlichen Grund benachteiligt werden dürfen, kann der Urlaubsanspruch höher ausfallen, wenn der Arbeitgeber ihren vollzeitbeschäftigten Kollegen einen längeren Jahresurlaub gewährt.

Weitere Blogbeiträge zum Urlaubsanspruch für Minijobber:

Die Informationen zum Urlaubsanspruch gibt es auch hier als Download: Minijobs – Merkblatt zum Arbeitsrecht

Infos zum Anspruch auf Urlaub für Minijobber haben wir auch in unserer Videoreihe „Minijob? – Wir antworten“ zusammengefasst:

Anmerkung:

Liebe Blog-Leser,

bitte beachten Sie, dass wir Sie zu arbeitsrechtlichen Einzelanfragen im Detail nicht beraten können.

Wir als Minijob-Zentrale erteilen lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht. Diese finden Sie auf unserer Homepage.

Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales anzurufen. Dieses erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.

Nachtrag:

Mit unserem neuen Urlaubsrechner stellen wir Ihnen eine einfache und praktische Hilfe bei der Berechnung des Mindesturlaubsanspruchs zur Verfügung.

334 Kommentare zu “Auch Minijobber haben ein Recht auf Urlaub

  1. Hallo!! früher habe ich 400 euro für 44 Stunden in Monat verdient. Ich hatte 20 bezahlte Urlaubstagen gehabt. Ab November bekomme ich 9,55 euro pro Stunde , 44 Stunden in Monat, genauso 20 Urlaubstagen aber unbezahlt. Ist es richtig?

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  2. Guten Tag! Ich arbeite auf 400 euro ,jeden Tag (Montag=2 Stunden,Dienstag=2 St.,Mittwoch=2St.,Donnerstag=2 St., Freitag=3St.) pro Woche 11 Stunden.Ich arbeite 6 jahre. Frage : Wie viele Urlaubstage in Jahr stehen mir zu?

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    • Guten Morgen Helene!

      Vielen Dank für Ihre Anfrage! Der Mindesturlaubsanspruch beträgt jährlich mindestens 4 Wochen (bei einer 5-Tage-Woche) oder 24 Werktage (bei einer 6-Tage-Woche), wenn Sie bereits seit mindestens sechs Monaten bei Ihrem Arbeitgeber beschäftigt sind. Bei der Berechnung des individuellen Urlaubsanspruchs ist nur relevant, an wie vielen Tagen Sie in der Woche arbeiten, und nicht, wie viele Stunden Sie an den einzelnen Tagen leisten. Der Urlaubsanspruch berechnet sich über folgende Formel:
      Individuelle Arbeitstage pro Woche x 24 : 6 (übliche Arbeitstage Montag bis Samstag) = Urlaubstage.

      Da Sie an fünf Tagen in der Woche arbeiten, haben Sie einen jährlichen Urlaubsanspruch von 20 Tagen im Jahr.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  3. wie ist das eigentlich, wenn ich steuerfreie Zuschläge bekomme, weil ich Nachtschicht gemacht habe.. habe mal gehört, die zählen nicht zu den 450€.. also dürfte ich 450€ plus die steuerfreien Zuschläge verdienen. Ist das richtig?

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  4. Und wie schaut das aus, wenn ich unregelmäßig als 450€ Kraft eingesetzt werde.. ? Also auf Abruf. mal eine Woche gar nicht, dann wieder mal.. Was steht mir dann als Urlaub zu?

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  5. Hallo Herr Fischer,

    wir raten an dieser Stelle zunächst immer das Gespräch mit dem Arbeitgeber zu suchen. Auch auf unseren Internetseiten informieren wir ausführlich zum Thema Minijobs und Arbeitsrechte. Vielleicht hilft es ja im Gespräch mit ihrem Arbeitgeber, wenn Sie ihm diese Informationen auch zur Verfügung stellen.

    Link: http://www.minijob-zentrale.de/DE/0_Home/01_mj_im_gewerblichen_bereich/20_arbeitsrecht/node.html

    Ansonsten bleibt letztendlich die Möglichkeit, die vorhandenen Rechte über ein Klageverfahren beim Arbeitsgericht einzufordern. Als Minijob-Zentrale haben wir an dieser Stelle leider keine weitere Einflussmöglichkeit.

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  6. Hallo
    Ich arbeite seid dem 11.04.2014 als Zeitungszuseller auf Abruf. Ich habe keine monats stunden in meinen vertrag stehen nur das ich auf 450 Euro bassis angestellt bin. Ich Arbeite aber 6 Tage in der woche was sich ja laut meinen Arbeitsvertrag wieder spricht und arbeite im Monat zwischen 20 und 52 Stunden im Monat. Ich hatte auch meine Urlaube beantragt und würde auch genehmigt aber meine chefin sagt jetzt zu mir ich bekomme meinen Urlaub und meine Krankenscheine nicht bezahlt. Ich habe aber jetzt Angst wen ich was dagegen was mache das die meinen vertrag am 10.04.2015 zum zweiten mal nicht verlängern werden. Was kann ich machen das ich meine Urlauibs tage bezahlt bekomme und bin ich geschützt wen ich mein recht in anspruch nehme oder können die dan hin gehen und sagen auf grund das ich auf bezahlte urlaubs tage bestehe werden die mein vertrag nicht weiter verlängern. Ich müß dazu sagen das ich auf diesen job angewissen bin was kann ich da gegen machen

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  7. Hallo Pelin,

    entschuldigen Sie bitte unsere verspätete Rückmeldung!

    Wir können leider keine Aussage dazu treffen, inwiefern bei einer Betriebsprüfung, die von Ihnen genannten Daten abgefragt werden.

    Wir empfehlen Ihnen diesbezüglich, die KollegInnen vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales anzurufen.

    Das Bürgertelefon zum Thema „Arbeitsrecht“ erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.

    Wir hoffen Ihnen mit diesen Ausführungen weitergeholfen zu haben und verbleiben
    mit freundlichen Grüßen

    Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  8. Was passiert eigentlich, wenn eine Aushilfskraft nur für gearbeitete Stunden bezahlt wird und die 450,-€ jeden Monat ausschöpft, aber die Urlaubstage nicht bezahlt bekomm bei einer RV Prüfung (Aufzeichnung der Arbeitzzeiten) ??
    Die RV müsste doch die AG-Beiträge für den entsprechenden Arbeitslohn (Urlaubsanspruch) nachberechnen obwohl die Aushilfe das Entgelt nicht bekommen hat… und liegt dann die BMG für die Aushilfe nicht über 5.400,-€ ???

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  9. Noch eine Frage: Meinen jetzigen Minijob habe ich gekündigt (noch zwei Arbeitstage), müsste jedoch 16 Urlaubstage über haben…habe ich in dem Fall ein Recht auf nachträgliche Auszahlung? Dürfte dieser Betrag 450€ überschreiten?

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    • Hallo Georg,
      wenn Sie Ihren Urlaub nicht nehmen können, muss er ausgezahlt werden. So steht es im Bundesurlaubsgesetz §7 Absatz 4.(http://www.gesetze-im-internet.de/burlg/__7.html).

      Der Betrag von 450,- Euro kann in Ausnahmefällen überschritten werden (max. 3x im Jahr), wenn Sie innerhalb von 12 Monaten trotzdem nicht mehr als 5.400 Euro verdienen.

      (Der Beitrag wurde vom Admin editiert. Bitte beim Kommentieren in unserem Blog die Kommentierregeln beachten. Vielen Dank!)

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      • Danke für die Antwort :) Na dann bekommt mein Arbeitgeber noch einen freundlichen Anruf…in Betrieben mit Filialen will in der Filiale ja niemand für Personalfragen (bei Aushilfen schon gar nicht) zuständig sein. ;)

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  10. Bei meinen bisherigen Minijobs als Schüler wurde entweder gelogen, ich hätte keinen Urlaubsanspruch, oder dieser schlicht verweigert.

    Dieses Mal werde ich mehr Druck machen…danke für diesen Blog-Post! :)

    Werden die Firmen eigentlich nicht kontrolliert? In den Nachrichten durften Arbeitgeber-Vertreter immer wieder über die ach so schlimmen Kontrollpflichten durch den Mindestlohn jammern…so viel dazu.

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  11. Hallo Petra,

    um Ihre Frage beantworten zu können, benötigen wir noch folgende Infos:

    – Wie lange geht Ihr Beschäftigungsverhätlnis bei Ihrem Arbeitgeber, und wann hat es begonnen?
    – An wie vielen Tagen in der Woche arbeiten Sie? Variieren Ihre Arbeitstage in der Woche/Monat?

    Vielen Dank!

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  12. Hallo Anne,

    in Ihrer ersten Anfrage haben Sie davon gesprochen, dass Ihre Mitarbeiter an 2 Tagen pro Woche arbeiten. An welchen Tagen genau ist unerheblich. Der Anspruch auf bezahlten Urlaub beträgt dann 8 Tage im Jahr. Wenn ein Mitarbeiter also die gesamten 8 Tage zusammenhängend als Urlaubstage beansprucht, hat er in jeder Woche 2 Tage und somit insgesamt vier Wochen am Stück frei (2 Urlaubstage * 4 Wochen = 8 Urlaubstage). Wenn die Arbeitseinsätze sehr variieren, gibt es die Möglichkeit, den Urlaubsanspruch anders zu berechnen. Als Berechnungsgrundlage greifen Sie dann nicht auf die Wochenarbeitszeit, sondern auf die Jahresarbeitszeit Ihrer Mitarbeiter zurück.

    Die maßgebliche Formel lautet:

    Die gesetzlich/tariflich festgelegte Urlaubsdauer bei Vollzeitbeschäftigung multipliziert mit den individuellen Arbeitstagen im Jahr dividiert durch die Jahreswerktage (oder Jahresarbeitstage) ergibt die Urlaubstage eines jeden Mitarbeiters.

    Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Homepage unter http://www.minijob-zentrale.de/DE/0_Home/01_mj_im_gewerblichen_bereich/20_arbeitsrecht/node.html.

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  13. Hallo, irgendwie verstehe ich das mit den Urlaubstagen nicht.
    Wenn eine Verkäuferin jede Woche an 2 Tagen arbeitet, aber immer an 2 unterschiedlichen Tag, z.B.montags und freitags, oder dienstags und donnerstags,und dann in der Woche, wo sie z.B. donnerstags und freitags arbeiten müsste, aber in der Woche von Montag bis Samstag Urlaub haben will, sind das denn 2 Urlaubstag, oder ? Und wenn sie dann mal, was selten vor kommt, in einer Woche 3 Tage arbeiten sollte, z.B. Dienstag, Mittwoch und Donnerstag , aber
    von Montag bis Freitag Urlaub haben will, wieviele Urlaubstage hätte sie dann genommen?
    Vielen Dank für Ihre Mühe.
    MfG
    Anne

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    • Hallo Anne,
      Sie können sich das auch einfacher machen und Ihren Mitarbeiter/-innen 24 Tage Urlaub geben. Wenn sie eine Woche Urlaub haben möchten, dann müssen sie entsprechend 6 Tage dafür nehmen. Dann kommen Sie auch auf 4 Wochen im Jahr und es ist egal, ob sie eigentlich 3 oder 2 Tage gearbeitet hätten.

      Sie können mich aber auch gerne anrufen. ich erkläre es Ihnen gerne.

      Unsere Beratung ist übrigens kostenfrei, da wir von der Berliner Landesregierung gefördert werden.

      Joboption Berlin, zukunft im zentrum GmbH, Telefon: 030/27 87 33 102, http://www.Minijob-machmehrdraus.de

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      • Also bekommen Minijobber, die 2 Tage pro Woche arbeiten nicht 8 Tage Urlaub, sondern 24 Tage Urlaub im Jahr. Ich hatte in vorherigen Beiträgen mal gelesen,
        dass Minijobber, die 2 Tage pro Woche arbeiten nur 8 Tage Urlaub bekommen.
        Vielen Dank für Ihre Mühe.

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  14. Guten Morgen Anne,

    das Urlaubsentgelt ist eine gesetzliche Pflichtleistung (§ 1 Bundesurlaubsgesetz). Hierunter versteht man die normale Gehaltsfortzahlung während der Urlaubszeit. Das Gehalt Ihrer Mitarbeiter darf sich also nicht verringern, wenn sie wegen des Urlaubs weniger Tage im Betrieb sind.

    Schauen Sie sich gerne unsere Broschüre zum Thema Arbeitsrecht für Minijobs an: http://www.minijob-zentrale.de/DE/Service/03_service_rechte_navigation/DownloadCenter/1_Broschueren_und_Info_Blaetter/1_gewerblich/11_19913_Arbeitsrecht.pdf?__blob=publicationFile&v=1

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    • Guten Morgen Anne,
      Minijobber/-innen haben die gleichen Rechte und Pflichten wie Vollzeit- und Teilzeitkräfte.

      (Dieser Beitrag wurde vom Admin editiert. Bitte für das Kommentieren unsere Kommentierregeln beachten. Vielen Dank!)

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  15. Hallo Anne,

    Sie stellen richtig fest, dass Mitarbeiter mit 2 Arbeitseinsätzen in der Woche einen jährlichen Mindesturlaubsanspruch von 8 Urlaubstagen haben!

    Möchte der Mitarbeiter alle 8 Urlaubstage zusammen nehmen, hätte er 4 Wochen am Stück frei.

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  16. Hallo,
    bei mir arbeiten die Verkäuferinnen an unterschiedlichen Tagen in der Woche,
    mal montags und Donnerstag, mal Dienstag und Samstag oder mal Mittwoch und Freitag, also immer an unterschiedlichen 2 Tagen in der Woche, mal 5 Std und mal 4 Std an den Tagen.
    Ihnen stehen 8 Urlaubstage zu, d. h. sie können 4 Wochen Urlaub nehmen?
    Ist das richtig?

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  17. Hallo – ich arbeite 5 Tage die Woche, 2 Stunden pro Tag, meistens Montag bis Freitag aber ab und zu statt ein Werktag Samstag oder Sonntag.
    Wie sieht es mit Feiertage aus? Da ich nicht immer (aber meistens) jeden Montag und Donnerstag arbeite, wenn Montag and Donnerstag Feiertage sind, darf ich die auch als Feiertag nehmen? Oder muss ich die Stunden sonstwann nachholen?
    Vielen Dank im Voraus.

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  18. Hab das irgendwie immer noch nicht kapiert. Ich habe den sicher nicht einzigartigen Fall, dass ich eine Putzfrau für ein Mehrfamilienhaus beschäftigen will, die 1 Tag/Woche 2 Std. putzt (z.B. immer Freitags). Urlaubsanspruch wäre dann also 4 Tage. Kann sie dann 4 Freitage im Jahr Urlaub nehmen, oder zählen die eh schon arbeitsfreien Tage (Montag bis Donnerstag) mit? Des Weiteren würde mich interessieren, ob ich den Urlaub auch auszahlen, d.h. 4 Tage x 2 Std. = 8 Stunden (mal Stundenlohn) am Jahresende mehr zahlen darf, wenn sie auf die Urlaubstage verzichtet. Wenn ja, müssen für diese Zusatzzahlung Sozialabgaben und Pauschalsteuer abgeführt werden?
    Vielen Dank und freundliche Grüße S. Offermanns

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    • Sehr geehrte/r S. Offermanns,
      zu Ihrer ersten Frage: Wenn Ihre Angestellte immer Freitags für 2 Stunden kommt, dann kann sie insgesamt 4 Freitage frei nehmen, um damit 4 Wochen Urlaub zu bekommen. Wenn sie diesen Freitag Urlaub nimmt, steht sie damit aber logischerweise auch an keinem anderen Tag der Woche zur Verfügung (sie hat ja Urlaub).

      Zu Ihrer 2. Frage: Nein, auf Urlaubstage kann man nicht verzichten und sie stattdessen auszahlen lassen. Das geht nur in dem Fall, wenn das Arbeitsverhältnis beendet wird und der Urlaub nicht mehr gewährt werden kann. Das können Sie nachlesen im Bundesurlaubsgesetz (BUrlG), § 7 „Zeitpunkt, Übertragbarkeit und Abgeltung des Urlaubs“.

      Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie uns einfach an: Joboption Berlin, zukunft im zentrum GmbH, Telefon: 030/27 87 33 102, http://www.Minijob-machmehrdraus.de

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      • Guten Tag Frau Große,
        Vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort. Hat mir sehr weiter geholfen. Freundliche Grüße S. Offermanns

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  19. Hallo,

    ich habe von November 2010 bis Mai 2013 bei einen Unternehmen als Minijobber gearbeitet. Während dieser Zeit wurden mir insgesamt 60 Urlaubstage verweigert, Feiertage wie z. B. Weihnachten nicht gezahlt und auch die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall wurde verweigert. Ich habe das Unternehmen mehrmals darauf hingewiesen, leider wurden meine Anliegen und die meiner Kollegen immer ignoriert.

    Mich würde es interessieren, ob ich meine Ansprüche vor einem zuständigen Arbeitsgericht noch geltend machen kann oder sind meine Ansprüche inzwischen verjährt?

    Noch eine Frage:

    Muss der Arbeitgeber auch einen Arbeitstag bezahlen der auf einen Feiertag folgt, obwohl ich an dem Tag nicht gearbeitet habe, sondern nur an dem Feiertag z. B. 01.05, der doppelt bezahlt wurde (incl. 100 Prozent Feiertagszuschlag) ?

    Vielen Dank für die Beantwortung meine Fragen.

    MFG
    Thomas Kessler

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    • Sehr geehrter Herr Kessler,

      vielen Dank für Ihre Anfrage vom 19.05.2015.

      Ihre Frage nach den Verjährungsfristen von entgangenen Entgeltfortzahlungen bei Urlaub oder Krankheit beantworten wir wie folgt: grundsätzlich schreibt § 7 des Bundesurlaubsgesetzes vor, dass Erholungsurlaub im laufenden Kalenderjahr gewährt und genommen werden muss. Eine Übertragung des Urlaubs auf das neue Kalenderjahr ist ausnahmsweise bis zum 31. März des Folgejahres möglich. Diese Befristung galt auch für Urlaubsabgeltungen für Arbeitsverhältnisse, die geendet haben, bis das Bundesarbeitsgericht (Urteil vom 19.6.2012, 9 AZR 652/10) entschieden hat, dass der Resturlaub nach einer Verjährungsfrist von drei Jahren verfällt. Allerdings räumt das Bundesarbeitsgericht den Arbeitgebern die Möglichkeit ein, den Verjährungszeitraum durch eine Verfallklausel im Arbeitsvertrag zu begrenzen. Inwieweit die Verjährungsfristen in Ihrem Fall angewendet werden können, können wir von unserer Seite leider nicht weitergehend beantworten. Wir empfehlen Ihnen, sich an die KollegInnen vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales zu wenden. Das Bürgertelefon zum Thema „Arbeitsrecht“ erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.

      Zu Ihrer zweiten Frage, ob Sie einen Entgeltanspruch für einen arbeitsfreien Tag nach einem Feiertag geltend machen können, teilen wir Ihnen Folgendes mit: Dies ist nur möglich, wenn an dem Tag, an dem Sie sonst zur Arbeitsleistung verpflichtet gewesen wären, die Arbeit wegen eines Feiertages ausfällt. Da Sie am Feiertag selbst gearbeitet haben, haben Sie keinen Entgeltanspruch für den Folgetag, an dem Sie nicht gearbeitet haben. Auch wenn der Arbeitseinsatz am Feiertag in den neuen Kalendertag hinein reicht, wird dieser als ein Tag gewertet.

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  20. Pingback: Erholungsurlaub bei Minijobs | Die Minijob-Zentrale

  21. Hallo,

    werden Minijober nur nach geleisteter Arbeit bezahlt. Sprich habe Ihn den halben Monat nicht eingesetzt, muss ich dennoch 450 EUR zahlen.

    2. Wie sieht es mit Pauschalbeträgen bei Krankheit aus….oder muss ich Ihn bezahlen so wie er eingeteilt war?

    MfG

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    • Im Minijob wird wie in allen anderen Arbeitsverhältnissen die geleistete Arbeitszeit vergütet. Das besondere am Minijob ist, daß die Beschäftigten jährlich im Durchschnitt nicht mehr als 450 € monatlich verdienen dürfen, andernfalls ist es ein Midijob (bis 850€) oder eben eine Teil- oder Vollzeitbeschäftigung. Unternehmen zahlen nach geleisteter Arbeitszeit, das kann monatlich schwanken, darf auch mal über 450€ liegen, jedoch im Jahr betrachtet nicht über 450€ monatlich. Gerne beraten wir Sie: Telefon 030 27 87 33 102, Projekt ‚Joboption Berlin‘, http://www.Minijob-machmehrdraus.de

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    • Sie haben wahrscheinlich einen Sie einen Arbeitvertrag mit „Arbeit auf Abruf“ vereinbart. Dann gilt eine wöchentliche Arbeitszeit von zehn Stunden als vereinbart, es sei denn, Sie haben eine andere wöchjentliche Arbeitszeit pro Woche festgelegt.

      Sie finden diese Regelung im §12 des Teilzeit-und Befristungsgesetzes „Arbeit auf Abruf“. Alle Arbeitsrechte im Minijob finden Sie auch auf der Seite http://www.minijob-machmehrdraus.de/ oder rufebn Sie uns einfach an: 030 / 27 87 33-102

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  22. was bedeutet das wenn man wegen überstunden einen aufhebungs vertrag unter schreiben soll
    bin seit 01.01.2012 in der firma als mini jober habe bis heute noch kein teilzeit vertrag arbeite über 3 jahre in der firma august 1948 geb. rentner

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    • Hallo Claudia,

      leider mussten wir Ihren Beitrag löschen, da er gegen unsere Kommentierregeln verstößt: aus Datenschutzgründen bitten wir, keine personen- und unternehmensbezogenen Daten zu posten, hier wurde jedoch der Arbeitgeber namentlich erwähnt.

      Bei Fragen zu Einzelfällen können Sie sich an unser Service-Center wenden – die Kollegen sind Montag bis Freitag von 7:00 bis 17:00 unter der Telefonnummer 0355 2902-70799 erreichbar.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Team der Minijob-Zentrale

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  23. Ich arbeite als minijobber an 2 tagen die Woche. welchen urlaubsanspruch habe ich. Der Betrieb arbeitet regelmässig nur 5 Tage die Woche. Wie wird der Urlaub berechnet.

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  24. an die minijop zentrale,ich arbeite 45 std. im monat und mein Lohn beträgt 450.euro ,erhalte 24 Tage Urlaub und bekomme in der Woche nur 2Tage Urlaub bezahlt das heisst im durchschnitt 2,07 euro pro Tag? Also für die 24 Tage Urlaub nur 8 mal 2,07euro.!..3mal im Monat 10std,und einmal 15 std..arbeite ich ,meine Frage?.ist das so richtig gerechnet?

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  25. Hallo
    Ich bin in der Reinigungsbranche tätig und reinige mehrere Objekte. Ein Objekt muss jeden Tag gereinigt werden also 7 Tage in der Woche. Derzeit läuft es so das ich mit einer Kollegin die WE tausche, so das halt jeder mal ein WE frei hat. Nun heißt es aber vom Arbeitgeber das dieses Objekt 7 Tage von uns beiden gereinigt werden soll. Das würde für uns bedeuten das wir 30 bzw 31 Tage im Monat arbeiten, Ich kann mir nicht vorstellen das dies so richtig ist, oder liege ich da Falsch?
    Dann wäre da noch was dies betrifft die Arbeitszeit nachweise, darf der Arbeitgeber von mir verlangen, das ich auf diesen Nachweisen Zeiten eintrage die ich gar nicht da bin? zb anstatt beim Sonntag sollen wir 2 mal beim Freitag eintragen. Bisher habe ich es nie gemacht, dabei geht es mir nicht gerade um die Zuschläge, sondern darum das ich bei einem Arbeitsunfall auch abgesichert bin. Denn wie soll ich beweisen das der Arbeitsunfall aufm Sonntag einer war, wenn ich laut Zeitnachweis Sonntags nicht arbeite?. Der Arbeitgeber meint dazu immer, das diese Nachweise nur für den Zoll sind und nichts mit irgendwelchen Lohnansprüchen oder sonstiges zu tun haben.

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    • Hallo Romeiki,

      um Ihre Fragen klären zu können, möchten wir Sie an die Experten aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales verweisen. Dieses hat zum Thema Arbeitsrecht ein Bürgertelefon geschaltet, welches Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004 erreichen.

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  26. Hallo Anonym,
    die Minijobzentrale schreibt oben in diesem Thread, dass sie die Arbeitgeber über Arbeitsrechte bei der Einstellung von Minijobber/innen informiert. Leider haben wir in unserem Modellprojekt auch die Erfahrung gemacht, dass das Diskriminierungsverbot von Teilzeibeschäftigten ( auch Minijobber/innen) trotz dieser Informationen oft nicht eingehalten wird.
    Wir haben ein Infoblatt über das „Arbeitsrecht beim Minijob“ erstellt (zwei Seiten). Dieses können Sie hier abrufen: http://www.ziz-berlin.de/Joboption_Berlin.html . Auch häufige Fragen zum „Mindestlohn und Minijob“ sind dort hinterlegt. Dieses könnten Sie Ihrem Arbeitgeber vorlegen. Haben Sie einen Betriebsrat in Ihrem Unternehmen, dann ist dieser auch für Sie als Minijobber/in zuständig. Sie können auch gern bei uns anrufen, wir beraten Minijobber/innen, die gern mehr aus ihrem Minijob machen möchten, also eine sozialversicherungspflichtige Anstellung anstreben. Meine Telefonnummer ist 030 – 27 87 33 -102.
    Viele Grüße aus Berlin
    Stephanie Thiel vom Team Joboption.

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  27. Hallo,

    leider kann ich meinen Namen nicht nennen, ich bin auf den Minijob angewiesen.
    Ich kann meinen Arbeitgeber bezüglich Urlaubsanspruch und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall nicht ansprechen, er würde mir sofort kündigen. Ich gehe mal davon aus, dass es den meisten Aushilfen so geht. Bezahlt wird nur die geleistete Arbeitszeit, Lohn wird monatlich pauschal mit 410€ ausgewiesen, tatsächlich wird viel mehr gearbeitet und das Geld wird so ausgezahlt.
    Gibt es ein Infoschreiben das den Arbeitgeber über seine Pflichten bei Beschäftigung von minijobbern informiert? Ich würde meinem Chef gerne so eine offizielle Info zukommen lassen, am besten wäre so etwas von amtlicher Seite, so dass er später nicht behaupten kann, dass er es nicht gewusst hat. Aus meiner Sicht wäre es eine Pflicht der Behörden, die Einhaltung dieser gesetzlichen Vorgaben zu überwachen, zumal bekannt ist, dass die minijobber extrem ausgebeutet werden.

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  28. Wenn der Arbeitgeber seinen Pflichten nicht nachkommt…

    Wir raten an dieser Stelle zunächst immer das Gespräch mit dem Arbeitgeber zu suchen. Ansonsten bleibt letztendlich die Möglichkeit, die vorhandenen Rechte über ein Klageverfahren beim Arbeitsgericht einzufordern. Zur weiteren Information zum Thema Arbeitsrechte bietet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) zwei Broschüren an. Die Broschüren erreichen Sie wie folgt:

    http://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Publikationen/a164-entgeltfortzahlung-bei-krankheit-und-an-feiertagen.pdf?__blob=publicationFile

    http://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Publikationen/a711-arbeitsrecht.pdf?__blob=publicationFile

    Zusätzlich hat das BMAS ein Bürgertelefon zum Thema „Arbeitsrechte“ eingerichtet. Das Bürgertelefon erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.

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  29. Warum wird nicht kontrolliert, das Urlaub und krank bezahlt wird, wenn es schon gesetzlich geregelt ist? Die Arbeitnehmer werden in den meisten Fällen, wie auch ich, nicht darauf bestehen beim Arbeitgeber, weil man sonst gehen kann, denn gibt ja noch genug andere, die Arbeit suchen….Kann man da nicht endlich mal gegen angehen???
    mfg

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  30. Liebes Team,
    mal eine ganz andere Frage: Wie ist die Regelung, wenn ein Mitarbeiter dienstags und donnerstags arbeitet, donnerstag aber oft Feiertag ist. Gilt der freie Tag dann immer auch gleichzeitig als frei für diesen Mitarbeiter?

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  31. Ich arbeite seit einigen Monaten eine Woche zwei Tage und die darauffolgende Woche drei Tage. Als Krankheits- und Urlaubsvertretung arbeite ich fünf Tage in der Woche. Als Urlaubsvertretung arbeite ich mindestens 7 Monate im Jahr, ca. 2 Wochen im Monat und als Krankheitsvertretung nach Bedarf. Meine normale Arbeitszeit beträgt 12,5 Stunden in der Woche, als Krankheits- und Urlaubsvertretung allerdings mindestens 20 Stunden in der Woche. Meine Arbeitskollegen mit Festanstellung bekommen 30 Tage Urlaub im Jahr. Wie viel Tage stehen mir zu, bzw. mir wurde erklärt weil ich Wochenstunden arbeite, wird mein Urlaub in Stunden berechnet. Wie rechnet sich denn so was? Wie viele Tage, bzw. Stunden stehen mir im Jahr zu?

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    • Hallo Anelie, in diesem besonderen Fall verweisen wir auf die Experten aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Sie erreichen das zum Thema Arbeitsrecht geschaltete Bürgertelefon unter der Rufnummer 030 221 911 004. Vielleicht hilft Ihnen auch unsere Antwort vom 12.6.2014 auf die Frage von Herrn Obermair weiter.

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  32. Habe 2 Fragen:
    1.Wie sieht es denn mit kurzfristig Beschäftigten in der Landwirtschaft aus, bei denen die 50 Tage-Regelung gilt?
    2. Wie sieht die Rechnung aus, wenn man nur von 5-Tage Woche (Arbeitstage -nicht Werktage annimmt aus?
    Welche Zahlen nimmt man da zur Errechnung des Urlaubs (Unser Mitarbeiter -voll sozialversichert- ist 60 Stunden/Monat angestellt und arbeitet von Mo-Fr. täglich außer Dienstag)

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    • Hallo Uli, zwei Fragen – zwei Antworten,

      Antwort 1 – Grundsätzlich gilt: Mitarbeiter, die mindestens einen Monat durchgehend bei Ihnen arbeiten, haben Anspruch auf Urlaub. Den vollen Urlaubsanspruch erwirbt ein Mitarbeiter allerdings erst nach 6-monatigem Bestehen seines Arbeitsverhältnisses. Das ist für kurzfristig beschäftigte Arbeitnehmer, die als solche regelmäßig nur 50 Tage oder 2 Monate im Kalenderjahr arbeiten dürfen, i. d. R. nicht möglich. Für den Urlaubsanspruch dieser Arbeitnehmer gilt daher Folgendes:

      Sie müssen für jeden vollen Beschäftigungsmonat 1/12 des Jahresurlaubs gewähren. Berechnungsgrundlage ist der in Ihrem Unternehmen geltende Urlaubsanspruch. Halbe Tage runden Sie auf volle Tage auf, geringere Bruchteile zählen eins zu eins.

      Mitarbeiter, die weniger als einen Monat am Stück im Unternehmen arbeiten, haben keinen Anspruch auf Urlaub. Wird eine Aushilfe in Ihrem Unternehmen mehrmals im Kalenderjahr eingesetzt, müssen Sie diese Zeiten nicht zusammenrechnen. Der Mitarbeiter hat deshalb, wenn von mehreren Einzelarbeitsverhältnissen jedes kürzer als einen Monat ist, keinen Urlaubsanspruch.

      Antwort 2 – Eigentlich die gleiche Formel:

      (individuelle Arbeitstage pro Woche x 20 (Urlaubsanspruch in Werktagen))/5 (übliche Arbeitstage, Montag bis Freitag) = Urlaubstage

      In Ihrem konkreten Beispiel also: 4 x 20 / 5 = 16 Tage Urlaubsanspruch (oder: 4 x 24 / 6)

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  33. Hallo,
    ich habe 3 verkäuferinnen, die arbeiten ca. 3 bis 4 mal die Woche und zwar je Tag
    3 Stunden.
    Wieviel Urlaub steht denen zu und wieviel Urlaubsgeld???
    Ich hoffe sehr auf Antwort von Ihnen.
    Vielen Dank!
    MfG
    Anneliese

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    • Hallo Anneliese, bei durchschnittlich 4 Arbeitstagen pro Woche ergibt sich ein jährlicher Urlaubsanspruch in Höhe von (4×24/6=) 16 Tagen. Bei 3 Arbeitstagen/Woche wären es (3×24/6=) 12 Urlaubstage. Die Anzahl der pro Tag geleisteten Arbeitsstunden ist bei der Berechnung des Urlaubsanspruchs nicht zu berücksichtigen. Wir hoffen mit unserer Antwort geholfen zu haben :-)

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  34. Hallo liebes Minijob Team, warum beantworten Sie nicht die Frage von Herrn Obermair, 2. von oben?????
    Das würde mich nämlich auch interessieren

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  35. Wo kein Kläger ist,
    da ist auch kein Richter!
    Als Arbeitnehmer muss man sich auch mal etwas trauen. Im Zweifelsfall muss man seine Rechte vor dem Arbeitsgericht einklagen. Wenn das nicht gemacht wird, darf man sich auch nicht darüber ärgern, dass sich die Situation nicht verbessert. Weiter ausbeuten lassen ist sicherlich nicht die Lösung.
    Gewerkschaften helfen gerne die Arbeitsrechte sicherzustellen.

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    • Na das ist ja mal ein kluger Spruch.
      Das habe ich einmal durch mit der Gewerkschaft und als es ernst wurde stand ich Alleine da.
      Es ist ein rechtsfreier Raum und mir entstehen beim Klagen Kosten und den Job bin ich hinterher auch los. Eine Mitarbeiterin durfte gehen weil sie einen Krankenschein abgegeben hat…..sie brauchte nicht mal mehr gekündigt zu werden weil sie keinen Arbeitsvertrag hatte….

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  36. Genau aufgrund der fehlenden Kontrollen der entsprechenden Organe beschäftige ich selbst keine Mitarbeiter mehr. Man hat als Unternehmer, welcher sich richtig verhält, einen enormen Wettbewerbsnachteil.

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  37. Ich trage einmal pro Woche Zeitung aus und bekomme natürlich ohne weiteres meinen Urlaub wenn ich diesen melde und um Ersatz kümmert sich der AG auch aber die AG zahlen kein Urlaubsgeld. Das ist etwas was die meisten AG eigentlich noch zwingend an Ihren Pflichten erfüllen müsten. Rechte als Minijober hat man viele aber die wenigsten werden davon Erfüllt von Seitens der AG. Pflichten hat man noch mehr und man muss diese (obwohl zu gering entlohnt Centpreise pro Stück) auf kleinste und mit vielen Auflagen erfüllen. Ich bin geringfügig Beschäftigt habe ich da eine andere Bezahlung bzw. anderen Anspruch

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    • Hallo Karina,
      ich arbeite selbst bei einem Zeitungsvertrieb.
      Wir zahlen den Austrägern die danach fragen 4 Tage/Wochen Urlaubsgeld (dazu sind wir ja auch verpflichtet), sogar Lohnfortzahlung im Kranksheitsfall.
      Die DUMMEN, die nicht fragen bekommen nichts.

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      • Diese Einstellung finde ich ziemlich daneben. Es gibt so viele Leute die wegen ANGST nicht fragen, mit DUMMHEIT hat das oft gar nichts zu tun.
        Außerdem bin ich der Meinung (der Gesetzgeber übrigens auch) dass man als Arbeitgeber eine Verantwortung hat!
        Ich bin selbst Arbeitgeber, unser Angestellte hat überhaupt keine Ahnung von den rechtlichen Dingen, ich könnte machen, was ich möchte…
        Ich freu mich aber, wenn ich ihr Urlaub gebe und trotzdem weiter bezahle.
        Ich gehe mit Menschen so um, wie ich möchte, dass mit mir umgegangen wird.
        Und nur weil ich etwas nicht weiß „Pech gehabt“ – unmöglich!!

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      • Hallo, wie dumm ich sein werde wird sich noch raustellen. Das große Zeitungsunternehmen eine Tageszeitung habe ich per Mail jetzt zum 2ten mal) angeschrieben und auf diese Rechte darauf hingewiesen. Mal sehen ob wieder nichts passiert und dann? Wieso werden von der Minijob-Zentrale nur neue G darauf hingewiesen. Wenn diese schon von solchen Vorgängen weis und wir Minijober rufen schon an, wenn wir nicht sicher sind, warum werden dann solche AG nicht auch mal abgemahnt?

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      • Hallo Karina,

        das ist doch ein erster guter Schritt auf den Arbeitgeber zuzugehen.

        Zu der Frage…

        Wir als Minijob-Zentrale müssen uns auf unser Aufgabengebiet beschränken. Wir dürfen nur über Arbeitsrechte informieren. Die Kontrolle arbeitsrechtlicher Verstöße gehört nicht hierzu.

        Unter anderem informieren wir Minijobber und Arbeitgeber mittels eines Informationsanschreibens über das Thema Arbeitsrecht, wir haben Informationen dazu auf unserer Internetseite http://www.minijob-zentrale.de und sogar eine eigene Broschüre zum Arbeitsrecht.

        Darüber hinaus steht unser Service-Center von Montag bis Freitag in der Zeit von 07:00 bis 17:00 Uhr unter der Telefonnummer 0355 2902-70799 für die Anliegen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern zur Verfügung.

        Und falls der Arbeitgeber nicht auf die E-Mails reagiert…
        Lies dir unseren Kommentar vom 27. Juni 2014 8:34 durch…vielleicht hilft er ja weiter.

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    • Hallo, meinen Sie Urlaubsgeld als Sonderzahlung (wie Weihnachtsgeld?) oder bezahlter Urlaub an sich? Urlaubgeld muss man ja nicht zwingend zahlen. Ich arbeite Vollzeit und bekomme kein Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Kommt auf den Vertrag drauf an.

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      • Hallo YW,

        in unserem Artikel sprechen wir lediglich vom Urlaubsentgelt, nicht von zusätzlichen Sonderzahlungen zum Urlaubsentgelt. Auf das Urlaubsentgelt haben Sie einen gesetzlichen Anspruch. Das bedeutet, dass Ihnen Ihr Arbeitgeber für die Tage, an denen Sie Urlaub haben, aber normalerweise gearbeitet hätten, weiterhin Ihr Gehalt zahlt.

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  38. Ich muss meinen Mini-Jobbern den Urlaub fast schon aufnötigen. Die haben auch noch nie davon gehört, dass man Anspruch auf bezahlten Urlaub hat. Das hat sich leider noch nicht rumgesprochen, insofern ist der Blogbeitrag sehr gut.

    Vielen Dank.

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  39. Ist so wie die Vorrednerin schreibt. Kein Urlaub, kein Krankengeld, der Arbeitgeber müsste ja sonst am Hungertuch nagen…:)
    Der Arbeitsvertrag ist eine Lachnummer.
    Und es sind genug andere da, die zu den miesen Bedingungen arbeiten.
    Beschweren bringt auch nichts, bei wem sollte man das?? Wer nimmt den unsere Probleme ernst und verhilft uns wirklich zu unserem Recht???
    Ist schon traurig aber was solls…………..
    Eigentlich ist mit den Minijobs ein rechtsfreier Raum zugunsten der Arbeitgeber geschaffen, rechtsfrei deshalb weil Keiner vernünftig kontrolliert und es keine Möglichkeit gibt sein recht einzufordern ohne Nachteile zu bekommen.

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  40. Dann gibts noch angemeldete Minijobber, die keinen Urlaub bezahlt bekommen und kein Krankengeld erhalten, habe auch keinen Arbeitsvertrag. Wenns mir nicht passt kann ich ja gehen, sagt der Chef. Allerdings brauche ich das Geld (bin 56 Jahre, da hat mann nicht mehr viele Chancen). Wenigstens bin ich so Rentenversichert.
    Wenn ich mich beschwere bei einer Institution o.s. wäre ich den Job auch sofort los.
    Also bringt der Anspruch auf Urlaub nichts.

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    • ich arbeite sei 7 Jahren als Minijobber im Lebensmitteleinzelhandel ,vor 2 Jahren erwarb eine große Handelskette den Betrieb der vorher privat lief,da war ich gewohnt Urlaub und Krankheit nachzuarbeiten. (nicht die Unwahrheit ) dann dachte ich große Handelskette geht mit Sicherheit alles rechtlich zu .Fehlanzeige auf die Frage nach Urlaub hiess es sie arbeiten ja in dem Zeitraum nicht also wird auch nichts bezahlt.Ich weiss das ich ein Recht darauf habe aber das nutzt mir gar nichts .na die Hauptsache wir lieben Lebensmittel

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    • Vielen Dank für Ihren Hinweis. Auch aus unserer Sicht ist das wirklich ärgerlich. Wir werden aber das von Ihnen geschilderte Problem aufgreifen und bei unseren Gesprächen mit dem Gesetzgeber nochmals erörtern. Als Minijob-Zentrale informieren wir alle neuen Arbeitgeber und Arbeitnehmer in unseren Begrüßungsschreiben auch über die Arbeitsrechte. Auch sonst weisen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten immer wieder auf die bestehenden Rechte hin und informieren seit geraumer Zeit mit einer Broschüre zu diesem Thema.

      Falls Sie Anregungen haben, wie wir als Minijob-Zentrale hier anderweitig tätig werden könnten, so würden wir uns sehr darüber freuen, wenn Sie uns diese mitteilen.

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      • Die Minijobzentrale könnte doch die Arbeitgeber darauf hinweisen, das Kontrollen stattfinden werden, und Strafe droht,wenn sie sich nicht dran halten weil ja gegen das Gesetz gehandelt wird, oder??

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      • Die Minijobzentrale könnte dahingehend tätig werden, die Arbeitgeber, die sich nicht an die Gesetze zur Urlaubsregelung halten, auf Unterschlagung zu verklagen. da diese Minijobber nur unbezahlten Urlaub bekommen und teilweise keine Lohnfortzahlung, obwohl sie laut Gesetz einen Anspruch darauf haben, Dadurch wird vom Arbeitgeber keine Abgaben für die Minijobzentrale, Steuer und Sozialversicherung für diese Zeit abgeführt, womit wohl im Jahr Schäden im rd. 3 stelligen Millionenhöhe entstehen.

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        • Es macht ja manchmal Sinn, den Arbeitgeber aufzuklären, ohn gleich in die Konfrontation zu gehen, in dem man ihm vielleicht Informationsmaterial zeigt, in dem steht, welche Rechte einem im Minijob zustehen. Deshalb hier der link zur Handreichung ‚Arbeitsrecht im Minijob‘. auf 2 DinA 4 Seiten alles Wesentliche verständlich zusammengefasst: http://www.ziz-berlin.de/media/de/JoB_Arbeitsrecht_geringf%C3%BCgige_Besch%C3%A4ftigung.pdf
          Weitere Informationen gerne auch per Telefon unter 030/27 87 33 102

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        • Hallo, ich fände es mal richtig wenn sich eine höhere Instanz wie die Minijobzentrale für die Minijober so richtig aktiv tätig wird. Wieviel Jahre werden die AG auf diverse Rechte ihrer Minijober mit Informationasmaterial darauf aufmerksam gemacht diese auch umzusetzen? Bis jetzt hat es wahrscheinlich nicht bei allen so richtig gefruchtet und da sollten andere (höhere) Instanzen für den Minijober aktiv werden, denn den Minijober wird nur gesagt du kannst ja auch gehn oder Nachfragen werden wie in meinen Fall einfach unter den Tisch fallen gelassen und unbeantwortet gelassen.

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    • Alles recht und schön, aber wie sieht die Praxis aus. Fall: 5-Fam.Haus. 1 Mieter übernimmt Gartenarbeiten sowie Räum- und Streudienst. Arbeit nach Anfall. Entgelt pauschal 50 Euro im Monat, entspricht 10 Euro/Std..Arbeitszeit geschätzt 5 Stunden pro MOnat. Tatsächlich jedoch einmal mehr und einmal weniger, manche Monate keinerlei Arb eitsanfall. Wie soll in diesem Fall der Urlaubsanspruch und Entgelt im Krankheitsfall berechnet werden?
      Für entsprechende Hinweise bedanke ich mich bereits jetzt.

      H.Obermair

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      • Sie schreiben ja selbst, dass die Annahme besteht, dass 10 € / Std. bezahlt werden. Man könnte die Arbeitszeiten notieren, um über einige Monate (Jahre) zu sehen, ob diese Annahme stimmt.
        Da der Arbeitnehmer alle anfallenden Arbeiten erledigt, seine Ausfallzeiten also selbst nacharbeitet (dann also quasi Überstunden macht!), könnte man die Krankheits- und Urlaubszeiten zusätzlich oben drauf zahlen. D.h. jährlich ca- 50 – 60 € extra auszahlen.

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      • Hallo Herr Obermair, wir haben jetzt eine Antwort auf Ihre Frage. In dem von Ihnen geschilderten Fall ist vom Arbeitgeber zunächst vorausschauend zu kalkulieren, wie hoch der durchschnittliche Arbeitseinsatz in Tagen pro Arbeitswoche sein wird. Kommt der Arbeitgeber – wie wahrscheinlich in Ihrem Fall gegeben – zu dem Ergebnis, dass Sie durchschnittlich 1 Tag / Woche arbeiten, so hätten Sie bei einer 6-Tage-Woche einen Urlaubsanspruch in Höhe von (1 x 24 / 6) = 4 Tagen.

        Stellt sich im Nachhinein zum Ende des Jahres heraus, dass Sie durchschnittlich an mehr Tagen pro Woche gearbeitet haben, so ist der Urlaubsanspruch dementsprechend auch rückwirkend korrigieren.

        Bezüglich der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall – auch darauf haben Minijobber einen gesetzlichen Anspruch – zitiere ich einfach mal unsere Internetseiten. Vielleicht helfen Ihnen diese Aussagen ja schon weiter:

        —-
        Alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die infolge unverschuldeter Krankheit oder einer medizinischen Vorsorge- bzw. Rehabilitationsmaßnahme arbeitsunfähig sind, haben Anspruch auf Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber. Damit ist auch der Minijobarbeitgeber verpflichtet, seinen Minijobbern im Krankheitsfall das Arbeitsentgelt zunächst in ungeminderter Höhe fortzuzahlen. Der Anspruch auf Entgeltfortzahlung – für längstens 42 Tage wegen derselben Erkrankung – entsteht jedoch erst nach vierwöchiger ununterbrochener Dauer des Beschäftigungsverhältnisses. Im Gegensatz zu den versicherungspflichtig Beschäftigten hat ein Minijobber aus seiner geringfügigen Beschäftigung allein keinen Anspruch auf Krankengeld.

        Die Berechnungsgrundlage für den Erstattungsbetrag bildet das fortgezahlte Bruttoarbeitsentgelt, dessen Höhe sich nach den Grundsätzen des § 4 Entgeltfortzahlungsgesetz bestimmt.

        Folgende vom Arbeitgeber erbrachten Aufwendungen werden nicht berücksichtigt:

        – für die ersten 28 Tage eines Beschäftigungsverhältnisses,
        – für mehr als 42 Tage der Arbeitsunfähigkeit wegen derselben Krankheit,
        – Entgelt bei krankheitsbedingter Einstellung der Arbeit während eines Arbeitstages oder einer Arbeitsschicht
        – freiwillige Leistungen.

        Die Erstattung beträgt 80 Prozent des im Krankheitsfall an die Arbeitnehmerin bzw. den Arbeitnehmer nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz fortgezahlten Bruttoarbeitsentgelts, soweit dieses die Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen allgemeinen Rentenversicherung nicht überschreitet. Die auf das Arbeitsentgelt entfallenden Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung und Beitragszuschüsse der Arbeitgeber nach § 1 Absatz 1 Nummer 2 AAG sind mit dieser Erstattung pauschal abgegolten.

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    • Ich habe bei meinem Arbeitgeber Urlaub beantragt und genehmigt bekommen, nur wurde der nie bezahlt, allso unbezahlter Urlaub in 2013/2014/bis heute, obwohl ich auf die bestehenden Gesetze hierzu hingewiesen habe. Wenn, dann müßte ich die einklagen und dann könne ich gleich zu Hause bleiben wurde mir gesagt. Wer klagt schon wegen 100€, wo schon der Rechtsanwalt mehr kostet und man auf den Minijob angewiesen ist, um seinen Lebensstandard zumindest ein wenig zu bessern. Abgesehen von der Angst um seine Arbeit. Und in meinem Bekanntenkreis sind davon schon 2 andere Minijobber betroffen.

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    • Hallo, ich arbeite dienstags und donnerstags. Vor ca. 10 Jahren habe ich eine Vereinbarung unterschrieben, wonach Urlaubs- und Krankheitsentgelt im Stundenlohn enthalten ist. Ich habe also noch nie bezahlten Urlaub bekommen. Letzes Jahr war ich im Krankenhaus und habe von da eine Krankmeldung bekommen und beim AG abgegeben. Ich bekam einen Mittelwert für die Krankheitstage ausgezahlt.
      Ist die unterschriebene Vereinbarung auf Verzicht der Entgeltfortzahlung bei Krankheit oder Urlaub rechtens oder ungültig?

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      • Hallo Andrea,
        auch als Minijobberin haben Sie einen gesetzlichen Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Sie können das auch im „Entgeltfortzahlungsgesetz“ § 4 nachlesen: http://www.gesetze-im-internet.de/entgfg/__4.html.
        Ihr Arbeitgeber kann diesen Anspruch nicht mit dem Stundenlohn „verrechnen“, sondern muss Ihnen 6 Wochen Ihren regelmäßigen Verdienst fortzahlen. Was viele Arbeitgeber nicht wissen: Wenn sie die Umlage U1 zahlen, erhalten sie 80% der Lohnkosten im Krankheitsfall der Mitarbeiter/innen von der Minijobzentrale erstattet.
        Ebenso kann auch Ihr Urlaub nicht mit dem Stundenlohn verrechnet werden.

        Mit freundlichen Grüßen
        Marion Große, Joboption Berlin

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        • PS:
          Mein Gehalt auf 400 Euro (ich arbeite jeden Tag , 44 Stunden in Monat und hatte 20 tage bezahlte Urlaub). Ab November wird mein Gehalt 420,2 Euro ( 9,55 Euro pro Stunde) ,aber jetzt 15 Tage bezahlte Urlaub . Meine Chefin will nicht 20 Tage zahlen wegen Feiertage. Ist es richtig ?

          PS: Reinigungskraft
          Meine Chefin sagt, dass sie von ihren Kunden keine Feiertage bezahlt bekommt .

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