Kündigungsfristen gelten auch bei Minijobs

Arbeitnehmer, die einen Minijob ausüben, gelten nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) als Teilzeitbeschäftigte. Sie haben im Arbeitsrecht grundsätzlich die gleichen Rechte wie Vollzeitbeschäftigte. Auch bei den Kündigungsfristen gibt es keine Ausnahmen.

Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer müssen die gesetzliche Grundkündigungsfrist einhalten. Diese beträgt vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats. Bei vorübergehender Aushilfe kann für die ersten drei Monate eine kürzere Frist vereinbart werden. Dauert das Arbeitsverhältnis länger als zwei Jahre, muss der Arbeitgeber längere Kündigungsfristen einhalten. Die Fristen für eine Kündigung betragen:

Kündigungsfristen

Kündigungsfristen

In Tarif- und unter besonderen Voraussetzungen auch in Arbeitsverträgen können vom Gesetz abweichende (längere oder kürzere) Kündigungsfristen vereinbart werden. Sie dürfen für die Kündigung durch den Arbeitnehmer nicht länger sein als für die Kündigung durch den Arbeitgeber. Ohne Einhaltung einer Frist kann das Arbeitsverhältnis gekündigt werden, wenn die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zum Ablauf eines befristeten Arbeitsvertrages für den Arbeitgeber oder Arbeitnehmer aus wichtigen Gründen unzumutbar ist (§§ 622 und 626 BGB).

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