Die Minijob-Zentrale – Standorte, Fakten und Zahlen

Die Minijob-Zentrale gehört zum Verbund der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS). (s. auch: Minijob-Zentrale – Über uns)

Verbundgrafik Knappschaft-Bahn-See

Seit der gesetzlichen Neuregelung der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse im Jahre 2003 ist die Minijob-Zentrale die zuständige zentrale Stelle für das Melde- und Beitragsverfahren rund um die geringfügigen Beschäftigungen, die sogenannten Minijobs. Die Mitarbeiter/innen der Minijob-Zentrale betreuen 2,1 Millionen Arbeitgeberkonten und über 7,1 Millionen Minijobber.

Standorte

Entsprechend den politischen Vorgaben und aus logistischen sowie arbeitsökonomischen Gründen ist die Minijob-Zentrale auf folgende Standorte verteilt worden: Cottbus (Brandenburg), Essen und Gelsenkirchen (Ruhrgebiet) und Hamburg.

In Cottbus befindet sich u.a. das telefonische Service-Center der Minijob-Zentrale. Dort gehen täglich bis zu 10.000 Anrufe ein, in Spitzenzeiten sogar bis zu 30.000 am Tag. Hier werden Arbeitnehmer und Arbeitgeber in allen Fragen zur geringfügigen Beschäftigung kompetent beraten. 2013 erreichten das Service-Center rund 2,5 Millionen telefonische Anfragen. Die Internet-Seite der Minijob-Zentrale wurde 2013 rund 5,3 Millionen Mal aufgerufen.

In Essen befindet sich das Finanz- und Logistikzentrum, da hier die Anbindung zur Finanzabteilung und zum Rechenzentrum der Bochumer Hauptverwaltung der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See gegeben ist. Nach Essen führen die Arbeitgeber ihre Beiträge und Meldungen ab. Sämtliche Eingangspost wird gescannt und umgehend den Mitarbeitern an den Standorten als elektronische Akte für eine Bearbeitung zur Verfügung gestellt. Dies ist schnell, sparsam und unterstützt die Bemühungen der Bundesregierung im Bereich „e.government“.

An den Standorten Gelsenkirchen und Hamburg sowie auch in Cottbus erfolgt die Sachbearbeitung im Einzelfall, bei der insbesondere die termingerechte Beitragszahlung überwacht wird.

Fakten und Zahlen

Mit der Neuregelung wurde die Meldung und Beitragszahlung für Minijobs erheblich vereinfacht. Rund 2,1 Millionen Arbeitgeber müssen nur noch mit einer einzigen Stelle, der Minijob-Zentrale, abrechnen und nicht wie früher mit mehr als 350 Krankenkassen und rund 700 Finanzämtern.

Mit circa 1.700 Mitarbeitern und jährlich rund 7,2 Milliarden Euro eingezogenen Beiträgen ist die Minijob-Zentrale die größte Einzugsstelle in Deutschland – und gleichzeitig eine der effizientesten.

Entgegen der öffentlichen Diskussion hat sich die Zahl der Minijobber in den vergangenen Jahren kaum verändert. Im  gewerblichen Bereich gibt es aktuell in Deutschland etwa 6,8 Millionen Minijobber. Hier sind die Beschäftigtenzahlen in den vergangenen Jahren sogar leicht rückläufig.

Erfreulich ist die Entwicklung der Zahl der gemeldeten Minijobber in Privathaushalten. Sie hat sich seit April 2003 mehr als verachtfacht und liegt aktuell bei ca. 265.000. Dies liegt allerdings nicht an einer Ausweitung der Minijobs im Haushalt, sondern daran, dass immer weniger Haushaltshilfen schwarz arbeiten.

Aktuelle Berichte und Statistiken zur Entwicklung der Minijobs finden Sie im Download-Center auf der Website der Minijob-Zentrale.

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