Schwankender Verdienst im Minijob – Worauf Arbeitgeber achten müssen!

Bei Minijobs stellt sich häufig die Frage, was passiert, wenn der Verdienst schwankt und in einzelnen Monaten die 450-Euro-Grenze übersteigt. Liegt dann überhaupt noch ein Minijob vor?

Um dies festzustellen, muss der Arbeitgeber die zu erwartenden Verdienste schätzen. Wie eine Schätzung funktioniert und was bei schwankenden Verdiensten zu beachten ist, erfahren Sie hier. Weiterlesen

Hauptjob, 450-Euro-Minijob und kurzfristiger Minijob! Geht das? (Nachgefragt #30)

Frank aus Dortmund hat eine Hauptbeschäftigung als Bürokaufmann. Nebenbei kellnert er im Rahmen eines 450-Euro-Minijobs und verdient hiermit monatlich 300 Euro. Jetzt hat er die Möglichkeit, einen weiteren Job anzunehmen, der auf eine Dauer von 2 Monaten befristet ist. Er möchte nun wissen:

Kann man neben einem Hauptjob zeitgleich einen 450-Euro-Minijob und einen kurzfristigen Minijob ausüben? Weiterlesen

3 Monate oder 70 Tage: Was für kurzfristige Minijobs ab 2019 gilt

Wichtig für alle Weinleser, Apfelpflücker und Weihnachtsmänner: Für Arbeitnehmer, die einen solchen kurzfristigen Minijob ausüben, ändert sich ab dem Jahr 2019 nichts. Sie dürfen ihrer Beschäftigung weiterhin 3 Monate oder 70 Arbeitstage im Kalenderjahr nachgehen. Ursprünglich sollte die Regelung auf 4 Jahre für die Zeit vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2018 begrenzt sein. Vorbehaltlich der abschließenden Entscheidung des Gesetzgebers bleibt alles beim Alten. Weiterlesen

Wegen Krankheit nicht arbeitsfähig: Haben auch Minijobber einen Anspruch auf Lohnfortzahlung?

Wegen Krankheit nicht arbeitsfähig: Haben auch Minijobber einen Anspruch auf Lohnfortzahlung?

Lohnfortzahlung im Krankheitsfall – für Beate H. ist das derzeit ein wichtiger Aspekt. Die 48-jährige Minijobberin ist am Wochenende bei einer Radtour gestürzt und kann aufgrund einer Verletzung am Knie für ca. 2 Wochen nicht arbeiten gehen. Wolfgang Büser fragt: Hat sie Anspruch auf Weiterzahlung ihres Verdienstes?

Die Minijob-Zentrale antwortet:

Entgeltfortzahlung – selbstverständlich auch für Minijobber

Minijobber stehen arbeitsrechtlich in einem Arbeitsverhältnis wie andere Arbeitnehmer auch. Das bedeutet, dass sie auch im Krankheitsfall Ansprüche auf Fortzahlung des Arbeitsentgelts haben. Weiterlesen

Minijobs: So können sich Bezieher von Arbeitslosengeld etwas hinzuverdienen

Minijobs: So können sich Bezieher von Arbeitslosengeld etwas hinzuverdienen

Wer Arbeitslosengeld bekommt, kann sich mit einem Minijob etwas hinzuverdienen. Was dabei zu beachten ist und welche Tätigkeiten dafür besonders in Frage kommen, erfahren Sie hier.

Arbeitslosengeld I und Minijob

Arbeitslosengeld I (ALG I) erhalten Arbeitslose von der Agentur für Arbeit. Haben sie neben dem Arbeitslosengeld noch weitere Einkünfte, sind diese der Agentur für Arbeit zu melden. Die Arbeitsagentur prüft dann, ob die zulässige Hinzuverdienstgrenze überschritten wird. Wird diese Grenze überschritten, führt dies zu einer Kürzung der Leistung.

Beim ALG I gilt ein Freibetrag in Höhe von 165 Euro. Solange Arbeitslose in ihrem Minijob nicht mehr verdienen, erhalten sie die Leistung der Arbeitsagentur weiterhin in voller Höhe. Die Freibetragsgrenze kann jedoch vereinzelt auch höher sein. Informationen erhalten Bezieher von ALG I bei der Agentur für Arbeit. Weiterlesen

Kann auch bei Minijobbern ein Arbeitszeitkonto geführt werden? (Nachgefragt #29)

Kann auch bei Minijobbern ein Arbeitszeitkonto geführt werden?

Steffen aus Cottbus fragt, ob er einen 450-Euro-Minijobber flexibel einsetzen kann. Er beabsichtigt, seinen Minijobber je nach Bedarf und Auftragslage in einem Monat mehr, im nächsten wieder weniger zu beschäftigen. Dies soll aber gegen einen festen Monatsverdienst erfolgen. Geht das?

Beantwortet von Robin aus dem Service-Center:

Hallo Steffen,

ja, das geht! Sie beabsichtigen quasi nichts anderes, als ein klassisches Arbeitszeitkonto zu führen. Wichtig hierbei ist, dass Sie dem Minijobber unabhängig von den geleisteten Arbeitsstunden jeden Monat denselben Verdienst zahlen wollen. Dies ist auch zwingend erforderlich, um die Voraussetzungen zu erfüllen, die die Sozialversicherung in diesem Zusammenhang vorsieht.

Die Sozialversicherung spricht von der sogenannten „sonstigen flexiblen Arbeitszeitregelung“. Darunter versteht man Arbeitszeitkonten, die in Form von Gleitzeit- oder Jahreszeitkonten geführt werden. Sie erleichtern es Ihnen als Arbeitgeber, die Einhaltung der Verdienstgrenze von Minijobs zu gewährleisten und gleichzeitig eine flexible Personaleinsatzplanung vorzunehmen. Das Führen eines Arbeitszeitkontos muss schriftlich zwischen Ihnen und Ihrem Minijobber vereinbart werden.

Weiterlesen