Schaden während der Arbeitszeit: Wann haftet der Minijobber? (Nachgefragt #35)

Die Haftung bei Schäden ist auch im Minijob immer wieder ein Thema. Arbeitgeber Manfred betreibt ein Ausflugslokal mit Biergarten. In den Sommermonaten beschäftigt er viele Minijobber im Servicebereich. Er möchte nun wissen, was passiert, wenn während der Arbeitszeit etwas zu Bruch geht und zum Beispiel ein volles Tablett mit Gläsern herunterfällt? Müssen Minijobber in solchen Fällen für den entstandenen Schaden aufkommen?

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Änderungen bei den Midijobs – Verdienstgrenze auf 1.300 Euro angehoben

Viele Minijobber entscheiden sich im Laufe ihrer Beschäftigung dazu, ihre Arbeitszeit auszudehnen. Schnell wird dann aus einem Minijob ein sogenannter Midijob. Hierbei verdient man mehr als 450 Euro und ist – anders als im Minijob – voll sozialversicherungspflichtig. Jetzt wird die bisherige Verdienstobergrenze von 850 Euro auf 1.300 Euro angehoben. Bis zu dieser neuen Verdienstgrenze profitieren Beschäftigte von günstigen Sozialabgaben. Wir zeigen Ihnen, was genau neu geregelt wird und welche Vorteile Sie mit einem Midijob haben.

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Arbeit an Feiertagen – was gilt für Minijobber?

An vielen gesetzlichen und kirchlichen Feiertagen ruht in Deutschland in der Regel die Arbeit. Das gilt natürlich auch für Minijobs. Aber was passiert mit der ausgefallenen Arbeitszeit? Müssen Arbeitgeber diese bezahlen? Was gilt, wenn Minijobber in Branchen arbeiten, in denen die Arbeit an Feiertagen nicht stillstehen kann? Wir zeigen, welche Regelungen für Minijobber gelten.

Minijobber haben die gleichen Rechte wie Vollzeitbeschäftigte

Für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. Demnach dürfen Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Das ist im Arbeitszeitgesetz geregelt. Bedeutet: Fällt ein Arbeitstag auf einen Feiertag, müssen Minijobber wie alle anderen Beschäftigten auch, nicht zur Arbeit gehen. Ihr Verdienst wird weiter gezahlt. Wichtig: Arbeitgeber dürfen die Fortzahlung des Verdienstes an Feiertagen nicht dadurch umgehen, indem sie Minijobber die ausgefallene Arbeitszeit an einem sonst arbeitsfreien Tag vor- oder nacharbeiten lassen.

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Berechnung der Rente: Wann müssen Minijob-Arbeitgeber eine „Gesonderte Meldung“ abgeben? (Nachgefragt #34)

Viele Arbeitgeber, die vom Rentenversicherungsträger eine Aufforderung zur Abgabe einer „Gesonderten Meldung“ mit dem Meldegrund 57 bekommen, wissen erstmal nicht was das ist. Sabine leitet einen kleinen Handwerksbetrieb. Auch sie wurde vom Rentenversicherungsträger aufgefordert, für ihre Minijobberin eine „Gesonderte Meldung“ zu erstellen. Sie möchte nun wissen, wofür diese Meldung wichtig ist und was sie genau tun muss.

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Umlage U2 für Arbeitgeberaufwendungen bei Mutterschaft sinkt

Gute Nachrichten für alle Minijob-Arbeitgeber: Die Umlage U2, die für Arbeitgeberaufwendungen bei Mutterschaft erhoben wird, sinkt zum 1. Juni 2019 von 0,24% auf 0,19%. Bei zukünftig geringeren Kosten erhalten Arbeitgeber weiterhin die volle Leistung der Arbeitgeberversicherung.

Warum zahlen Arbeitgeber die Umlage U2?

Ohne die Umlage U2 würden Arbeitgeber unter Umständen vor erheblichen finanziellen Belastungen stehen, wenn ihre Minijobberinnen schwanger werden. Sie müssen beispielsweise einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld für die Dauer der Schutzfristen zahlen. Darüber hinaus ist für den Fall eines Beschäftigungsverbotes der Minijobberin der Verdienst als Mutterschutzlohn weiter zu zahlen. Um diese Risiken abzusichern, hat der Gesetzgeber das Ausgleichsverfahren U2 geschaffen. Weiterlesen